28.04. ‐ 03.05.2026
Der Heimatlose Start

Der Heimatlose

Kai Stänicke

Alle schütteln den Kopf: das ist nicht Hein. Nach 14 Jahren ist er auf seine Heimatinsel zurückgekehrt. Doch niemand aus dem Dorf will ihn erkennen. Nicht seine Mutter, nicht seine Schwester und auch nicht sein Jugendfreund Friedemann. Ein Dorfgericht soll die Unsicherheiten aufklären.

Doch die Erinnerungen des Zurückgekehrten scheinen auf seltsame Weise von denen des Dorfes abzuweichen. Das Misstrauen gegen den Fremden wächst. Und die unheimliche Unsicherheit zieht sich vom Prozess in den Alltag auf der Insel. Wer sagt hier die Wahrheit?

Diskutiert wird auf Stühlen mitten im Sand und Möbeln hinter bloßen Hausfronten: eine Szenerie wie in Lars von Triers Dogville, versetzt auf eine unbestimmte Nordseeinsel. Die Dialoge verstärken das Theatrale, Paul Boche spielt den Rückkehrer mit überzeugendem Unglaube.

Auch Emilia Schüle brilliert in ihrer Rolle. Ein packendes Schauspiel zwischen Dorfkulisse und Dünen, das Fragen nach Identität, Erinnerung und Wahrheit aufwirft.

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Regie Kai Stänicke
Land Deutschland
Produktionsjahr 2026
Spieldauer 122 min
Sprache Deutsch
Sprachfassung OV
Gattung Drama, Spielfilm
Produktion Dirk Decker, Andrea Schütte
Produktionsfirma Tamtam Film GmbH
Verleih DCM Film Distribution
Darsteller Paul Boche, Philip Froissant, Emilia Schüle, Stephanie Amarell
Kamera Florian Mag
Drehbuch Kai Stänicke
Montage Susanne Ocklitz
Ton Maj-Linn Preiß
Musik Damian Scholl
Sound Design Kirsten Kunhardt

Über den Regisseur:

Kai Stänicke, geboren 1986, drehte Musikvideos und Kurzfilme bevor er mit Der Heimatlose seinen ersten Langfilm präsentierte. Bei der Berlinale 2026 hatte er seine Premiere in der Kategorie „Perspectives” und wurde mit dem Teddy Award ausgezeichnet.

Pressestimmen:

"So ein Film ist Kai Stänicke mit Der Heimatlose gelungen, der vom ersten Moment an mitreißt, eine besondere, ganz bewusst mysteriöse Atmosphäre entstehen lässt und es vor allem schafft, woran selbst Filme von viel erfahreneren FilmemacherInnen oft scheitern: seine Geschichte zu einem starken, runden Ende zu führen." (Michael Meyns für die taz)



Hessenpremiere

In Anwesenheit des Regisseurs und des Kameramanns

Regionaler Langfilm

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