18.04. ‐ 23.04.2023

Haymatloz

Eren Önsöz

*Ton:* Alexander Czart, Ayku *_Im Anschluss Filmgespräch mit Regisseurin Eren Önsöz_* Familiengeschichten zwischen Eschborn und dem Bosporus: deutsch-jüdische Intellektuelle fliehen in die Türkei, nachdem die Nazis sie ihrer Ämter enthoben haben. Dank Atatürks Vision eines modernen Landes nach europäischem Vorbild erhalten die flüchtigen Professoren Lehrstellen an den Universitäten von Istanbul und Ankara. Die Nachkommen der Emigranten erzählen von ihrer Jugend am Schwarzen Meer. In ihrer Dokumentation begleitet Regisseurin *Eren Önsöz* fünf Menschen in Frankfurt, deren Eltern oder Großeltern 1933 in die Türkei fliehen mussten. Die Frage nach Identität und Heimat spielte stets eine große Rolle im Leben dieser Menschen, der sogenannten „no men's people“. Sie besuchen die Universitäten, an denen ihre Vorfahren lehrten und widmen sich aktuellen, politischen Fragen: Wie viel ist heute noch von Atatürks einstiger Bildungsreform übrig geblieben? Was passiert mit dem Land unter der Herrschaft Erdogans? *_HAYMATLOZ_* feierte seine Welturaufführung in Nürnberg beim 21. Filmfestival Türkei Deutschland in Nürnberg. Gefördert wurde der Film mit Mitteln der _Hessischen Filmförderung._

01. April 2017

17:30 Uhr, Caligari Filmbühne Wiesbaden

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Regie Eren Önsöz
Jahr D/T 2016
Spieldauer 90 min
Sprache türk. OmU
Kamera Andreas Köhler
Drehbuch Eren Önsöz
Schnitt Elisabeth Raßbach


Wiederholung

Außerhalb des Wettbewerbs