28.04. ‐ 03.05.2026
Gäste 2026

Gäste Filmreihe Zukunft Deutscher Film

Ulrich Köhler

Ulrich Köhler

Ulrich Köhler wurde 1969 in Marburg geboren. Er studierte von 1989 bis 1991 Kunst in Quimper/ Frankreich, anschließend in Hamburg Philosophie und später Visuelle Kommunikation an der Hochschule für Bildende Künste (Diplom 1998). Dort entstanden zahlreiche Kurzfilme. Seine Spielfilme BUNGALOW (2002) und MONTAG KOMMEN DIE FENSTER (2006) liefen auf zahlreichen Festivals und erhielten Preise im In- und Ausland. SCHLAFKRANKHEIT (2011) wurde auf der Berlinale mit dem Silbernen Bären für die beste Regie ausgezeichnet. IN MY ROOM (2018) feierte im offiziellen Programm der Filmfestspiele in Cannes in der Reihe „un certain regard“ seine Premiere. DAS FREIWILLIGE JAHR (2019) entstand in Zusammenarbeit mit Henner Winckler und lief im Wettbewerb des Locarno Film Festivals.

Ben Voit

Ben Voit

Ben Voit studierte Angewandte Medienwissenschaften an der TU Ilmenau, Fotojournalismus an der LTU Melbourne und Regie an der Filmuniversität Babelsberg. Seine ersten Filme NACHT UEBER KEPLER 452B und DIE ALLGEMEINE ORDNUNG erhielten mehr als 10 Preise und 40 Nominierungen bei renommierten Festivals, u.a. in Clermont-Ferrand, Busan, Tallinn, Gent und Berlin. Seine Arbeiten wurden für den Preis der deutschen Filmkritik nominiert und von ARD, ZDF, MUBI und TËNK lizenziert. Seit 2025 ist er Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und studiert im Master Spielfilmregie in Babelsberg. Sein erster Langfilm GROPIUSSTADT SUPERNOVA hat 2026 den Hauptpreis für den Besten Spielfilm beim Filmfestival Max Ophüls Preis gewonnen.

Maren Eggert

Maren Eggert

Maren Eggert, geboren in Hamburg, ist eine der renommiertesten Schauspielerinnen Deutschlands – gleichermaßen zu Hause auf der Bühne, im Kino und im Fernsehen. Sie absolvierte ihr Studium an der Otto-Falckenberg-Schule in München und gehört seit 2009 zum Ensemble des Deutschen Theaters Berlin. Internationalen Durchbruch erlangte sie mit Maria Schraders Ich bin dein Mensch (2021): Für ihre Hauptrolle wurde sie mit dem Silbernen Bären der Berlinale und einer Goldenen Lola beim Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. Der Film wurde zudem als deutscher Beitrag für die Oscars 2022 eingereicht. Bekannt ist sie auch als Polizeipsychologin Frieda Jung im Kieler Tatort (2003–2010) sowie durch ihre Zusammenarbeit mit Regisseurin Angela Schanelec. Zuletzt war sie in der Gesellschaftssatire Gavagai und als Dirigentin Nina Palcek in Kein Wort, das seine Premiere beim TIFF feierte, zu sehen.

Claudia Schaefer

Claudia Schaefer

Claudia Schaefer, Diplompsychologin und Kindertherapeutin, studierte 2007-2010 an der dffb Drehbuch. Ihre ersten beiden Kinofilme entstanden nach wahren Geschichten aus ihrem politisch, aktivistischen Umfeld: WEIL ICH SCHÖNER BIN und NAOMIS REISE. Ihr dritter Film ELLBOGEN prämierte 2024 auf der Berlinale und gewann unter anderem den "Preis der Frankfurter Buchmesse für die beste Romanadaption". STAATSSCHUTZ, wieder eine eigene Geschichte, prämierte auf der Berlinale 2026 und gewann unter anderem den Panorama Publikumspreis. Claudia Schaefer war Teilnehmerin der Torino Film Lab, dem Moin Nest Programm, der Akademie für Kindermedien und dem Talentcampus der Berlinale. Sie schreibt gerne in verschiedenen Genres und Erzählformen. 2026 war sie mit ihrem neuen Projekt „KASCHIERT“ für den Deutschen Drehbuchpreis nominiert.

Welf Reinhart

Welf Reinhart

Welf Reinhart studierte zuerst in Kassel und später dann an der HFF in München Spielfilmregie. Sein Übungsfilm ‘Eigenheim’ lief bei zahlreichen OSCAR qualifying Festivals, wo er auch ausgezeichnet wurde. Der Film gewann außerdem den Studentenoscar in der Kategorie Narrative 2022. ‘Der verlorene Mann’ ist sein Spielfilmdebüt. Der Film feierte seine Weltpremiere auf dem Internationalen Filmfest in Rotterdam 2026, seine Deutschlandpremiere auf dem Lichter Filmfest Frankfurt und kommt Anfang Mai in Deutschland, Österreich und der Schweiz in die Kinos.

Gäste Kongress Zukunft Deutscher Film

Clément Schneider

Clément Schneider

Born in 1989 in France, Clément Schneider studied filmmaking at La Fémis (National French Film School) where he graduated in 2013. Since he finished La Fémis, he co-founded a production company, in order to produce independant films – fiction and documentaries. In 2018, his first feature film "A violent desire for joy" is selected in ACID Cannes and many international festivals. In 2021, his feature film "The Cure" (codirected with Simon Rembado) is selected in FIDMarseille. He also wrote a thesis within the frame of a research-creation PhD in PSL University, whose subject is: relations between Cinema and Utopia. His last film "The End of the Iron Age" was released in 2025. He currently teaches filmmaking at ENS de Lyon. He helps defending independant cinema through his involvement in l'ACID, that he co-presided between 2020 and 2022.

Annekathrin Kohout

Annekathrin Kohout

Annekathrin Kohout ist freie Autorin und Kulturwissenschaftlerin und analysiert Netzkultur, Plattformöffentlichkeit und digitale Bildpraktiken. 2021 promovierte sie an der Universität Siegen über den Nerd als Sozialfigur. Sie ist Mitherausgeberin der Buchreihe „Digitale Bildkulturen“ (Verlag Klaus Wagenbach) sowie der Zeitschrift „POP. Kultur und Kritik“.

Als Sachbuchautorin veröffentlichte sie Bücher u. a. zu Netzfeminismus, Nerds und K-Pop und lehrt regelmäßig als Gastdozentin an Hochschulen und Universitäten. Ihr jüngstes Buch „Hyperreaktiv. Wie in Sozialen Medien um Deutungsmacht gekämpft wird“ erschien 2025.

Victor Fraga

Victor Fraga

Publisher, journalist, producer and filmmaker.

Founder and editor of DMovies (Dirty Movies), a leading indie publication founded in 2016 and based in the UK, with a strong focus on the European festival circuit, particularly on innovative and subversive cinema practices.

Director of various documentaries, in special those with a political and activist profile. Producer and writer of a recent transgressive fiction, which premiered in the Panorama section of the Berlinale to great acclaim.

Luis Raguá

Luis Raguá

Program advisor at Cinemateca de Bogotá and IDFA. Programmer at Lichter Filmfest Frankfurt International and Alternativa Film Festival. He holds a MA in Preservation and Presentation of the Moving Image from the University of Amsterdam, a MA in Anthropology from Universidad de los Andes (Colombia), and has led and participated in curating and preservation projects at Museo Reina Sofía (Spain), Eye Filmmuseum and LI-MA Institute for Media Art (Netherlands), the Spanish Film Showcase (Colombia), among others. Formerly program coordinator at the Bogota International Film Festival (BIFF). He has been a jury at festivals like FICCI and MIDBO, awards like the Golden Globes and Premios Gabo, and various open calls in Colombia.

Gäste regionaler Langfilm

Maxi Buck

Maxi Buck

Maxi Buck, Jahrgang 1994, ist freischaffender Filmemacher und Regisseur mit Fokus auf Dokumentarfilm. Seine Wurzeln liegen in der freien Theaterszene und sein Weg ist autodidaktisch, geprägt von Haltung.

2021 richtet er die Kamera auf die Proteste gegen den Bau der A49 und formt daraus sein kompromissloses Debüt: 49 Problems (and my future is one). Kinostart 2023, Festivalbühnen bundesweit – u.a. Kasseler Dokfest, Lichter Filmfest – und ausgezeichnet vom Filmfestival Ökofilmtour in Brandenburg.

Aktuell arbeitet Buck an seinem neuen Dokumentarfilm FAT YEARS OF FATMULL: Eine Coming-of-Age Geschichte über die Freundschaft und Trennung einer Metal-Band am Limit.

Dennis Baumann

Dennis Baumann

Dennis Baumann ist Regisseur, Autor und Editor mit Sitz in Hessen. Seit über acht Jahren realisiert er fiktionale und kommerzielle Projekte und wurde für mehrere Kurzfilme ausgezeichnet. Sein Fokus liegt auf atmosphärisch dichten Stoffen mit starkem visuellen Konzept, insbesondere im Bereich Thriller und Horror. Neben seiner Arbeit im Film- und Werbebereich entwickelt er aktuell seinen zweiten Kinofilm "Wake Me Up". Darüber hinaus ist er Co-Host des Filmpodcasts „Schaun wir mal“, in dem er regelmäßig filmische Gestaltungsmittel und Hintergründe analysiert.

Matthias Kreter

Matthias Kreter

Matthias Kreter sammelte erste Regieerfahrungen in London, München und Frankfurt, wo er Kurse und Praktika absolvierte. Es folgte der Bachelor in Motion Pictures an der Hochschule Darmstadt. Nach zahlreichen preisgekrönten Kurz- und Werbefilmen studierte er bis 2024 an der Filmakademie Baden-Württemberg Szenische Regie. “Ein Abend im Dezember” ist sein Debut Film.

Jule Kracht

Jule Kracht

Jule Kracht ist Regisseurin und Schauspielerin. Nach ihrer Ausbildung an der HMT Hannover war sie 10 Jahre festes Ensemblemitglied am Jungen NTM Nationaltheater Mannheim und neben ihrer Tätigkeit als Schauspielerin dort auch als Hausregisseurin tätig.

Seit 2013 arbeitet sie als freie Regisseurin an verschiedenen Theatern in ganz Deutschland, u.a. am TJG Dresden, Stadttheater Münster, Staatstheater Mainz, Darmstadt und Augsburg am Pfalztheater Kaiserslautern, am Stadttheater Regensburg und Ingolstadt und am Stadttheater Baden Baden. In ihren eigenen Inszenierungen arbeitet sie fast immer spartenübergreifend. Sie entwickelt Stücke nach Bilderbüchern und relevanten Themen und schreibt ihre eigenen Theaterfassungen von Kinderliteratur.

„Das Knistern der Regenwürmer“ ist ihr Filmdebut.

Kai Stänicke

Kai Stänicke

Kai Stänicke studierte Filmproduktion, absolvierte ein Praktikum in der Herstellungsleitung bei X Filme Creative Pool in Berlin und arbeitete anschließend als Regieassistent, bevor er sich der Realisierung eigener Kurzfilme zuwandte. Sein Spielfilmdebüt "Der Heimatlose" entwickelte er im Rahmen der Berlinale Talents Script Station. Dabei wurde er zusätzlich durch das Wolfgang-Kohlhaase-Stipendium unterstützt.

Volker Janovsky

Volker Janovsky

Seit 1998 frei beim Hessischen Rundfunk und SWR beschäftigt als Redakteur, Filmautor und Videojournalist. Alles in (m)einer Hand, vom Konzept und Planung eines Films bis hin zum Dreh und Schnitt. In der Hauptsache Reportagen und Dokus. "Das Knistern der Regenwürmer" ist mein erster Ausflug ins Kino.

Nicole Marischka

Nicole Marischka

Nach ihrem Studium am Max-Reinhardt-Seminar in Wien und am Conservatoire National Superieure in Paris war sie auf der Leinwand unter anderem in preisgekrönten Produktionen wie Maren Ades "Alle Anderen", Franz Müllers "Kein Science Fiction", Kilian Riedhofs "Homevideo", Antonia Uhls "Auster" sowie Nicolas Wackerbarths "Casting" zu sehen.

Neben ihrer Arbeit vor der Kamera war sie im Theater, in der freien Berliner Theaterszene sowie als Chansonsängerin aktiv. Seit 2021 verbindet sie ihre 35-jährige Bühnenerfahrung mit der Persönlichkeitsentwicklung. In ihrem Unternehmen leitet sie Coachings und Seminare, in denen sie Techniken der Schauspielführung für die private und berufliche Präsenz nutzt.

Marie Marxmeier

Marie Marxmeier

Marie Marxmeier, Jahrgang 1996, schloss 2020 ihr Studium in Motion Pictures an der Hochschule Darmstadt ab, wo sie ihren Abschlussfilm „A Day in the Life of a Boy“ produzierte. 2018 absolvierte sie ein Praktikum bei Tempomedia (Berlin). Daraufhin stieg sie als Producerin bei Fourmat Film ein, wo sie bis heute in Vollzeit arbeitet.

Darüber hinaus produzierte Marie eigenständig den Kurzfilm „Text Me When You Get Home xx“ (2022). Seit 2022 ist sie Sprecherin der Jungen Generation Hessischer Film und wirkt in verschiedenen Projekten (Film & Media Meetup, Film Fiesta) mit. Außerdem übernimmt sie bei Spielfilmproduktionen Aufgaben wie Aufnahmeleitung und Produktionsleitung.

„Sorry Momo“ ist ihr erster Spielfilm als unabhängige Produzentin.

Florian Mag

Florian Mag

1985 in Frankfurt am Main geboren. Nach dem Bachelor festigt er seine Erfahrung im Masterstudiengang der Hamburg Media School / Fachbereich Kamera bei Judith Kaufmann und Achim Poulheim. Sein Abschlussfilm, den er in Istanbul dreht, gewinnt 2015 den Studenten Oscar. Seitdem arbeitet er als Bildgestalter für diverse Projekte und Formate, immer mit großer Neugier und der Passion spannende Geschichten zu erzählen.

Sung-Hyung Cho

Sung-Hyung Cho

Sung-Hyung Cho ist Filmemacherin und Professorin für Film an der Hochschule der Bildenden Künste Saar. Geboren in Südkorea, lebt und arbeitet sie in Deutschland. In ihren dokumentarischen Arbeiten verbindet sie persönliche Erzählweisen mit gesellschaftspolitischen Fragestellungen und einem feinen Sinn für Humor und Beobachtung. Ihre Filme wurden international auf zahlreichen Festivals gezeigt und ausgezeichnet. Neben ihrer künstlerischen Arbeit engagiert sie sich intensiv in der Lehre und begleitet junge Filmemacher:innen in der Entwicklung eigener filmischer Handschriften. Derzeit entwickelt sie Projekte an der Schnittstelle von politischem Wandel und persönlichen Lebensgeschichten.

Gäste regionaler Kurzfilm

Tillmann Ziska

Tillmann Zizka

Tillmann Zizka, geboren in Frankfurt am Main, absolvierte sein Studium der Freien Kunst an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach. Bereits während dieser Zeit sammelte er praktische Erfahrungen in den Bereichen Film und Theater. In seinen filmischen Arbeiten widmet er sich vorrangig Erzählungen, in denen gesellschaftliche Normen auf das individuelle Verlangen nach Schutz und Verletzlichkeit treffen. Ein besonderes Augenmerk legt er dabei auf Fragestellungen rund um Sexualität, Gewalt und Männlichkeit – Themen, die er im Zusammenhang mit Tabus, Verunsicherungen und sozialen Zuschreibungen untersucht. Tillmann Zizka lebt in Frankfurt am Main.

Silke Schönfeld
© Tommy Scheer

Silke Schönfeld

Silke Schönfeld (*1988, Idar - Oberstein) ist bildende Künstlerin und Filmemacherin. Ihre filmischen Arbeiten werden international in zahlreichen  Ausstellungen und auf Filmfestivals gezeigt , u.a. in Einzelausstellungen im Hartware Medien KunstVerein, Dortmund (2024) und in der Kunsthalle Bielefeld (2025). Von 2020 bis 2022 war sie Residenzkünstlerin an der Rijksakademie van beeldende kunsten in Amsterdam. Für ihre Arbeiten erhielt sie diverse Stipendien und Preise u.a. den Deutschen Kurzfilmpreis (2023) und den  Förderpreis des Landes NRW (2021). Ein  wiederkehrendes Thema in Silke Schönfelds Arbeiten  ist die fortwährende Präsenz nationalsozialistischen  Denkens und Handelns in der deutschen Gesellschaft.

Julia Wetscheck

Julia Wetscheck

Julia Wetscheck, geboren in Mainz hat nach dem Abitur ein Jahr lang ein Work and Travel in Japan  gemacht. Seit dem Wintersemester 2023/2024 studiert sie an der Hochschule Mainz den Studiengang Zeitbasierte Medien. 

Ihr künstlerischer Schwerpunkt liegt auf der Schaffung emotionaler, visuell orientierter Geschichten mittels 3D-Animation. Mit ihrem Debüt-Film KATZENWÄSCHE möchte sie Welten erschaffen, die innere Gefühle und abstrakte Ideen zum Ausdruck bringen. Der Film erzählt das Abenteuer einer Katze und markiert den Beginn ihrer Karriere als Filmemacherin mit dem Schwerpunkt auf 3D-Animation.

Atefeh Kheirabadi und Mehrad Sepahnia
© Marius Kast

Atefeh Kheirabadi & Mehrad Sepahnia

Atefeh Kheirabadi und Mehrad Sepahnia sind Filmschaffende, deren Arbeit die Beziehung zwischen Politik, Erzählung, Bild und Sound untersucht und danach fragt, wie das Kino Räume für Resilienz, Umdenken und kollektive Reflexion eröffnen kann. Sie verfolgen einen hybriden Ansatz, der konventionelle Sichtweisen infrage stellt und Film als ein Feld begreift, in dem sich ästhetische und politische Dimensionen verschränken. Ihre Arbeiten laden das Publikum ein, sich sowohl inhaltlich als auch formal einzulassen, durch Wahrnehmung, Erfahrung und affektive Beteiligung. 

Leila Eshraghi

Leila Eshraghi

Geboren 2002 in Frankfurt am Main. 2022 fängt Leila ihr Filmstudium an der Hochschule Darmstadt an. Während des Studiums realisierte sie mehrere Kurzfilme als Cinematografin. SUBJEKT ist ihr erstes Kurzfilm-Projekt als Regisseurin.

Satenig Sajelian

Satenig Sajelian

Satenig Sajelian hat ihren Abschluss im Fach Zeitbasierte Medien an der Hochschule Mainz gemacht. Für May I Go Blind teilte sie sich mit ihren zwei Co-Regisseur*innen David Goralsky und Julius Pfeiffer im ständigen Wechsel die Departments Regie, Kamera und Produktion auf, in denen sie auch unabhängig vom Projekt aktiv sind. Darüber hinaus ist Satenig als dokumentarische Fotografin tätig.

Mara Weinert

Mara Weinert

Mara Weinert wurde in Hessen geboren und interessiert sich seit ihrer Kindheit für Fotografie und Film. Im Jugendalter drehte sie erste eigene Knet-Stop-Motion-Filme und sammelte Schnitterfahrungen anhand eigener Camcorder-Aufnahmen. Das Interesse für verschiedene künstlerische Disziplinen entfaltete sich während ihres Kunst-Lehramtsstudiums, und entwickelte sich später zu einer Kombination aus Dokumentar- und Animationsfilm, die sich während des Masterstudiums an der HfG Offenbach herauskristallisierte.

Lena Grobusch

Lena Grobusch

Abandon All Hope! ist Lena Grobuschs & Laura Krabes‘ erste Zusammenarbeit als Buch- & Regieduo. Mit ihrem kurzen dokumentarischen Experimentalfilm „Die nackte Wahrheit“ gewann Lena drei Preise. Lena studiert Motion Pictures an der Hochschule Darmstadt.

Harry Besel

Harry Besel

Harry Besel ist ein in Kasachstan geborener und in Kassel aufgewachsener Drehbuchautor und Filmregisseur. Er studierte Visuelle Kommunikation mit Schwerpunkt Film und bewegtes Bild an der Kunsthochschule Kassel, wo er 2024 seinen Abschluss machte. Seine Arbeiten umfassen fiktionale, dokumentarische und experimentelle Filmformen.

Samuel Niccum

Samuel Niccum ist Filmemacher und arbeitet im Bereich Dokumentarfilm. In seinen Projekten beschäftigt er sich häufig mit sozialen Realitäten, biografischen Brüchen und Milieus am Rand gesellschaftlicher Sichtbarkeit. Seine Arbeiten entstehen meist nah an den Protagonist*innen und verbinden beobachtende Ansätze mit einer nüchternen, direkten filmischen Sprache. Neben eigenen Projekten ist er auch in der Film- und Fernsehproduktion tätig.

David Goralsky

David Goralsky

David Goralsky hat seinen Abschluss im Fach Zeitbasierte Medien an der Hochschule Mainz gemacht. Für May I Go Blind teilte er sich mit seinen zwei Co-Regisseur*innen Satenig Sajelian und Julius Pfeiffer im ständigen Wechsel die Departments Regie, Kamera und Produktion auf, in denen sie auch unabhängig vom Projekt aktiv sind. Darüber hinaus ist David vor allem als Filmmusiker und Sound Designer tätig.

Teija Künzl

Teija Künzl

Teija Künzl lebt in Wiesbaden und studiert im 3. Semester Kommunikationsdesign an der Hochschule RheinMain. Zuvor schloss sie ihr Studium der  Filmwissenschaft an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz ab und setzte ihren Schwerpunkt auf den Bereich der Porn Studies. Auch ihre erste  Regiearbeit „EDGING“ enthält pornografische Elemente. Darin oszilliert die Protagonistin in Erwartung ihres erlösenden Orgasmus zwischen lustvoller Imagination und störender Realität.

Siri Black

Siri Black

Siri Black ist eine in Frankfurt lebende Künstlerin. Sie arbeitet medienübergreifend, unter anderem mit  Fotografie, Film und Installation, um Fragen der  Sichtbarkeit und Legitimität zu untersuchen. Zu ihren  jüngsten Ausstellungen und Filmvorführungen zählen  „Islands“ bei Zyrland Zoiropa, Berlin (DE), „G.Gs“ bei  Exit Glasgow (UK), das Forecast Forum  im Radialsystem, Berlin (DE), „Function!“ bei fffriedrich,  Frankfurt (DE), und das Artist Moving Image Festival in der Embassy Gallery, Edinburgh (UK). Zuvor wurde  Black für Residenzen am CCA Glasgow, Hospitalfield  Arbroath und am Goethe-Institut Glasgow ausgewählt. Derzeit studiert sie an der Städelschule in der Klasse von Professor Gerard Byrne.

Jule Hermann

Jule Hermann

Jule Hermann studiert seit 2022 an der Kunsthochschule Kassel Visuelle Kommunikation, mit dem Schwerpunkt Animation und Illustration/Comic. 2024 zeigte sie auf dem Kurzfilm Festival Hamburg ihre erste Animation Knetmann Sad and Salty. Der Film Five Guys ist ihr zweiter an der Hochschule entstandener Film.

 Tom Braunschedel und Nick Pajunk

Tom Braunschedel

Junkschedel ist ein frisch gegründetes kreatives Duo bestehend aus Tom Braunschedel und Nick Pajunk. Kennengelernt haben sich die beiden während des gemeinsamen Studiums der Zeitbasierten Medien an der Hochschule Mainz, wo sie den Kurzfilm THE WHIMSICAL WIZARDS OF SAUCE mit einem kleinen Team aus Student*innen innerhalb eines Kurses erstellt haben.

Julius Pfeiffer

Julius Pfeiffer

Julius Pfeiffer hat seinen Abschluss im Fach Zeitbasierte Medien an der Hochschule Mainz gemacht. Für May I Go Blind teilte er sich mit seinen zwei Co-Regisseur*innen Satenig Sajelian und David Goralsky im ständigen Wechsel die Departments Regie, Kamera und Produktion auf, in denen sie auch unabhängig vom Projekt aktiv sind. Darüber hinaus arbeitet Julius im kommerziellen Bereich als Regisseur und Fotograf.

Mariia Maiorova

Mariia Maiorova

Mariia Maiorova ist Animationsregisseurin und Multimedia-Künstlerin und lebt in Deutschland. Sie absolvierte den Masterstudiengang Animation and Game Direction an der Hochschule Darmstadt.
In ihrer Arbeit nutzt sie dokumentarische Animation, um behutsam über Erinnerung, Geschichte und persönliche Erfahrungen zu erzählen.
Dabei verbindet sie 2D-Animation, Stop-Motion und Video und erforscht Verletzlichkeit und menschliche Gefühle.

Laura Krabes

Laura Krabes

Abandon All Hope! ist Lena Grobuschs & Laura Krabes‘ erste Zusammenarbeit als Buch- & Regieduo. Laura studiert Drehbuch & Dramaturgie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Dort arbeitet Laura gerade an ihrem ersten Langfilmdrehbuch und einer Miniserie.

Marvin Menné

Marvin Menné

Marvin Menné ist Dokumentarfilmregisseur und Kameramann. In seiner Arbeit widmet er sich meist sozialen Fragen und überzeugt durch einfühlsame Porträts seiner Protagonist*innen. Er ist ausgebildeter Mediengestalter Bild und Ton und schloss 2024 den Bachelor „Zeitbasierte Medien" an der Hochschule Mainz ab. Zurzeit studiert er an der Filmakademie Baden-Württemberg und ist Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Leo Geisler
© Hedda Bednarszky

Leo Geisler

Leo Geisler, geboren 1996 in Berlin, wuchs auf in einem hessischen Dorf ohne Talent für Fußball. Dies machte ihn schon früh anfällig für das Kino. Es folgte ein Philosophie-Studium in Freiburg, Hong Kong und Berlin, zurzeit Filmregie an der DFFB. Neben dem Filmemachen ist er Redaktionsmitglied bei Revolver, schreibt für den Filmdienst und Jugend ohne Film. 2024 war er Träger des Siegfried-Kracauer-Stipendiums. Sein mittellanger Spielfilm „The French Flamingo Fucker” (2024) lief im Wettbewerb des Filmfestival Max Ophüls Preis.

Mina Asgari

Mina Asgari

Mina Asgari studiert seit 2020 an der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main im Bereich Film/Video. Die in Frankfurt am Main geborene und aufgewachsene Filmemacherin sucht nach der Leichtigkeit im filmischen Erzählen und legt den Fokus auf Authentizität sowie auf Momente, in denen der Betrachter sich mit dem Film verbunden fühlen kann. Beim Filmemachen schätzt sie eins besonders: das gemeinschaftliche Arbeiten im Team. Für ihre Zukunft wünscht sie sich eine eigene, kleine Produktionsfirma mit kreativen Köpfen.

Emelie Dahlmeyer

Emelie Dahlmeyer

Emelie Dahlmeyer, geboren in Düsseldorf hat nach dem Abitur in 2022 bis zu ihrem Studienbeginn im Marketingbereich gearbeitet. Sie studiert seit dem Wintersemester 2023/2024 an der Hochschule Mainz den Studiengang Zeitbasierte Medien.

Ihr künstlerischer Schwerpunkt liegt auf der Schaffung emotionaler, visuell orientierter Geschichten mittels 3D-Animation. Mit ihrem Debüt-Film KATZENWÄSCHE möchte sie Welten erschaffen, die innere Gefühle und abstrakte Ideen zum Ausdruck bringen. Der Film erzählt das Abenteuer einer Katze und markiert den Beginn ihrer Karriere als Filmemacherin mit dem Schwerpunkt auf 3D-Animation.

Linda Verweyen

Linda Verweyen

Regisseurin und Projektinitiatorin Linda Verweyen studierte im Bachelor ‚Expressive Arts in Social Transformation' mit der Spezialisierung auf die gesellschaftliche und individuelle Relevanz von Filmproduktion und -rezeption. Aktuell studiert sie Filmregie im Master an der FH Dortmund und legt ihren Schwerpunkt auf partizipative Filmproduktion, dokumentarisch-fiktionale Form und soziale Veränderungsprozesse durch Film. Ihre Filme liefen international auf Filmfestivals und gewannen mehrfach Preise, unter anderen den „Social Justice Award“ beim Charlotte Filmfestival in den USA und dem "Female Gaze Honorable Mention" beim Internationalen Frauenfilmfest Dortmund-Köln.

Der Film HALIMA – EINE ANLEITUNG ZUM STARKSEIN wurde kollektiv von Linda Verweyen, Hawo Abdulle, Jawahir M. Siad, Eido M. Abdillahi, Fahma Farah, Fartun Abdulkhdir geschrieben und produziert.

Joey Arand

Joey Arand

Joey Arand arbeitet an der Schnittstelle von zeitgenössischer Kunst und Film. Ihre vielfach ausgezeichneten Werke behandeln gesellschaftliche Themen wie Identität oder körperliche Zwänge. Ihre Kraft und Poesie entwickelt  sie dabei immer aus einer Forschungsbewegung  heraus, aus tatsächlicher Erfahrung und aus  dokumentarischem Material.

2017 residierte sie als Stipendiatin in Willingshausen, 2019 in der “Cité des Arts” auf la Réunion. 2018 bis 2023 arbeitete sie als Lehrende an der Kunsthochschule Kassel.

 Tom Braunschedel und Nick Pajunk

Nick Pajunk

Junkschedel ist ein frisch gegründetes kreatives Duo bestehend aus Tom Braunschedel und Nick Pajunk. Kennengelernt haben sich die beiden während des gemeinsamen Studiums der Zeitbasierten Medien an der Hochschule Mainz, wo sie den Kurzfilm THE WHIMSICAL WIZARDS OF SAUCE mit einem kleinen Team aus Student*innen innerhalb eines Kurses erstellt haben.

Leo Dorian Stiebeling

Leo Dorian Stiebeling

Als ehemaliger Kinder- und Jugenddarsteller sowie gelernter Colorist verbindet Leo Dorian Stiebeling Schauspielerfahrung mit technischer Expertise. Seit seinem Wechsel hinter die Kamera arbeitet er freiberuflich als Regisseur und Kameramann. Dank seines schauspielerischen Hintergrunds verfügt er über ein feines Gespür für inszenatorische Arbeit, das ihm bei der filmischen Umsetzung eigener Stoffe zugutekommt. Neben Werbefilmen realisiert er vor allem szenische Musikvideos und Kurzfilme mit sozialen und autobiografischen Themen.

Lucie Linn Stoll

Lucie Linn Stoll

Lucie Linn Stoll ist Filmemacherin und Fotografin. Mandarinen, ihr im Studium entstandener erster Kurzfilm, erzählt von einem Vater und seiner Tochter im Alltag mit Parkinson. Im Zentrum stehen die feinen Veränderungen ihrer Beziehung und die Herausforderungen im gemeinsamen Alltag. Während ihre Fotografien von surrealen, intensiven Farbwelten geprägt sind, konzentriert sich ihre filmische Arbeit auf reale Emotionen und zwischenmenschliche Beziehungen.

Sylvie Hohlbaum

Sylvie Hohlbaum

Sylvie Hohlbaum ist freie Regisseurin, Autorin und Dozentin in Hamburg mit Schwerpunkt Kurzfilm. Nach ihrem Filmstudium an der Hochschule für Gestaltung Offenbach erhielt sie ein Förderstipendium der Stadtsparkasse Offenbach und arbeitet seit 2003 selbständig in allen Phasen der Filmproduktion – von der Idee bis zur Postproduktion.

Seyit Beran Ergün

Seyit Beran Ergün

Geboren in Gelsenkirchen. 2019 ein Studium der Zeitbasierten Medien in Mainz, Fokus auf Drehbuch und Regie. Der erste Kurzfilm „Nicht weit raus“ (2021) wurde von der Deutschen Filmakademie gefördert und auf diversen Filmfestivals gezeigt. Der Abschlussfilm „HARIKA“ wurde im Januar 2026 beim Filmfestival Max-Ophüls mit dem Preis für den besten mittellangen Film ausgezeichnet. Aktuell ein Studium an der Kunsthochschule für Medien Köln und im Schreiben am ersten Langfilm. Parallel Arbeit am dokumentarischem Kurzfilm „Gegengerade“(AT), gefördert von der Medienförderung RLP.

Jonathan Brunner
© Anjuna Hartmann

Jonathan Brunner

Jonathan Brunner (*1996) ist Regisseur für Dokumentar- und Werbefilme. Im Jahr 2020 schloss er seinen Bachelor in Mediendesign an der Hochschule Mainz ab. Seit Herbst 2020 studiert Jonathan Dokumentarfilmregie an der Filmakademie Baden-Württemberg. Mit seinem Dokumentarfilm „Border Conversations“ gewann er mehrere Preise, u.a. die Sektion „Deutscher Wettbewerb Kurzfilm“ der DOK Leipzig 2022, den Student Award des Dok.fest München 2023, den CIVIS Young C. Award 2023 und der Film erhielt das „Prädikat besonders wertvoll“.

Seit 2018 arbeitet Jonathan freiberuflich als Regisseur, Kameramann und Editor.

Gäste Rahmenprogramm

Dax Werner

Dax Werner

Dax Werner sendet mit viel Liebe aus Köln. Sänger und Gitarrist der Band “The Screenshots” und Twitterlegende. Dabei immer Mensch geblieben. Beschäftigt sich neben Kaffee auch mit 3D-Druck und Rennsimulationen.

Moritz Hürtgen

Moritz Hürtgen

Moritz Hürtgen sendet aus München. Früher war er Chefredakteur des Satiremagazins Titanic. Heute ist er Privatier (freier Autor), Moderator einer Show im Münchner Volkstheater und Kolumnist für die beiden wichtigsten Medien des Landes (Titanic und Apotheken Umschau).

DJ Franksen

DJ Franksen

Seit über zwei Jahrzehnten prägt Franksen die elektronische Musikszene im Rhein-Main-Gebiet – als DJ, Producer, Radiostimme und Musikjournalist. Mit der „hr CLUBNIGHT“ war er zwölf Jahre lang Host und Resident-DJ der wohl bekanntesten DJ-Radioshow der Region. Bis zum Jahreswechsel 2021 war Franksen sonntags ON AIR: Sein elektronisches Radiomagazin „Night Voyage“ (hr2 Kultur / YOU FM) präsentierte Electronica mit Hörcharakter – klangliche Reisen zwischen treibenden Beats, bildhaften Ambient-Sounds und organischen Grooves.

Jury Regionaler Langfilm

Joachim Gern

Gina Henkel

Gina Henkel, aufgewachsen in Frankfurt am Main, schloss 2005 ihr Schauspielstudium an der HMT Leipzig ab. Sie spielte u.a. in Inszenierungen von Lucia Bihler, Rebekka David, Robert Borgmann  und Dieter Dorn, am Maxim Gorki, den Staatstheatern Braunschweig und Stuttgart sowie dem Residenztheater München. Sie arbeitete in freien Projekten u.a. für das Ballhaus Ost, die Sophiensäle und das HAU und war Teil der Performances von Paul McCarthy und Mike Bouchet am Frankfurter Portikus. Seit 2019 arbeitet sie regelmäßig für Film und Fernsehen u.a. in Filmen von Fabian Stumm, Hanna Doose, Oona v. Maydell, Anna Sofie Hartmann, Kolja Malik und Vanessa Jopp. Ihre Zusammenarbeit mit Eva Trobisch (Etwas ganz Besonderes) hatte seine Premiere im Wettbewerb der 76. Berlinale. Gina Henkel lebt in Berlin.

Anna Roller

Anna Roller wurde 1993 in München geboren. Während ihres Regiestudiums an der Hochschule für Fernsehen und Film München realisierte sie fünf Kurzfilme. Unter anderem wurden PAN und DIE LETZTEN KINDER IM PARADIES auf über 60 internationalen Festivals gezeigt, darunter Palm Springs, Max Ophüls und Camerimage. GÖR erhielt 2021 den Deutschen Kurzfilmpreis „Lola“. 2019 war Anna Roller Teil des Future Frames Programms beim Karlovy Vary Festival sowie Teil des Talent Village beim Les Arcs Festival. Während des Lockdowns 2020 entwickelte und produzierte sie gemeinsam mit kalekone film die IGTV-Serie CURFEW CALLS. Annas Debütfilm DEAD GIRLS DANCING feierte 2023 seine geteilte Weltpremiere beim Tribeca Film Festival und dem Filmfest München, der Kinostart erfolgte über Mubi. Für ihr Spielfilmdebüt wurde sie mit dem New Faces Award ausgezeichnet.

Torsten Neumann

Torsten Neumann

Nach seinem Studium der Anglistik, Germanistik und Theaterwissenschaft an der FU Berlin arbeitete Neumann als freier Filmjournalist. 1994 gründete er das Internationale Filmfest Oldenburg mit, das von Variety, The Hollywood Reporter und Screen International als „Das europäische Sundance" gefeiert wird. 2001 produzierte er „99euro-films", der 2002 bei der Berlinale Premiere feierte. Seine Zusammenarbeit mit Regisseur RP Kahl brachte „Bedways" (2010) hervor, den Der Spiegel zu den zehn besten Filmen des Jahres weltweit zählte. 2017 erhielt er Nominierungen für Bestes Drehbuch und Besten Film in München und beim Tallinn Black Nights Festival für „A Thought of Ecstasy". Zu seinen jüngsten Projekten zählen „When Susan Sontag sat in the Audience" (2021), „One-Way Ticket to the Other Side" (2024) sowie die Co-Produktion „Hotel Alcohol" von Jan Cvitkovic, geplant für 2026.

Jury Regionaler Kurzfilm

Jasper Wiedhöft

Jasper Wiedhöft

Jasper Wiedhöft wurde 1992 in Lingen geboren. Nach seinem Masterabschluss in Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt arbeitete er bei Hessen Film und Medien. Seit 2020 ist er bei der Leipziger Produktionsfirma Reynard Films als Producer tätig. Dort produzierte er unter anderem den Stop-Motion-Kurzfilm REST IN PIECE, der auf über 90 Festivals weltweit gezeigt wurde. 2024 kehrte Jasper Wiedhöft in seine Wahlheimat Offenbach zurück. Zuletzt produzierte er den Kinospielfilm A SAD AND BEAUTIFUL WORLD von Cyril Aris, der den People‘s Choice Award bei den Giornate degli Autori in Venedig gewann und den Producers Award Internationale Kino KoPro. Neben seiner Arbeit als Produzent, arbeitet er an eigenen Filmprojekten. 2024 präsentierte er die Mockumentary MAGIC MUSIC MAKING auf dem Lichter Filmfest.

Sabrina Amali

Sabrina Amali ist Schauspielerin und Filmemacherin. Sie arbeitet für Kino und Fernsehen und hat in zahlreichen Produktionen unterschiedlicher Genres mitgewirkt von Arthouse-Film bis hin zu Serienformaten.

Für ihre Hauptrolle im Kinofilm Maysoon wurde sie mehrfach als beste Schauspielerin ausgezeichnet.

Neben ihrer Arbeit vor der Kamera realisiert sie eigene filmische Projekte und entwickelt weitere Stoffe.

Als Jurymitglied interessiert sie sich besonders für Filme mit einer eigenen Handschrift und einer klaren inneren Welt.

Behrooz Karamizade

Behrooz Karamizade wurde 1978 im Iran geboren und wanderte 1984 mit seiner Familie über die DDR nach Westdeutschland aus. Von 2007 bis 2013 studierte er Filmregie an der Kunsthochschule Kassel. Seine Kurzfilme wurden mehrfach ausgezeichnet und auf über 200 internationalen Filmfestivals gezeigt, darunter Rotterdam, Oberhausen und Montreal.

Sein Debütfilm LEERE NETZE gewann über 13 Preise, darunter eine Lola für das beste Drehbuch, den Sonderpreis der Jury in Karlovy Vary sowie den Preis für die beste Produktion beim Münchner Filmfestival.

Gemeinsam mit anderen Filmemachern gründete er die Produktionsfirma Living Pictures Production in Kassel, die internationale Dokumentar- und Spielfilme von hohem künstlerischem Wert produziert.

Jury Lichter Art Award

Leonie Emeka

Leonie Emeka

Leonie Chima Emeka ist Kunsthistorikerin, Kuratorin und Autorin mit einem Schwerpunkt auf postkolonialer Theorie und Geschichte. Im Jahr 2025 kuratierte sie Ausstellungen und Performances bei Parfümerie in Frankfurt sowie im Kunsthaus Kaufbeuren.

Derzeit arbeitet sie für die Kunstsammlung der Crespo Foundation, wo sie Mario Kramer bei der Kuratierung der Ausstellung „Die Zeit hat kein Zentrum“ (2024–2026) assistierte. Zudem betrieb sie Provenienzforschung zur Chokwe-Sammlung von Hermann Baumann am Ethnologisches Museum Berlin.

Ihre Texte und Essays erschienen in Zeitschriften und Ausstellungskatalogen, darunter African Arts und Positionen. Texte zur zeitgenössischen Musik.

Sita Scherer
© Anshu John

Sita Scherer

Sita Scherer ist Kulturwissenschaftlerin und Filmemacherin mit den Schwerpunkten Dokumentarfilm, Essayfilm und zeitgenössisches bewegtes Bild und arbeitet in kuratorischen Auswahlprozessen im Filmkontext. Sie studierte Kulturwissenschaften in Hildesheim, Caldas da Rainha (Portugal) und Leipzig sowie Visuelle Kommunikation in der Klasse Film und bewegtes Bild bei Prof. Jan Peters an der Kunsthochschule Kassel, wo sie ihr Studium mit Auszeichnung abschloss. Seit 2018 arbeitet sie als selbstständige Filmemacherin. Ihre Arbeiten wurden international gezeigt und mehrfach ausgezeichnet, darunter 2015 der Open Frame Award des goEast Festivals für die Videoinstallation Essen vom Boden der Geschichte. Seit 2022 ist sie Mitglied der Auswahlkommission für Dokumentarischer Langfilm des Kasseler Dokumentar- und Videofests, seit 2024 in koordinierender Funktion. Aktuell entwickelt sie den Dokumentarfilm Ruf das Schweigen, bis es antwortet.

Saul

Saul Judd

Saul Judd, freier Kurator und Filmprogrammer, ist verantwortlich für die Videokunst-Sektion beim LICHTER Filmfest Frankfurt International. Im Rahmen des Festivals konzipierte er Ausstellungen mit namhaften Künstler:innen wie Keren Cytter und Mike Bouchet, bis er 2011 den LICHTER Art Award initiierte. Seit 2015 kuratiert er das LICHTER International Shorts Filmprogramm. Weitere Projekte sind dont-miss.net, eine multidisziplinäre Ausstellungsreihe, in Frankfurt, 2000-2001; BLANK SLATE, eine Publikation über Kunst, Architektur und Design und seit Januar 2016 SCHAUT! - eine Ausstellungsreihe im MAL SEH’N Kino, Frankfurt. Als Gastkurator der Filmreihe Double Feature an der Schirn Kunsthalle präsentierte er 2017 den Künstler John Skoog und 2024 Florencia Levy. Im Jahr 2022 kuratierte er den 10. und 12. LICHTER Art Award Ausstellungen im Künstlerhaus basis e.V., Frankfurt am Main. Im Jahr 2024 nahm er an der Jury für den internationalen RhineMain Kurzfilm am 24.GoEast Filmfestival teil.

Gäste Internationaler Langfilmprogram

Noëlle Bastin

Noëlle Bastin

Stella Nyanzi

Stella Nyanzi

Stella Nyanzi ist eine ugandische Dissidentin und Dichterin, die wegen ihrer Gedichte, in denen sie Präsident Museveni kritisierte, zweimal inhaftiert wurde. Als ausgebildete medizinische Anthropologin konzentriert sich ihre wissenschaftliche Forschung auf sexuelle und reproduktive Gesundheitsrechte, Queer-Afrikastudien und afrikanischen Feminismus. Als Menschenrechtsaktivistin setzt sie sich für die Rechte von Frauen und Mädchen, LGBTIQA+-Rechte, Meinungsfreiheit und digitale Demokratie ein. Derzeit ist sie Postdoktorandin der Philipp-Schwartz-Initiative am Institut für Medienwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum. Sie lebt mit ihren drei Kindern als Flüchtling in Deutschland.