28.04. ‐ 03.05.2026
In Case We Never Meet Again Start

In Case We Never Meet Again

Noaz Deshe

Der Krieg in der Ukraine hat vom einem auf den anderen Tag ein Land auf den Kopf gestellt. Was wir aus den Medien kennen, ist für viele Menschen mittlerweile zum Alltag geworden. Wie geht dort, wo Krieg herrscht, das Familien- und Beziehungsleben weiter? Roman und Tania versuchen zwischen Kanada und der Ukraine ihre tiefe, aber brüchige Liebe zu retten. Lera, ihre Geschwister und Freunde suchen trotz Krieg nach Beschäftigung und Kindheitsmomenten. Die Dokumentation von Noaz Deshe ist insbesondere dadurch ergreifend, dass sie sich an die Fersen ihrer Protagonisten haftet und dem Publikum durch familiäre, intime Aufnahmen das Gefühl vermittelt, mittendrin zu stehen.

Regisseur Noaz Deshe wurde in Rumänien geboren und lebt heute in Berlin. Sein Film „White Shadow“ wurde 2013 beim Filmfestival in Venedig mit dem Lion of the Future-Preis ausgezeichnet. Für In Case We Never Meet Again erhielt er eine Förderung der Hessen Film und Medien. Frankfurt ist Sitz der Koproduktionsfirma Telos Pictures sowie von Produzent Andro Steinborn. Der Film feiert bei LICHTER seine Deutschlandpremiere.

Mehr Informationen Lichter FilmfestLichter Filmfest

Regie Noaz Deshe
Land DEUTSCHLAND, UKRAINE, USA
Produktionsjahr 2025
Spieldauer 99 min
Sprache Ukrainisch
Sprachfassung OmdU
Gattung Dokumentarfilm
Produktionsfirma Telos Pictures GmbH
Verleih Port Au Prince Pictures
Darsteller Protagonisten
Kamera Noaz Deshe
Drehbuch Beau Willimon
Montage Noaz Deshe
Ton Oliver Achatz
Musik Thomas Moked Blum
Sound Design Lars Ginzel

Präsentiert von:

FAZ

Über die Regie

Noaz Deshe ist ein international tätiger Künstler und Regisseur. Er komponiert die Musik für den Debut Spielfilm Frontier Blues vom iranischen Regisseur Babak Jalali. Bekannt ist er für seinen Film White Shadows (2013, Gewinner des Lion of The Future Preis beim Venedigt Filmfestival und zehn weiterer internationaler Preise) Lost River (2014), Radio Dreams (2016), und Ghost in Radar (2021).

Pressestimmen:

''Bemerkenswert war, dass es sich um einen Dokumentarfilm und nicht um eine fiktive Handlung handelte. Zenit und seine Partnerin Tanya waren sehr offen und teilten auf so natürliche Weise viele intime Momente – sowohl ihre Freuden als auch ihre Ängste. [...] Ebenso beeindruckend war, wie der rumänische Co-Regisseur Noaz Deshe sich mit den lokalen Kindern vertraut machte. Er filmte ganz aufrichtig ihre alltäglichen Spiele und blieb dabei fast unbemerkt inmitten von Sequenzen, die man sonst als äußerst choreografiert angesehen hätte. Das Ergebnis ist ein scharfsinniges Porträt einer jungen Generation im Trauma.“ (Marco V. Pereira für die Kyiv Post)



DEUTSCHLANDPREMIERE


Regionaler Langfilm

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