28.04. ‐ 03.05.2026
Babystar

Babystar

Joscha Bongard

Luca steht schon immer im Rampenlicht. Ihre Eltern sind Influencer und sie, qua Geburt, auch. Inszenierung ist alles, Perfektion und eine Prise Verletzlichkeit machen sie zum Star. Ihre Eltern wissen aus ihrer Tochter Geld zu machen. Als sie sich entscheiden ein weiteres Kind zu bekommen, fällt Luca in ein tiefes Loch. Wer ist sie, außerhalb ihrer Social-Media-Persönlichkeit? Wer ist sie, wenn nicht ein Produkt, das sich vermarkten lässt? Luca zweifelt an ihrer Rolle, an ihren Eltern und ihren Intentionen. Verzweifelt versucht sie auszubrechen, aus Glanz und Performance, aus dieser für sie falschen Welt.

Die unheimliche Stimmung des Films wird durch die Aktualität und Realitätsnähe des Themas nur noch verstärkt. Luca kämpft, aber kann sie sich auch von ihrer Abhängigkeit lösen? Was bleibt übrig, wenn der Bildschirm ausgeht?

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Regie Joscha Bongard
Land Deutschland
Produktionsjahr 2025
Spieldauer 98 min
Sprache Deutsch
Sprachfassung OV
Gattung Drama
Produktion Lisa Purtscher, Lotta Schmelzer
Produktionsfirma LiseLotte Films
Verleih Across Nations
Darsteller Maja Bons, Bea Brocks, Liliom Lewald, Maximilian Mundt
Kamera Jakob Sinsel
Drehbuch Nicole Rüthers, Joscha Bongard
Montage Emma Holzapfel, Wolfgang Purkhauser
Ton Muhammet Can
Musik Jonas Vogler
Sound Design Jan-Eric Heitland

Präsentiert von:

Mainhaus

Über den Regisseur

Joscha Bongard studierte Spielfilmregie an der Filmakademie Baden-Württemberg. Nach Kurzfilmen und dem Kinodokumentarfilm Pornfluencer ist Babystar Bongards Spielfilmdebüt. 

Pressestimmen

„Joscha Bongard steht offen zu seinen Einflüssen – Dogtooth, The Bling Ring, Thirteen – doch Babystar orientiert sich ästhetisch und geistig vor allem an Lost Highway. Kameramann Jakob Sinsel filmt Lucas Zuhause als unverkennbare Hommage an Lynchs Hot-Topic-Meisterwerk und entdeckt in den stickig-rosa Fluren des Hauses Schatten von solcher Dichte, dass man meint, sie könnten die Familie verschlingen. Babystar ist klug genug, den Horror von Lost Highway nicht nachahmen zu wollen – wer könnte das schon? –, doch Lynch erweist sich dennoch als passender, wenn auch überraschender Bezugspunkt. Wie Patricia Arquettes Figur ist Luca an ein Leben auf der falschen Seite der Kamera in krankhafter, düsterer Abhängigkeit gefesselt; und selbst wenn die Bedrohung, die von ihr ausgeht, greifbarer ist als bei Arquette, bleibt ihr Schrecken nicht weniger dämonisch abstrakt.“ (Christian Craig, inreviewonline.com)



Am 01.05.: in Anwesenheit des Regisseurs

Zukunft Deutscher Film

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