16.04. ‐ 21.04.2024

Kino im Wandel - Wandel im Film

OHNE DIE VERWANDLUNG, KEIN BEWEGTES BILD. WAS IMMER DER FILM ZEIGT, ER ZEIGT ES IM WANDEL. ALS EINE ANEINANDERREIHUNG VON BILDERN ZEIGT DER FILM, WIE SICH ZUSTÄNDE IM GROSSEN ALS AUCH IM KLEINEN VERÄNDERN. EIN SCHICKSALSSCHLAG, DER EIN LEBEN AUF DEN KOPF STELLT. EIN BLICK, DER EINEN GANZEN KINOSAAL GEFANGEN NIMMT.

Ob Orson Welles CITIZEN KANE oder der revolutionäre MANN MIT DER KAMERA von Dziga Vertov - persönliche und gesellschaftliche Umbrüche sind seit jeher Teil der Filmgeschichte. Vom Aufstieg und Fall eines erfolgreichen Geschäftsmanns bis zu den Wendepunkten – Geburt, Kindheit, Arbeit, Tod – des menschlichen Daseins. Es sind lebensumspannende Geschichten, die auf die Leinwand gebannt wurden.

Als Kinoenthusiast*innen glauben wir an die Kraft des Films, die Welt ein Stück besser machen zu können. Dank BAMBI (1942) sank die weltweite Anzahl an Jägern nach der Veröffentlichung des Zeichentrickfilms dramatisch. Der Dokumentarfilm A GIRL IN THE RIVER (2015) über häusliche Gewalt an Frauen bewegte den pakistanischen Premierminister Nawaz Sharif so sehr, dass er nach dem Kinobesuch eine Gesetzesänderung für Ehrenmorde ankündigte.

Science-Fiction-Filme haben den Wandel der Zeit bereits hinter sich gelassen. Sie prophezeien technische Errungenschaften, angefangen von der Raumfahrt in DER REISE ZUM MOND (1902), dem Roboter in METROPOLIS (1927), Video-Konferenzen in 2001: A SPACE ODYSSEY (1968) bis zu den fliegenden Autos in BLADE RUNNER (1982), die in den nächsten Jahrzehnten zu erwarten sind.