Künstliche Intelligenz – das Ende der Kunst?
Maschinen, die Bilder erfinden, Drehbücher schreiben, Filme denken – steht die Kunst vor ihrer letzten Metamorphose? Schon Hegel beschrieb die Kunst als ein „für uns Vergangenes“, lange bevor Algorithmen zu Akteuren wurden.
In ihrem Essay „Künstliche Intelligenz – das Ende der Kunst?“ radikalisiert die Philosophin Catrin Misselhorn diese Frage: Wenn Kreativität simulierbar ist, was bleibt dann vom künstlerischen Akt? Ist KI-Kunst bloße Imitation oder der Beginn einer neuen Ästhetik? Gemeinsam mit Leon Joskowitz diskutiert sie über Autorschaft ohne Autor, Erfahrung ohne Ursprung und darüber, was Film noch sein kann, wenn Bilder nicht mehr gesehen, sondern berechnet werden. Ein Gespräch über die Zukunft der Kunst im Zeitalter ihrer algorithmischen Reproduzierbarkeit.
SA, 02. Mai
16:00 - 17:30 Uhr
Massif E / Saal Europa
Für das Panel sind Einzel-Tickets erhältlich.
Für den Kongress sind sowohl Tagestickets als auch der Kongress-Pass für alle vier Tage verfügbar.
2. Mai 2026
14:00 Uhr, Europa im Festivalzentrum
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Mit: Cathrin Misselhorn, Leon Joskowitz
Kongress Zukunft Deutscher Film