28.04. ‐ 03.05.2026
Der verlorene Mann

Der verlorene Mann

Welf Reinhart

Wie aus dem Nichts steht Hannes Ex-Mann Kurt bei ihr und ihrem Mann Bernd vor der Tür. Durch seine Demenzerkrankung hat er vergessen, dass er und Hanne seit 20 Jahren geschieden sind. Als das Ehepaar ihn vorübergehend bei sich aufnimmt, gerät ihr eingefahrenes Leben in Bewegung: Neue Spannung zieht in ihre Ehe ein, verloren geglaubte Leichtigkeit kehrt zurück, aber auch Eifersucht und die Frage, ob dieses Dreiecksverhältnis tragfähig ist.

Der verlorene Mann erzählt eine berührende Geschichte über Vergessen und Erinnern, über Liebe und Freundschaft. Mit großer Sensibilität und einem feinen Gespür für Zwischentöne zeigt Welf Reinhart in seinem Spielfilmdebüt die tragischen wie komischen Momente des Alterns – getragen von den starken Schauspielleistungen von Dagmar Manzel, Harald Krassnitzer und August Zirner, die zwischen Ernsthaftigkeit und leisem Humor als Hanne, Kurt und Bernd brillieren.

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Regie Welf Reinhart
Land Deutschland
Produktionsjahr 2026
Spieldauer 102 min
Sprache Deutsch
Sprachfassung OV
Gattung Drama
Produktion Philipp Maron, Tristan Bähre, Louis Merki
Produktionsfirma Maverick Film
Verleih Filmwelt Verleihagentur
Darsteller Dagmar Manzel, Harald Krassnitzer, August Zirner
Kamera Micky Graeter
Drehbuch Tünde Sautier, Welf Reinhart
Montage Ulrike Tortora, Welf Reinhart
Musik Pablo Jókay
Sound Design Stefan Möhl

Über den Regisseur

Welf Reinhart studierte zunächst in Kassel, später an der Hochschule für Film und Fernsehen in München Spielfilmregie. Sein Kurzfilm Eigenheim lief bei zahlreichen Oscar-Qualifying Festivals und gewann 2022 u.a. den Studenten-Oscar in Los Angeles. Der verlorene Mann ist sein erster abendfüllender Spielfilm. Er feiert seine Premiere im Wettbewerb von Rotterdam.

Pressestimmen

Der verlorene Mann bewegt sich meisterlich auf diesem schmalen Grat zwischen Tragik und Humor, bitterer Realität und Absurdität, Pathos und Nüchternheit. [...] Dennoch hat die Inszenierung eine eigene Handschrift, sie hat für einen Debütfilm eine bemerkenswerte Reife, Intensität und Klarheit – bis hin zum Score von Pablo Jókay, der gleichzeitig Georges Delerue und Rio Reiser grüßt.“ (Corinna Götz, THE SPOT media & film)



DEUTSCHE FESTIVALPREMIERE

Q&A mit dem Regisseur

Zukunft Deutscher Film

Der verlorene Mann
© Micky Graeter
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