Redoubt
(Värn)
John Skoog
Schweden während des Kalten Kriegs. Eine eigenartige Stimmung liegt in der Luft. Die Propaganda-Maschine läuft auf Hochtouren und der Außenseiter Karl-Göran beginnt, sich aus Schrott und Abfall eine Festung zu bauen. Von einigen als liebenswürdiger Spinner belächelt, von anderen angefeindet und bedroht, lässt sich Karl-Göran nicht von seiner Mission ablenken. Kontinuierlich wächst sein Bunker in die Höhe.
Die Sicherheitshinweise der Regierung werden zum Mantra und der Rhythmus der Arbeit zum hypnotischen Sog. Gleichzeitig werden die Parallelen zur heutigen Zeit immer offensichtlicher.
Der schwedische Künstler und Regisseur John Skoog war Städel-Schüler und lehrt heute als Professor an der Kunsthochschule Mainz. In Redoubt beweist er sein feines Gespür für gesellschaftliche Themen und Ästhetik. Mit seiner gleichnamigen Videoinstallation, die als Vorlage für den Film diente, gewann er den renommierten Baloise Kunst-Preis.
29. April 2026
18:30 Uhr, Esplanade im Festivalzentrum
Mehr Informationen
| Regie | John Skoog |
| Land | Schweden / Dänemark / Niederlande / Polen / Finnland / Großbritannien / Schweiz |
| Produktionsjahr | 2025 |
| Spieldauer | 86 min |
| Sprache | Schwedisch |
| Sprachfassung | OmeU |
| Gattung | Drama, Spielfilm |
| Produktion | Erik Hemmendorf |
| Produktionsfirma | Plattform Produktion |
| Verleih | Alamode Film |
| Darsteller | Denis Lavant, Agnieszka Podsiadlik, Livia Millhagen |
| Kamera | Ita Zbroniec-Zajt |
| Drehbuch | Kettil Kasang, John Skoog |
| Montage | Jussi Rautaniemi, John Skoog |
| Ton | Jan Alvermark |
| Musik | Amina Phocine |
Über den Regisseur:
John Skoog, geb. 1985 in Malmö, studierte an der Städelschule in Frankfurt am Main. Seine Filme wurden auf zahlreichen internationalen Festivals und in Kunstmuseen gezeigt, u. a. auf der Berlinale, in der Index Contemporary Art Foundation in Stockholm, im Museum of the Moving Image und im PS1 MOMA in New York. Sein Dokumentarfilm Säsong gewann 2019 bei CPH:DOX. Seit 2016 hat er eine Professur an der Kunsthochschule Mainz.
Pressestimmen:
"Autor und Regisseur John Skoog inszeniert Denis Lavant als den hinterwäldlerischen Exzentriker aus der schwedischen Geschichte in diesem spröden doch unwiderstehlich grotesken Kalter-Krieg-Drama." (The Film Verdict)
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