Democracy Dies in Darkness
Die Kunst, das Fundament der Freiheit zu schützen
„Demokratie stirbt in der Dunkelheit“ – der Slogan der Washington Post hat beklemmende Aktualität erlangt. Einst Flaggschiff des kritischen Journalismus, unter Jeff Bezos auf Trump-Kurs gebracht. Die Pressefreiheit bleibt auf der Strecke.
Ist Amerika noch eine Demokratie? Oder sehen wir bereits die Erosion rechtsstaatlicher Prinzipien?
Der langjährige USA-Korrespondent und heute journal-Moderator Claus Kleber warnte bereits vor einem Jahr in seinem Dokumentarfilm „Trump und das Silicon Valley“ vor einem „Staatsstreich der Tech-Milliardäre“.
Die Politikwissenschaftlerin und Direktorin des Leibniz-Instituts für Friedens- und Konfliktforschung Nicole Deitelhoff beobachtet bei der US-Regierung „eine ideologisch begründete Ablehnung europäischer Werte und auch des europäischen Systems“.
Reicht das Drehbuch der Anti-Demokraten bis nach Deutschland? Finden sie Verbündete am rechten Rand? Auch hierzulande ist das Vertrauen in die Demokratie erschüttert - Umfragen belegen wachsende Zweifel an ihrer Stabilität. Die Warnsignale sind unübersehbar: die Vernetzung rechtspopulistischer Kräfte, die Machtkonzentration durch digitale Monopole und die schleichende Instrumentalisierung der Medienlandschaft.
Das Panel lädt dazu ein, über die Fragilität demokratischer Systeme zu diskutieren und wie Medien und Gesellschaft zum Schutz von Freiheit und Rechtsstaatlichkeit beitragen können.
FR, 01. Mai
17:00 - 18:30 Uhr
Massif E / Saal Europa
Für das Panel sind Einzel-Tickets erhältlich.
Für den Kongress sind sowohl Tagestickets als auch der Kongress-Pass für alle vier Tage verfügbar.
1. Mai 2026
17:00 Uhr, Europa im Festivalzentrum
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Mit: Claus Kleber, Nicole Deitelhoff
Moderation: Sabine Schultz
Kongress Zukunft Deutscher Film