Jury Internationaler Langfilm

​Giacomo Abbruzzese

Giacomo Abbruzzeses Kurzfilme verbinden die Lust am visuellen Experiment mit der am Geschichtenerzählen, den Blick für verkrustete politische Strukturen mit einer Sympathie für diejenigen, die sie auf subversive Weise umgehen. Der gebürtige Apulier hat an der Kunstakadmie Le Fresnoy studiert. Seine Filme wurden auf vielen der angesehensten Festivals gezeigt: Clermont-Ferrand, Oberhausen, der Viennale, IndieLisboa oder Premiers Plans d‘Angers. Sein Langfilmdebütprojekt Disco Boy wurde für die Schreibwerkstatt der Cinéfondation in Cannes ausgewählt. Vor zwei Jahren war er mit seinem Kurzfilm Stella Maris zum ersten Mal beim LICHTER Filmfest zu Gast, dieses Jahr ist Fame in der Internationalen Kurzfilmrolle II zu sehen.

Uri Aviv

Uri Aviv ist Gründer und Direktor der gemeinnützigen Organisation Utopia, die ein  gleichnamiges Festival in Tel-Aviv organisiert. Unter den Schlagwörtern, 'Science, Imagination and Future Visions' subsumiert Utopia  fantastische Filme, akademische  Konferenzen, öffentliche Vorträge, kreative Workshops, Kunstausstellungen und vieles mehr. Aviv ist auch Kurator des digitalen Programms der Copro, Documentary & Animation Marketing Foundation in Israel. Er ist Filmkoordinator im israelischen Kulturministerium und kreativer Berater B3, der Frankfurter Biennale des bewegten Bildes, mit Schwerpunkt auf Digital-, Tech-, Design- und Medieninnovation. Avivs Hauptinteressen sind die fantastischen Genres, Science-Fiction-Film und spekulativem Denken, Wissenschaftskommunikation und deren Schnittmengen, eben Allem, was  zwischen Wissenschaft, Technologie, Kunst und Gesellschaft wirkt.

Simon Stadler

Nachdem Simon Stadler 2017 mit Ghostland – The View of the Ju/’Hoansi beim 11. LICHTER Filmfest Frankfurt International den Publikumspreis gewann, freut es uns, ihn dieses Jahr als Juror begrüßen zu dürfen. Simon Stadler studierte an der Frankfurter Goethe Universität Historische Ethnologie, der Einfluss dieses Studiums ist auch in seinen Filmen zu spüren. Zunächst arbeitete er bei Fernsehproduktionen von Sat 1 und ZDF mit, sowie an bolivianischen Produktionen. 1997 gründete er mit Ivo Fuchs in Frankfurt die Produktionsfirma Cameleon Film GbR. Als Kameramann und Regisseur hat Stadler seitdem zahlreiche Filme gemacht, vor allem Dokumentationen, unter anderem für das ZDF, 3Sat und für die große Leinwand.

Jury Regionaler Langfilm

Uwe Carstensen

Uwe B. Carstensen ist als Dramaturg, Lektor und Theaterregisseur bekannt. Nach dem Studium der Germanistik, Anglistik, Romanistik und Kunstgeschichte begann er 1979 am Staatstheater in Stuttgart und am Thalia Theater in Hamburg als Regieassistent zu arbeiten. Von 1983 bis 1990 war er als Dramaturg am Bayerischen Staatsschauspiel (Residenztheater) beschäftigt, wo er auch die Inszenierung einzelner Stücke übernahm. Seit 1990 arbeitet er beim S. Fischer Verlag in Frankfurt am Main. Dort leitet er die Abteilung „Theater, Film und Fernsehen“ und gibt im Rahmen der Reihe „Theater Theater“ aktuelle Theaterstücke heraus.

Carolin Weidner

Noch keine 30 Jahre alt, ist Carolin Weidner eine der profiliertesten Filmkritikerinnen der neuen Generation. Weidner studierte Filmwissenschaft und Publizistik in Berlin. Sie schreibt u.a. für die taz, Spiegel Online und die Cargo. Neben ihrer publizistischen Tätigkeit war sie in den Kritikjurys verschiedener renommierter Festivals wie dem International Film Festival Rotterdam oder den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen. Seit 2017 ist sie Mitglied des Auswahlkomitees des DOK Leipzig und im Vorstand des Verbands der deutschen Filmkritik.

Julia Zange

Julia Zange gibt dem deutschen Kino, was ihm allzu oft fehlt: Intelligenz gepaart mit künstlerischem Talent und Stil, dazu Offenheit und Experimentierfreude. Gleich in zwei der spannendsten Filme der letzten Monate hat sie die Hauptrolle gespielt: Irene von Albertis Der lange Sommer der Theorie und Philip Groenings Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot. Bevor sie das deutsche Kino aufrollte, studierte sie Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation und hat zwei vieldiskutierte Romane geschrieben. Außerdem organisiert sie regelmäßig die Veranstaltungsreihe Dead Poets Society im Soho House Berlin. Und einen Hund hat sie. Von Julia Zange werden wir hoffentlich noch viel hören. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Jury Regionaler Kurzfilm

Andreas Heidenreich

Mit zarten elf Jahren startete Andreas Heidenreich seine Film- und Kinokarriere beim Jugendfilmclub Reutlingen – der Beginn einer großen Leidenschaft. Nächste Stationen waren der studentische Filmkreis der TU Darmstadt, das Kommunale Kino Weiterstadt und das dortige Open Air Festival.

Heute ist er Teil zahlreicher Filmfeste im Rhein-Main-Gebiet: der Nippon Connection, des exground filmfests und des goEast Festivals. Seit 2000 ist er beim Filmarchiv des Deutschen Filminstituts in Wiesbaden tätig sowie verantwortlich für die Programmgestaltung der Caligari Filmbühne. Er ist Vorsitzender des Bundesverbandes der kommunalen Filmarbeit und Mitglied im Verwaltungsrat der Filmförderungsanstalt und der Kinokommission.

Lilo Mangelsdorff

Lilo Mangelsdorff hat sich in ihrer Arbeit als Regisseurin, Filmautorin und Produzentin hauptsächlich auf Dokumentar- und Experimentalfilme spezialisiert. Ihre Projekte setzt sie innerhalb ihrer 1983 zusammen mit Wolfgang Schlemmert gegründeten Filmproduktionsfirma Cinetix GmbH um. Bei LICHTER ist sie keine Unbekannte mehr: Zwei ihrer Filmproduktionen wurden in den letzten Jahren im Regionalen Wettbewerb gezeigt. 2014 war sie mit Wenn Pferde träumen und 2016 mit Unterwegs in der Musik – Die Komponistin Barbara Heller im Regionalen Wettbewerb vertreten. Mit ersterem Film gewann sie beim Choreographic Captures Wettbewerb sowohl den 1. Preis als auch den Kinopreis. Sie lebt und arbeitet in Frankfurt am Main.

Peter Rippl

Peter Rippl studierte Bildhauerei und Filmgestaltung an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach (HfG). Danach folgte ein Stipendium der Drehbuchwerkstatt an der HFF München. Seinen Berufseinstieg fand Rippl mit Stoffentwicklungen und Drehbüchern für die Bavaria, ARD Degeto und SAT 1. Mit Winterspruch – Arbeit für Eisler (1999) wurde er erstmals als Produzent und Autor im Bereich Dokumentation tätig. Für das Gruppenprojekt gab es im gleichen Jahr den Hessischen Filmpreis. Weitere Dokumentationen entstanden: Der einarmige Soldat (mit M. Freund, 2005), Der Glasmaler (mit Eick Hoemann, 2012) und Pawlik wird 100 ebenfalls 2012 mit Anatoli Skatchkov. Um nichts bitten (2011) stellt die scheinbar vergessene Musik der russischen Straflager in den Mittelpunkt einer Reflexion über die russische Gesellschaft. Der Film war für den Russischen Dokumentarfilmpreis in der Kategorie Bester Film – Kino nominiert. Auch A Grawame – das Stahlwerk, der Tod, Maria und die Mütter von Tamburi (2016) beschäftigt sich wieder mit dem Verhältnis Alltagskultur und Conditio humana. 2001 wurde Peter Rippls Drehbuch Schwestern mit dem Hessischen Drehbuchpreis ausgezeichnet. Er lebt in Frankfurt am Main.


Jury VR Storytelling

Eckart Köberich

Eckart Köberich ist seit Februar 2017 Head of VR bei ZDF Digital. Von Ende 2014 bis Januar 2017 leitete er das 360° und VR Entwicklungsprojekt für das Zweite Deutsche Fernsehen. In dieser Zeit entstanden über 30 ZDF 360°-Produktionen sowie VR Plattformen für IOS, Android, Google Daydream und die Webplattform vr.zdf.de. Die 2016 geschaffene ZDF Digital VR Unit produziert 360° Filme, interaktive Virtual Reality Anwendung und beteiligt bzw. fördert aktiv die Erforschung des neuen Mediums VR. So auch mit der diesjährigen VR Konferenz und VR Messe im Rahmen des LICHTER Filmfest international.

Vanessa Kincaid

Vanessa Kincaid ist Gründungsmitglied und Chief Brand Officer bei Littlstar, der größten globalen Plattform für immersive Virtual- und Augmented Reality-Inhalte. Die Plattform ermöglicht es Verbrauchern, Inhalte auf allen wichtigen Virtual Reality-Headsets, nativen mobilen iOS und Android Devices, Apple TV und Android TV sowie im Web zu entdecken, anzusehen und auszutauschen. Littlstars Technologie vertreibt immersive Inhalte von globalen Marken wie Disney, Sony, ABCNBC, Fox, Universal, Showtime, A+E Networks, Syfy, Sony, Discovery VR, National Geographic und anderen. Vor dem Bau von Littlstar war Vanessa als Design Director bei DKNY und Partner bei Basta Studio – einem New Yorker Designstudio und Beratungsunternehmen – tätig.

Jury LICHTER Art Award

Stefanie Böttcher

Stefanie Böttcher ist Kunsthistorikerin und Kuratorin. Seit 2015 leitet sie die Kunsthalle Mainz, wo Sie u.a. eine Einzelausstellung des libanesischen Künstlers Rabih Mroué und die Duo-Schau Daniel Buren & Bettina Pousttchi kuratierte. 2017 war sie Kuratorin des Isländischen Pavillons der Biennale di Venezia 2017. Von 2007 bis 2013 arbeitete sie als künstlerische Leiterin am Künstlerhaus Bremen, wo sie junge internationale Künstler wie Lara Almarcegui, Ahmet Öğüt oder Kateřina Šedá erstmals in Einzelausstellungen in Deutschland zeigte. 2013 erhielt sie das Forschungsreisestipendium für Kuratoren des Goethe-Instituts für Serbien und co-kuratierte die Gruppenausstellung 8 Ways to Overcome Space and Time im Museum of Contemporary Art in Belgrad.

Sergey Harutoonian

Sergey Harutoonian ist seit 2016 als kuratorischer Assistent in der Sammlungsleitung des MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main tätig, wo er aktuell die Sammlungspräsentation des MMK und Ausstellungen zu jungen, aufstrebenden Künstlern betreut. Davor war er als freier Kunsthistoriker an diversen Kunst- und Ausstellungsprojekten in Frankfurt am Main beteiligt.

Saul Judd

Saul Judd, freier Kurator in Frankfurt, ist verantwortlich für die Videokunst-Sektion bei LICHTER Filmfest Frankfurt International. Im Rahmen des Festivals konzipierte er Ausstellungen mit namhaften Künstlerinnen und Künstlern wie Keren Cytter und Mike Bouchet, bis er 2011 den LICHTER Art Award initiierte. Seit 2015 kuratiert er das LICHTER International Shorts Filmprogramm. Weitere Projekte sind BLANK SLATE, eine Publikation über Kunst, Architektur und Design und seit Januar 2016 SCHAUT! - eine Ausstellungsreihe im MAL SEH’N Kino in Frankfurt. Als Gastkurator der Filmreihe Double Feature an der Schirn Kunsthalle präsentierte er 2017 den Künstler John Skoog. 

Zukunft Deutscher Film

Cornelia Ackers

Cornelia Ackers ist Spielfilmredakteurin beim Bayerischen Rundfunk. Dort zeichnete sie unter anderem für Maria Schraders „Vor der Morgenröte“ oder Fatih Akins „Tschick“verantwortlich. Vor ihrer Fernsehtätigkeit arbeitete die studierte Theaterwissenschaftlerin und Kunsthistorikerin als Dramaturgin und Schauspielerin.

Svenja Böttger

Svenja Böttger ist nun bereits in ihrem zweiten Jahr künstlerische Leiterin des Filmfestivals Max Ophüls Preis. Zuvor studierte sie Medienwissenschaft an der Filmuniversität Babelsberg „Konrad Wolf“, wo sie 2014 das internationale Studierendenfilmfestival Sehnsüchte leitete. 2015 und 2016 übernahm sie zudem die Gesamtleitung des Empfangs der Filmhochschulen während der Berlinale. Neben ihrer Arbeit in der Festivalorganisation konnte sie bereits Erfahrungen im Projekt- und Gästemanagement sowie in der der Presse- und Kommunikationsarbeit sammeln.

Stefan Butzmühlen

Stefan Butzmühlen (*1982 in Pegnitz bei Nürnberg) studierte zunächst Schauspiel an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, bevor er 2007 ein Regiestudium an der Filmuniversität Babelsberg „Konrad Wolf“ aufnahm. Nachdem er mit Stadt Land Fluss (2006) und Nach Klara (2010) erste Kurzfilmprojekte umsetzen konnte, realisierte er 2011/12 mit Sleepless Knights seinen ersten abendfüllenden Spielfilm. Sein zweiter Film von Spielfilmlänge Lichtes Meer hatte im Februar 2016 deutschen Kinostart.

Claudia Dillmann

Claudia Dillmann (*1954 in Geisenheim im Rheingau) studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften an der Frankfurter Goethe-Universität. Von 1997 bis 2017 war sie Leiterin des Deutschen Filminstituts DIF e.V., bei der Fusionierung im Jahr 2006 übernahm sie zudem die Direktion des Deutschen Filmmuseums. Mit dem Filmmuseum war sie bereits seit ihrer Studienzeit eng verbunden, so arbeitete sie bereits vor dessen Eröffnung im Jahr 1984 an der Dauerausstellung mit. 1991 wurde sie als Kuratorin fest angestellt. Im Jahr 2001 rief sie das seither jährlich stattfindende goEast Festival des mittel- und osteuropäischen Films in Wiesbaden ins Leben, das sie in den ersten drei Jahren seines Bestehens leitete. Regelmäßig ist sie Mitglied in Gremien und Jurys von Filmfestivals, von 2004 bis 2012 war sie außerdem Präsidentin des europäischen Kinemathekenverbunds Association des Cinémathèques Européennes.

​Julius Feldmeier

Julius Feldmeier, geboren 1987, wuchs in Berlin auf und studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg, wo er erste Rollen am Thalia Theater spielte. Bevor er von 2012 bis 2014 am Schauspielhaus Graz engagiert war, drehte er mit Katrin Gebbe ihr Langspielfilmdebüt Tore tanzt das 2013 im Rahmen des Festival de Cannes in der Reihe Un Certain Regard seine Premiere feierte. Seine Darstellung des Hamburger Jesus-Freaks Tore brachte ihm den Metropolis-Preis als bester Schauspieler und den Deutschen Schauspielerpreis ein. Es folgten weitere Arbeiten für Kino und Fernsehen. Er spielte Rainer Maria Rilke in Lou Andreas-Salomé, drehte mit Helene Hegemann AXOLOTL OVERKILL, spielte in TATORT Folgen von Thomas Stuber und Marvin Kren und zuletzt in der Serie Das Boot unter der Regie von Andreas Prochaska. Die Filme, an denen er beteiligt war, wurden weltweit auf Festivals gezeigt und ausgezeichnet.

Lars Henrik Gass

Lars Henrik Gass, geboren 1965 in Kaiserslautern, studierte Literatur- und Theaterwissenschaften sowie Philosophie an der Freien Universität Berlin. Es folgte die Promotion mit einer Studie über die französische Schriftstellerin und Filmemacherin Marguerite Duras, die 2001 unter dem Titel "Das ortlose Kino. Über Marguerite Duras" (2001) veröffentlicht wurde. 1996/97 war Gass Geschäftsführer des Europäischen Dokumentarfilm Instituts in Mülheim an der Ruhr und dort auch Redakteur der Buchreihe "Texte zum Dokumentarfilm" sowie der Zeitschrift "DOX - Documentary Film Quarterly". Seit 1997 ist er Leiter der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen. Zudem veröffentlichte er zahlreiche Kritiken, Essays und Vorträge zu Fotografie, Film und kulturpolitischen Themen und hatte verschiedene Lehraufträge zu Film und Kulturmanagement inne. Lars Henrik Gass ist Mitherausgeber des Bandes "Provokation der Wirklichkeit. Das Oberhausener Manifest und die Folgen" (2012) stammt ebenso von ihm wie das Buches "Film und Kunst nach dem Kino" (2012). 

Ellen M. Harrington

Ellen M. Harrington ist seit Januar 2018 Direktorin des Deutschen Filminstituts DIF e.V. und des Deutschen Filmmuseums in Frankfurt. Zuvor war sie seit 1993 tätig für die Academy of Motion Picture Arts and Sciences in Beverly Hills, wo sie als Direktorin rund 80 Ausstellungen und mehr als 500 Filmveranstaltungen verantwortete.

Jörg Himstedt

Jörg Himstedt ist Spielfilmredakteur beim Hessischen Rundfunk. Dort war er u.a. zuständig für Oh Boy (LICHTER 2013) und Herbert (2015). Neben Kinofilmen betreut er bei dem Sender auch Tatort-Produktionen. Die ungewöhnlichen formalen Herangehensweisen dieser Produktionen haben dem Sender viel Anerkennung, aber auch Kritik eingebracht.

Philipp Jedicke

Philipp Jedicke ist als freier Journalist, Online-Redakteur und Rechercheur für öffentlich-rechtliche Sender, internationale Filmproduktionsfirmen, Websites und Magazine tätig. Im Fokus seiner Arbeit stehen Musik und Kultur. Seine Arbeiten sind u.a. beim WDR, ARTE, der Deutschen Welle, dem SWR und der Süddeutschen Zeitung erschienen. Er hat in Kanada und Frankreich gelebt und seit 2001 in Köln eine Heimat gefunden. Shut Up and Play the Piano ist seine erste Regiearbeit.

Tanja C. Krainhöfer

Tanja C. Krainhöfer ist Medienökonomin und arbeitet in der strategischen Beratung und angewandten Forschung in der Medien- und Kulturwirtschaft. Sie studierte Kommunikationswissenschaft an der Ludwigs-Maximilians-Universität in München sowie Produktion und Medienwirtschaft an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Ihre Dissertation trägt den Titel Erfolgsfaktoren von Filmfestivals in Deutschland.

Jakob Lass

Jakob Lass (geb. 1981 in München) drehte schon als Teenager mit seinem Bruder Tom Lass Experimentalfilme. Mit 17 Jahren beendete er die Schule und ließ sich zum Schauspieler ausbilden. Im Anschluss arbeitete er mehrere Jahre am Theater. Ab 2009 studierte Lass Regie an der renommierten Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf in Potsdam. Noch während des Studiums drehte er entgegen allen Vorgaben bereits seine ersten beiden Langfilme Frontalwatte und Love Steaks. Letzterer wurde zu großen Teilen improvisiert und wurde 2013 vom Filmfest München mit dem Förderpreis Neues Deutsches Kino in allen vier Kategorien ausgezeichnet. 2014 gewann der Film außerdem den angesehenen Max-Ophüls-Preis und wurde in der Kategorie Bester Film für den Deutschen Filmpreis nominiert. Jakob Lass' dritter Spielfilm Tiger Girl feierte auf der 67. Berlinale Premiere und lief vor dem offiziellen Kinostart bei LICHTERJakob Lass lebt und arbeitet in Berlin.

Silke Johanna Räbiger

Silke Johanna Räbiger (*1953 in Heide/Holstein) studierte Germanistik, Politik-, Geschichts- und Erziehungswissenschaften in Göttingen und Hamburg. 1986 begann sie - zunächst ehrenamtlich - beim Frauenfilmfestival femme totale in Dortmund zu arbeiten, welches sie ab 1992 leitete. Nach der Fusionierung mit der Kölner feminale wurde sie 2007 Leiterin des Internationalen Frauenfilmfestivals Dortmund | Köln. Sie ist Mitglied der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) und seit 2009 Mitglied der Auswahlkommission des Filmfestivals Max Ophüls Preis in Saarbrücken.

Thorsten Schaumann

Thorsten Schaumann (*1968) hat als neuer Festivalleiter der Hofer Filmtage 2017 das Erbe des überraschend verstorbenen Gründers Heinz Badewitz angetreten. Der studierte Betriebswirt war in der Vergangenheit bereits Vorstandsmitglied des Verbandes Deutscher Filmexporteure und ist Gründungsmitglied der European Film Export Association. Bevor er nach Hof kam, arbeitete er bei Bavaria Film International und leitet mit den Filmtagen nun eine der renommiertesten Schauen für deutsche Filme, aber auch internationales Kino.

Roderik Smits

Roderik Smits ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Department of Theatre, Film and Television der University of York, wo er u.a. mit Andrew Higson, ebenfalls Gast des Kongresses Zukunft Deutscher Film, zusammenarbeitet. Zu seinen Veröffentlichungen zählen u.a. Film Distribution: A Changing Business und Tournaments of Values at the European Film Market.

Urs Spörri

Urs Spörri ist Filmwissenschaftler, Kulturmanager und Moderator bei zahlreichen Festivals. Für das Deutsche Filmmuseum in Frankfurt kuratiert er Programme mit dem Schwerpunkt deutsches Kino und ist inhaltlich an der Gestaltung des Kongresses Zukunft Deutscher Film beteiligt. Als Kolumnist schreibt er für kino-zeit.de über Entwicklungen im aktuellen deutschen Filmgeschehen.

Alex Traila

Alex Traila ist Produzent und Kameramann. Von 2006 bis 2016 war er Inhaber der Produktionsfirma Steppenwolf Film in Bukarest. Derzeit ist er EURIMAGES Repräsentant für Rumänien am Centrul National al Cinematografiei in Bukarest und Berater für EU-Angelegenheiten.

Dr. Sabrina Wagner

Mit breiter Expertise in Pressearbeit und Kulturmanagement ist die promovierte Literaturwissenschaftlerin Sabrina Wagner seit 2015 verstärkt im Bereich Film unterwegs (u.a. Deutsches Filminstitut, DIF e.V.). Nach Studien- und Forschungsaufenthalten an den Universitäten Potsdam, Göttingen und Harvard hält sie als Lehrbeauftragte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und als Autorin wissenschaftlicher Beiträge weiter der Literatur die Treue. Sie moderiert Autorenlesungen sowie Filmgespräche und schreibt Literatur- und Filmkritiken für verschiedene Zeitungen sowie Onlineformate.

Gerhard Wissner Ventura

Gerhard Wissner Ventura (*1962) absolvierte sein Magisterstudium der Soziologie, Politik- und Erziehungswissenschaften an der Universität Kassel. Seit 1985 Mitarbeit im Filmladen Kassel e.V., wo er neben zahlreichen Werkschauen - etwa von Dara Birnbaum, Gary Hill, Vlado Kristl, Tony Oursler, Bill Viola – verschiedene Filmreihen organisierte, u.a. das Openair Videokunstfest im documenta-Stadtprogramm (1992), Was macht die documenta mit Film? (1995) oder das Videoprogramm zur Ausstellung Surfing Systems im Kasseler Kunstverein (1996). 1989 begann er als Programmmacher und Kurator beim Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest (Schwerpunkte: Kurzfilm, Installationen), seit 1997 ist er Festivalleiter. 1995 gründete er die BALi Kinos Kassel, deren Mitinhaber er ist. Außerdem: freie Kuratorentätigkeit u.a. bei der Werkleitz Biennale (1998, 2002), Mitkurator der Auswahl Emerging Artists Vol. 1 – 3 in der AG Kurzfilm/German Films (2012, 2015 und 2017), organisatorische Umsetzung der documenta-Filmreihe (1997, 2002 und 2007), Mitarbeit beim Maybe Education and Public Programs der dOCUMENTA (2010 bis 2012) sowie Jurytätigkeit für zahlreiche nationale und internationale Festivals.

Jascha Alleyne

Jascha Alleyne, geboren 1967 in Singapur, absolvierte ein Studium generale am Leibniz-Kolleg in Tübingen, eines der Rechtswissenschaften in Heidelberg und Hamburg sowie ein Masterstudium in European and International Law in Bremen. Er war außerdem wissenschaftlicher Mitarbeiter von Prof. Dr. Reifner am Institut für Finanzdienstleistungen in Hamburg. Seit 2000 arbeitet er als Rechtsanwalt, seit 2007 als Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht – seit 2003 teils als Partner in verschiedenen Wirtschaftsrechtskanzleien und seit 2011 als Partner der Kanzlei Schüler Alleyne Fumagalli Rechtsanwälte in Hamburg.  

Robert Bramkamp


Robert Bramkamp dreht seit 35 Jahren Filme, in denen sich zwei oder mehr Realitäten wechselseitig intensivieren, wie „Gelbe Sorte“ (1987), „Prüfstand 7“ (2001) oder „Art Girls“ (2014). Er hat 2011 den Jahreskongress der Kommunalen Kinos eröffnet mit dem Vortrag „Abschied vom Retrorealismus“.  2013 organisierte er an der HFBK-Hamburg den Kongress „offensiv experimentell: Bildwende jetzt!“. Seit 2014 hat er mit seinen Studierenden den filmpolitischen HFBK-Kollektivfilm „Dazu den Satan zwingen“ sowie den online-Lehrzusammenhang „Innovative Filme Machen“ (Hamburg Open Online University) realisiert. 

Anna de Paoli

Gemeinsam mit Linus de Paoli produzierte Anna de Paoli studierte den Horrorfilm Der Samurai, der 2014 Premiere feierte.

Frank Döhmann

Frank Döhmann, Filmproduzent und Filmschaffender, ist seit 2001 Professor für Filmproduktion an der KHM. Als Geschäftsführer war Frank Döhmann von 1998 bis 2004 bei der Colonia Media Köln, 2005 bei Studio Hamburg Produktion, von 2006 bis 2009 bei Novafilm und Nostro Film sowie von 2009 bis 2013 bei Badlands Film tätig.

Robert Fischer

Geboren 1954 in Greven, Nordrhein-Westfalen. Er ist seit Mitte der 70er Jahre als Autor tätig. Gemeinsam mit Joe Hembus schrieb er eine Geschichte des Neuen Deutschen Films. 1999 drehte er seinen ersten Dokumentarfilm. Er war 25 Jahre lang als Programmer für das Filmfest München tätig und arbeitet als Consulting Producer für The Criterion Collection in New York.

Sophia Gräfe

Sophia Gräfe ist Medien- und Kulturwissenschaftlerin und lebt in Marburg und Berlin. Neben ihrer Mitarbeit bei den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen war sie bereits als Assistenzkuratorin und freie Autorin für die transmediale und das Werkleitz Festival sowie für diverse Galerieprojekte und Künstlerstudios tätig. Derzeit ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Julia von Heinz

Julia von Heinz (*1976 in Berlin) absolvierte zunächst eine Ausbildung zur Mediengestalterin beim WDR in Köln, gefolgt von einem Studium der Audiovisuellen Medien an der TFH Berlin, das sie als Diplomkamerafrau abschloss. Bereits während ihres Studiums realisierte sie verschiedene Kurzfilme, für die sie diverse Auszeichnungen erhielt. Von 2005 bis 2006 war sie künstlerische Mitarbeiterin Rosa von Praunheims an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg. Ihr Langfilmdebüt Was am Ende zählt feierte im Jahr 2007 in der Reihe Perspektive Deutsches Kino der Berlinale Premiere und erhielt zahlreiche Preise. Es folgten weitere Spielfilme, u.a. Hanni und Nanni 2 (2012), Hannas Reise (2013), Ich bin dann mal weg (2015). Von 2014 bis 2015 war Julia von Heinz Gastprofessorin an der Kunsthochschule für Medien Köln, seit 2016 hat sie die Gastprofessur für Spielfilmregie an der HFF München inne.

Alfred Holighaus

Alfred Holighaus (*1959 in Dillenburg) ist seit 2015 Präsident der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft e.V. (SPIO). Nach verschiedenen Tätigkeiten in der Filmwirtschaft, u.a. als Produzent und Dramaturg bei Senator Film Produktion gründete er 2001 die Sektion Perspektive Deutsches Kino bei der Berlinale, die er bis 2010 auch leitete. Von 2010 bis 2015 war er Geschäftsführer der Deutschen Filmakademie. 2012 wurde ihm der Ehrenpreis für besondere Verdienste um den jungen deutschsprachigen Film beim Filmfestival Max Ophüls Preis verliehen. Beim Kongress Zukunft Deutscher Film ist Holighaus Moderator des Runden Tisches Ausbildung und Nachwuchs.

​Christian Jungen

Christian Jungen (geboren 1973) ist Ressortleiter Kultur der NZZ am Sonntag sowie Chefredakteur der Filmzeitschrift Frame. Er studierte Italienische Sprach- und Literaturwissenschaft in Zürich und Urbino. Seine Dissertation Hollywood in Canne$ (bei Schüren erschienen) wurde mit einem Übersetzungspreis des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Soeben erschien die von ihm verfasste Biografie Moritz de Hadeln: Mister Filmfestival über den langjährigen Leiter der Berlinale. Jungen ist seit 24 Jahren Filmjournalist, Träger des Prix Pathé für Filmpublizistik und Gründungsmitglied der Schweizer Filmakademie.

Florian Krautkrämer

Florian Krautkrämer ist Filmwissenschaftler und leitet den Studienbereich Interdisciplinarity in Design and Arts an der Kunsthochschule Luzern. Er forscht u.a. zu Veränderungen im Dokumentar- und Amateurfilm und hat Beiträge zum Urheberrecht und zur Filmförderung veröffentlicht. 2016 hat er für die Filmförderung des Europarates EURIMAGES gearbeitet und zuvor mehrere Experimentalfilme mit Hilfe verschiedener Länderförderungen realisiert. 

Joachim von Mengershausen

Joachim von Mengershausen (*1936 in Bamberg) ist als langjähriger Fernsehredakteur des WDR und als Filmproduzent bekannt. Er betreute u. a. zahlreiche Filme von Rainer Werner Fassbinder, Wim Wenders (Der amerikanische Freund,Im Lauf der Zeit, Der Himmel über Berlin), Edgar Reitz (Heimat, Die zweite Heimat) oder Sharunas Bartas (Korridor, LICHTER Filmfest 2011). 2016 verlieh ihm der Verband der deutschen Filmkritik im Rahmen der Berlinale den Ehrenpreis für sein Lebenswerk.

Bettina Reitz

Bettina Reitz, geboren in Frankfurt am Main, studierte Germanistik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft sowie Psychologie in Frankfurt und Berlin. Nachdem sie seit 1985 zunächst als freie Mitarbeiterin u.a. beim Hessischen Rundfunk, als Regieassistentin, Produzentin, Autorin und Regisseurin von Dokumentationen tätig war, folgte zwischen 1988 und 1990 die Anstellung als Redakteurin1991 wechselte sie als Fernseh- und Kinoredakteurin zum ZDF, wo sie – zuletzt als stellvertretende Redaktionsleiterin – bis 1997 tätig war. Im Anschluss arbeitete Bettina Reitz zunächst frei als freie Dramaturgin und Projektberaterin für TV- und Kinofilmproduktionen, ehe sie 1998 schließlich für das Bayerische Filmzentrum Aufbau und Leitung von First Movie Programm übernahm und 1999 Gründungsmitglied der Film- und Fernsehproduktionsfirma teamWorx GmbH wurde, bei der sie als Produzentin tätig war. Im Januar 2003 ging Reitz zum Bayerischen Rundfunk: Bis April 2011 war sie Leiterin des Programmbereichs Spiel-Film-Serie in der Fernsehdirektion und Fernsehspielchefin. Ab 2004 bis April 2011 war sie auch Mitglied der Gemeinschaftsredaktion „Vorabend im Ersten“. Von Mai 2011 bis Mai 2012 war Reitz Geschäftsführerin der Degeto Film GmbH; im Juni 2012 hat sie ihr Amt als Fernsehdirektorin des Bayerischen Rundfunks angetreten. Bettina Reitz war außerdem von 2012 bis 2015  im Aufsichtsrat des FilmFernsehFonds Bayern. Sie ist Mitglied der Deutschen und der Europäischen Filmakademie. 2009 erhielt sie den Hans-Abich-Preis für besondere Verdienste um den Fernsehfilm. Sie war an vielen preisgekrönten Dokumentar- und Spielfilmen beteiligt, u.a. den Oscar®-prämierten Filmen „Das Leben der Anderen“, „Amour“ und „Citizenfour“. Schon seit vielen Jahren ist Bettina Reitz regelmäßig Gastdozentin und seit November 2012 Honorarprofessorin an der HFF München. Im Juni 2015 wurde sie vom Hochschulrat als Präsidentin der HFF München gewählt, die Bestellung durch Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle erfolgte im September 2015, bevor Bettina Reitz zum 1. Oktober 2015 ihr Amt als erste hauptberufliche Präsidentin der HFF München angetreten hat. Seit März 2016 ist Professorin Bettina Reitz außerdem Vizepräsidentin der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste.

Bettina Schoeller Bouju

Bettina Schoeller Bouju (*1969 in München) ist Autorin, Regisseurin, Produzentin und Mitbegründerin von Pro Quote. Sie studierte Film an der Hochschule für bildende Künste Hamburg und Ethnologie Germanistik und Journalistik an der Universität Hamburg. 2006 gründete sie die Produktionsfirma depoetica. mit dem Ziel, künstlerische und experimentelle Filme mit kommerziellen Verwertbarkeit zu vereinen. Sie ist Mitglied im Bundesverband Regie und im Vorstand von ProQuote Regie.

Linda Söffker

Linda Söffker arbeitete nach ihrem Studium der Kultur- und Theaterwissenschaften als Programm-Koordinatorin im Zeughauskino des Deutschen Historischen Museums. 1999 wechselte sie zur Berlinale, seit 2010 ist sie dort Leiterin der Sektion Perspektive Deutsches Kino. Sie ist regelmäßig Mitglied von Film- und Förderjurys. Hin und wieder ist Linda Söffker auch Autorin von Publikationen rund um Film und Kino (2006: Mitherausgeberin einer Monografie über Aki Kaurismäki).

Rüdiger Suchsland

Rüdiger Suchsland (*1968) studierte Geschichte und Philosophie in München. Er arbeitet als freier Journalist und Filmkritiker, u.a. für den Deutschlandfunk, die Frankfurter Rundschau, die Jüdische Allgemeine. Beim Online-Filmmagazin artechock ist er zudem als Redakteur tätig. Suchsland ist Mitglied des Verbands der Deutschen Filmkritik, dessen Vorstandsmitglied er zwischenzeitlich war. In den letzten Jahren führte immer wieder Regie bei verschiedenen Dokumentarfilmen, zuletzt 2017 bei Hitlers Hollywood.

Dominik Tschütscher

Dominik Tschütscher studierte Publizistik- und Kommunikationswissenschaft in Salzburg und Melbourne und ist Gründer und Kurator der cineastischen Nachwuchsinitiative Cinema Next – Junges Kino aus Österreich. Der von ihm initiierte Breakfast Club bei der Diagonale in Graz ist inzwischen vom Geheimtipp zur festen Institution gereift, unter dem Thema „Perspektiven einer europäischen Nachwuchsförderung“ eröffnet er den zweiten Tag des Kongresses Zukunft Deutscher Film. Der gebürtige Liechtensteiner lebt in Wien.

Laura Walde

Laura Walde studierte Anglistik und Filmwissenschaft in Zürich und Aberdeen. Von 2008 bis 2013 war sie Programmverantwortliche der Schweizer Kurzfilmtour Kurz & Knapp. Seit 2013 programmiert sie für die Internationalen Kurzfilmtage Winterthur, von 2015 bis 2017 war sie Co-Leiterin der Schweizer Jugendfilmtage. Seit Oktober 2017 ist sie Doktorandin mit einem Dissertationsprojekt im Rahmen des Forschungsprojekts Exhibiting Film: Challenges of Format an der Universität Zürich.

Doris Bauer

Doris Bauer studierte Politikwissenschaften an der Universität Wien. Sie ist Programmleiterin des internationalen Wettbewerbs des österreichischen Kurzfilmfestivals VIS Vienna Shorts. Von 2008 bis 2014 leitete sie das Open Air Kurzfilmfestival espressofilm in Wien. 2012 gründete sie das Forum österreichischer Filmfestivals mit.

Dietrich Brüggemann

Dietrich Brüggemann studierte Filmregie an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam, wo er mit Diplom abschloss. Seitdem zählt er mindestens hierzulande zu den vielversprchendsten Filmemachern und Drehbuchautoren. Seine erster Spielfilm fürs Kino, Neun Szenen feierte Uraufführung auf der Berlinale 2006, seine zweite Produktion Renn, wenn kannst eröffnete die Perspektive deutsches Kino der Berlinale 2010. Zwei Jahre später, 2012, erschien seine Filmkomödie 3 Zimmer/Küche/Bad, die auch bei LICHTER zu sehen war. Gemeinsam mit seiner Schwester Anna Brüggemann erhielt Dietrich den Silbernen Bären für das beste Drehbuch bei der Berlinale 2014 für den Spielfilm KreuzwegNeben seiner filmischen Regiearbeit dreht Dietrich Brüggemann Musikvideos, u.a. für Judith Holofernes, Thees Uhlmann und das Plattenlabel Grand Hotel van Cleef. Bis 2012 arbeitete er außerdem als Redakteur bei der Filmzeitschrift Schnitt. Dietrich Brüggemann lebt in Berlin-Kreuzberg.

Linus de Paoli

Linus de Paoli studierte an der dffb in Berlin. Bereits sein Abschlussfilm „Dr. Ketel - Der Schatten von Neukölln“ war international auf Festivals erfolgreich. 2014 erschien der von ihm gemeinsam mit Anna de Paoli produzierte Horrorfilm „Der Samurai“. Neben seiner Filmarbeit schreibt er Musik für Zeichentrickserien und seine Rockband. Die Weltpremiere seines neuen unabhängig finanzierten Langspielfilm „A Young Man with High Potential“ steht kurz bevor.

Fabian Eder

Fabian Eder (*1963 in Wien) studierte an der Filmakademie Wien und begann Ende der 1980er Jahre als Kameramann zu arbeiten. Heute ist er Filmemacher, Regisseur, Kameramann und Autor. Er ist Vorsitzender des Dachverbandes der österreichischen Filmschaffenden.

Thomas Gammeltoft

Thomas Gammeltoft (*1963) ist Film- und TV-Produzent (u.a. Stealing Rembrandt, Good People und Die Brücke) und leitet den Copenhagen Film Fund in Dänemark.

Martin Hagemann

Martin Hagemann (*1958) ist Produzent und Geschäftsführer der Produktionsfirma zero fiction film, seit 1985 ist er in der Filmbranche tätig. Er ist Mitglied der Richtlinienkommission der FFA und des Beirats des DFFF. Seit 2009 hat er die Professur für Film- und Fernsehproduktion an der Filmuniversität Babelsberg „Konrad Wolf“ inne. Beim Kongress Zukunft Deutscher Film ist Hagemann Moderator des Runden Tisches Förderung und Finanzierung.

Andrew Higson

Andrew Higson ist seit 2009 Professor am Department of Theatre, Film and Television der University of York. Zuvor war er hatte er die Professur für Filmwissenschaft an der University of East Anglia inne, wo er 22 Jahre lang lehrte. Higson hat zahlreich über das britische Kino sowie das Konzept des National Cinema publiziert; zu seinen Veröffentlichungen zählen u.a. The concept of national cinema (1989) und Waving the Flag: Constructing a National Cinema in Britain (1995), außerdem ist er Herausgeber der European Film and Media Studies series, die seit 2013 erscheint, und ist Projektleiter des Mediating Cultural Encounters Through Europeans Screens.

Rembert Hüser

Rembert Hüser ist Professor für Medienwissenschaft am Institut für Theater-, Film-und Medienwissenschaft der Frankfurter Goethe-Universität. Zuvor war er bereits Associate Professor für Film, Media and Cultural Studies an der University of Minnesota. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählt er neben der Medien- auch die Filmwissenschaft sowie Wissenschaftsgeschichte und zeitgenössische Kunst.

Cornelia Köhler

Cornelia Köhler arbeitet seit 2000 in der Medienbranche, zunächst als Producerin von Sitcoms für Cologne-Gemini Film, später in der Stoffentwicklung für Constantin Entertainment. Seit 2007 ist sie selbständige Dramaturgin für Kino- und TV-Formate und Autorin einer DVD- Reihe zur deutschen Literaturgeschichte. Seit 2009 ist sie Mitglied bei Women in Film and Television Germany (WIFTG), 2010 wurde sie dort Vorstandsmitglied.

Jürgen Kuttner

Jürgen Kuttner (*1958 in Ost-Berlin) war bis zur Wende Mitglied beim Verband Bildender Künstler der DDR. 1990 war er an der Gründung der Ostausgabe der tageszeitung beteiligt. Sendungen wie Null Uhr Kuttner oder Kuttner zweimal klingeln erschienen im ORB (Ostdeutscher Rundfunk Brandenburg) sowie im Nachtprogramm der ARD. Von 2002 bis 2006 war er Radiomoderator der Nightline auf YOU FM (Jugendformat des Hessischen Rundfunks). Bis 2007 moderierte er die Sprechfunk-Sendung auf Radio Fritz (in Kooperation mit SFB), danach die Sendung Kuttner und Kuttner auf dem RBB-Hörfunksender Radio Eins mit seiner Tochter Sarah Kuttner. Neben seinen Tätigkeiten als Moderator ist er für seine monatlichen Videoschnipselvorträge u. a. an der Berliner Volksbühne und aktuell am Deutschen Theater Berlin bekannt. Ebenso wirkt er an verschiedenen Theaterprojekten als Autor, Darsteller und in der Regiearbeit mit.

Mischka Popp

Mischka Popp (*1944 in Hameln) ist Autorin und Filmemacherin. Seit 1973 arbeitet sie mit Thomas Bergmann, gemeinsam haben sie zahlreiche vielbeachtete Kinodokumentationen gedreht (zuletzt Mazel Tov, LICHTER 2010). Daneben hat sie Formate und Filme für das Fernsehen entwickelt und produziert. 1983 gründete sie die Firma PILOTFILM GmbH. Die Wahlfrankfurterin wurde für ihre Arbeiten u.a. mit dem Grimme-Preis und dem Hessischen Filmpreis ausgezeichnet.

Edgar Reitz

Edgar Reitz ist Filmemacher, Autor und Hochschullehrer. Geboren und aufgewachsen in Morbach im Hunsrück, studierte Reitz Germanistik, Publizistik und Theaterwissenschaft in München. Seit 1957 arbeitet er als Kameramann und Regisseur. Am „Instituts für Filmgestaltung“ an der Hochschule für Gestaltung in Ulm (der ersten Filmschule der BRD) lehrte Reitz acht Jahre lang Regie und Kamera. Sein erster Spielfilm Mahlzeiten, der heute zu den prägenden Werken des „Jungen Deutschen Films“ zählt, wurde 1967 bei den Filmfestspielen in Venedig ausgezeichnet. Seit Mitte der 1970er Jahre veröffentlichte Reitz zahlreiche Texte und Arbeiten zur Filmtheorie und Filmästhetik, aber auch Erzählungen, Essays, Lyrik und literarische Fassungen seiner Filme. 1995 folgte die Gründung des „Europäischen Instituts des Kinofilms, EIKK“ in Karlsruhe, das er bis 1998 leitete. Seit 1994 ist er Professor für Film an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Zu seinen wichtigsten Filmen zählen: Cardillac, Die Reise nach Wien, Der Schneider von Ulm, Stunde Null und die weltbekannte Heimat-Trilogie, die sich aus 31 abendfüllenden Einzelfilmen zu einem Jahrhundert-Epos zusammensetzt und mit über 54 Stunden Spieldauer zu den umfangreichsten erzählerischen Filmwerken der Filmgeschichte zählt. Gemeinsam mit seinem Sohn Christian Reitz gründete er außerdem die Firma Reitz & Reitz Medien in München. 

Nach zwei Jahren intensiver Vorarbeit, Recherche und Materialsammlung knüpft Edgar Reitz 2012 an Heimat an und dreht im Hunsrück die deutsch-französische Kino-Koproduktion Die andere Heimat, in der er eine Familiengeschichte im 19. Jahrhundert, zur Zeit der Massenauswanderung aus Deutschland nach Nord- und Südamerika, erzählt. Der Film war in Anwesenheit von Edgar Reitz 2016 bei LICHTER zu sehen.

Edgar Reitz ist Mitglied mehrerer Akademien, wie der Akademie der Künste Berlin, der Europäischen Film-Akademie und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Seine Filme wurden in der ganzen Welt mit Preisen und Ehrungen ausgezeichnet und von verschiedenen Universitäten Europas ehrenpromoviert. Dazu zählen u.a. der Goldene Ehrenlöwe der Biennale di Veneziasechs Bundesfilmpreise, vier Adolf-Grimme-Preise, Luchino-Visconti-Preis, Federico-Fellini-Award, Premio Opera d’Autore, Carl-Zuckmayer-Medaille, Staats-Kunstpreis Rheinland-Pfalz, Kultureller Ehrenpreis der Stadt München, Konrad-Wolf-Preis der Akademie der Künste, Deutscher Fernsehpreis, „Kulturgroschen“ des Deutschen Kulturrates u.v.a. 2006 erhielt er das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland. Edgar Reitz lebt mit seiner Frau, der Sängerin und Schauspielerin Salome Kammer, in München.

Anna Schoeppe

Anna Schoeppe ist seit Dezember 2013 Leiterin des Kuratoriums junger deutscher Film in Wiesbaden. Zuvor betreute sie bereits die Abteilung Filmschauspiel und Casting an der Filmakademie in Ludwigsburg.

Daniel Sponsel

Daniel Sponsel (*1964 in Hamburg) ist Autor, Filmemacher und Festivalleiter. Er studierte Fotografie an der Hochschule für bildende Künste Hamburg und Regie für Dokumentarfilm an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Er beschäftigt sich künstlerisch und publizistisch mit dem Dokumentarfilm, etwa in seinem Buch Der Dokumentarfilm ist tot, es lebe der Dokumentarfilm und dem Film Der letzte Dokumentarfilm. Seit 2009 leitet er das Internationale DOK.fest München, das er zum publikumsträchtigsten Dokumentarfilmfestival in Deutschland machte.

Christoph Thoke

Christoph Thoke (*1960) ist Film- und Fernsehproduzent, seit 2003 selbstständig. Von ihm produzierte Filme laufen auf internationalen Festivals, etwa in Cannes und Venedig, u.a. war er an den Filmen Little Senegal (2001), Tropical Malady (2004), Kirgisische Mitgift (2006), als Produzent oder Ko-Produzent beteiligt.

Tini Tüllmann

Tini Tüllmann (*1977 in München) besuchte zunächst die Athanor Akademie für Darstellende Kunst in Burghausen, wechselte dann an die London Film School, bis sie schließlich an der Kunsthochschule für Medien Köln landete, wo sie ihr Regiestudium absolvierte, welches sie im Jahr 2004 mit Diplom abschloss. Während ihres Studiums entstand der Episodenfilm Freitagnacht, zu dem sie die Episode Taxi beisteuerte, und der beim Internationalen Festival der Filmhochschulen München mit Gold ausgezeichnet wurde.
Ihr Langfilmdebüt Freddy/Eddy, das komplett selbst finanziert ist und außerhalb des deutschen Fördersystems entstand und nun auch bei LICHTER zu sehen ist, feierte 2016 bei den 50. Internationalen Hofer Filmtagen Premiere und hat seither aus zahlreichen Festivals Preise gewonnen, u.a. den Heinz-Badewitz-Preis für die beste Nachwuchsregie eines Erstlingswerks in Hof, beim Kinofest Lünen 2016 und beim 4. Snowdance Independent Film Festival 2017 wurde er jeweils als Bester Film ausgezeichnet. Trotz der zahlreichen Auszeichnungen und hervorragenden Kritiken fand Tüllmann keinen Verleih, wovon sie sich jedoch nicht aufhalten ließ und den Film diesen Februar im Eigenverleih ins Kino brachte.

Marie Wilke

Marie Wilke (*1974 in Berlin) studierte Regie und Montage an der ZeLIG School for Documentary, Television and New Media in Bozen (Italien) und Experimentelle Mediengestaltung an der Universität der Künste in Berlin, wo sie u.a. bei Harun Farocki lernte. Bereits vor ihrem Studium arbeite sie als Filmvorführerin und wirkte bei diversen Spiel- und Dokumentarkurzfilmen als Regie- und Produktionsassistentin mit. Auch während ihrer Studienzeit war sie in den verschiedensten Bereichen beim Film tätig, u.a. als Kamerafrau und Cutterin. 1999 begann sie eigene Dokumentarfilme und Videoinstallationen zu realisieren und die Fächer Regie und Schnitt an ihrer ehemaligen Hochschule ZeLIG zu lehren. 2004 wurde sie Künstlerische Mitarbeiterin für Dokumentarfilmregie an der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" in Potsdam-Babelsberg. Ihr Dokumentarfilm Staatsdiener, der die Schüler*innen einer deutschen Polizeischule begleitet, feierte beim Filmfest München 2015 Premiere und hatte noch im gleichen Jahr deutschen Kinostart. In ihrem neuen Film Aggregat, der kürzlich auf der Berlinale Premiere feierte und nun bei LICHTER zu sehen ist, wagt sie eine Bestandsaufnahme der Demokratie in Deutschland.

Regionaler Langfilmwettbewerb

Thomas Elsaesser

Regie: Die Sonneninsel

Anja Krug Metzinger

Anja Krug Metzinger, geboren 1966 in Frankfurt am Main, studierte an der Goethe-Universität Film-, Fernseh- und Theaterwissenschaften, sowie Germanistik und Philosophie. Nach ihrem Abschluss (Magisra Artium), arbeitete sie ab 1992 als freie Autorin und Regisseurin, u.a. beim Fernsehen, für verschiedene ARTE-Dokumentarfilmproduktionen sowie für die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Heute ist Anja Krug-Metzinger vor allem als Produzentin, Regisseurin und Drehbuchautorin tätig. Beim 11. LICHTER Filmfest läuft ihre Dokumentation „Das stille Leuchten – Die Wiedereroberung der Gegenwart“ im regionalen Langfilmwettbewerb.

Thomas Frickel

Thomas Frickel, geb. 1954, ist dein deutscher Regisseur und Filmproduzent. Er hat zahlreiche dokumentarische und halbdokumentarische Filme gedreht. Bekannt geworden ist er vor allem mit seinen Filmen Der Störenfried - Ermittlungen zu Oskar Brüsewitz von 1992, Deckname Dennis von 1996/1997, sowie Die Mondverschwörung von 2011.

Frickel ist geschäftsführender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm (AG DOK). Zudem ist er Aufsichtsrat der ONLINEFILM AG, Verwaltungsrat der Filmförderungsanstalt (FFA), Mitglied im Verwaltungsrat der Berufsgruppe III der VG Bild-Kunst, Delegierter der Wahrnehmungsberechtigten in der Berufsgruppe 2 (Journalisten, Autoren und Übersetzer von Sachliteratur) der VG Wort, Beirat für den Bereich Darstellende Kunst in der Künstlersozialkasse (KSK), Beirat in der VFF sowie Mitglied im Fachausschuss Medien des Deutschen Kulturrates und Gründungsmitglied des European Documentary Network (EDN).

Dieter Reifarth

Regie: Die Tortur

Tom Fröhlich

Tom Fröhlich, geboren am 01.02.1989 wuchs in der Hansestadt Rostock auf. Nach dem Zivildienst zog er nach Leipzig um eine Berufsausbildung beim Mitteldeutschen Rundfunk zu absolvieren. Drei Jahre lässt er sich hier zum Mediengestalter Bild und Ton ausbilden. Geprägt durch erste Kurzfilmprojekte und Fernsehbeiträge als Autor entscheidet er sich dafür das Studium Digital Media - Motion Pictures“ an der Hochschule Darmstadt zu absolvieren.

Heute arbeitet Tom Fröhlich als Regisseur für freie Dokumentarfilmprojekte,sowie als freier Autor für Formate des Norddeutschen- und Mitteldeutschen Rundfunks.

Claus Withopf

Claus Withopf studierte Film am City College of New York/CUNY und an der HfG Offenbach. Seit 1997 produziert er als unabhängiger Filmemacher Dokumentar- und Kurzspielfilme, Musikvideos und Werbespots in Deutschland und in den USA. Seine preisgekrönten Filme wurden auf zahlreichen internationalen Filmfestivals gezeigt: Diner NYC, German-American Trilogy und NEON, der die Silver Plaque beim Chicago International Film Festival gewann und mit einer Besonderen Erwähnung der Jury beim Festival de Cine Internacional de Barcelona ausgezeichnet wurde. Seit 2007 unterrichtet Claus Withopf Film und Video und leitet das VideoLab an der HfG Offenbach. Anne Clark – I'll walk out into tomorrow ist Claus Withopfs Debüt Dokumentarfilm in Spielfilmlänge und läuft bei LICHTER im regionalen Langfilmwettbewerb.

Regionaler Kurzfilmwettbewerb

Matthias Amberger

Regie: Leipziger Straße

Dennis Baumann

Dennis Baumann begann seine Filmkarriere im Alter von zehn Jahren. Sein einziges Werkzeug war eine kleine Webcam. 15 Jahre und einige Projekte im Bereich Spielfilm, Kurzfilm, Werbefilm und Musikvideo später, dreht er noch immer kleinere sowie größere Filme. Mit der Zeit konnten sein Kameramann Florian Stratenwerth und er um sich ein fantastisches Team von begeisterten Filmemachern versammeln, ohne die all die Filme nicht möglich gewesen wären. Dennis verschreibt sich niemals nur einem Genre – so lange es Spaß macht, wird es auch umgesetzt! Bei LICHTER 2018 läuft sein Kurzfilm Drive In.

Jannik Gensler

Jannik Gensler, 1996 im Kreis Offenbach geboren und aufgewachsen, setze erste filmische Arbeiten während seiner Zeit auf dem Beruflichen Gymnasium für Kunst und Mediengestaltung der August-Bebel-Schule in Offenbach am Main um. Anschließend war er in verschiedenen Funktionen an Hochschulfilmproduktionen beteiligt. 2017 realisierte er seine beiden Kurzfilme Mir selbst so fremd und Lügner, der 2018 im LICHTER Kurzfilmwettbewerb läuft. 

Peter Meister

Der 1987 in Bonn geboren Regisseur Peter Meister studierte Filmwissenschaft, Literatur und Philosophie in Mainz. Nach dem Abschluss zum Magister Artium. sammelte er als Aufnahmeleitungs- und Regieassistenz Erfahrungen an Filmsets und im Theater als Regisseur, außerdem begann Meister als Autor zu arbeiten. Seine Filme wurden vielfach ausgezeichnet und liefen auf zahlreichen Festivals weltweit. Er ist Stipendiat der 29. Drehbuchwerkstatt München. Bei LICHTER läuft sein Kurzfilm Horizont im regionalen Wettbewerb.

Tobi Sauer

Tobi Sauer wurde in Fulda geboren. Seit 2012 studiert er an der Kunsthochschule Kassel, in der Klasse Film und bewegtes Bild bei Prof. Jan Peters. Seine Kurzfilme wurden schon von zahlreichen Festivals ausgewählt, z.B. vom Kasseler Dokfest, Stuttgarter Filmwinter, IndieLisboa und dem Festival de Cine de Huesca. 2017 erhielt er für Simba in New York den Lichter Art Award. Weitere Filmemacher, die an der documenta 14 teilnahmen und von ihm porträtiert wurden, sind Ben Russell und Wang Bing. Im LICHTER Kurzfilmwettbewerb 2018 läuft seine Produktion Porträt Jonas Menke

Michael Stadnik

Michael Stadnik, geboren 1989 in Bad Soden am Taunus Wuchs im hessischen Ried auf und ist Hessen bis heute treu geblieben. Denn hier, zwischen Großstadt und Land, findet er die Themen für seine Filme. Er studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaften an der Universität Frankfurt und machte dort 2015 seinen Bachelorabschluss. Bereits während des Studiums produzierte er Dokumentationen, darunter Frau Lenke wohnt hier nicht mehr - Mietervertreibung im Frankfurter Westend (2014). Seit 2016 arbeitet er als freier Filmemacher und TV-Autor. Sein Kurzfilm Thomas Adam – Frankfurt von unten läuft bei LICHTER 2018 im regionalen Wettbewerb. 

Heiko Arendt

Der freischaffende Fotograf und Filmemacher Heiko Arendt studierte Soziologie, Musikpädagogik und Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften in Frankfurt am Main. In dieser Zeit hatte er auch seine ersten filmischen Gehversuche auf Super 8. Seit 1991 die freie Fotografie mit dem Schwerpunkt Portraitfotografie ausübend, arbeitete er gleichzeitig an verschiedenen Filmprojekten mit. So organisierte Arendt die Filmreihe Der Blick ins Freie in Zusammenarbeit mit dem Filmhaus Frankfurt. Arendt hegt eine große Affinität zu kurzen, dokumentarischen oder experimentelle Formaten in Schwarz/Weiß und auf Super8. Das zeigen u.a. Filme, wie Der Froschkönig (D 2015), Berit und die Biber (D 2014), Was bleibt… (D 2003), Grand Harbour (D 2002) und Edeltraud Engelhardts Welt der Schatten (D1998), 
Mit seinen Filmarbeiten hat Heiko Arendt bereits an vielen verschiedenen Filmfestivals teilgenommen, unter anderem am Internationalen Filmfestival Tampere (Finnland)European Media Art Festival (Osnabrück) und dem Viper Filmfest (Luzern). Sein Kurzfilm Zum Beispiel Frankfurt am Main läuft bei LICHTER 2018 im regionalen Kurzfilmprogramm.

Daniel von Bothmer

Regie: Die Fotzy-Biene

Nils Hillebrand

Nils F. Hillebrand wurde am 28. Dezember 1984 in Bielefeld geboren und wuchs unweit in einem kleinen Dorf im Kreis Lippe auf. Um zu studieren und um Filme zu machen, verschlug es ihn irgendwann nach Mainz in die Filmklasse der Kunsthochschule, wo er 2017 bei Prof. Dr. Harald Schleicher mit Diplom abschloss. Derzeit ist er dort noch als Meisterschüler bei Vertr. Prof. John Skoog eingeschrieben. Sein Schaffen reicht von Kurzdokumentar- und Kurzspielfilm, über Videoinstallationen und experimentellen oder abstrakten Bewegtbildarbeiten, bis hin zu Fotografie. Bei LICHTER läuft sein Kurzfilm reset im regionalen Wettbewerb.

Sabine Loew

Regie: Talkshow

Eugen Merher

Eugen Merher wurde am 24.10.1990 in Chisinau, Moldawien geboren und zog mit sechs Jahren nach Deutschland. Er entdeckte seine Leidenschaft zum Film mit der DV-Kamera seiner Eltern, mit der er auch kleine Actionfilme mit seinem Kumpel drehte. Eugen studierte Kommunikationswissenschaft und Journalismus an der Universität Hohenheim und an der University of Oregon, bevor er 2014 sein Werberegiestudium an der Filmakademie Baden-Württemberg begann. Im regionalen LICHTER Kurzfilmwettbewerb 2018 läuft sein Film Hinter Glas.

Michael Schwarz

Michael Schwarz, Jahrgang 1979, arbeitete nach dem Abitur bei zahlreichen Film- un Fernsehproduktionen, unter anderem bei der Bavaria Film, für die ZDF-Serie Siska und im Auftrag der Neuen Münchner Fernsehproduktionals Regieassistent und Script Supervisor. Im Anschluss studierte Michael zunächst Film- und Theaterwissenschaften in Mainz, danach folgte ein Studium an der Filmklasse der Kunsthochschule Mainz, das er 2011 mit dem Diplomfilm Kursdorf erfolgreich abschloss. Sein Professor Harald Schleicher bot ihm daraufhin die Meisterschülerschaft an (2011/12) – seitdem arbeitet Michael als freiberuflicher Regisseur und Autor, bevorzugt im dokumentarischen Bereich. Vom Schweben läuft bei LICHTER 2018 im regionalen Kurzfilmwettbewerb.

Karolin Twiddy

Karolin Twiddy wurde 1990 in Marsberg geboren und studiert seit 2011 Trickfilm an der Kunsthochschule Kassel. Ihre bisherige Arbeit umfasst digitalen Zeichentrick und experimentelle Animation. Diese sind inspiriert von Themen wie Gender, Comedy, Ästhetik in Form und Farbe oder verschiedenen Animationstricks und -techniken um schlicht etwas in Bewegung zu setzen. Ihr Animationsfilm The Manly Mountain of Men läuft bei LICHTER 2018 im regionalen Kurzfilmwettbewerb.

Alma W. Bär

Alma W. Bär ist Animatorin, Illustratorin und Musikerin. Sie wurde 1992 in Halle/Saale geboren und wuchs in Weimar auf. Seit 2011 studiert sie Visuelle Kommunikation mit dem Schwerpunkt Animation in Kassel. Zwischendurch arbeitete sie bei zwei Filmproduktionen der Regisseurin Katrin Rothe in Berlin als Animatorin und Background-Designerin. 2016/17 studierte sie Animation an der KASK in Gent, Belgien. Sie spielt Schlagzeug und singt in der grrrl-grunge-Band The Shna. LICHTER zeigt ihren Kurzfilm Obvious im regionalen Wettbewerb.

Kuesti Fraun

Kuesti Fraun, 1976 in Wiesbaden geboren, abgeschlossenes Studium der Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, ist freier Autorenproduzent und Filmemacher, und seit 1999 eigenständig sowie als Mitbegründer des Kreativkollektivs mobtik mit zahlreichen preisgekrönten Projekten von Medienkunst bis hin zu klassischeren fiktiven Geschichten in Text, Bild und Ton weltweit auf Festivals, im Radio sowie Ausstellungs-, Kunst- und Filmpräsentationen vertreten (u.a. Louvre Museum Paris, Marler Videokunstpreis, Internationales Kurzfilmfestival Berlin, Poetry Film Festival Wien, Athens Digital Arts Festival, Multimedia Museum Moskau, Deutschlandradio Kultur uvm.) LICHTER zeigt Fauns Kurzfilm Dire Straits 2018 im regionalen Kurzfilmwettbewerb.

Sinje Köhler

Sinje Köhler wurde 1988 in Darmstadt geboren. An der Hochschule Darmstadt machte sie ihren Bachelor of Arts in dem Studiengang Motion Pictures. Mit ihrem 38-minütigen Bachelorfilm Nadja & Lara, gewann sie 2012 den Hessischen Hochschulfilmpreis. Seit 2013 studiert sie szenische Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg und arbeitet freiberuflich als Drehbuchautorin und Regisseurin. Ihr Drittjahresfilm an der Filmakademie BW war unter den sieben Favoriten für den Studentenoscar in der Kategorie „Narrative International Film Schools“ nominiert. LICHTER zeigt ihren Kurzfilm Freibadsinfonie 2018 im regionalen Wettbewerb.

Maren Luedecke

Regie: Der amerikanische Traum

Constantin Müller

Regie: Sonntagabend

Boris Seewald

Die Illustrationen von Rhythmus und Musik ziehen sich wie ein roter Faden durch die Werke von Boris Seewald – mit Erfolg. Sein Kurzflm Momentum und die Musikvideos The Feast, Spark und Disco für den Frankfurter Künstler Ralf Hildenbeutel haben etliche Preise gewonnen. Die für das Konzerthaus Berlin umgesetzte Webclip-Serie #klangberlins ging viral und durfte sich ebenfalls über mehrere Auszeichnungen freuen, darunter der ADC-Peak des Jahres, eine Auszeichnung in Gold beim Cannes Corporate Media + TV Award und viele mehr. Boris Seefelds Kurzfilm Afterword läuft 2018 bei LICHTER im regionalen Kurzfilmprogramm. 

Theresa Worm

Theresa Worm wurde 1994 in Kirchheimbolanden geboren, wuchs in einem kleinen Kaff bei Kaiserslautern auf und hatte keinen Fernseher. 2014 begann sie ein Studium an der Hochschule Darmstadt im Fachbereich "Motion Pictures", in dem sich nun herauskristallisiert, dass ihr Dramaturgie und Storytelling am meisten liegen und sie sich in Zukunft genau darauf spezialisieren möchte. Ihr Kurzfilm Der Tod ist voll in Ordnung läuft bei LICHTER im diesjährigen Kurzfilmprogramm.

Extra Regional

Moritz Becherer

Regie: HALT!LOS

Oliver Kyr

In seinen Geschichten erzählt Oliver Kyr von Erfahrungen jenseits dessen, was wir Realität nennen. Sein Spielfilm The Big Black (2011) nimmt uns mit auf eine Reise in die Seele eines Schuld geplagten. Der Film gewann u.a. den Goldenen Pegasus für die beste Regie beim Internationalen Filmfestival von Korinth (Griechenland). Olivers Novelle Audrey und der Tod erzählt vom Tod, der sich unglücklich verliebt, während Meine Freundin Scarlett vom kleinen Ole erzählt, dessen Hund auf einmal nicht mehr da ist. In Ascheland (2017) entwirft Oliver die düstere Vision eines Deutschlands nach dem Dritten Weltkrieg und stellt die Frage: „Wenn wir unsere Kinder so sehr lieben, warum zerstören wir dann ihre Zukunft?“ Ascheland wurde mit dem silbernen Skoutz Book Award ausgezeichnet. Seit 2015 reist Oliver mit seiner Frau Tatjana, der gemeinsamen Tochter Bonnie und den beiden Chihuahuas Yannick & Sherry quer über unseren Heimatplaneten. Die Mission: die Menschen wieder mit allem Leben auf der Erde zu verbinden. Die erste Episode der Film-Trilogie „One planet. One family.“, Citizen Animal, stellt die Frage warum wir immer sagen: „Es ist ja NUR ein Tier.“ Der Dokumentarfilm, u.a. mit Paul Watson von „Sea Shepherd“ und Dr. Jane Goodall, feiert 2018 auf dem LICHTER Filmfestival in Frankfurt Premiere. 2019 wird der zweite Teil der Trilogie veröffentlicht: Root Republic, über das Bewusstsein der Bäume und die magische Weisheit der Pflanzen. Oliver dreht Root Republic derzeit in Mittel- und Südamerika.

Jos Diegel

Jos Diegel (D/NL, geb. 1982) studierte Film und Kunst an der Hochschule für Gestaltung Offenbach und ist Filmemacher und bildender Künstler. Er arbeitet an verschiedenen Projekten, das Virtual Reality Project SCHRÖDINGERS AUDIENCE ist derzeit in Entwicklung in Zusammenarbeit mit der VR-­Produktionsfirma Expanding Focus. Sein experimenteller Kurzfilm DER HERBST DES UNTERGRUNDS  läuft diese Jahr bei LICHTER. Sein mittellanger Film KEIN HELDENTUM UND KEINE EXPERIMENTE, vertrieben durch Kinoflimmern, feierte 2012 bereits bei LICHTER Premiere und erhielt eine Einladung zum First Steps Award des Medienboard Berlin‐Brandenburg.

Das Drehbuch für das Spielfilmdebut DON´T KILL YOUR DARLINGS/CALL YOUR DARLINGS, eine absurde real-­fiction Komödie von Jos Diegel wurde gefördert von Hessen Film.

Eva C. Heldmann

Regisseurin: The Mud House Way

Internationales Programm Chaos

Brice Juanico

Brice Juanico verteidigte vor zehn Jahren seine Diplomarbeit in Physik. Vielleicht ist das ein Grund, warum er eine so besondere Beziehung zum Experimentieren pflegt. So beschäftigte sich auch der erste Kurzfilm des Autodidakten Dépendance oder die Initiation einer Laienarbeiterin auf sehr experimentelle Weise mit dem Leben als Sexarbeiter*in. 2017 erhielt Juanico eine besondere Erwähnung im Maison du Film, Paris für das Drehbuch zu seinem zweiten Projekt Ce qui nous sépare (Was uns trennt). Sein neuester Film Should we give birth ist Teil des diesjährigen internationalen Kurzfilmprogramms von LICHTER zum Thema "Chaos". Juanico lebt und arbeitet in Paris.

Finalisten LICHTER Art Award

Nikita Diakur

Der Filmemacher Nikita Diakur wurde in Russland geboren und lebt in Mainz. Er studierte am Central Saint Martins College und am Royal College of Art in London. Seine Arbeiten wurden international auf Filmfestivals wie der Prix Ars Electronica (Austria) Animafest (Zagreb), Annecy (France), Ottawa Animation Festival (Canada), OFF (Odessa) und Edinburgh International Film Festival (Scotland) gezeigt. Seine Arbeit Ugly läuft 2018 als einer der Finalteilnehmer des LICHTER Art Award 2018, sowie im regionalen Kurzfilmprogramm zum Thema Chaos. 

Gerald Zahn

Gerald Zahn (geb. 1971) arbeitet als Medien- und Videokünstler in Wien. Er studierte Pädagogik, Ethnologie und Kommunikationswissenschaften an der Universität Wien und schloss eine Ausbildung zum Multimedia Designer ab. Seine medienübergreifenden Arbeiten werden national und international gezeigt. Seine Arbeit Die Galerie läuft als einer der fünf Finalistenfilme beim LICHTER Art Award 2018 

Jakob Engel

Jakob Engel (geb. 1988) lebt und arbeitet als freier Künstler, Filmemacher, Theatermacher und Musiker in Hamburg. Er studierte Bildende Kunst an der HFBK Hamburg und erhielt 2015 das Deutschlandstipendium. Seine filmischen Arbeiten waren bereits auf unterschiedlichen Filmfestivals und in Institutionen wie der Hamburger Kunsthalle und dem Mousonturm Frankfurt zu sehen. Seine Arbeit Waiting for Record ist einer der fünf Finalisten des LICHTER Art Award 2018.

Ingel Vaikla

Ingel Vaikla ist eine bildende Künstlerin und Filmemacherin aus Estland. Sie studierte Fotografie an der Estonian Academy of Arts und Film an der Royal Academy of Fine Arts in Gent. Derzeit lebt und arbeitet sie in der HISK Künstlerresidenz in Gent, Belgien. Ihre Arbeit Roosenberg ist einer der fünf Finalisten des LICHTER Art Award 2018.

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