28.04. ‐ 03.05.2026
Gäste 2026

Gäste Internationaler Langfilm

Noëlle Bastin

Noëlle Bastin

Noëlle Bastin wuchs in Vitrival, Belgien, auf und studierte französische und romanische Sprachen und Literatur, bevor sie mehrere Jahre lang Französisch unterrichtete. Noch während ihrer Zeit als Lehrerin führte sie gemeinsam Regie bei ihrem ersten Film, The Schoolyard (2017), der beim FID Marseille ausgewählt wurde. In der Folge drehte sie gemeinsam mit Baptiste Bogaert acht Kurz-, Mittel- und Langfilme, die auf bedeutenden Festivals gezeigt wurden, darunter IFFR, IndieLisboa, Clermont-Ferrand, FIFIB, ALCINE, BRIFF und Escales Documentaires de La Rochelle. Die in Brüssel lebende Filmemacherin verbindet in ihrer Arbeit Fiktion und Dokumentarfilm, mit einer ausgeprägten Vorliebe für reale Schauplätze und Laiendarsteller. Ihr erster abendfüllender Spielfilm feierte 2025 beim IFFR im Tiger Competition seine Premiere.

Film:
Vitrival

Patience Nitumwesiga

Patience Nitumwesiga

Nitumwesiga's shorts have been featured at Locarno Film Festival, Berlinale, and festivals worldwide. The Woman Who Poked The Leopard, which places a humanist lens upon one of Africa's most iconic political prisoners, is her first feature-length documentary which premiered at Dok Leipzig and IDFA in 2025 and won two awards at Dok Leipzig. She is now developing her first fiction feature, How To Forget Your Name. She was born in the spirit-protected mountains of Buhweju and was raised by a family of teachers and farmers. Devouring any book she could find, her love for stories drove her to the field of art and storytelling. She’s an alumna of Makerere University where she studied Drama, Locarno Open Doors and Maisha Film Lab as well as Talents Durban.

Film:
The Woman Who Poked The Leopard

Baptiste Bogaert

Baptiste Bogaert

Baptiste Bogaert ist ein belgischer Filmemacher, geboren 1990 in Charleroi. Er studierte Filmwissenschaften an der ULB und Fotografie an der La Cambre, bevor er als Projektmanager in der öffentlichen Verwaltung arbeitete – eine Erfahrung, die direkt seinen Kurzfilm Hi Job (2019) inspirierte, den zweiten Kurzfilm, den er gemeinsam mit Noëlle Bastin realisierte.

Zusammen haben sie sechs Kurz-, Mittel- und Langfilme gedreht, die auf Festivals wie dem IFFR, IndieLisboa, Clermont-Ferrand und dem BRIFF ausgewählt wurden. Ihre Arbeit verbindet Fiktion und Dokumentarfilm, verwurzelt in realen Orten und Praktiken, oft mit Laiendarstellern. Ihr erster Spielfilm feierte seine Premiere beim IFFR 2025 im Tiger Competition.

Film:
Vitrival

Stella Nyanzi

Stella Nyanzi

Stella Nyanzi ist eine ugandische Dissidentin und Dichterin, die wegen ihrer Gedichte, in denen sie Präsident Museveni kritisierte, zweimal inhaftiert wurde. Als ausgebildete medizinische Anthropologin konzentriert sich ihre wissenschaftliche Forschung auf sexuelle und reproduktive Gesundheitsrechte, Queer-Afrikastudien und afrikanischen Feminismus. Als Menschenrechtsaktivistin setzt sie sich für die Rechte von Frauen und Mädchen, LGBTIQA+-Rechte, Meinungsfreiheit und digitale Demokratie ein. Derzeit ist sie Postdoktorandin der Philipp-Schwartz-Initiative am Institut für Medienwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum. Sie lebt mit ihren drei Kindern als Flüchtling in Deutschland.

Film:
The Woman Who Poked the Leopard

Gäste Filmreihe Zukunft Deutscher Film

Ulrich Köhler

Ulrich Köhler

Ulrich Köhler wurde 1969 in Marburg geboren. Er studierte von 1989 bis 1991 Kunst in Quimper/ Frankreich, anschließend in Hamburg Philosophie und später Visuelle Kommunikation an der Hochschule für Bildende Künste (Diplom 1998). Dort entstanden zahlreiche Kurzfilme. Seine Spielfilme BUNGALOW (2002) und MONTAG KOMMEN DIE FENSTER (2006) liefen auf zahlreichen Festivals und erhielten Preise im In- und Ausland. SCHLAFKRANKHEIT (2011) wurde auf der Berlinale mit dem Silbernen Bären für die beste Regie ausgezeichnet. IN MY ROOM (2018) feierte im offiziellen Programm der Filmfestspiele in Cannes in der Reihe „un certain regard“ seine Premiere. DAS FREIWILLIGE JAHR (2019) entstand in Zusammenarbeit mit Henner Winckler und lief im Wettbewerb des Locarno Film Festivals.

Film:
Gavagai

Welf Reinhart

Welf Reinhart

Welf Reinhart studierte zuerst in Kassel und später dann an der HFF in München Spielfilmregie. Sein Übungsfilm ‘Eigenheim’ lief bei zahlreichen OSCAR qualifying Festivals, wo er auch ausgezeichnet wurde. Der Film gewann außerdem den Studentenoscar in der Kategorie Narrative 2022. ‘Der verlorene Mann’ ist sein Spielfilmdebüt. Der Film feierte seine Weltpremiere auf dem Internationalen Filmfest in Rotterdam 2026, seine Deutschlandpremiere auf dem Lichter Filmfest Frankfurt und kommt Anfang Mai in Deutschland, Österreich und der Schweiz in die Kinos.

Film:
Der verlorene Mann

Joscha Bongard

Joscha Bongard

Joscha, geboren 1994 in Wolfsburg, wuchs in Kassel auf. Nach seinem Abitur und einer Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme arbeitete er bei dem YouTube-Channel-Netzwerk TubeOne, welches sich um die Vermarktung und das Management von YouTuber:innen kümmert. Es folgte eine Anstellung als Produktionsassistent bei Iconoclast Germany, bevor er 2017 anfing, an der Filmakademie „Szenische Regie“ zu studieren. Pornfluencer, ein Portrait über ein junges Porno-Paar, ist sein erster abendfüllender Dokumentarfilm, der im Juli 2022 von Salzgeber deutschlandweit in die Kinos gebracht wurde.

2025 wurde Joschas Diplomfilm Babystar auf dem 50. Toronto IFF uraufgeführt und nach diversen Festivals, startet der Film 2026 in den Kinos.

Joscha ist Berlinale Talents ‘26 Alumnus und Teil der “Face To Face” Kampagne 2026 von German Films.

Film:
Babystar

Claudia Schaefer

Claudia Schaefer

Claudia Schaefer, Diplompsychologin und Kindertherapeutin, studierte 2007-2010 an der dffb Drehbuch. Ihre ersten beiden Kinofilme entstanden nach wahren Geschichten aus ihrem politisch, aktivistischen Umfeld: WEIL ICH SCHÖNER BIN und NAOMIS REISE. Ihr dritter Film ELLBOGEN prämierte 2024 auf der Berlinale und gewann unter anderem den "Preis der Frankfurter Buchmesse für die beste Romanadaption". STAATSSCHUTZ, wieder eine eigene Geschichte, prämierte auf der Berlinale 2026 und gewann unter anderem den Panorama Publikumspreis. Claudia Schaefer war Teilnehmerin der Torino Film Lab, dem Moin Nest Programm, der Akademie für Kindermedien und dem Talentcampus der Berlinale. Sie schreibt gerne in verschiedenen Genres und Erzählformen. 2026 war sie mit ihrem neuen Projekt „KASCHIERT“ für den Deutschen Drehbuchpreis nominiert.

Film:
Staatsschutz

Sabine Thalau

Sabine Thalau

Geb. am 02.09.68 in Halle/ Westfalen. Aufgewachsen im Pflegesystem für Kinder und Jugendliche. Erweiterten Hauptschulabschluss und Ausbildung zur Fachverkäuferin Fleischerei gemacht. Mit 40 Jahren in die Gebäudereinigung gewechselt und als Objektleitung angefangen.

Mutter von 4 Kindern. Witwe. Über Kilians Recherche in Kontakt gekommen und das erste Mal vor der Kamera gestanden.

Film:
Ich verstehe Ihren Unmut

Cornelius Schwalm

Cornelius Schwalm

Cornelius Schwalm (geb. in Frankfurt am Main) studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Es folgten u.a. Engagements am Schauspielhaus Bochum, Maxim Gorki Theater, Schauspiel Frankfurt, Staatstheater Stuttgart u.v.a. Theatern.

Er spielte in über 50 Film- und Fernsehproduktionen, u.a bei Tom Tykwer, Chris Kraus, Christoph Hochhäusler und Thomas Stuber. ("Der Frosch und das Wasser", ab 30.04 im Kino).

"Bernd – Operation Germanenkind" ist nach "Hotel Auschwitz" sein zweiter Spielfilm als Regisseur. Er wurde auf dem Indie-Lincs Festival als "most challenging movie" ausgezeichnet und Verena Unbehaun bekam den Preis für "best acting".

Bis heute hält er noch immer starken Kontakt zu seiner Heimatstadt und ist leidenschaftliches Eintracht Frankfurt Mitglied.

Film:
Bernd – Operation Germanenkind

Kai Wido Meyer

Kai Wido Meyer

Kai Wido Meyer ist Editor, Schauspieler und Videodesigner. BERND - Operation Germanenkind ist die zweite Zusammenarbeit mit Regisseur Cornelius Schwalm nach "Hotel Auschwitz" und sein 5ter abendfüllender Kinofilm als Editor. Als Videodesigner arbeitet er vorrangig an der Oper, unter anderem an dem Theater Bremen, Aalto-Theater Essen, Staatstheater Kassel und am Staatstheater Braunschweig. Als Schauspieler ist er 2025 nach 10jähriger Pause auf die Bühne zurückgekehrt und mit Carolina Biancis "The Brotherhood" auf Welttournee.

Film:
Bernd – Operation Germanenkind

Silvina Buchbauer

Silvina Buchbauer, aufgewachsen als Tochter österreichischer Gastronomen auf der Saalburg im Taunus, ist gleichermaßen zu Hause auf der Bühne, im Kino und im Fernsehen. Sie absolvierte ihr Studium an der Universität der Künste in Berlin. Seither steht sie in den „großen“ Staatstheatern genau so gern auf der Bühne wie im Off-Theater ( u.a. Deutsches Theater Berlin, Maxim Gorki Theater Berlin, Theater Basel, Theater Thikwa, Sophiensaele, Berlin). Zusätzlich entwickelt sie ihre eigenen Bühnenformate, u.a. den szenischen Chansonabend „Bombenwetter heute!“ und ist als interdisziplinär und frei arbeitende Regisseurin und Autorin in unterschiedlichen Formaten tätig. 

Auch vor der Kamera wandert Silvina Buchbauer mühelos zwischen den Welten: Sie spielt in zahlreichen, teils preisgekrönten deutschsprachigen Kino- und Fernsehproduktionen ( u.a. „Die Getriebenen“, „Betonrausch“, „Ku´damm ´56“) und steht in den letzten Jahren vermehrt auch für internationale Filme und Serien vor der Kamera (u.a. „Genius: Einstein“, „Homeland“, „Nine Perfect Strangers“, „Die Falle“). Zuletzt war sie an der Seite von Max Giermann im Kölner Tatort „Showtime“ von Isabell Šuba zu sehen.

Film:
Bernd – Operation Germanenkind

Maren Eggert neu

Maren Eggert

Maren Eggert, geboren in Hamburg, ist eine der renommiertesten Schauspielerinnen Deutschlands – gleichermaßen zu Hause auf der Bühne, im Kino und im Fernsehen. Sie absolvierte ihr Studium an der Otto-Falckenberg-Schule in München und gehört seit 2009 zum Ensemble des Deutschen Theaters Berlin. Internationalen Durchbruch erlangte sie mit Maria Schraders Ich bin dein Mensch (2021): Für ihre Hauptrolle wurde sie mit dem Silbernen Bären der Berlinale und einer Goldenen Lola beim Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. Der Film wurde zudem als deutscher Beitrag für die Oscars 2022 eingereicht. Bekannt ist sie auch als Polizeipsychologin Frieda Jung im Kieler Tatort (2003–2010) sowie durch ihre Zusammenarbeit mit Regisseurin Angela Schanelec. Zuletzt war sie in der Gesellschaftssatire Gavagai und als Dirigentin Nina Palcek in Kein Wort, das seine Premiere beim TIFF feierte, zu sehen.

Film:
Gavagai

Daniela Magnani Hüller

Daniela Magnani Hüller

Die deutsch-brasilianische Filmemacherin Daniela Magnani Hüller wurde 1995 in München geboren. Sie absolvierte ein B.A.-Studium Medien und Kommunikation in Passau und studiert seit 2019 Dokumentarfilmregie an der HFF München. Ihre Kurzfilme wurden unter anderem auf den Internationalen Hofer Filmtagen und dem IN THE PALACE International Short Film Festival gezeigt. 2023 erhielt Daniela das Deutschlandstipendium und gewann den DOK.Talent Award beim DOK.fest München für den Pitch ihres Debütprojektes. WAS AN EMPFINDSAMKEIT BLEIBT feierte auf der Berlinale 2026 seine Weltpremiere.

Film:
Was an Empfindsamkeit bleibt

Ben Voit

Ben Voit

Ben Voit studierte Angewandte Medienwissenschaften an der TU Ilmenau, Fotojournalismus an der LTU Melbourne und Regie an der Filmuniversität Babelsberg. Seine ersten Filme NACHT UEBER KEPLER 452B und DIE ALLGEMEINE ORDNUNG erhielten mehr als 10 Preise und 40 Nominierungen bei renommierten Festivals, u.a. in Clermont-Ferrand, Busan, Tallinn, Gent und Berlin. Seine Arbeiten wurden für den Preis der deutschen Filmkritik nominiert und von ARD, ZDF, MUBI und TËNK lizenziert. Seit 2025 ist er Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und studiert im Master Spielfilmregie in Babelsberg. Sein erster Langfilm GROPIUSSTADT SUPERNOVA hat 2026 den Hauptpreis für den Besten Spielfilm beim Filmfestival Max Ophüls Preis gewonnen.

Film:
Gropiusstadt Supernova

Faraz Shariat

Faraz Shariat

Faraz Shariat ist ein iranisch-deutscher Filmemacher, dessen Debüt Futur Drei 2020 auf der Berlinale Premiere feierte und u.a. mit zwei Teddy-Preisen, sowie zwei First-Steps-Awards ausgezeichnet wurde. Seitdem führte Shariat Regie bei Episoden der Serienadaption Druck, sowie der britischen Horrorkomödie The Baby (HBO/Sky). Außerdem war er als ausführender Produzent an Schwarze Früchte (ARD) beteiligt, einer Dramedy, die im Juni 2024 beim Tribeca Film Festival Premiere feierte und später im selben Jahr in Deutschland anlief. 2026 kehrte er mit seinem zweiten Kinofilm, dem Politthriller Staatsschutz, zur Berlinale zurück, und gewann den Panorama-Publikumspreis, den CICAE-Art-Cinema-Preis sowie den Heiner-Carow-Preis. Staatsschutz kommt im Herbst 2026 international in die Kinos. Shariat ist Stipendiat der Villa Aurora in Los Angeles.

Film:
Staatsschutz

Shahrbanoo Sadat

Shahrbanoo Sadat

Shahrbanoo Sadat (sie/ihr) ist eine afghanische Filmschaffende mit Sitz in Hamburg, seit dem Fall von Kabul 2021.

Sie arbeitet an einer geplanten fünfteiligen Filmreihe, inspiriert von einem unveröffentlichten, 800-seitigen autobiographischen Manuskript ihres Freundes Anwar Hashimi. Ihr Debüt-Langfilm, Wolf and Sheep (2016) war für die Goldene Kamera in Cannes nominiert und gewann den CECAE Award. Der zweite Film in der Reihe, The Orphanage (2019), wurde während der Directors Fortnight in Cannes uraufgeführt. Der dritte Film, No Good Men, war der Eröffnungsfilm der Berlinale 2026 mit Shahrbanoo Sadat und Anwar Hashimi in den Hauptrollen. Sie schreibt momentan den vierten Teil der Reihe.

Shahr war Teil von Jurys bei der Berlinale, Locarno Film Festival, Torino Film Lab, Festival des 3 Continents in Nantes, Reykjavík International Film Festival, FIFDH, und weitere.

Film:
No Good Men

Max Gleschinski

Max Gleschinski

Geboren 1993 in Rostock. Seit 2014 freier Autor und Regisseur. 2017 Bachelor of Arts (Anglistik/Amerikanistik und Philosophie). Im selben Jahr Gründung der Von Anfang Anders Filmproduktion und Dreh des ersten Kinofilms KAHLSCHLAG, der 2018 auf den Hofer Filmtagen den Förderpreis Neues Deutsches Kino gewinnt. 2023 folgt ALASKA, für den Max für den Deutschen Drehbuchpreis und den First Steps Award nominiert wird und den Hauptpreis des Filmfestivals Max-Ophüls-Preis gewinnt. Es folgen erste Arbeiten fürs Fernsehen — vier Episoden SOKO KÖLN sowie drei Filme der Reihe POLIZEIRUF 110. Max ist Förderpreisträger der DEFA-Stiftung und Mitglied der Deutschen Filmakademie.

Film:
Bernd – Operation Germanenkind

Yannick Hasse

Yannick Hasse

Kameramann für Spiel- und Dokumentarfilm, wohnhaft in Berlin.

Film:
Bernd – Operation Germanenkind

Chen Yan

Chen Yan

Chen Emilie Yan (*2000 in Shanghai) ist eine deutsch-chinesische Film-und Theaterschauspielerin. Aufgewachsen nahe Düsseldorf, absolvierte sie zunächst ein Psychologiestudium in Deutschland und England, bevor sie ihre Schauspielausbildung an der Kunstuniversität Graz abschloss. Ihre Arbeiten führten sie unter anderem an das Schauspielhaus Graz, das Deutsche Theater Berlin und das Stadttheater Ingolstadt sowie zu internationalen Festivals. STAATSSCHUTZ markiert ihr Kinofilmdebüt.

Film:
Staatsschutz

Markus Ott

Markus Ott

Markus Ott wurde 1992 in Ludwigsburg geboren. Nach seinem Bachelor an der Hochschule Mainz im Studiengang Zeitbasierte Medien studierte er Kamera an der Filmakademie Baden-Württemberg und der La Fémis in Paris. 2024 legte er sein Diplom an der Filmakademie ab, im selben Jahr wurde er außerdem mit dem Nachwuchspreis beim Deutschen Kamerapreis ausgezeichnet. Markus Ott war Stipendiat der Nachwuchsmedienförderung Rheinland-Pfalz und der Baden-Württemberg-Stiftung. Im Juli 2026 hat sein erster langer Spielfilm "Sechswochenamt" Kinostart. Er lebt und arbeitet in Berlin.

Film:
Sechswochenamt

Paulina Lorenz

Paulina Lorenz

Paulina Lorenz ist eine in Berlin lebende Autorin und Produzentin sowie Co-Gründerin von Jünglinge Film. Die Produktionsfirma entwickelt und produziert Spielfilme und Serien mit einer queer-feministischen, postmigrantischen Haltung, darunter die Kinofilme "Staatsschutz / Prosecution" (2026), „Futur Drei / No Hard Feelings“ (2020) und die ARD-Serie „Schwarze Früchte / Black Fruit“ (2024). Darüber hinaus arbeitet Paulina als Drehbuchautorin für Formate wie „Druck / Skam Germany“ (Funk, 2021), „Krank Berlin“ (Apple TV+ / ZDF, 2024) und „Euphorie / Euphoria Germany“ (RTL+, 2025).

Film:
Staatsschutz

Kilian Armando Matthias

Kilian Armando Friedrich

Der Regisseur wuchs an der deutsch-französischen Grenze auf und studierte Szenische Künste in Hildesheim und Madrid und anschließend Filmregie mit Schwerpunkt Dokumentarfilm an der Filmhochschule München. Sein Dokumentarfilm Nomades du nucléaire über Wanderarbeiter in der französischen Atomindustrie feierte Premiere auf der Berlinale 2023 und gewann den deutschen Filmpreis in der Kategorie mittellanger Film. Ich verstehe Ihren Unmut ist sein erster Spielfilm, der auf der Berlinale 2026 im Panorama Weltpremiere hatte. Kilian arbeitet auch als Filmpädagoge in der interkulturellen Filmarbeit.

Film:
Ich verstehe Ihren Unmut

Verena Unbehaun

Verena Unbehaun

Verena Unbehaun lebt als Schauspielerin in Berlin.

Sie interessiert sich seit Kindheit für komische Typen und TypInnen, gesungen, geschrieben, gespielt. Sie nimmt sich da selbst nicht aus.

Geboren in Buxtehude, Schauspielschule in Hamburg, gezogen nach Berlin. Spielte viel im HAU 1-3/ den Sophiensälen / als Gast u.a. an der Komische Oper / Schaubühne usw ...fühlt sich aber auch in anderen Rollen zu Hause. Jetzt gerade bewegt sie sich zwischen Musik, krudem Schlager und "Bernd". Spielte just in "Freak u.Kriegen" am Ballhaus Ost. Demnächst singt sie im Grünen Salon der Volksbühne auf ihrer "Zitterparty-Ein Fessl Buntes". Sie fährt Auto, aber eher biografisch. Sie liebt ihr Fahrrad.

Film:
Bernd – Operation Germanenkind

Matthias Rheinheimer

Matthias Rheinheimer

Matthias Rheinheimer in Berlin Moabit geboren, studierte Schauspiel an der Hochschule in Leipzig. Er war fest am Schauspielhaus Magdeburg engagiert und wirkte als Gast in zahlreichen Theaterstücken mit u.a. an der Volksbühne am Rosa Luxemburg Platz. Er spielte in Filmen und Serien u.a. Brecht, Dogs of Berlin, Morden im Norden und Dünnes Blut mit. Nebenbei ist Matthias mit seiner Kunstfigur Rio Juhnke auf Instagram und auf Kleinkunstbühnen unterwegs. Für seine Rolle im Film „Bernd Operation Germanenkind“ war er 2025 als bester Nachwuchsschauspieler beim Filmfest München nominiert.

Film:
Bernd – Operation Germanenkind

Maike Lindner

Maike Lindner

Ich bin Studentin der Europäischen Medienwissenschaft in Potsdam und habe im Film bisher vor allem im Szenografischen Bereich Erfahrung sammeln können.

Film:
Bernd – Operation Germanenkind

Gäste Kongress Zukunft Deutscher Film

Radka Hoffman

Radka Hoffman

Radka Hoffman ist Head of Industry & International Relations bei der Kulturorganisation krutón (BOO International Short Film Festival, Kino Kavalírka, KRUTÓN LAB, Young & Short) in Prag, Tschechien.

Sie hat Radio und TV Dramaturgie und Drehbuchschreiben an der Janáček Academy of Music and Performing Arts in Brünn studiert, wo sie kürzlich ihren Ph.D. fertig gestellt hat. Ihr Forschungsfokus ist das gegenwärtige Kino für Jugendliche in einem europäischen Kontext.

Sie ist Vorstandsmitglied der European Children's Film Association (ECFA) und hat als Drehbuchautorin mit Czech Radio, Radio and Television of Slovakia, Storylab Audio, und CAMP – Center for Architecture and Metropolitan Planning in Prag zusammengearbeitet.

Veranstaltung:
DIY-Audiences – Kino, Kritik und Publikum

Annekathrin Kohout

Annekathrin Kohout

Annekathrin Kohout ist freie Autorin und Kulturwissenschaftlerin und analysiert Netzkultur, Plattformöffentlichkeit und digitale Bildpraktiken. 2021 promovierte sie an der Universität Siegen über den Nerd als Sozialfigur. Sie ist Mitherausgeberin der Buchreihe „Digitale Bildkulturen“ (Verlag Klaus Wagenbach) sowie der Zeitschrift „POP. Kultur und Kritik“.

Als Sachbuchautorin veröffentlichte sie Bücher u. a. zu Netzfeminismus, Nerds und K-Pop und lehrt regelmäßig als Gastdozentin an Hochschulen und Universitäten. Ihr jüngstes Buch „Hyperreaktiv. Wie in Sozialen Medien um Deutungsmacht gekämpft wird“ erschien 2025.

Veranstaltung:
Kunstfreie Zone? Der Ort der Kunst in digitalen Medien zwischen Künstlern, PR und Plattformlogik

Maya Van Leemput

Maya Van Leemput

Maya Van Leemput ist Inhaberin des UNESCO-Lehrstuhls für Zukunftsbilder und Mitgestaltung der Forschungsgruppe „Open Arts & Futures“ an der Erasmus-Hochschule für angewandte Wissenschaften und Künste in Brüssel.

Gemeinsam mit dem Fotografen Bram Goots leitet sie ein langfristiges unabhängiges Projekt zur Erforschung von Zukunftsbildern, das dialogbasierte Ansätze und visuelle Ethnografie mit multimedialer Mitgestaltung verbindet. Ihre kritische, zukunftsorientierte interdisziplinäre Arbeit zu Medien, Kultur, Kunst, (interkultureller) Kommunikation, Entwicklung sowie Wissenschaft und Technologie in der Gesellschaft bedient sich experimenteller und partizipativer Ansätze.

Van Leemput ist Fellow der World Futures Studies Federation und des Centre of Postnormal Policy and Futures Studies sowie Gründungsmitglied des interdisziplinären Kollektivs für visuelle Künste OST und der Plurality University.

Veranstaltung:
AI – Authoritarian Intelligence 

Burghart Klaussner
© Max Parovsky

Burghart Klaußner

Er ist Schauspieler, Theaterregisseur, Buch-Autor und Musiker. Burghart Klaußner, der Wandelbare. Seine Bandbreite reicht vom Tatort bis nach Hollywood. Ob mit Kate Winslet in DER VORLESER oder in Steven Spielbergs THE BRIDGE OF SPIES an der Seite von Tom Hanks. Der gebürtige Berliner studierte Germanistik und Theaterwissenschaften, gefolgt von einer Schauspielausbildung an der Max-Reinhard-Schule, und wurde einem breiten Publikum mit Filmen wie ROSSINI oder GOOD BYE, LENIN! bekannt. Für seine Rolle als kaltherziger Pastor in DAS WEISSE BAND wurde er als bester Darsteller u.a. mit dem Deutschen Filmpreis 2010 ausgezeichnet. Auch für die Titelrolle des Hessischen Generalstaatsanwalts in der DER STAAT GEGEN FRITZ BAUER erhielt er zahlreiche Preise. Zur Zeit ist er als König Lear am Düsseldorfer Schauspielhaus und beim LICHTER Filmfest in Ulrike Ottingers DIE BLUTGRÄFIN zu sehen.

Veranstaltungen:
Die Blutgräfin &
Kann Kunst die Welt retten?

Aileen Schneider

Aileen Schneider ist preisgekrönte Opernregisseurin, Bühnen-Autorin und Spoken Word Poetin. Sie absolvierte ein Studium der Musiktheaterregie in Hamburg, bevor sie dort in der Opera Stabile Regie führte. Zuletzt inszenierte sie 2025 an der Oper Frankfurt „Melusine“ von Aribert Reimann – ausgezeichnet mit dem renommierten Götz-Friedrich-Preis für Regie – und „Carmen“ am Staatstheater Augsburg. Neben ihrer Hauptberufung am Theater gewann sie 2022 den Titel als Hessenmeisterin im Poetry Slam, sie ist Dramatikerin und Moderatorin. Seit 2021 erschafft sie sich ihre eigenen Superheldinnen-Charaktere für die Poetry-Slam-Bühnen deutschlandweit. 2026 ist ihre essayistische Theater- und Spoken-Word-Textsammlung „Ich tu so als ob und du tust so als ob du’s glaubst“ erschienen.

Veranstaltung:
Kann Kunst die Welt retten?

Catrin Misselhorn

Prof. Dr. Catrin Misselhorn

Prof. Dr. Catrin Misselhorn ist Philosophieprofessorin am Philosophischen Seminar der Universität Göttingen. Sie ist seit 2024 ordentliches Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Ihre Forschungsgebiete sind philosophische Problemen der KI, Roboter- und Maschinenethik. Sie ist Verfasserin einer Vielzahl internationaler Publikationen in diesem Themenfeld. Auf Deutsch veröffentlichte sie die Bücher:

• Künstliche Intelligenz – das Ende der Kunst? (Reclam 2023, 3. Auf. 2026)

• Künstliche Intelligenz und Empathie. Vom Leben mit Emotionserkennung, Sexrobotern & Co (Reclam 2021, 3. Aufl. 2024).

• Grundfragen der Maschinenethik (Reclam 2018, 5. Aufl. 2022)

Veranstaltung:
Künstliche Intelligenz – das Ende der Kunst?

Bazon Brock
© Jens Gyarmaty

Bazon Brock

Bazon Brock, auf den Tag genau zehn Jahre jünger als Marilyn Monroe, ist heute emeritierter Professor am Lehrstuhl für Ästhetik und Kulturvermittlung an der Bergischen Universität Wuppertal.

Nach seinem Studium, u.a. bei Adorno in Frankfurt, arbeitete Brock als Dramaturg und machte sich einen Namen als Aktionskünstler und Kunstkenner. Mitte der 1960er Jahre Kunstaktionen mit Joseph Beuys, Nam June Paik und anderen, danach Professuren in Deutschland und Österreich. Die von ihm für die Kasseler documenta konzipierten "Besucherschulen" (1968 - 1992) vermittelten nach der von Brock entwickelten Methode des "Action Teaching" Verständnis und Aneignungstechniken für moderne Kunst. Er moderierte elf Jahre lang die Sendung "Bilderstreit – Kunst im Gespräch" auf 3sat.

Seit 2011 betreibt er in Berlin die "Denkerei" mit dem Schwerpunkt "Arbeit an unlösbaren Problemen".

Veranstaltung:
Warum Kunst das Gegenteil von Kultur ist

Claus Kleber

Claus Kleber, 1955 in Reutlingen geboren, wuchs in Berlin, Liechtenstein und Bensberg bei Köln auf. Nach dem juristischen Staatsexamen und Promotion wurde er 1985 Leiter des SWF-Studios in Konstanz. 1986 war er erstmals Korrespondent in Washington D.C. Im Laufe seiner Karriere wurde er einer der besten journalistischen Kenner der USA und der amerikanischen Politik. Er interviewte alle US-Präsidenten von George Bush Sr. bis Barack Obama.

2002 wurde er erster Moderator und Redaktionsleiter des "heute-journals" in Mainz. Seit er 2021 seine letzte Ausgabe moderierte, fokussierte er sich ganz auf seine Arbeit als Autor und Dokumentarfilmer.

Es folgten zahlreiche ZDF-Dokumentationen, darunter jüngst „UTOPIA - Irre Visionen in Silicon Valley" und "PUTINS TABUBRUCH - Die neue Angst vor der Bombe." Als Autor war er zuletzt 2017 mit „Rettet die Wahrheit" aktiv, ein SPIEGEL Bestseller.

Veranstaltung:
Democracy dies in Darkness

Bibiana Beglau

Seit dem Beginn ihrer Karriere arbeitet Bibiana Beglau mit Regisseuren, die das Theater und den Film der Gegenwart prägen. So spielte sie wiederholt unter der Leitung von Christoph Schlingensief, Dimiter Gotscheff, Einar Schleef, Frank Castorf, Luk Perceval, Martin Kušej, Sebastian Nübling und Thomas Ostermeier, bevor sie nationale Berühmtheit und internationale Anerkennung mit ihrer Hauptrolle in Volker Schlöndorffs Spielfilm 'Die Stille nach dem Schuss' erlangte. Neben ihren Theaterengagements an allen wichtigen deutschsprachigen Bühnen spielt Bibiana Beglau in vielen großen Film- und Fernsehproduktionen wie '1000 Arten Regen zu beschreiben', 'Crescendo', 'Der neunte Tag', 'Sieben Stunden', 'Über Barbarossaplatz', 'Unter dem Eis', 'Was Du nicht siehst' oder 'Zappelphilipp'. Ihre Intensität beim Spielen sowie ihre souveräne Darstellung widersprüchlichster Gefühle werden sowohl von Regisseuren wie Christian Görlitz, Connie Walther, Dror Zahavi, Florian Hoffmeister, Isa Prahl, Jan Bonny und Viviane Andereggen geschätzt, als auch vom Feuilleton vielfach anerkannt. Ihr Spiel zeugt im hohen Maße von schauspielerischer Intelligenz sowie einer eigenartigen und herausragenden Körperlichkeit, mit der sie die Rollen zum Leben erweckt. Bibiana Beglau wurde mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Silbernen Bären der Berlinale als beste Darstellerin, dem Ulrich-Wildgruber-Preis sowie dem Adolf-Grimme-Preis. Sie ist von Theater heute zur 'Schauspielerin des Jahres 2014' gewählt und 2015 für ihre besondere schauspielerische Leistung mit dem Deutschen Theaterpreis Der Faust ausgezeichnet worden. 

Veranstaltung:
Die Abwesenheit einer Zitrone

Katrin Gebbe

Katrin Gebbe

Katrin Gebbe ist Autorin und Regisseurin aus Hamburg. Ihr psychologisches Horrordrama PELIKANBLUT mit Nina Hoss feierte Premiere bei den Filmfestspielen von Venedig und eröffnete dort die renommierte Sektion Orizzonti. Der Film wurde u.a. mit dem Hauptpreis beim Bucheon International Film Festival, dem Méliès d’Or für den besten europäischen fantastischen Film in Sitges sowie dem Regiepreis beim Fantastic Fest in Austin ausgezeichnet.

Ihr kontroverses Spielfilmdebüt TORE TANZT lief in Cannes in der Reihe Un Certain Regard und wurde u. a. mit dem Deutschen Filmkritikerpreis und dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet.

Sie ist die Leadregisseurin der mit dem int. Emmy ausgezeichneten Serie DIE KAISERIN (Staffel 1) und realisierte kürzlich ihre erste englischsprachige Produktion A THOUSAND BLOWS (Season 2) für Disney.

Veranstaltung:
Kann der deutsche Film Kunst?

Elad Yaron

Elad Yaron

Elad Yaron ist ein Forscher und Kurator, der an der Schnitstelle von gegenwärtiger und morderner Kunst und Kultursoziologie arbeitet. Er ist der Vorsitzende der israelischen Kuratorengewerkschaft. Er besitzt einen Doktortitel in Kunstgeschichte der Hebrew University und erhielt seinen Bf.A. und M.A. von der Bezalel Academy, wo er zurzeit lehrt. Seine Arbeit beinhaltet gegenwärtige und moderne Kunst aus der Perspektive der Kultursoziologie; seine Auseinandersetzung mit künstlicher Intelligenz spricht sich abzeichnende Implikationen für die künstlerische Praxis an. In den letzten Jahren hat sich seine Forschung auch auf die Beziehung von Kunst und Finanzsystemen gerichtet. Yaron arbeitete zuvor als Chefkurator am HaMiffal Art Center und hat zurzeit eine leitende Kuratorenfunktion an der Binyamin Gallery inne, neben umfangreicher, unabhängiger kuratorischer Arbeit.

Veranstaltungen:
Creative Intelligence 

Anya Dietrich

Dr. Anya Dietrich

Dr. Anya Dietrich ist Neuroscience Liaison and Research Advisor am Universitätsklinikum Frankfurt am Main.

Veranstaltung:
Creative Intelligence

Bettina Reitz

Bettina Reitz

Bettina Reitz ist eine vielseitig erfahrene Film- und Medienmanagerin und leitete als erste hauptamtliche Präsidentin von 2015 bis 2025 die Hochschule für Fernsehen und Film in München. Reitz ist in zahlreichen Gremien und Beiräten in der Kunst –, Film und Medienbranche sowie an Universitäten und Hochschulen aktiv. Zahlreiche von ihr verantwortete Produktionen erhielten nationale und internationale Auszeichnungen. Neben mehreren Oscar Nominierungen für die Filme wie Sophie Scholl-Die letzten Tage, Der Bader Meinhof Komplex oder Das weiße Band gewannen die von ihr mit verantworten Produktionen Das Leben der Anderen, Amour und Citizenfour jeweils einen Oscar. Sie erhielt zahlreiche Ehrungen, u.a. den Bayerischen Verdienstorden und die Auszeichnung PRO MERITIS SCIENTIAE ET LITERARUM.

Veranstaltung:
Immer weniger Kunst, immer weniger Demokratie?

Victor Fraga

Victor Fraga

Herausgeber, Journalist, Produzent und Filmemacher.

Gründer und Redakteur von DMovies (Dirty Movies), eine führende Indie-Publikation, die 2016 gegründet wurde und in Großbritannien ansässig ist und starken Fokus auf das europäische Festivalgeschehen legt, speziell auf innovative und subversive Film Methoden. 

Er führte außerdem Regie bei verschiedenen Dokumentarfilmen, besonders solche mit politischem und aktivistischem Hintergrund. Als Produzent und Autor entwickelte er vor Kurzem einen transgressiven Spielfilm, der viel gefeiert in der Panorama Sektion der Berlinale prämierte.

Veranstaltung:
DIY-Audiences – Kino, Kritik und Publikum

Leon Joskowitz

Leon Joskowitz

Leon Joskowitz ist Philosoph, Künstler und Lehrer aus Frankfurt am Main. Er kuratiert das Literaturfestival "Textland - Made in Germany" sowie den Offspace OADE. In seiner Praxis als Lehrer entwickelt er ausgehend von seinem Buch "Vom Kochen und Töten" einen neuen interdisziplinären Projektunterricht mit dem Titel: "Kochen als angewandte Ethik". Außerdem liebt er Filme.

Veranstaltung:
Künstliche Intelligenz – Das Ende der Kunst?

Linus Volkmann

Linus Volkmann

Journalist für u.a. Musikexpress, Rolling Stone, SpOn, Die Zeit; Autor des Grimme-Preis ausgezeichneten Beitrags „Eier aus Stahl – Max Giesinger und die deutsche Industriemusik“ (@neo magazin royal). Er betreibt die Popkulturwebseite: www.kaput-mag.com und ist Host der hochverdichteten Podcasts "Komm Küssen - Das Alphabet des Lebens" sowie "Ausnahme der Rose - der Podcast über Hörspiele". Linus Volkmann lebt und arbeitet in Frankfurt - der unternehmungslustige Wassermann ist ein einfacher Mann, der seine Freunde liebt.

Veranstaltung:
Kunstfreie Zone? Der Ort der Kunst in digitalen Medien zwischen Künstlern, PR und Plattformlogik

Chloe Folens

Chloé Folens

Chloé Folens ist seit 2020 Mitglied des Kollektivs „La Clef“, das das Kino „La Clef“ in Paris besetzt hielt und anschließend eine Initiative zum Kauf des Gebäudes anführte, um diesen historischen Ort zu retten. Sie ist Vorstandsmitglied des „Cinema Revival Fund“, einer gemeinnützigen Organisation, die sich für die Unterstützung von gemeindegeleiteten Kinos einsetzt. Neben dieser ehrenamtlichen Tätigkeit ist sie Forscherin und Dozentin für Filmgeschichte mit Schwerpunkt auf dem militanten Kino der 60er und 70er Jahre.

Veranstaltung:
DIY-Audiences – Kino, Kritik und Publikum

Clément Schneider

Clément Schneider

Clément Schneider, geboren 1989 in Frankreich, studierte Film an der La Fémis Filmhochschule, wo er 2013 seinen Abschluss erlangte. Nach seinem Studium gründete er eine Produktionsfirma mit, um unabhängige Filme zu produzieren – Fiktion und Dokumentarfilm. Sein Spielfilmdebüt “A violent desire for joy” wurde 2018 für ACID Cannes ausgewählt, sowie für viele weitere internationale Festivals. 2021 wurde sein Spielfilm “The Cure” (mit Co-Regisseur Simon Rembado) für das FID Marseille ausgewählt. Er schrieb außerdem eine Doktorarbeit im Rahmen einer künstlerisch-wissenschaftlichen Promotion an der Université PSL, mit dem Thema Zusammenhänge zwischen Kino und Utopie. Sein letzter Film “The End of the Iron Age” erschien 2025. Aktuell lehrt er das Filmemachen an der ENS in Lyon. Er verfechtet das unabhängige Kino durch sein Zutun im ACID, wo er zwischen 2020 und 2022 Teil des Vorstands war.

Veranstaltung:
DIY-Audiences – Kino, Kritik und Publikum

Uri Aviv

Uri Aviv

Künstlerischer Leiter, Kulturproduzent, Essayist, Moderator und Redner.

Aviv ist Leiter des gemeinnützigen Vereins „Utopia“, des gleichnamigen Filmfestivals sowie Mitherausgeber des Magazins „Utopia“. Aviv schreibt und referiert zu Themen an der Schnittstelle von Technologie, Medien und Gesellschaft, Wissenschaft, Science-Fiction, digitaler Kunst und Zukunft. Seine Beiträge wurden in bedeutenden Nachrichtenmedien und Zeitschriften in Israel und weltweit veröffentlicht.

Aviv lebt hauptsächlich in Tel Aviv und hat an zahlreichen internationalen Veranstaltungen teilgenommen und dort Vorträge gehalten, darunter die re:publica-Konferenz, Ratio, Docu:Tech und B3. Außerdem war er an der Kuratierung, Redaktion und Produktion internationaler Kulturinitiativen an verschiedenen Orten beteiligt, darunter Berlin, Frankfurt, London, Brüssel und Shenzhen. Derzeit ist Aviv Programmberater beim LICHTER International Film Festival in Frankfurt.

Veranstaltungen:
AI – Authoritarian Intelligence &
DIY Audiences – Kino, Kritik und Publikum &
Creative Intelligence

Leif Randt

Leif Randt

Leif Randt (*1983 in Frankfurt a.M.) ist der Autor von fünf Romanen und einem Kinofilm. Im Herbst'25 erschien "Let's talk about feelings", am 16. April startete die Verfilmung seines Bestsellers "Allegro Pastell" in den deutschen Kinos.

Veranstaltung:
Dialog der Künste

Nicole Deitelhoff
© Uwe Dettmar

Nicole Deitelhoff

Nicole Deitelhoff ist Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungspolitik an der Goethe-Universität Frankfurt sowie Direktorin des PRIF – Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung. Sie forscht zu Krisen, politischer Herrschaft und Legitimation sowie zu Demokratie, gesellschaftlichem Zusammenhalt und Protestdynamiken. 

Als Sprecherin und (Ko-)Leiterin renommierter Forschungsverbünde, darunter das Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt und der Forschungsverbund Normative Ordnungen, prägt sie die deutsche und internationale Friedens- und Konfliktforschung maßgeblich. 

Für ihre wissenschaftlichen Leistungen wurde sie unter anderem mit dem Heinz Maier-Leibnitz-Preis und dem Schader-Preis ausgezeichnet. Neben ihrer Forschung engagiert sie sich intensiv für den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Öffentlichkeit.

Veranstaltung:
Democracy Dies in Darkness

Mirjam Schaub
© Sabine Jainski

Mirjam Schaub

Dr. phil. habil. Mirjam Schaub ist Professorin für Kulturphilosophie und Ästhetik an der Fakultät Design der HAW Hamburg. Zuvor lehrte sie Philosophie an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle a.d. Saale. Sie studierte Philosophie, Politikwissenschaft und Psychologie in Münster, München (LMU), Berlin (FU) und Paris (Sorbonne I). Parallel zum Studium besuchte sie die Deutsche Journalistenschule in München (DJS) und arbeitete später als Kulturjournalistin, u.a. für taz, Freitag, ZEIT und FAZ. Sie schrieb Katalogtexte und Kunstbücher (u.a. das preisgekrönte »Walk Book« mit und über Janet Cardiff) und drehte Künstlerportraits für das ZDF (aspekte). 2001 promovierte sie mit zwei Monografien u.a. über die beiden Kinobücher von Gilles Deleuze. 2009 habilitierte sie über Sinn und Unsinn von Beispielen in Philosophie und Ästhetik. 

Gerade erschien ihre zweibändige, vergleichende Kulturphilosophie über Radikalität im Felix Meiner Verlag: Radikalität und der Riss zwischen Theorie und Praxis. Eine unerhörte Kulturphilosophie. 399 v. Chr. – 1797 n.Chr.
Radikalität und der Mut zum Gebrauch des eigenen Lebens. Eine unheimliche Populärkultur. 1832 – heute. 

Veranstaltung: 
Kann der deutsche Film Kunst?

Katharina Meyer

Katharina Meyer

Katharina Meyer ist Kuratorin und Forscherin an der Schnittstelle von Kultur, Medien und digitaler Infrastruktur. Sie arbeitet eng mit Künstler:innen aus Bildender Kunst, Performance, Film und Literatur zusammen und entwickelt Ausstellungen, Publikationen sowie weitere medienübergreifende Projekte. Als Gründungsdirektorin des Digital Infrastructure Insights Fund konzipiert und steuert sie globale Technologie-Förderprogramme und Forschungsprojekte zu digitalen Gemeingütern und publiziert zudem zu Kunst, Ökonomien, Innovation und Normen – unter anderem in einem eigenen Newsletterformat. Zuvor war sie für den Sovereign Tech Fund, die Konferenz re:publica und die Open Knowledge Foundation tätig, berät regelmäßig Institutionen und moderiert Debattenformate und Workshops, die unterschiedliche Wissensregime und Disziplinen zusammenbringen.

Veranstaltungen:
Immer weniger Kunst, immer weniger Demokratie? &
Kunstfreie Zone?

Harald Welzer

Harald Welzer

Prof. Dr. Harald Welzer ist Soziologe und Sozialpsychologe, Mitbegründer und Direktor von „FUTURZWEI. Stiftung Zukunftsfähigkeit“, Sprecher des Rates für Digitale Ökologie, ständiger Gastprofessor für Sozialpsychologie an der Universität Sankt Gallen. Er hat zahlreiche Bücher zu gesellschaftspolitischen Fragen und zur Nachhaltigkeit geschrieben, unter anderem „Klimakriege. Wofür im 21. Jahrhundert getötet wird“, „Selbst denken. Eine Anleitung zum Widerstand“; „Nachruf auf mich selbst. Die Kultur des Aufhörens“, zuletzt erschienen ist „Das Haus der Gefühle“ (alle bei S.-Fischer). Daneben ist er Herausgeber von „tazFUTURZWEI“ - Magazin für Zukunft und Politik. Die Bücher von Harald Welzer sind in 22 Sprachen erschienen.

Veranstaltungen:
Die Kunst des Dialogs &
Die vierte Gewalt und die Kunst &
Immer weniger Kunst, immer weniger Demokratie?

Gesine Schwan

Prof. Dr. Gesine Schwan, Politikwissenschaftlerin an der FU Berlin (1971-1999), Präsidentin der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) (1999-2008), zweimal Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten (2004 und 2009), 2004-2009 Polenbeauftragte der Bundesregierung , Mitbegründerin und Präsidentin der „Berlin Governance Platform“, seit 2014 Vorsitzende de Grundwertekommission der SPD.

Veranstaltungen:
Die Kunst zu Streiten &
Die Kunst des Dialogs

Klaus Walter

Klaus Walter lebt in Frankfurt am Main und ist seit den späten 70er Jahren als Autor und DJ tätig, im weiten Feld zwischen Pop, Fußball und Politik. In den 80ern war er Redakteur bei der Zeitschrift Pflasterstrand, seit 1984 Radio-DJ beim Hessischen Rundfunk. Seit 2008 arbeitet Walter als Redakteur und Moderator beim Internetradio ByteFM.  2009 gewann ByteFM den Grimme Online-Award. 2005 erschien “Plattenspieler”, ein gemeinsames Gesprächsbuch mit Frank Witzel und Thomas Meinecke, 2009 die Fortsetzung unter dem Titel „Die Bundesrepublik Deutschland.“

Als Autor ist er regelmäßig für diverse Print-Medien und Radiostationen tätig, darunter Süddeutsche Zeitung, TAZ, FR, WOZ, Jungle World, ByteFM, DLF, Deutschlandfunk Kultur und HR. Bei WDR 3 Open gestaltet und moderiert er zusammen mit Diviam Hoffmann seit 2022 die Sendung „Ex & Pop“.

Veranstaltung:
Immer weniger Kunst, immer weniger Demokratie?

Luis Raguá

Luis Raguá

Programmberater bei der Cinemateca de Bogotá und beim IDFA. Programmkurator beim Lichter Filmfest Frankfurt International und beim Alternativa Film Festival. Er hat einen Master-Abschluss in „Preservation and Presentation of the Moving Image“ der Universität Amsterdam sowie einen Master-Abschluss in Anthropologie der Universidad de los Andes (Kolumbien) und hat unter anderem am Museo Reina Sofía (Spanien), am Eye Filmmuseum und am LI-MA Institute for Media Art (Niederlande) sowie beim Spanish Film Showcase (Kolumbien) kuratorische und konservatorische Projekte geleitet und daran mitgewirkt. Ehemaliger Programmkoordinator beim Bogotá International Film Festival (BIFF). Er war Jurymitglied bei Festivals wie dem FICCI und dem MIDBO, bei Preisverleihungen wie den Golden Globes und den Premios Gabo sowie bei verschiedenen offenen Ausschreibungen in Kolumbien.

Veranstaltung:
DIY-Audiences – Kino, Kritik und Publikum

Paris Marx

Paris Marx

Paris Marx ist ein kanadischer Technologiekritiker. Er moderiert den preisgekrönten Podcast „Tech Won’t Save Us“ und hält weltweit Vorträge über die Politik der Technologie. Paris ist Autor des Buches „Road to Nowhere“; sein nächstes Buch „Hyperscale“ erscheint noch in diesem Jahr.

Veranstaltung:
AI – Authoritarian Intelligence

Tim League

Tim League

Tim League ist Gründer und ehemaliger langjähriger CEO von Alamo Drafthouse Cinema, einer Kinokette, die durch ihren zielgerichteten, gemeinschaftsorientierten Ansatz dazu beigetragen hat, die Kinobranche neu zu definieren – indem sie Programmkino und Sonderveranstaltungen mit Gastronomie, Bars und einer Küche mit hausgemachten Speisen im Kinosaal verband.

Derzeit ist er Gründer und CEO von Metro Cinema, einem privaten Kinokonzept, das im Herbst 2025 in Manhattan an den Start ging.

League hat außerdem mehrere einflussreiche Film- und Unterhaltungsunternehmen mitbegründet, darunter Mondo (2004) und Mutant (2024), die beide für ihre von Künstlern gestalteten Film-Sammlerstücke bekannt sind; das Fantastic Fest (2005); sowie das American Genre Film Archive (2009), eine gemeinnützige Organisation, die sich der Erhaltung und Förderung des Genrekinos widmet. Zusammen mit Tom Quinn ist er zudem Mitbegründer der unabhängigen Vertriebsgesellschaft NEON. Zu den Veröffentlichungen von NEON gehören gefeierte Titel wie ANORA, PARASITE, I, TONYA und LONGLEGS.

Veranstaltung:
DIY-Audiences – Kino, Kritik und Publikum

Elie De Rudder

Elie De Rudder

Ist dem La Clef Collective 2025 beigetreten.
Mitglied des technischen Komitees.
Ich bin ein Postproduktions-Spezialist und lebe in Paris.
Beruflich arbeite ich als Principal Expert bei Avid.

Veranstaltung:
DIY-Audiences – Kino, Kritik und Publikum

RP Kahl

RP Kahl

Als Schauspieler ausgebildet, arbeitet RP Kahl hauptsächlich als Regisseur, Autor und Produzent fürs Kino. Daneben entstehen Werke für Kunst- und Theaterkontexte. Für seinen Dokumentarfilm MÄDCHEN AM SONNTAG erhielt Kahl 2005 den Nachwuchsförderpreis beim Hessischen Filmpreis. Beim Lichter Filmfest Frankfurt International war Kahl u.a. mit seinen Filmen BEDWAYS (2010) und ALS SUSAN SONTAG IM PUBLIKUM SASS präsent. Letzterer gewann 2022 den Preis für den Besten Regionalen Langfilm. Am 3. Oktober 2024 veranstalte das Lichter Filmfest ein denkwürdiges Special Screening von Kahls letztem Kinofilm DIE ERMITTLUNG im Saalbau Gallus Frankfurt. Hier fand der Erste Frankfurter Auschwitzprozess statt, den der Film thematisiert. Als Professor für Film arbeitete Kahl an verschiedenen Hochschulen.

Veranstaltung: 
Die Kunst des Dialogs

Pauline Roenneberg

Pauline Roenneberg

Die Filmemacherin und Produzentin Pauline Roenneberg wurde 1984 in München geboren. Sie studierte Regie an der HFF München und war Stipendiatin der Studienstiftung. Mit ihrer Abschluss-Serie „Früher oder später“, gewann sie zahlreiche Preise. 2023 erschien die Doku-Serie „Farm Rebellion“ auf Disney+, eine Zusammenarbeit mit Doris Dörrie, bei der sie bei zwei Episoden Regie führte. Ebenfalls 2023 initiierte sie mit ihren Kolleginnen Eileen Byrne & Franziska Hoenisch den Appell „Angst essen Kino“, erstmals vorgestellt beim Kongress Zukunft Deutscher Film in Frankfurt, mit dem sie von der deutschen Filmlandschaft mehr Mut und Risikobereitschaft fürs Nachwuchskino forderten. Derzeit arbeitet Pauline als Regisseurin und Produzentin an der Fertigstellung ihres Kino-Debüts „Kalter Hund“ - u.A. mit Corinna Harfouch & Lea Drinda im Hauptcast.

Veranstaltungen:
Die Kunst und ich &
Die Kunst des Dialogs 

Eduard Erne

Geboren in Bregenz/Österreich, Regiestudium am Max-Reinhardt-Seminar in Wien und an der Hochschule Mozarteum in Salzburg, Theaterarbeiten als Schauspieler und Regisseur am Schauspielhaus Wien; Theater am Turm in Frankfurt und den Hamburger Kammerspielen (Zusammenarbeit mit Hans Gratzer, Elke Lang und Ulrich Waller).

SEIT 1990 Autor und Regisseur für Dokumentarfilme

1995/96 Jurytätigkeit bei  «Prix Europa – Europäisches Fernsehprogramm des Jahres»

1997 – 1999 Tätigkeit als Autor, Moderator und Redakteur im Hessischen Rundfunk für das politische Magazin «Dienstag – das starke Stück der Woche»

1999 Gastprofessur am Institut für angewandte Theaterwissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen («Dokumentarisch arbeiten»)

1999 Gründung der karisma Filmproduktion in Frankfurt/Main

ab 2001 Autor für das 3sat-Kulturmagazin «Kulturzeit»

2003 Gastprofessur am Institut für angewandte Theaterwissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen («authentisch/dokumentarisch»)

2004 Lehrauftrag am Institut für Kommunikationswissenschaften der Universität Münster

2007 – 2022 Redaktor Bei SRF Kultur,  Autor für «Kulturplatz» und «Sternstunde Kunst»

2022 Gründung der karisma Filmproduktion in Zürich

Veranstaltung: 
Kann Kunst die Welt retten?

Saralisa Volm

Saralisa Volm

Saralisa Volm (*1985) ist Filmemacherin, Autorin, Schauspielerin und Produzentin. Als Kunsthistorikerin lotet sie in ihrer Arbeit immer wieder die Grenzen zwischen Film, Text und bildender Kunst aus. Mit ihrer Firma POISON produzierte sie unter anderem den Film FIKKEFUCHS mit Jan Henrik Stahlberg und Franz Rogowski. Sie veröffentlichte mehrere Bücher und ein Hörspiel. Als Regisseurin arbeitet sie für Fernseh- und Kinoproduktionen. Ihr Spielfilmdebüt SCHWEIGEND STEHT DER WALD feierte 2022 auf der Berlinale seine Premiere. Volms erster Fernsehfilm BIS ZUR WAHRHEIT feierte seine Premiere auf dem Filmfest München 2024 und gewann den Deutschen Fernsehpreis für die Beste Schauspielerin 2025. Ihr Tatort NACHTSCHATTEN wurde am 1. Januar 2026 im Fernsehen ausgestrahlt.

Veranstaltungen:
Kann der deutsche Film Kunst? &
Dialog der Künste

Hans Block

Hans Block

Hans Block (*1985, Berlin) ist Dokumentarfilm- und Theaterregisseur und Autor. Er studierte Regie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Sein Debütfilm "The Cleaners" (mit Moritz Riesewieck) feierte 2018 Premiere beim Sundance Film Festival, lief auf über 70 Festivals und wurde international ausgezeichnet, u. a. mit dem Prix Europa, dem Grimme-Publikumspreis und erhielt eine Emmy Nominierung. Ihr gemeinsamer TED-Talk zur Meinungsfreiheit erreichte ein Millionenpublikum. 2020 erschien der Essay „Die digitale Seele“ erschienen im Goldmann Verlag. Sein aktueller Film "Eternal You" (2024) feierte ebenso seine Premiere beim Sundance Film Festival und wurde vielfach prämiert, u.a. mit dem Bayrischen Filmpreis 2024. Block inszenierte außerdem u. a. am Burgtheater Wien und den Münchner Kammerspielen.

Veranstaltungen:
Immer weniger Kunst, immer weniger Demokratie? &
Die Kunst und ich

Carla Reemtsma

Carla Reemtsma, 27, ist in Berlin geboren und aufgewachsen. In Münster hat sie ihr Studium in Politik und Wirtschaft mit einer Arbeit zu Generationengerechtigkeit und Ressourcen abgeschlossen. Inspiriert von Erlebnissen auf einem Klimacamp nahe der Tagebaue im Rheinischen Braunkohlerevier und Greta Thunbergs Rede auf der Klimakonferenz in Katowice, organisierte Carla den ersten Klimastreik in Münster. Die Woche darauf protestierte sie mit zehntausend Menschen anlässlich der Sitzung der Kohlekommission vor dem Wirtschaftsministerium. Es folgten dutzende, teils weltweite Klimastreiks mit alleine in Deutschland mehreren Millionen Teilnehmer*innen. Als Klimaaktivistin vertritt Carla in Talkshows die Interessen junger, klimabewegter Menschen, konfrontiert Politiker*innen mit der Unzulänglichkeit ihrer eigenen Maßnahmen und streitet für eine 1,5-Grad-konforme Politik. Für Carla ist klar, dass die Klimakrise nicht durch mehr Wachstum und neue Technologien gelöst werden kann, sondern ein grundlegend anderes Wirtschaften braucht.

Veranstaltung:
Die Kunst des Dialogs

Dennis Vetter

Dennis Vetter arbeitet als Festivalleiter, Filmkritiker und Redakteur, Moderator, Filmvermittler, Kurator und Videoeditor. Texte erscheinen seit 2009, u. a. bei Film Comment, taz, Kolik Film, Filmbulletin, epd film, Der Tagesspiegel, Fluter, Jungle World, Senses of Cinema, Filmexplorer. Moderationen u. a. bei Viennale, Diagonale, Intl. Kurzfilmtage Winterthur, Cinemathèque Leipzig, HARD:LINE. Arbeit im Verband der dt. Filmkritik von 2013-2023 als Vorstandsmitglied, 2023-2025 als Beiratsmitglied. Mitgründer der Woche der Kritik (2015), seit 2020 Künstlerische Leitung (ab 2021 im Kollektiv). Mitgründer des Hungry Eyes Festivals (Film/Performance/Installation, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen). Langjährige Programmarbeit bei diversen Filmfestivals, zuletzt u. a. Kasseler Dokfest, La Fête du Slip, Nippon Connection. Videoessays u. a. für International Film Festival Rotterdam und La Cinémathèque québécoise. Arbeit als Filmvermittler, zuletzt u. a. bei Sinema Transtopia, Filmfest Dresden, BFMAF.

Eileen Byrne

Eileen Byrne

Eileen studierte Spielfilmregie an der Hochschule für Fernsehen und Film München. 2012/13 verbrachte sie ein zusätzliches Jahr an der ESAV in Toulouse, wo sie einen Master bekam. Ihr Abschlussfilm WAS BLEIBT (engl. TOUCH ME) war für den Studentenoscar und den First Steps Award nominiert und lief unter anderem beim Camerimage Int. Film Festival, Max Ophüls Preis und in Palm Springs. Im Juni 2022 wurde ihre Folge der dokumentarischen Serie BROTREBELLEN „, Nicolas Supiot und die Alchemie des Backens" auf ARTE ausgestrahlt. Im Herbst 2024 feierte ihr erster Langspielfilm „Marianengraben“ , für den sie -basierend auf dem gleichnamigen Spiegel-Bestseller von Jasmin Schreiber- auch das Drehbuch geschrieben hat, Premiere beim Filmfest Hamburg und gewann beim San Diego International Film Festival den Preis für „Best International Breakthrough“.

Alex Wissel

Alex Wissel studierte experimentelle Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf und der Ecole Nationale des Beaux Arts Lyon. Wissel hat einen breit angelegten Werkansatz,  der neben dem Arbeiten in Skulptur, Zeichnung, Installation und Film zudem die Arbeit als Bühnenbildner Schauspieler und Drehbuchautor beinhaltet. Oft sind kollaborative und interdisziplinäre Zusammenhänge wichtig und unterschiedliche Arbeitsprozesse werden parallel und im Verhältnis zu einander umgesetzt.  Wissel ist Initiator zahlreicher Gemeinschaftsprojekte wie der Oktoberbar oder des Single-Clubs. In letzterem beispielsweise inszenierten Künstler*innen ein Jahr lang experimentelle Parties und Performances, die sich unter Mitwirkung des Publikums entfalteten. Der Club war auch Bühne für einen experimentellen Essayfilm, der in Zusammenarbeit mit dem Regisseur Jan Bonny entsteht und 2015 im Mumok in Wien Premiere feierte. In Folge entstehen zusammen mit Bonny verschiedene filmische und theatrale Projekte, in denen er das Bühnenbild gestaltet, an Drehbüchern mitschreibt und auch selbst als Schauspieler mitwirkt. So realisierten sie gemeinsam 2018, die satirische Webserie „Rheingold“ an der Volksbühne Berlin oder 2021 das Theaterstück „Philoktet“ von Heiner Müller am Theater Basel. 2024 realisierten sie gemeinsam „Man muss sich Mephisto als glücklichen Menschen vorstellen“ im Düsseldorfer Schauspielhaus. 2025 „Eisenfaust“ im Schauspielhaus Köln. Oft verschränken sich innerhalb dieser Zusammenarbeiten theatraler Raum mit Bild/Filmraum und Ausstellungsraum indem Skulpturen innerhalb fliessender transmedialer Prozesse zu Bühnenbild und Bildmotiv werden.

Veranstaltung:
Die Abwesenheit einer Zitrone

Gäste regionaler Langfilm

Maxi Buck

Maxi Buck

Maxi Buck, Jahrgang 1994, ist freischaffender Filmemacher und Regisseur mit Fokus auf Dokumentarfilm. Seine Wurzeln liegen in der freien Theaterszene und sein Weg ist autodidaktisch, geprägt von Haltung.

2021 richtet er die Kamera auf die Proteste gegen den Bau der A49 und formt daraus sein kompromissloses Debüt: 49 Problems (and my future is one). Kinostart 2023, Festivalbühnen bundesweit – u.a. Kasseler Dokfest, Lichter Filmfest – und ausgezeichnet vom Filmfestival Ökofilmtour in Brandenburg.

Aktuell arbeitet Buck an seinem neuen Dokumentarfilm FAT YEARS OF FATMULL: Eine Coming-of-Age Geschichte über die Freundschaft und Trennung einer Metal-Band am Limit.

Film:
Fat Years of Fatmull

Marie Marxmeier

Marie Marxmeier

Marie Marxmeier, Jahrgang 1996, schloss 2020 ihr Studium in Motion Pictures an der Hochschule Darmstadt ab, wo sie ihren Abschlussfilm „A Day in the Life of a Boy“ produzierte. 2018 absolvierte sie ein Praktikum bei Tempomedia (Berlin). Daraufhin stieg sie als Producerin bei Fourmat Film ein, wo sie bis heute in Vollzeit arbeitet.

Darüber hinaus produzierte Marie eigenständig den Kurzfilm „Text Me When You Get Home xx“ (2022). Seit 2022 ist sie Sprecherin der Jungen Generation Hessischer Film und wirkt in verschiedenen Projekten (Film & Media Meetup, Film Fiesta) mit. Außerdem übernimmt sie bei Spielfilmproduktionen Aufgaben wie Aufnahmeleitung und Produktionsleitung.

„Sorry Momo“ ist ihr erster Spielfilm als unabhängige Produzentin.

Film:
Sorry Momo

Sweta Chhabria

Sweta Chhabria

Sweta Chhabria lebt derzeit in Frankfurt und arbeitet seit über 20 Jahren als Bankerin. Seit 10 Jahren ist sie außerdem Filmproduzentin und arbeitet in ganz Asien und jetzt auch in Europa. Mit ihrem Partner Aditya Kripalani hat sie bisher 6 Filmproduktionen und eine Dokumentation geleitet.

Tief bewegt von den ungerechten Bedingungen für Frauen in ihrem eigenen Land begab sie sich mit ihrem Partner auf diese Reise, um die Geschichten von Frauen zu erzählen. Mit derselben Begeisterung erzählt sie Geschichten, die sich um psychische Gesundheit oder Ungerechtigkeit gegen Minderheiten drehen.

Mit ihrer besonnenen und praktischen Art schafft sie es, Filme mit dem vorgegebenen Budget zu produzieren, und zwar so, dass sie mit Bestimmtheit ihre Botschaft vermitteln und außerdem die richtige Zielgruppe erreichen. Zudem verankert sie fest ihre Stimme und ihre Weltanschauung in den Filmen, zu denen sie steht.

Film:
I'm Not an Actor

Nicole Marischka

Nicole Marischka

Nach ihrem Studium am Max-Reinhardt-Seminar in Wien und am Conservatoire National Superieure in Paris war sie auf der Leinwand unter anderem in preisgekrönten Produktionen wie Maren Ades "Alle Anderen", Franz Müllers "Kein Science Fiction", Kilian Riedhofs "Homevideo", Antonia Uhls "Auster" sowie Nicolas Wackerbarths "Casting" zu sehen.

Neben ihrer Arbeit vor der Kamera war sie im Theater, in der freien Berliner Theaterszene sowie als Chansonsängerin aktiv. Seit 2021 verbindet sie ihre 35-jährige Bühnenerfahrung mit der Persönlichkeitsentwicklung. In ihrem Unternehmen leitet sie Coachings und Seminare, in denen sie Techniken der Schauspielführung für die private und berufliche Präsenz nutzt.

Film:
Ein Abend im Dezember

Leona Grundig

Leona Grundig

Leona Grundig wurde in München geboren. Nach ihrem Abitur studierte sie zunächst zwei Jahre Grafikdesign an der Hochschule für Design München. Es folgte 2015 bis 2019 ein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover, wo sie ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes und den Solo-Schauspielpreis der CULT-Stiftung erhielt. Während des Studiums spielte sie schon am Theater Göttingen.Von 2019-2022 war Leona Grundig festes Ensemblemitglied des Theaters Bielefeld.Hier war sie für den Dr.Otto Kasten-Preis des künstlerischen Nachwuchs des deutschen Theaters und den Förderpreis NRW Nachwuchskünstlerin nominiert. Neben ihrer Theaterarbeit stand sie außerdem für Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera. Zuletzt für die neue ZDF-Krimireihe „Frankfurter Files“ als Kommissarin Milli Schneider.

Film:
Sorry Momo

Thorsten Schütte

Thorsten Schütte

Seit über dreißig Jahren arbeitet der Dokumentarfilmer Thorsten Schütte als Autor, Regisseur und Produzent. Seine Arbeiten umfassen musikalische Themen, künstlerische Prozesse, sozialdokumentarische und postkoloniale Perspektiven und wurden weltweit auf Festivals wie Sundance, IDFA, der Berlinale und dem San Sebastián Film Festival gezeigt.

Film:
Ensemble Modern – Why We Play

Yvonne Lachmann

Yvonne Lachmann

Yvonne Lachmann
 lebt als freischaffende Autorin (Lyrik/Kurztexte) Schauspielerin und Dokumentarfilmerin in Saarbrücken. Studium an der HBKsaar – mit Abschluß Diplom – im Bereich Media Art und Design, Schwerpunkt Dokumentarfilm bei Prof. Sung-Hyung Cho

Film:
"Die Eulenspieglerin" – Ulrike Rosenbach

Felicitas Korn

Felicitas Korn

Felicitas Korn ist Filmregisseurin, Drehbuchautorin, Schriftstellerin und Produzentin und wurde für ihre Arbeit, die "sehr präzise und eindringlich" (FAZ) erzählt, "vor Kraft pulsiert" (Der Spiegel) und "Mut und Hoffnung" macht (Süddeutsche Zeitung), vielfach ausgezeichnet. Unter anderem erhielten Korns Filme "Auftauchen" den Best New Director Award des Brooklyn Film Festival, "Wir haben einen Deal" den Bernd Burgemeister Fernsehpreis, den Robert Geisendörfer Preis und eine Nominierung für den 60. Grimme-Preis 2024.

Film:
Drei Leben lang

Dennis Baumann

Dennis Baumann

Dennis Baumann ist Regisseur, Autor und Editor mit Sitz in Hessen. Seit über acht Jahren realisiert er fiktionale und kommerzielle Projekte und wurde für mehrere Kurzfilme ausgezeichnet. Sein Fokus liegt auf atmosphärisch dichten Stoffen mit starkem visuellen Konzept, insbesondere im Bereich Thriller und Horror. Neben seiner Arbeit im Film- und Werbebereich entwickelt er aktuell seinen zweiten Kinofilm "Wake Me Up". Darüber hinaus ist er Co-Host des Filmpodcasts „Schaun wir mal“, in dem er regelmäßig filmische Gestaltungsmittel und Hintergründe analysiert.

Film:
Sorry Momo

Florian Mag

Florian Mag

1985 in Frankfurt am Main geboren. Nach dem Bachelor festigt er seine Erfahrung im Masterstudiengang der Hamburg Media School / Fachbereich Kamera bei Judith Kaufmann und Achim Poulheim. Sein Abschlussfilm, den er in Istanbul dreht, gewinnt 2015 den Studenten Oscar. Seitdem arbeitet er als Bildgestalter für diverse Projekte und Formate, immer mit großer Neugier und der Passion spannende Geschichten zu erzählen.

Film:
Der Heimatlose

Sung-Hyung Cho

Sung-Hyung Cho

Sung-Hyung Cho ist Filmemacherin und Professorin für Film an der Hochschule der Bildenden Künste Saar. Geboren in Südkorea, lebt und arbeitet sie in Deutschland. In ihren dokumentarischen Arbeiten verbindet sie persönliche Erzählweisen mit gesellschaftspolitischen Fragestellungen und einem feinen Sinn für Humor und Beobachtung. Ihre Filme wurden international auf zahlreichen Festivals gezeigt und ausgezeichnet. Neben ihrer künstlerischen Arbeit engagiert sie sich intensiv in der Lehre und begleitet junge Filmemacher:innen in der Entwicklung eigener filmischer Handschriften. Derzeit entwickelt sie Projekte an der Schnittstelle von politischem Wandel und persönlichen Lebensgeschichten.

Film:
"Die Eulenspieglerin" – Ulrike Rosenbach

Soufiane El Mesaudi

Soufiane El Mesaudi

2025 4 BLOCKS : ZERO, Regie: Hüseyin Tabak & Özgür Yildirim, W&B TV, HBOmax

2024 Euphorie, Regie: Antonia Leyla Schmidt & André Szardenings, Zeitsprung / RTL+

2024 Die Pfefferkörner, Regie: Janko Christiansen, Letterbox / NDR

2023 Deutscher Schauspielpreis, Kategorie: NACHWUCHS (nominiert)

2023 Ein Abend im Dezember, Regie: Matthias Kreter, fourmat film / SWR

2023 TATORT ''Es grünt so grün...'' , Regie: Till Endemann, HR / ARD

2023 DER GUTE BULLE ''Straße macht Ärger'', Regie: Lars Becker, Network Movie / ZDF

2022 HYPE, Regie: Esra & Patrick Phul, eitelsonnenschein / picturemerollin / ARD Mediathek

Film:
Ein Abend im Dezember

Andrea Roggon

Andrea Roggon

Andrea Roggon arbeitet als freie Regisseurin, Produzentin und Dozentin und widmet sich in allen Feldern vornehmlich dem künstlerischen Dokumentarfilm.

Nach Auslandsaufenthalten und Praktika im Filmbereich studierte sie Dokumentarfilmregie an der Filmakademie Baden-Württemberg sowie an der internationalen Filmschule EICTV in Kuba. Ihre abendfüllenden Dokumentarfilme wurden weltweit auf Festivals gezeigt, ausgezeichnet und ins deutsche und österreichische Kino gebracht.

2011 gründete sie die AMA FILM GmbH und widmet sich seitdem als Produzentin zusätzlich auch den Geschichten anderer Regisseure.

Seit 2022 unterrichtet sie Dokumentarfilmregie an der Filmakademie Baden-Württemberg.

Andrea Roggon ist Mitglied der AG DOK und der Deutschen Filmakademie.

Film:
Ensemble Modern – Why We Play

Ulla

Ulla Lehmann

Ulla Lehmann ist Produzentin und Mitinhaberin von AMA FILM in Stuttgart und Berlin. Unser Schwerpunkt liegt auf kreativen Dokumentarfilmen sowie Filmen von künstlerischer und gesellschaftlicher Relevanz wie z. B. DAS INNERE LEUCHTEN von Stefan Sick (Berlinale), MIDWIVES von Snow Hnin Ei Hlaing (Sundance Film Festival) und GABIN (Cannes).

Kai Stänicke

Kai Stänicke

Kai Stänicke studierte Filmproduktion, absolvierte ein Praktikum in der Herstellungsleitung bei X Filme Creative Pool in Berlin und arbeitete anschließend als Regieassistent, bevor er sich der Realisierung eigener Kurzfilme zuwandte. Sein Spielfilmdebüt "Der Heimatlose" entwickelte er im Rahmen der Berlinale Talents Script Station. Dabei wurde er zusätzlich durch das Wolfgang-Kohlhaase-Stipendium unterstützt.

Film:
Der Heimatlose

Volker Janovsky

Volker Janovsky

Seit 1998 frei beim Hessischen Rundfunk und SWR beschäftigt als Redakteur, Filmautor und Videojournalist. Alles in (m)einer Hand, vom Konzept und Planung eines Films bis hin zum Dreh und Schnitt. In der Hauptsache Reportagen und Dokus. "Das Knistern der Regenwürmer" ist mein erster Ausflug ins Kino.

Film:
Das Knistern der Regenwürmer

Matthias Kreter

Matthias Kreter

Matthias Kreter sammelte erste Regieerfahrungen in London, München und Frankfurt, wo er Kurse und Praktika absolvierte. Es folgte der Bachelor in Motion Pictures an der Hochschule Darmstadt. Nach zahlreichen preisgekrönten Kurz- und Werbefilmen studierte er bis 2024 an der Filmakademie Baden-Württemberg Szenische Regie. “Ein Abend im Dezember” ist sein Debut Film.

Film:
Ein Abend im Dezember

Jule Kracht

Jule Kracht

Jule Kracht ist Regisseurin und Schauspielerin. Nach ihrer Ausbildung an der HMT Hannover war sie 10 Jahre festes Ensemblemitglied am Jungen NTM Nationaltheater Mannheim und neben ihrer Tätigkeit als Schauspielerin dort auch als Hausregisseurin tätig.

Seit 2013 arbeitet sie als freie Regisseurin an verschiedenen Theatern in ganz Deutschland, u.a. am TJG Dresden, Stadttheater Münster, Staatstheater Mainz, Darmstadt und Augsburg am Pfalztheater Kaiserslautern, am Stadttheater Regensburg und Ingolstadt und am Stadttheater Baden Baden. In ihren eigenen Inszenierungen arbeitet sie fast immer spartenübergreifend. Sie entwickelt Stücke nach Bilderbüchern und relevanten Themen und schreibt ihre eigenen Theaterfassungen von Kinderliteratur.

„Das Knistern der Regenwürmer“ ist ihr Filmdebut.

Film:
Das Knistern der Regenwürmer

Philipp Kreuzer

Philipp Kreuzer

PHILIPP KREUZER ist ein international tätiger Filmproduzent, Rechtsanwalt und Geschäftsführer der maze pictures & Supernix. Er hat eine Vielzahl von genreübergreifenden Spielfilmen & TV-Serien produziert, viele davon in internationaler Koproduktion. 2015 gründete er die maze pictures mit Sitz in München und Berlin als unabhängige Produktionsfirma für Film, TV und Digitales. 2016 gründete er zudem mit Produzent Joe Neurauter die Supernix, mit Fokus auf internationalen Koproduktionen und Produktionsdienstleistungen - oft in Partnerschaft mit den Penzing Studios. Er ist Mitglied der Europäischen und Deutschen Filmakademie (Sektion Produktion), ist filmpolitisch aktiv und ist aktuell Aufsichtsratsvorsitzender bei German Films. 2018 wurde er für „The Happy Prince“ (Regie Rupert Everett) als bester Produzent des Freistaats Bayern ausgezeichnet.

Film:
Drei Leben lang

Lukas Miko

Lukas Miko

Lukas Miko, geboren in Wien, wurde durch seine Hauptrolle in Michael Hanekes 71 Fragmente (Cannes 1994) international bekannt. Seine Arbeit zeichnet sich durch große Vielseitigkeit und emotionale Tiefe aus. Er spielte am Residenztheater und am Wiener Burgtheater. Für seine Rolle eines Heroinabhängigen in Adrian Goigingers Die Beste aller Welten erhielt er 2018 den ÖSTERR. FILMPREIS. 2024 wurde er mit dem GROSSEN SCHAUSPIELPREIS für besondere Verdienste um den österreichischen Film geehrt. Markante Rollen spielte er u.a. in Markus Schleinzers Angelo, Barbara Alberts Licht, David Clay Diaz‘ Me We oder zuletzt in Radu Judes Dracula. Großen Eindruck hinterließ er auch in Serienhits wie Charite (Ard), Freud (netflix) oder Der Pass (Sky). Zudem wurde sein Regie-Debüt, Das gefrorene Meer, mit der LOLA für den besten dt. Kurzfilm prämiert.

Film:
Ein Abend im Dezember

Gäste regionaler Kurzfilm

Tillmann Ziska

Tillmann Zizka

Tillmann Zizka, geboren in Frankfurt am Main, absolvierte sein Studium der Freien Kunst an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach. Bereits während dieser Zeit sammelte er praktische Erfahrungen in den Bereichen Film und Theater. In seinen filmischen Arbeiten widmet er sich vorrangig Erzählungen, in denen gesellschaftliche Normen auf das individuelle Verlangen nach Schutz und Verletzlichkeit treffen. Ein besonderes Augenmerk legt er dabei auf Fragestellungen rund um Sexualität, Gewalt und Männlichkeit – Themen, die er im Zusammenhang mit Tabus, Verunsicherungen und sozialen Zuschreibungen untersucht. Tillmann Zizka lebt in Frankfurt am Main.

Film:
Am See

Silke Schönfeld
© Tommy Scheer

Silke Schönfeld

Silke Schönfeld (*1988, Idar - Oberstein) ist bildende Künstlerin und Filmemacherin. Ihre filmischen Arbeiten werden international in zahlreichen  Ausstellungen und auf Filmfestivals gezeigt , u.a. in Einzelausstellungen im Hartware Medien KunstVerein, Dortmund (2024) und in der Kunsthalle Bielefeld (2025). Von 2020 bis 2022 war sie Residenzkünstlerin an der Rijksakademie van beeldende kunsten in Amsterdam. Für ihre Arbeiten erhielt sie diverse Stipendien und Preise u.a. den Deutschen Kurzfilmpreis (2023) und den  Förderpreis des Landes NRW (2021). Ein  wiederkehrendes Thema in Silke Schönfelds Arbeiten  ist die fortwährende Präsenz nationalsozialistischen  Denkens und Handelns in der deutschen Gesellschaft.

Film:
Die Unvorzeigbarkeit dessen, was nie hätte geschehen sollen

Emelie Dahlmeyer

Emelie Dahlmeyer

Emelie Dahlmeyer, geboren in Düsseldorf hat nach dem Abitur in 2022 bis zu ihrem Studienbeginn im Marketingbereich gearbeitet. Sie studiert seit dem Wintersemester 2023/2024 an der Hochschule Mainz den Studiengang Zeitbasierte Medien.

Ihr künstlerischer Schwerpunkt liegt auf der Schaffung emotionaler, visuell orientierter Geschichten mittels 3D-Animation. Mit ihrem Debüt-Film KATZENWÄSCHE möchte sie Welten erschaffen, die innere Gefühle und abstrakte Ideen zum Ausdruck bringen. Der Film erzählt das Abenteuer einer Katze und markiert den Beginn ihrer Karriere als Filmemacherin mit dem Schwerpunkt auf 3D-Animation.

Film:
Katzenwäsche

Atefeh Kheirabadi und Mehrad Sepahnia
© Marius Kast

Atefeh Kheirabadi & Mehrad Sepahnia

Atefeh Kheirabadi und Mehrad Sepahnia sind Filmschaffende, deren Arbeit die Beziehung zwischen Politik, Erzählung, Bild und Sound untersucht und danach fragt, wie das Kino Räume für Resilienz, Umdenken und kollektive Reflexion eröffnen kann. Sie verfolgen einen hybriden Ansatz, der konventionelle Sichtweisen infrage stellt und Film als ein Feld begreift, in dem sich ästhetische und politische Dimensionen verschränken. Ihre Arbeiten laden das Publikum ein, sich sowohl inhaltlich als auch formal einzulassen, durch Wahrnehmung, Erfahrung und affektive Beteiligung. 

Film:
Blind, ins Auge

Leila Eshraghi

Leila Eshraghi

Geboren 2002 in Frankfurt am Main. 2022 fängt Leila ihr Filmstudium an der Hochschule Darmstadt an. Während des Studiums realisierte sie mehrere Kurzfilme als Cinematografin. SUBJEKT ist ihr erstes Kurzfilm-Projekt als Regisseurin.

Film:
Subjekt

Satenig Sajelian

Satenig Sajelian

Satenig Sajelian hat ihren Abschluss im Fach Zeitbasierte Medien an der Hochschule Mainz gemacht. Für May I Go Blind teilte sie sich mit ihren zwei Co-Regisseur*innen David Goralsky und Julius Pfeiffer im ständigen Wechsel die Departments Regie, Kamera und Produktion auf, in denen sie auch unabhängig vom Projekt aktiv sind. Darüber hinaus ist Satenig als dokumentarische Fotografin tätig.

Film:
May I Go Blind

Mara Weinert

Mara Weinert

Mara Weinert wurde in Hessen geboren und interessiert sich seit ihrer Kindheit für Fotografie und Film. Im Jugendalter drehte sie erste eigene Knet-Stop-Motion-Filme und sammelte Schnitterfahrungen anhand eigener Camcorder-Aufnahmen. Das Interesse für verschiedene künstlerische Disziplinen entfaltete sich während ihres Kunst-Lehramtsstudiums, und entwickelte sich später zu einer Kombination aus Dokumentar- und Animationsfilm, die sich während des Masterstudiums an der HfG Offenbach herauskristallisierte.

Film:
Viel Kalkül, wenig Romantik: Das Balzverhalten unserer Vögel

Lena Grobusch

Lena Grobusch

Abandon All Hope! ist Lena Grobuschs & Laura Krabes‘ erste Zusammenarbeit als Buch- & Regieduo. Mit ihrem kurzen dokumentarischen Experimentalfilm „Die nackte Wahrheit“ gewann Lena drei Preise. Lena studiert Motion Pictures an der Hochschule Darmstadt.

Film:
Abandon all Hope!

Harry Besel

Harry Besel

Harry Besel ist ein in Kasachstan geborener und in Kassel aufgewachsener Drehbuchautor und Filmregisseur. Er studierte Visuelle Kommunikation mit Schwerpunkt Film und bewegtes Bild an der Kunsthochschule Kassel, wo er 2024 seinen Abschluss machte. Seine Arbeiten umfassen fiktionale, dokumentarische und experimentelle Filmformen.

Film:
Auferstanden aus Ruinen

Samuel Niccum

Samuel Niccum

Samuel Niccum ist Filmemacher und arbeitet im Bereich Dokumentarfilm. In seinen Projekten beschäftigt er sich häufig mit sozialen Realitäten, biografischen Brüchen und Milieus am Rand gesellschaftlicher Sichtbarkeit. Seine Arbeiten entstehen meist nah an den Protagonist*innen und verbinden beobachtende Ansätze mit einer nüchternen, direkten filmischen Sprache. Neben eigenen Projekten ist er auch in der Film- und Fernsehproduktion tätig.

Film:
Ghettoreiniger – 79Freiburg

David Goralsky

David Goralsky

David Goralsky hat seinen Abschluss im Fach Zeitbasierte Medien an der Hochschule Mainz gemacht. Für May I Go Blind teilte er sich mit seinen zwei Co-Regisseur*innen Satenig Sajelian und Julius Pfeiffer im ständigen Wechsel die Departments Regie, Kamera und Produktion auf, in denen sie auch unabhängig vom Projekt aktiv sind. Darüber hinaus ist David vor allem als Filmmusiker und Sound Designer tätig.

Film:
May I Go Blind

Teija Künzl

Teija Künzl

Teija Künzl lebt in Wiesbaden und studiert im 3. Semester Kommunikationsdesign an der Hochschule RheinMain. Zuvor schloss sie ihr Studium der  Filmwissenschaft an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz ab und setzte ihren Schwerpunkt auf den Bereich der Porn Studies. Auch ihre erste  Regiearbeit „EDGING“ enthält pornografische Elemente. Darin oszilliert die Protagonistin in Erwartung ihres erlösenden Orgasmus zwischen lustvoller Imagination und störender Realität.

Film:
Edging

Siri Black

Siri Black

Siri Black ist eine in Frankfurt lebende Künstlerin. Sie arbeitet medienübergreifend, unter anderem mit  Fotografie, Film und Installation, um Fragen der  Sichtbarkeit und Legitimität zu untersuchen. Zu ihren  jüngsten Ausstellungen und Filmvorführungen zählen  „Islands“ bei Zyrland Zoiropa, Berlin (DE), „G.Gs“ bei  Exit Glasgow (UK), das Forecast Forum  im Radialsystem, Berlin (DE), „Function!“ bei fffriedrich,  Frankfurt (DE), und das Artist Moving Image Festival in der Embassy Gallery, Edinburgh (UK). Zuvor wurde  Black für Residenzen am CCA Glasgow, Hospitalfield  Arbroath und am Goethe-Institut Glasgow ausgewählt. Derzeit studiert sie an der Städelschule in der Klasse von Professor Gerard Byrne.

Film:
All Future Generations

Jule Hermann

Jule Hermann

Jule Hermann studiert seit 2022 an der Kunsthochschule Kassel Visuelle Kommunikation, mit dem Schwerpunkt Animation und Illustration/Comic. 2024 zeigte sie auf dem Kurzfilm Festival Hamburg ihre erste Animation Knetmann Sad and Salty. Der Film Five Guys ist ihr zweiter an der Hochschule entstandener Film.

Film:
Five Guys

 Tom Braunschedel und Nick Pajunk

Tom Braunschedel

Junkschedel ist ein frisch gegründetes kreatives Duo bestehend aus Tom Braunschedel und Nick Pajunk. Kennengelernt haben sich die beiden während des gemeinsamen Studiums der Zeitbasierten Medien an der Hochschule Mainz, wo sie den Kurzfilm THE WHIMSICAL WIZARDS OF SAUCE mit einem kleinen Team aus Student*innen innerhalb eines Kurses erstellt haben.

Film:
The Whimsical Wizards of Sauce

Julius Pfeiffer

Julius Pfeiffer

Julius Pfeiffer hat seinen Abschluss im Fach Zeitbasierte Medien an der Hochschule Mainz gemacht. Für May I Go Blind teilte er sich mit seinen zwei Co-Regisseur*innen Satenig Sajelian und David Goralsky im ständigen Wechsel die Departments Regie, Kamera und Produktion auf, in denen sie auch unabhängig vom Projekt aktiv sind. Darüber hinaus arbeitet Julius im kommerziellen Bereich als Regisseur und Fotograf.

Film:
May I Go Blind

Mariia Maiorova

Mariia Maiorova

Mariia Maiorova ist Animationsregisseurin und Multimedia-Künstlerin und lebt in Deutschland. Sie absolvierte den Masterstudiengang Animation and Game Direction an der Hochschule Darmstadt.
In ihrer Arbeit nutzt sie dokumentarische Animation, um behutsam über Erinnerung, Geschichte und persönliche Erfahrungen zu erzählen.
Dabei verbindet sie 2D-Animation, Stop-Motion und Video und erforscht Verletzlichkeit und menschliche Gefühle.

Film:
Táxismemoria

Laura Krabes

Laura Krabes

Abandon All Hope! ist Lena Grobuschs & Laura Krabes‘ erste Zusammenarbeit als Buch- & Regieduo. Laura studiert Drehbuch & Dramaturgie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Dort arbeitet Laura gerade an ihrem ersten Langfilmdrehbuch und einer Miniserie.

Film:
Abandon All Hope!

Marvin Menné

Marvin Menné

Marvin Menné ist Dokumentarfilmregisseur und Kameramann. In seiner Arbeit widmet er sich meist sozialen Fragen und überzeugt durch einfühlsame Porträts seiner Protagonist*innen. Er ist ausgebildeter Mediengestalter Bild und Ton und schloss 2024 den Bachelor „Zeitbasierte Medien" an der Hochschule Mainz ab. Zurzeit studiert er an der Filmakademie Baden-Württemberg und ist Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Film:
Was bleibt?

Leo Geisler
© Hedda Bednarszky

Leo Geisler

Leo Geisler, geboren 1996 in Berlin, wuchs auf in einem hessischen Dorf ohne Talent für Fußball. Dies machte ihn schon früh anfällig für das Kino. Es folgte ein Philosophie-Studium in Freiburg, Hong Kong und Berlin, zurzeit Filmregie an der DFFB. Neben dem Filmemachen ist er Redaktionsmitglied bei Revolver, schreibt für den Filmdienst und Jugend ohne Film. 2024 war er Träger des Siegfried-Kracauer-Stipendiums. Sein mittellanger Spielfilm „The French Flamingo Fucker” (2024) lief im Wettbewerb des Filmfestival Max Ophüls Preis.

Film:
Nosejob

Mina Asgari

Mina Asgari

Mina Asgari studiert seit 2020 an der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main im Bereich Film/Video. Die in Frankfurt am Main geborene und aufgewachsene Filmemacherin sucht nach der Leichtigkeit im filmischen Erzählen und legt den Fokus auf Authentizität sowie auf Momente, in denen der Betrachter sich mit dem Film verbunden fühlen kann. Beim Filmemachen schätzt sie eins besonders: das gemeinschaftliche Arbeiten im Team. Für ihre Zukunft wünscht sie sich eine eigene, kleine Produktionsfirma mit kreativen Köpfen.

Film:
Regale voller Geschichten

Julia Wetscheck

Julia Wetscheck

Julia Wetscheck, geboren in Mainz hat nach dem Abitur ein Jahr lang ein Work and Travel in Japan  gemacht. Seit dem Wintersemester 2023/2024 studiert sie an der Hochschule Mainz den Studiengang Zeitbasierte Medien. 

Ihr künstlerischer Schwerpunkt liegt auf der Schaffung emotionaler, visuell orientierter Geschichten mittels 3D-Animation. Mit ihrem Debüt-Film KATZENWÄSCHE möchte sie Welten erschaffen, die innere Gefühle und abstrakte Ideen zum Ausdruck bringen. Der Film erzählt das Abenteuer einer Katze und markiert den Beginn ihrer Karriere als Filmemacherin mit dem Schwerpunkt auf 3D-Animation.

Film:
Katzenwäsche

Linda Verweyen

Linda Verweyen

Regisseurin und Projektinitiatorin Linda Verweyen studierte im Bachelor ‚Expressive Arts in Social Transformation' mit der Spezialisierung auf die gesellschaftliche und individuelle Relevanz von Filmproduktion und -rezeption. Aktuell studiert sie Filmregie im Master an der FH Dortmund und legt ihren Schwerpunkt auf partizipative Filmproduktion, dokumentarisch-fiktionale Form und soziale Veränderungsprozesse durch Film. Ihre Filme liefen international auf Filmfestivals und gewannen mehrfach Preise, unter anderen den „Social Justice Award“ beim Charlotte Filmfestival in den USA und dem "Female Gaze Honorable Mention" beim Internationalen Frauenfilmfest Dortmund-Köln.

Der Film HALIMA – EINE ANLEITUNG ZUM STARKSEIN wurde kollektiv von Linda Verweyen, Hawo Abdulle, Jawahir M. Siad, Eido M. Abdillahi, Fahma Farah, Fartun Abdulkhdir geschrieben und produziert.

Film:
Halima – Eine Anleitung zum Starksein

Joey Arand

Joey Arand

Joey Arand arbeitet an der Schnittstelle von zeitgenössischer Kunst und Film. Ihre vielfach ausgezeichneten Werke behandeln gesellschaftliche Themen wie Identität oder körperliche Zwänge. Ihre Kraft und Poesie entwickelt  sie dabei immer aus einer Forschungsbewegung  heraus, aus tatsächlicher Erfahrung und aus  dokumentarischem Material.

2017 residierte sie als Stipendiatin in Willingshausen, 2019 in der “Cité des Arts” auf la Réunion. 2018 bis 2023 arbeitete sie als Lehrende an der Kunsthochschule Kassel.

Film:
3:00 &
Boy Meets Girl

 Tom Braunschedel und Nick Pajunk

Nick Pajunk

Junkschedel ist ein frisch gegründetes kreatives Duo bestehend aus Tom Braunschedel und Nick Pajunk. Kennengelernt haben sich die beiden während des gemeinsamen Studiums der Zeitbasierten Medien an der Hochschule Mainz, wo sie den Kurzfilm THE WHIMSICAL WIZARDS OF SAUCE mit einem kleinen Team aus Student*innen innerhalb eines Kurses erstellt haben.

Film:
The Whimsical Wizards of Sauce

Leo Dorian Stiebeling

Leo Dorian Stiebeling

Als ehemaliger Kinder- und Jugenddarsteller sowie gelernter Colorist verbindet Leo Dorian Stiebeling Schauspielerfahrung mit technischer Expertise. Seit seinem Wechsel hinter die Kamera arbeitet er freiberuflich als Regisseur und Kameramann. Dank seines schauspielerischen Hintergrunds verfügt er über ein feines Gespür für inszenatorische Arbeit, das ihm bei der filmischen Umsetzung eigener Stoffe zugutekommt. Neben Werbefilmen realisiert er vor allem szenische Musikvideos und Kurzfilme mit sozialen und autobiografischen Themen.

Film:
Wie geht's dir?

Lucie Linn Stoll

Lucie Linn Stoll

Lucie Linn Stoll ist Filmemacherin und Fotografin. Mandarinen, ihr im Studium entstandener erster Kurzfilm, erzählt von einem Vater und seiner Tochter im Alltag mit Parkinson. Im Zentrum stehen die feinen Veränderungen ihrer Beziehung und die Herausforderungen im gemeinsamen Alltag. Während ihre Fotografien von surrealen, intensiven Farbwelten geprägt sind, konzentriert sich ihre filmische Arbeit auf reale Emotionen und zwischenmenschliche Beziehungen.

Film:
Mandarinen

Sylvie Hohlbaum

Sylvie Hohlbaum

Sylvie Hohlbaum ist freie Regisseurin, Autorin und Dozentin in Hamburg mit Schwerpunkt Kurzfilm. Nach ihrem Filmstudium an der Hochschule für Gestaltung Offenbach erhielt sie ein Förderstipendium der Stadtsparkasse Offenbach und arbeitet seit 2003 selbständig in allen Phasen der Filmproduktion – von der Idee bis zur Postproduktion.

Film:
Kutte

Seyit Beran Ergün

Seyit Beran Ergün

Geboren in Gelsenkirchen. 2019 ein Studium der Zeitbasierten Medien in Mainz, Fokus auf Drehbuch und Regie. Der erste Kurzfilm „Nicht weit raus“ (2021) wurde von der Deutschen Filmakademie gefördert und auf diversen Filmfestivals gezeigt. Der Abschlussfilm „HARIKA“ wurde im Januar 2026 beim Filmfestival Max-Ophüls mit dem Preis für den besten mittellangen Film ausgezeichnet. Aktuell ein Studium an der Kunsthochschule für Medien Köln und im Schreiben am ersten Langfilm. Parallel Arbeit am dokumentarischem Kurzfilm „Gegengerade“(AT), gefördert von der Medienförderung RLP.

Film:
HARIKA

Jonathan Brunner
© Anjuna Hartmann

Jonathan Brunner

Jonathan Brunner (*1996) ist Regisseur für Dokumentar- und Werbefilme. Im Jahr 2020 schloss er seinen Bachelor in Mediendesign an der Hochschule Mainz ab. Seit Herbst 2020 studiert Jonathan Dokumentarfilmregie an der Filmakademie Baden-Württemberg. Mit seinem Dokumentarfilm „Border Conversations“ gewann er mehrere Preise, u.a. die Sektion „Deutscher Wettbewerb Kurzfilm“ der DOK Leipzig 2022, den Student Award des Dok.fest München 2023, den CIVIS Young C. Award 2023 und der Film erhielt das „Prädikat besonders wertvoll“.

Seit 2018 arbeitet Jonathan freiberuflich als Regisseur, Kameramann und Editor.

Film:
From Ecuador with Love

Gäste LICHTER Art Award

Lydia Marx

Lydia Marx

Lydia Marx (*1995, Potsdam) ist Filmemacherin und Künstlerin, die zwischen Berlin und Paris arbeitet. In ihren Arbeiten – Video, Fotografie und Installation – untersucht sie kollektive und individuelle Erinnerungen sowie deren Wandel im Kontext technologischer und gesellschaftlicher Entwicklungen.

2025 schloss sie ihr Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig ab. Weitere Studien führten sie an die Akademie der Bildenden Künste München und die Royal Danish Academy of Fine Arts in Kopenhagen.

Ihre Werke wurden international gezeigt, u. a. in der Q Gallery (Kopenhagen), bei Kinotagen mit dem Goethe-Institut Ukraine, in der G2 Kunsthalle, im MdbK Leipzig, in den Kunstsammlungen Chemnitz, bei Sameheads Berlin, im Video Club der Glitteriana Art Factory (Mexiko), beim European Media Art Festival Osnabrück sowie im DG Kunstraum.

Werk:
Little Pictures

Maria Mayland

Maria Mayland

Maria Mayland *1988, ist bildende Künstlerin und Filmemacherin. Sie erwarb ihren MFA am Baseler Kunstinstitut, Klasse Chus Martínez. Sie nahm am Aufbaustudiengang Philosophie im Kontext der Kunst von KKH Stockholm in der Klasse von Peter Osborne teil. Ihre Kurzfilmarbeiten wurden in verschiedenen Kontexten in ganz Europa gezeigt. Internationales Kurzfilmfestival Oberhausen, European Media Art Festival Osnabrück, IDFA Amsterdam, Hamburg Internationales Kurzfilmfestival, transmediale, Edinburgh Film Festival und Sharjah Film Platform. Sie gewann 2022 den Deutschen Kurzfilmpreis, den EMAF-Media Art Award des Deutschen Filmkritikerverbandes (VdFK) im Jahr 2021 und den Preis für den besten Eintrag im NRW-Wettbewerb des Kurzfilmfestivals Oberhausen 2018 und 2022. Mayland lebt und arbeitet in Mannheim.

Werk:
A Wideness, Opening and Closing

Artūras Ustinovas

Arturas Ustinovas ist ein litauischer Künstler, der in den Bereichen Installation, Bewegtbild, Ton und performative Aktion arbeitet. In seinem Schaffen beschäftigt er sich mit Systemen der Kontrolle, Wiederholung, Erinnerung und verinnerlichter Autorität, oft anhand von psychologisch aufgeladenen und räumlich immersiven Werken. Er lebt und arbeitet zwischen Großbritannien und Litauen und entwickelt forschungsbasierte Projekte, die sich mit Instabilität, Präsenz und Strukturen auseinandersetzen.

Werk:
Father Says

Alisa Berger

Alisa Berger

Alisa Berger studierte an der KHM Köln und am Le Fresnoy. Sie wurde 2017 für den Max-Ophüls-Preis und den FIRST STEPS Award nominiert und erhielt 2023 den Studio Collector Prize im Jeu de Paume. Ihre Arbeiten wurden im Eye Filmmuseum, im Jeu de Paume, im Tokyo Metropolitan Art Museum, im Centre Wallonie Bruxelles Paris, im Kunstpalast Düsseldorf, im Smithsonian's National Museum of Asian Art und bei Kindl Berlin sowie unter anderem auf der Berlinale, dem IDFA, CPH:DOX und Hot Docs gezeigt.

Werk:
Rapture I – Visit
Veranstaltung:
Kann Kunst die Welt retten?

Gäste Rahmenprogramm

allapopp

Allapopp

Allapopp ist ein*e in Berlin lebende interdisziplinäre Digitalmedien- und Performancekünstler*in. Allapopps stammt ursprünglich aus Tatarstan in Russland und verbindet tatarische, postsowjetische, queere und migrantische Perspektiven mit technologisch-inklusiven Visionen und bewegt sich formal in den Bereichen digitale Kunst, Performance und Klang, interaktive Live-Formate sowie Erfahrungen in XR und im Web. Allapopp hat in Deutschland, in verschiedenen Ländern der EU, in China, Ruanda und den USA studiert und als Künstler*in gearbeitet und ist Mitbegründer*in der Projekte TATAR KYZ:LAR und BBB_musicprojects_ sowie Teil des Kollektivs datlfmnsm und der Plattform Dreaming Beyond AI.

Event:
Altering Altars (Pre-EP Release Show)

DJ Franksen

DJ Franksen

Seit über zwei Jahrzehnten prägt Franksen die elektronische Musikszene im Rhein-Main-Gebiet – als DJ, Producer, Radiostimme und Musikjournalist. Mit der „hr CLUBNIGHT“ war er zwölf Jahre lang Host und Resident-DJ der wohl bekanntesten DJ-Radioshow der Region. Bis zum Jahreswechsel 2021 war Franksen sonntags ON AIR: Sein elektronisches Radiomagazin „Night Voyage“ (hr2 Kultur / YOU FM) präsentierte Electronica mit Hörcharakter – klangliche Reisen zwischen treibenden Beats, bildhaften Ambient-Sounds und organischen Grooves.

Levan Okropiridze

Levan Okropiridze, bekannt als Denivarlevy, ist DJ, Tontechniker und Musiker mit einem Hip-Hop-Hintergrund. Im Laufe der Zeit erweiterte sich sein musikalisches Spektrum auf Elektronik, R&B und Soul. Er hat acht Alben und acht Beat-Tapes veröffentlicht.

In den letzten Jahren arbeitete er mit Mariam Meme Zhordania zusammen und gründete das Duo Junkmail. Im Jahr 2025 traten sie live im Bassiani, beim Tbilisi Open Air und an weiteren Veranstaltungsorten in ganz Georgien auf.

Als DJ legt er hauptsächlich Hip-Hop auf, spielt aber auch Funk, Jazz-Fusion, Soul/R&B, House und Downtempo. Er hat in Georgien Veranstaltungen unter dem Namen „Denivarlevy & Friends“ veranstaltet, bei denen lokale Künstler live auftraten, während er als DJ auflegte.

Seit September 2025 lebt er in Frankfurt, studiert Tontechnik und Audioproduktion, arbeitet als privater Musikproduktionslehrer und hat mehrere Workshops sowohl in Frankfurt als auch in Georgien veranstaltet.

Hört euch seine neueste EP an: https://open.spotify.com/album...

Linktree – https://linktr.ee/denivarlevyy...

Dax Werner

Dax Werner

Dax Werner sendet mit viel Liebe aus Köln. Sänger und Gitarrist der Band “The Screenshots” und Twitterlegende. Dabei immer Mensch geblieben. Beschäftigt sich neben Kaffee auch mit 3D-Druck und Rennsimulationen.

Event:
Live-Podcast Der Bohnige Wachmacher

Frank Spilker

Frank Spilker

Wie kaum jemand sonst hat Frank Spilker mit seiner Band »Die Sterne« in den letzten Jahrzehnten die hiesige (Underground-)Pop-Szene geprägt. Anfang der 1990er revolutionierte er mit seinen Texten das Songwriting und auch die Art und Weise, wie Songtexte hierzulande wahrgenommen werden. Jedes der inzwischen gut ein Dutzend Sterne-Alben besticht nicht nur durch die Musik, sondern gleichwertig auch durch Spilkers Lyrik, sprach (und spricht) Musikfans wie Hermeneutiker:innen, MTV-Zuschauer:innern und Feuilletonist:innen gleichermaßen an.

Veranstaltungen:
Konzert &
Dialog der Künste

Rebhandl

Bert Rebhandl

Bert Rebhandl, geboren 1964 in Oberösterreich, lebt als freier Journalist und Autor in Berlin. Filmkritiken für die FAZ/FAS, den tipBerlin und Der Standard (Wien). Bücher über Orson Welles, Jeasn-Luc Godard, The Third Man, Western und Fernsehserien. Mitherausgeber des Magazins CARGO Film Medien Kultur (www.cargo-film.de). Webseite: www.BRO198.net

Moritz Hürtgen

Moritz Hürtgen

Moritz Hürtgen sendet aus München. Früher war er Chefredakteur des Satiremagazins Titanic. Heute ist er Privatier (freier Autor), Moderator einer Show im Münchner Volkstheater und Kolumnist für die beiden wichtigsten Medien des Landes (Titanic und Apotheken Umschau).

Event:
Live-Podcast Der Bohnige Wachmacher

© Gerrit Starczewski

Lars Eidinger

Lars Eidinger, geboren 1976 in Berlin, ist ein renommierter deutscher Schauspieler und Theaterkünstler. Bekannt für seine intensiven Rollen in Film und auf der Bühne, begeistert er mit seiner Vielseitigkeit und charismatischen Präsenz. 2026 spielt er in Ulrike Ottingers neuem Film „Die Blutgräfin".

Carolin Weidner

Carolin Weidner

Carolin Weidner (*1989) hat Filmwissenschaft und Publizistik- und Kommunikationswissenschaft in Berlin studiert. Parallel zum Studium begann sie mit dem Schreiben von Filmtexten für Magazine wie tip Berlin und kulturSPIEGEL sowie für die Tageszeitungen taz und FAZ. Aktuell arbeitet sie als freie Autorin für die taz und den Perlentaucher. Sie unterrichtet gelegentlich Filmjournalismus an der Universität Hildesheim und ist Teil der Auswahlgremien von DOK Leipzig und dem Berlinale Forum.

Gäste Lichter Spezial

Oliver Schwehm

Oliver Schwehm

Oliver Schwehm interessiert sich für die Geschichten, bei denen andere kurz stutzen: Seine Filme bewegen sich zwischen schillernden Figuren, großen Ambitionen und den Momenten, in denen Realität und Größenwahn gefährlich nah beieinanderliegen.

So erzählt er in "Fly Rocket Fly", der auch in Frankfurt gezeigt wurde, von der deutschen Raketenfirma OTRAG, die die Raumfahrt revolutionieren wollte — und spektakulär scheiterte. In "Kalanag – Der Magier und der Teufel" folgt er einem Illusionisten, dessen Karriere eng mit den Abgründen der deutschen Geschichte verknüpft ist.

Mit Sinn für Dramaturgie, trockenem Humor und akribischer Recherche gräbt sich Schwehm durch Archive, Anekdoten und Absurditäten. Das Ergebnis sind Dokumentarfilme, die gleichermaßen aufklären, unterhalten — und immer wieder ungläubiges Staunen provozieren.

Film:
Boney M: Disco. Macht. Legende.

Hermann Vaske

Hermann Vaske

Hermann Vaske ist Regisseur, Autor und Produzent. Er arbeitete mit Dennis Hopper, Harvey Keitel und John Cleese, mit Nelson Mandela, Stephen Hawking, Marina Abramović und vielen mehr. Seine Filme wurden in Cannes und Venedig gezeigt und gewannen zahlreiche Preise. 2024 war er für den Innovation Award des SXSW nominiert. Der Art Directors Club für Deutschland verlieh ihm den Ehrenpreis für sein Lebenswerk. Außerdem veröffentlichte er das Buch „The Dialectic of Creativity“ im Hatje Cantz Verlag. Sein neuer Film “Creativo Paradiso” mit den masters of ceremony Lilith Stangenberg und Blixa Bargeld hatte 2025 auf dem Lichter Film Fest Premiere. Im Verbund mit einer Why Are You Creative-Ausstellung im Goethe-Institut Paris 2025 und im Kunsthaus Wiesbaden 2026.

Film:
The Fine Art of Separating People from their Money

Precious Wilson

Precious Wilson ist eine #1 Amazon-Bestseller Autorin und eine preisgekrönte, internationale Sängerin, Songschreiberin und Produzentin. Sie ist am besten bekannt als die ikonische Stimme der Band Eruption. Sie wurde in Jamaika geboren und wuchs in Großbritannien und den USA auf. Mit Hits wie "I Can't Stand the Rain" und "One Way Ticket" wurde sie berühmt. Ihre Solokarriere brachte Publikumslieblinge wie "Raising My Family" und "I'll Be Your Friend," ein Billboard R&B Top 40 Hit, hervor. Sie nahm außerdem für den Film "Auf der Jagd nach dem Juwel vom Nil" auf. 1988 war sie die erste Schwarze Frau aus dem Vereinigten Königreich die in der UDSSR tourte. Dort spielte sie 55 ausverkaufte Konzerte. Insgesamt hat sie schon in über 40 Ländern an der Seite von großen Stars gespielt und tourt weiterhin weltweit, während sie an neuer Musik arbeitet.

Film:
Boney M: Disco. Macht. Legende.

Jury Regionaler Langfilm

Joachim Gern

Gina Henkel

Gina Henkel, aufgewachsen in Frankfurt am Main, schloss 2005 ihr Schauspielstudium an der HMT Leipzig ab. Sie spielte u.a. in Inszenierungen von Lucia Bihler, Rebekka David, Robert Borgmann  und Dieter Dorn, am Maxim Gorki, den Staatstheatern Braunschweig und Stuttgart sowie dem Residenztheater München. Sie arbeitete in freien Projekten u.a. für das Ballhaus Ost, die Sophiensäle und das HAU und war Teil der Performances von Paul McCarthy und Mike Bouchet am Frankfurter Portikus. Seit 2019 arbeitet sie regelmäßig für Film und Fernsehen u.a. in Filmen von Fabian Stumm, Hanna Doose, Oona v. Maydell, Anna Sofie Hartmann, Kolja Malik und Vanessa Jopp. Ihre Zusammenarbeit mit Eva Trobisch (Etwas ganz Besonderes) hatte seine Premiere im Wettbewerb der 76. Berlinale. Gina Henkel lebt in Berlin.

Anna Roller

Anna Roller wurde 1993 in München geboren. Während ihres Regiestudiums an der Hochschule für Fernsehen und Film München realisierte sie fünf Kurzfilme. Unter anderem wurden PAN und DIE LETZTEN KINDER IM PARADIES auf über 60 internationalen Festivals gezeigt, darunter Palm Springs, Max Ophüls und Camerimage. GÖR erhielt 2021 den Deutschen Kurzfilmpreis „Lola“. 2019 war Anna Roller Teil des Future Frames Programms beim Karlovy Vary Festival sowie Teil des Talent Village beim Les Arcs Festival. Während des Lockdowns 2020 entwickelte und produzierte sie gemeinsam mit kalekone film die IGTV-Serie CURFEW CALLS. Annas Debütfilm DEAD GIRLS DANCING feierte 2023 seine geteilte Weltpremiere beim Tribeca Film Festival und dem Filmfest München, der Kinostart erfolgte über Mubi. Für ihr Spielfilmdebüt wurde sie mit dem New Faces Award ausgezeichnet.

Torsten Neumann

Torsten Neumann

Nach seinem Studium der Anglistik, Germanistik und Theaterwissenschaft an der FU Berlin arbeitete Neumann als freier Filmjournalist. 1994 gründete er das Internationale Filmfest Oldenburg mit, das von Variety, The Hollywood Reporter und Screen International als „Das europäische Sundance" gefeiert wird. 2001 produzierte er „99euro-films", der 2002 bei der Berlinale Premiere feierte. Seine Zusammenarbeit mit Regisseur RP Kahl brachte „Bedways" (2010) hervor, den Der Spiegel zu den zehn besten Filmen des Jahres weltweit zählte. 2017 erhielt er Nominierungen für Bestes Drehbuch und Besten Film in München und beim Tallinn Black Nights Festival für „A Thought of Ecstasy". Zu seinen jüngsten Projekten zählen „When Susan Sontag sat in the Audience" (2021), „One-Way Ticket to the Other Side" (2024) sowie die Co-Produktion „Hotel Alcohol" von Jan Cvitkovic, geplant für 2026.

Jury Regionaler Kurzfilm

Jasper Wiedhöft

Jasper Wiedhöft

Jasper Wiedhöft wurde 1992 in Lingen geboren. Nach seinem Masterabschluss in Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt arbeitete er bei Hessen Film und Medien. Seit 2020 ist er bei der Leipziger Produktionsfirma Reynard Films als Producer tätig. Dort produzierte er unter anderem den Stop-Motion-Kurzfilm REST IN PIECE, der auf über 90 Festivals weltweit gezeigt wurde. 2024 kehrte Jasper Wiedhöft in seine Wahlheimat Offenbach zurück. Zuletzt produzierte er den Kinospielfilm A SAD AND BEAUTIFUL WORLD von Cyril Aris, der den People‘s Choice Award bei den Giornate degli Autori in Venedig gewann und den Producers Award Internationale Kino KoPro. Neben seiner Arbeit als Produzent, arbeitet er an eigenen Filmprojekten. 2024 präsentierte er die Mockumentary MAGIC MUSIC MAKING auf dem Lichter Filmfest.

Sabrina Amali

Sabrina Amali ist Schauspielerin und Filmemacherin. Sie arbeitet für Kino und Fernsehen und hat in zahlreichen Produktionen unterschiedlicher Genres mitgewirkt von Arthouse-Film bis hin zu Serienformaten.

Für ihre Hauptrolle im Kinofilm Maysoon wurde sie mehrfach als beste Schauspielerin ausgezeichnet.

Neben ihrer Arbeit vor der Kamera realisiert sie eigene filmische Projekte und entwickelt weitere Stoffe.

Als Jurymitglied interessiert sie sich besonders für Filme mit einer eigenen Handschrift und einer klaren inneren Welt.

Behrooz Karamizade

Behrooz Karamizade wurde 1978 im Iran geboren und wanderte 1984 mit seiner Familie über die DDR nach Westdeutschland aus. Von 2007 bis 2013 studierte er Filmregie an der Kunsthochschule Kassel. Seine Kurzfilme wurden mehrfach ausgezeichnet und auf über 200 internationalen Filmfestivals gezeigt, darunter Rotterdam, Oberhausen und Montreal.

Sein Debütfilm LEERE NETZE gewann über 13 Preise, darunter eine Lola für das beste Drehbuch, den Sonderpreis der Jury in Karlovy Vary sowie den Preis für die beste Produktion beim Münchner Filmfestival.

Gemeinsam mit anderen Filmemachern gründete er die Produktionsfirma Living Pictures Production in Kassel, die internationale Dokumentar- und Spielfilme von hohem künstlerischem Wert produziert.

Jury Lichter Art Award

Leonie Emeka

Leonie Emeka

Leonie Chima Emeka ist Kunsthistorikerin, Kuratorin und Autorin mit einem Schwerpunkt auf postkolonialer Theorie und Geschichte. Im Jahr 2025 kuratierte sie Ausstellungen und Performances bei Parfümerie in Frankfurt sowie im Kunsthaus Kaufbeuren.

Derzeit arbeitet sie für die Kunstsammlung der Crespo Foundation, wo sie Mario Kramer bei der Kuratierung der Ausstellung „Die Zeit hat kein Zentrum“ (2024–2026) assistierte. Zudem betrieb sie Provenienzforschung zur Chokwe-Sammlung von Hermann Baumann am Ethnologisches Museum Berlin.

Ihre Texte und Essays erschienen in Zeitschriften und Ausstellungskatalogen, darunter African Arts und Positionen. Texte zur zeitgenössischen Musik.

Sita Scherer
© Anshu John

Sita Scherer

Sita Scherer ist Kulturwissenschaftlerin und Filmemacherin mit den Schwerpunkten Dokumentarfilm, Essayfilm und zeitgenössisches bewegtes Bild und arbeitet in kuratorischen Auswahlprozessen im Filmkontext. Sie studierte Kulturwissenschaften in Hildesheim, Caldas da Rainha (Portugal) und Leipzig sowie Visuelle Kommunikation in der Klasse Film und bewegtes Bild bei Prof. Jan Peters an der Kunsthochschule Kassel, wo sie ihr Studium mit Auszeichnung abschloss. Seit 2018 arbeitet sie als selbstständige Filmemacherin. Ihre Arbeiten wurden international gezeigt und mehrfach ausgezeichnet, darunter 2015 der Open Frame Award des goEast Festivals für die Videoinstallation Essen vom Boden der Geschichte. Seit 2022 ist sie Mitglied der Auswahlkommission für Dokumentarischer Langfilm des Kasseler Dokumentar- und Videofests, seit 2024 in koordinierender Funktion. Aktuell entwickelt sie den Dokumentarfilm Ruf das Schweigen, bis es antwortet.

Saul

Saul Judd

Saul Judd, freier Kurator und Filmprogrammer, ist verantwortlich für die Videokunst-Sektion beim LICHTER Filmfest Frankfurt International. Im Rahmen des Festivals konzipierte er Ausstellungen mit namhaften Künstler:innen wie Keren Cytter und Mike Bouchet, bis er 2011 den LICHTER Art Award initiierte. Seit 2015 kuratiert er das LICHTER International Shorts Filmprogramm. Weitere Projekte sind dont-miss.net, eine multidisziplinäre Ausstellungsreihe, in Frankfurt, 2000-2001; BLANK SLATE, eine Publikation über Kunst, Architektur und Design und seit Januar 2016 SCHAUT! - eine Ausstellungsreihe im MAL SEH’N Kino, Frankfurt. Als Gastkurator der Filmreihe Double Feature an der Schirn Kunsthalle präsentierte er 2017 den Künstler John Skoog und 2024 Florencia Levy. Im Jahr 2022 kuratierte er den 10. und 12. LICHTER Art Award Ausstellungen im Künstlerhaus basis e.V., Frankfurt am Main. Im Jahr 2024 nahm er an der Jury für den internationalen RhineMain Kurzfilm am 24.GoEast Filmfestival teil.