18.04. ‐ 23.04.2023

8 Fragen an...RP Kahl

Regisseur von Als Susan Sontag im Publikum saß

1. Ich bin…

Da weiß ich keine schlaue Antwort.

2. Was war Ihre Inspiration für Ihren Film über feministische Debatten?

Der Film "Town Bloody Hall" von Pennebaker und Hegedus, der die Debatte "A Dialogue on Women's Liberation" in der New Yorker Townhall mit Norman Mailer und Germaine Greer, wie auch Susan Sontag am 30. April 1971 dokumentierte, war ausschlaggebend für unseren Dokumentarfilm.

3. Das Thema der diesjährigen LICHTER Ausgabe lautet „Freiheit“. Welches Thema kommt Ihnen in den Sinn, wenn Sie an Freiheit denken?

Norman Mailer sagte in der Veranstaltung sinngemäß: "Jede ... Freiheit wird so wie alle Arten von Freiheit erreicht, nämlich gegen den Strich, gegen das Paradox der Tatsache, dass es eine Menge im menschlichen Leben gibt, das Freiheit verbietet."

    4. Wenn Sie in diesem Moment die Freiheit hätten, zu tun, was Sie wollen, was wäre das?

    Schlafen, Nichtstun, Langeweile genießen.

    5. Warum sind Sie Filmemacher?

      Darauf gibt es keine sinnvolle Antwort. Jedenfalls nicht von mir.

      6. Was wünschen Sie sich für die Zukunft des deutschen Films?

        Rahmenbedingungen, die Filme möglich machen. Künstlerisch und finanziell. Ohne nur auf 100% Förderung zu setzen.

        7. Meine liebste Filmszene aller Zeiten ist…

          Das kann immer nur die Szene des Moments sein. In dieser Sekunde ist es ein Ausschnitt aus der kurzen Dokumentation "Aktfotografie - z.B. Gundula Schulze" von Helke Misselwitz, in der die junge Fotografin Gundula Schulze berichtet, wie sie sich in ihrer Arbeit als Fotografin genau die Freiheit nimmt, die sie für richtig und wichtig hält.

          8. Wenn Sie mit jedem Menschen auf der Welt einen Film machen könnten, mit wem würden Sie arbeiten und um welches Thema würde es gehen?

            Mit Kristen Stewart und es geht um Mode. Warum auch immer.