Kann der deutsche Film Kunst?
Ästhetische Radikalität im Kino
In den 60er Jahren war das Kino Bildersturm. Was ist von der befreienden Kraft des Regelbruchs heute noch geblieben?
In einer Zeit, in der auf den ersten Blick der Kunst alles erlaubt zu sein scheint, fragen wir, ob und wo im Kino die Radikalität und Provokationskraft eines Fassbinder oder Schlingensief überhaupt noch möglich ist. Oder sind ihr die Gegner ausgegangen?
Zu debattieren ist auch, was Kunst heute im Kino überhaupt heißt. Vielleicht kann man die wilden Gesten der Vergangenheit ja nicht endlos weiterführen; vielleicht liegt Radikalität heute im Bewahren und sanfter Zivilität.
Schließlich ist da die These, dass Radikalität und Provokation in den neuen Safe Spaces der Gegenwart nicht mehr gewollt, und unter Beachtung aller Achtsamkeitsregeln nicht mehr möglich sind.
Oder ist alles ganz anders und es gibt heute längst neue Regeln und Verbote, die wir nur erkennen müssen, um sie zu brechen?
DO, 30. April
16:00 - 17:30 Uhr
Massif E / Saal Europa
Für das Panel sind Einzel-Tickets erhältlich.
Für den Kongress sind sowohl Tagestickets als auch der Kongress-Pass für alle vier Tage verfügbar.
30. April 2026
16:00 Uhr, Europa im Festivalzentrum
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Mit: Saralisa Volm, Cornelius Schwalm, Mirjam Schaub, Katrin Gebbe
Kongress Zukunft Deutscher Film