Kann Kunst die Welt retten?
„Everything is art. Everything is politics.“ (Ai Weiwei)
In den 1980er-Jahren beschrieb Gerhard Richter die Kunst als „höchste Form von Hoffnung“. Welche Rolle kommt ihr heute zu – in einer Welt, erschüttert von Krisen, Kriegen und gesellschaftlicher Spaltung?
Kann Kunst Antworten geben, Auswege andeuten oder Denk-Räume eröffnen, wo politische Diskurse an Grenzen stoßen? Oder gilt mit Friedrich Nietzsche, wir hätten „die Kunst, damit wir nicht an der Wahrheit zugrunde gehen“? Kann das Erleben von Kunst, kann Kreativität tatsächlich das Leben verändern?
Das Panel greift Impulse einer vierteiligen Serie aus 3Sat, Kulturzeit auf und führt sie weiter: mit engagierten Künstler*innen aus Film, Oper, Bildender Kunst und dem Autor der Reihe. Es geht um die Kraft, die Sichtbarkeit, aber auch um die Gefährdung von Kunst durch Einsparungen und politische Einflussnahme– und letztlich um die doppelte Frage: Kann Kunst die Welt retten? Oder müssen wir zuerst die Kunst retten?
SA, 02. Mai
16:00 - 17:30 Uhr
Massif E / Saal Europa
Für das Panel sind Einzel-Tickets erhältlich.
Für den Kongress sind sowohl Tagestickets als auch der Kongress-Pass für alle vier Tage verfügbar.
2. Mai 2026
16:00 Uhr, Europa im Festivalzentrum
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Impuls von Eduard Erne
Mit: Aileen Schneider, Christian Fausch, Burghart Klaußner, Eduard Erne, Alisa Berger
Moderation: Sabine Schultz
Kongress Zukunft Deutscher Film