In Case We Never Meet Again
Noaz Deshe
Der Krieg in der Ukraine hat vom einem auf den anderen Tag ein Land auf den Kopf gestellt. Was wir aus den Medien kennen, ist für viele Menschen mittlerweile zum Alltag geworden. Wie geht dort, wo Krieg herrscht, das Familien- und Beziehungsleben weiter? Roman und Tania versuchen zwischen Kanada und der Ukraine ihre tiefe, aber brüchige Liebe zu retten. Lera, ihre Geschwister und Freunde suchen trotz Krieg nach Beschäftigung und Kindheitsmomenten. Die Dokumentation von Noaz Deshe ist insbesondere dadurch ergreifend, dass sie sich an die Fersen ihrer Protagonisten haftet und dem Publikum durch familiäre, intime Aufnahmen das Gefühl vermittelt, mittendrin zu stehen.
Regisseur Noaz Deshe wurde in Rumänien geboren und lebt heute in Berlin. Sein Film „White Shadow“ wurde 2013 beim Filmfestival in Venedig mit dem Lion of the Future-Preis ausgezeichnet. Für In Case We Never Meet Again erhielt er eine Förderung der Hessen Film und Medien. Frankfurt ist Sitz der Koproduktionsfirma Telos Pictures sowie von Produzent Andro Steinborn. Der Film feiert bei LICHTER seine Deutschlandpremiere.
2. Mai 2026
16:00 Uhr, Elysee 2 im Festivalzentrum
Mehr Informationen
| Regie | Noaz Deshe |
| Land | DEUTSCHLAND, UKRAINE, USA |
| Produktionsjahr | 2025 |
| Spieldauer | 99 min |
| Sprache | Ukrainisch |
| Sprachfassung | OmdU |
| Gattung | Dokumentarfilm |
| Produktionsfirma | Telos Pictures GmbH |
| Verleih | Port Au Prince Pictures |
| Darsteller | Protagonisten |
| Kamera | Noaz Deshe |
| Drehbuch | Beau Willimon |
| Montage | Noaz Deshe |
| Ton | Oliver Achatz |
| Musik | Thomas Moked Blum |
| Sound Design | Lars Ginzel |
Präsentiert von:
Über die Regie
Noaz Deshe ist ein international tätiger Künstler und Regisseur. Er komponiert die Musik für den Debut Spielfilm Frontier Blues vom iranischen Regisseur Babak Jalali. Bekannt ist er für seinen Film White Shadows (2013, Gewinner des Lion of The Future Preis beim Venedigt Filmfestival und zehn weiterer internationaler Preise) Lost River (2014), Radio Dreams (2016), und Ghost in Radar (2021).
Pressestimmen:
''Bemerkenswert war, dass es sich um einen Dokumentarfilm und nicht um eine fiktive Handlung handelte. Zenit und seine Partnerin Tanya waren sehr offen und teilten auf so natürliche Weise viele intime Momente – sowohl ihre Freuden als auch ihre Ängste. [...] Ebenso beeindruckend war, wie der rumänische Co-Regisseur Noaz Deshe sich mit den lokalen Kindern vertraut machte. Er filmte ganz aufrichtig ihre alltäglichen Spiele und blieb dabei fast unbemerkt inmitten von Sequenzen, die man sonst als äußerst choreografiert angesehen hätte. Das Ergebnis ist ein scharfsinniges Porträt einer jungen Generation im Trauma.“ (Marco V. Pereira für die Kyiv Post)
DEUTSCHLANDPREMIERE
Regionaler Langfilm