Regionale Kurzfilmrolle II
119 Einreichungen. 28 Programmfilme. 4 Rollen. 1 Gewinner*in.
Der regionale Kurzfilmwettbewerb beweist erneut die Vielseitigkeit und den Einfallsreichtum, den Hessen zu bieten hat und fördert die Nachwuchstalente von morgen.
Paper Parts (D 2026, Thomas Range, 5 Min.)
Die Unvorzeigbarkeit dessen, was nie hätte geschehen sollen (D 2025, Silke Schönfeld, 25 Min.)
▷3:00 (D 2026, Joey Arand, 3 Min.)
Subjekt (D 2025, Leila Eshraghi, 19 Min.)
The Whimsical Wizards of Sauce (D 2025, Tom Braunschedel, Nick Pajunk, 4 Min.)
May I Go Blind (D 2026, Satenig Sajelian, Julius Pfeiffer, David Goralsky, 15 Min.)
Wie geht's dir? (D 2025, Leo Dorian Stiebeling, 13 Min.)
Nosejob (D 2026, Leo Geisler, 19 Min.)
30. April 2026
20:15 Uhr, Esplanade im Festivalzentrum
Mehr Informationen
| Land | Deutschland |
| Produktionsjahr | 2025-2026 |
| Spieldauer | 130 min |
| Sprachfassung | OV |
| Gattung | Dokumentarfilm, Spielfilm, Animationsfilm |
Präsentiert von:
Paper Parts (D 2026, Thomas Range, 05 Min.)
Anpassen, verändern, Teile unseres Charakter aufgeben - all das verlangt die Gesellschaft, in der wir leben, immer wieder von uns. Dass das manchmal auch nach hinten losgeht, zeigt dieser Film auf spannende und witzige Weise.
Die Unvorzeigbarkeit dessen, was nie hätte geschehen sollen (D 2025, Silke Schönfeld, 25 Min.)
Wie war das eigentlich – damals? Die Regisseurin tritt in den Dialog mit ihrer Mutter und ihrer Tante, die den Kontinuitäten nationalsozialistischer Erziehungsideale in ihrer eigenen Kindheit in den 1950er und 1960er Jahren nachspüren – geprägt vom Erziehungsbuch “Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind” der Lungenärztin Dr. Johanna Haarer, das übrigens unter anderem Titel bis 1987 erschien.
▷3:00 (D 2026, Joey Arand, 03 Min.)
Wenn man eine offene Wunde hat, ist oft auch die Seele verletzt und die herbeigesehnte Topsurgery muss nicht der beste Tag im Leben einer nicht-binären Person sein. Es braucht vielfältige Vorbilder für trans* Personen, z. B. solche wie Benni in dieser wunderbar illustrierten Sprachnachricht.
Subjekt (D 2025, Leila Eshraghi, 19 Min.)
Was zeigt ein Interview? Eine authentische Reflektion seines Subjekts? – Maryam hat ein kleines Fernsehteam in ihrer Küche. Sie soll über ihre Migrationserfahrungen vom Iran nach Deutschland erzählen. Doch die ständigen Interventionen und Grenzüberschreitungen von Interviewer Bruno zeigen, wie viel Selbstbestimmung der Blick einer Kamera rauben kann.
The Whimsical Wizards of Sauce (D 2025, Tom Braunschedel, Nick Pajunk, 04 Min.)
Im Kessel der drei kleinen Zauberer brodelt und zischt es - doch ihnen fehlen noch einige wichtige Zutaten. Die drei müssen ihr Stübchen verlassen und finden sich in einer gigantischen Küche wieder. Wie Mäuse auf Käsesuche stellen sie sich den Hindernissen und Gefahren der Menschenküche – mit Slapstick und Magie.
Քոռանամ ես (May I Go Blind) (D 2026, Satenig Sajelian, Julius Pfeiffer, David Goralsky, 15 Min.)
Ein Taxifahrer in der Großstadt, mit Obst im Kofferraum als Erinnerung an unbeschwerte Tage. In stillen Momenten findet das Unausgesprochene seinen Weg. Der Ausdruck „lass mich blind werden“ wird in Armenien benutzt, um Mitgefühl auszudrücken.
Wie geht's dir? (D 2025, Leo Dorian Stiebeling, 13 Min)
TW: Drogenkonsum, Selbstverletzung, suizidales Verhalten
“Wie gehts dir?”, die vielleicht am meisten aufgeladene Frage des 21. Jahrhunderts. Sie kann Distanz schaffen, sie kann ehrlich gemeint und ehrlich beantwortet werden, aber auch verbinden. Mae weiß nicht, wie sie darauf antworten soll und weist ihre Freundin daraufhin ab – ihre Depressionen und ihre Struggles kann ja niemand verstehen und sie muss damit allein bleiben. Oder etwa nicht?
Nosejob (D 2026, Leo Geisler, 19 Min.)
Was tun, wenn die eigene Nase stört? Auf jeden Fall ein krummes Ding drehen! Sei‘s drum, wenn dann der Bruder eins auf die Nase bekommt. Unterhaltsame Gangsterpistole mit Grand-Hotel-Charme.
Regionale Kurzfilme