28.04. ‐ 03.05.2026
Megadoc

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Mike Figgis

Der Regisseur Mike Figgis hat die Dreharbeiten zu Francis Ford Coppolas Alterswerk Megalopolis in Atlanta begleitet. Ein vielleicht überambitioniertes Projekt mit ausgestellter Künstlichkeit, dessen hohe Produktionskosten von 120 Millionen Dollar nicht von einem Studio, sondern von Coppola selbst durch den Verkauf einiger Weingüter aufgebracht wurden. Megadoc hat mit einem üblichen Making-of, in dem sich alle Beteiligten des gegenseitigen Respekts versichern, nichts zu tun. Figgis, als Regisseur selbst ein Schwergewicht (Leaving Las Vegas) und ein Pionier des digitalen Filmemachens, spürt den Konflikten während der Dreharbeiten nach, etwa in nicht enden wollenden Proben und unterschiedlichen Rollenvorstellungen zwischen Regie und Schauspieler. Die Dokumentation zeigt einen auch überforderten, durchaus verletzbaren Coppola und legt auch die wenigen Auflagen, die Figgis hatte, offen. Und er zeigt den enormen Aufwand hinter dem Film und auch die durchaus teamorientierte Arbeitsweise Coppolas, der seine Vision, wie Archivaufnahmen von Proben nahelegen, seit einem Vierteljahrhundert umzusetzen versuchte. Cinema Verité hinter den Kulissen der Traumfabrik.

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Regie Mike Figgis
Land USA
Produktionsjahr 2025
Spieldauer 107 min
Sprache Englisch
Sprachfassung OmdU
Gattung Dokumentation, Dokumentarfilm
Produktion Tara Li-An, James Mockoski
Produktionsfirma Red Mullet, American Zoetrope
Verleih Red Mullet
Kamera Mike Figgis
Montage Joe Beshenkovsky, Mike Figgis, Derrick Scocchera
Ton Jim McKee, Nigel Heath
Musik Mike Figgis

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Über den Regisseur

Mike Figgis, geboren am 28.2.1948, gehört zu Großbritanniens wichtigsten und auch innovativsten Filmemachern, der auch in den USA gearbeitet hat. Figgis begann seine Karriere als Musiker und gründete Ende der siebziger Jahre eine eigene Multimedia-Gruppe. Mit Stormy Monday, in dem der Musiker Sting die Hauptrolle spielt, gab er 1988 sein Kinodebüt. Er drehte in den USA zwei Filme mit Richard Gere: Internal Affairs (1990) und Mr. Jones (1993). Zu seinem größten Erfolg wurde aber Leaving Las Vegas (1995), das Porträt eines sich zu Tode saufenden Schriftstellers. Hotel (2001) war eine experimentelle Filmkomödie mit einem aufsehenerregenden All-Star-Cast. Eine seiner letzten Arbeiten war die Doku Ronnie Wood: Somebody Up There Likes Me (2019) über den Rolling-Stones-Gitarristen.

Pressestimmen

"Figgis zeigt auch einige Auseinandersetzungen, darunter endlose Streitereien mit dem unerträglich schwierigen Shia LaBeouf, doch es gibt auch interessante, entspanntere und freundlichere Interviews mit Jon Voight, Aubrey Plaza und Dustin Hoffman. […] Ich bin nach wie vor nicht davon überzeugt, dass Megalopolis etwas anderes ist als ein (ehrenhaftes) Scheitern. Doch Figgis’ Dokumentarfilm ist ein fesselnder Erfolg." (The Guardian)

"Megadoc will Megalopolis nicht als missverstandenes Meisterwerk neu interpretieren. Vielmehr versucht der Film, den Optimismus von Coppolas Ideen, die Konflikte, die während der Dreharbeiten auftraten, und die Kompromisse, die eingegangen werden mussten, um das Projekt zu verwirklichen, einzufangen." (Slant Magazine)



DEUTSCHLANDPREMIERE

Internationaler Langfilm

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