28.04. ‐ 03.05.2026
Nina Roza

Nina Roza

(Fleur bleue)

Geneviève Dulude-de Celles

Basquiat, Dalí, Rivera, Picasso – Die Kunstwelt liebt Wunderkinder. Die Entdeckung neuer Künstler:innen spricht für das Gespür und die Fähigkeiten der Kurator:innen. Genau das bringt Mihail nach 28 Jahren in Kanada in sein Herkunftsland Bulgarien zurück – auch wenn er sich selbst sagt, es gäbe keinen Grund zurück zu blicken. Ein Kunstsammler überredet ihn dazu, eine junge Malerin zu treffen und herauszufinden, ob sie ein Wunderkind oder eine Betrügerin ist. Wegen seiner Rückkehr sieht Mihail sich mit Geistern seiner Vergangenheit konfrontiert und stellt die Grundlagen seiner künstlerischen Praxis in Frage.

In ihrem zweiten Film richtet Geneviève Dulude-De Celles das Augenmerk auf einen polarisierenden Protagonisten. Sie schickt ihn auf den Weg der Selbstfindung und eröffnet neue Nuancen der Welt um ihn herum. Schemenhaft wie die Erinnerungen, die ihn verfolgen und emotional mit seinen Nöten verbunden, beginnt Nina Roza als Film über den Kunstmarkt und das geschäftliche Kalkül, mit dem die Menschen in diesem Markt agieren. Er zeigt, was Kunst zu etwas zutiefst Menschlichem macht: dass sie
untrennbar mit dem sozialen Gefüge jener Menschen verbunden ist, die sie erschaffen.

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Regie Geneviève Dulude-de Celles
Land Kanada, Italien, Bulgarien, Belgien
Produktionsjahr 2026
Spieldauer 103 min
Sprache Bulgarisch, Französisch
Sprachfassung OmdU
Gattung Drama
Produktion Fanny Drew, Sarah Mannering
Produktionsfirma Colonelle films
Verleih Best Friend Forever
Darsteller Galin Stoev, Ekaterina Stanina, Sofia Stanina, Chiara Caselli, Michelle Tzontchev
Kamera Alexandre Nour Desjardins
Drehbuch Geneviève Dulude-de Celles
Montage Damien Keyeux
Musik Joseph Marchand
Sound Design Gilberto Martellini, Corinne Dubien


BERLINALE 2026: BESTES DREHBUCH

Präsentiert von:

Generalkonsulat Bulgarien

Über die Regie

Geneviève Dulude-De Celles ist als Filmemacherin, Produzentin und Drehbuchautorin in Quebec ansässig. Nachdem ihrem Studium von Film und Regie in Montreal erntete sie das Lob vieler Kritiker für ihren Kurzfilm The Cut (2014), für den sie den International Short Film Prize des Sundance Filmfestivals gewann. Ihr erster Spielfilm, A Colony (2018) feierte seine Weltpremiere auf der Berlinale in der Kategorie Generation und wurde mit dem Gläsernen Bär für den Besten Film ausgezeichnet. Nina Roza (2026) ist ihr zweiter Spielfilm.

Pressestimmen

„Die wahre Stärke von Nina Roza liegt in der feinfühligen, originellen und emotional ansprechenden Art mit der Dulude-De Celles diese Geschichte auf die Leinwand bringt.“ (Eren Odabaşı, International Cinephile Society)

„So wie die Bilder des begabten titelgebenden Mädchens ist Nina Roza auf subtile Weise kosmisch, fesselnd und impressionistisch. Der Film setzt konsequent auf symbolische, zeitversetzte Effekte, die über seine kurvenreiche Erzählung verstreut sind.“ (Lé Baltar, Variety)



Internationaler Langfilm

Nina Roza
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