18.04. ‐ 23.04.2023

"Filmzeit, Lebenszeit: Erinnerungen" – Lesung mit Edgar Reitz

EDGAR REITZ kehrt nach 5 Jahren zurück zum LICHTER Filmfest

Vor fünf Jahren war er das letzte Mal bei uns zu Gast und hatte seinen großen Auftritt im Zoo-Gesellschaftshaus. Und tatsächlich war es der ehemalige LICHTER-Schirmherr Edgar Reitz, der uns damals für das Projekt "Zukunft Deutscher Film" ermutigt hat. Dieses Jahr wird der 90-jährige Regisseur gleich zweifach Teil davon sein: Zum einen wird er seine Thesen zur Filmdistribution, an denen er schon jetzt Tag und Nacht schreibt, dem Kongress präsentieren. Zum anderen wird er am 19. April um 20.30 Uhr im Foyer des DFF seine aktuelle Autobiografie "Filmzeit, Lebenszeit: Erinnerungen" vorstellen. Dort wird er von Henry Arnold unterstützt, der als Darsteller in Reitz' HEIMAT-Chronik zu sehen ist.

Dieses umfangreiche Werk des Chronisten Reitz wurde von Kritik und Publikum als Begründung des anspruchsvollen seriellen Erzählens gefeiert. Bereits damit trat er als feinfühliger Erzähler persönlicher Erlebnisse in Erscheinung. Und das ist ihm ein großes Anliegen, wie er selbst sagt: „Das Vergängliche haltbar zu machen, das ist für mich der elementare Grund zur künstlerischen Betätigung." Und genauso verhält es sich mit seinem aktuellen Buch, in dem er seine Kindheit und Jugend, seine Studienjahre und die Zeit seines filmischen Wirkens mit Worten bebildert. Davon können sich Besucher:innen der Lesung selbst überzeugen.

Wir sind jedenfalls überglücklich, dass wir Edgar Reitz wieder bei LICHTER begrüßen dürfen! Wer die lebende Legende erleben möchte, sollte sich unbedingt Tickets für seine Lesung sichern!

    Mehr Informationen Lichter FilmfestLichter Filmfest

    Spieldauer 90 min
    Sprache Deutsch
    • Verlag: Rowohlt Berlin
    • Erscheinungstermin: 13.09.2022
    • 672 Seiten
    • ISBN: 978-3-7371-0159-2
    • Autor: Edgar Reitz

    Pressestimmen

    Edgar Reitz’ Tiefenerkundungen der deutschen Geschichte und der deutschen Seelenlandschaften haben uns ermöglicht, uns selber mit neuen Augen zu sehen.

    Joachim Gauck

      Reitz schreibt mit demselben Sinn für Poesie, der auch seine Filme auszeichnet, und den er wunderbar in Bilder übersetzen kann.

      Süddeutsche Zeitung, 17. September 2022

        Reitz' großartige Autobiografie ... ist so episch wie kurzweilig, so unterhaltsam wie geistreich – und von seltener sprachlicher Brillanz.

        Der Spiegel, 12. Dezember 2022



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