28.04. ‐ 03.05.2026
Auferstanden aus Ruinen

Regionale Kurzfilmrolle III

119 Einreichungen. 28 Programmfilme. 4 Rollen. 1 Gewinner*in.

Der regionale Kurzfilmwettbewerb beweist erneut die Vielseitigkeit und den Einfallsreichtum, den Hessen zu bieten hat und fördert die Nachwuchstalente von morgen.

Boy Meets Girl (D 2025, Joey Arand, 1 Min.)

Viel Kalkül, wenig Romantik: Das Balzverhalten unserer Vögel (D 2025, Mara Weinert, 21 Min.)
Táxismemoria (D 2025, Mariia Maiorova, 11 Min.)
Mandarinen (D 2025, Lucie Linn Stoll, 9 Min.)
Abandon all hope! (D 2025, Lena Grobusch, Laura Krabes, 26 Min.)
Kutte (D 2025, Sylvie Hohlbaum, 15 Min.)
Auferstanden aus Ruinen (D 2025, Harry Besel, 20 Min.)

Mehr Informationen Lichter FilmfestLichter Filmfest

Land Deutschland
Produktionsjahr 2025-2026
Spieldauer 130 min
Sprachfassung OV
Gattung Dokumentarfilm, Spielfilm, Animationsfilm

Präsentiert von:

Sparkasse

Boy Meets Girl (D 2025, Joey Arand, 01 Min.)

Eine Geschichte, so alt wie die Zeit: Boy meets Girl, Girl meets Boy – Meet-cute aktiviert. Aber passt das so? Ein Filmgenre begegnet sich selbst.


Viel Kalkül, wenig Romantik: Das Balzverhalten unserer Vögel (D 2025, Mara Weinert, 21 Min.)

Online-Dating ist crazy, davon können vor allem FLINTA* ein Lied singen. Das machen sie hier und erzählen mit Humor und Lebensfreude von unbezahlter Arbeit, Respektlosigkeit und Frustration. Witzige und schön gezeichnete Abrechnung mit modernem Dating.


Táxismemoria (D 2025, Mariia Maiorova, 11 Min.)

Eine experimentelle Animation, die sich in alle Sinne einbrennt: Frauen, die im Gulag – dem Netz von Straf- und Arbeitslagern in der Sowjetunion – inhaftiert waren, berichten davon, was sie erlebt und überlebt haben.


Mandarinen (D 2025, Lucie Linn Stoll, 10 Min.)

Wieso können wir uns eigentlich so schlecht verzeihen und fahren beim kleinsten Fehler aus der Haut? “Mandarinen” untersucht das Verhältnis zwischen Vätern, die nicht mit ihren eigenen Gefühlen umzugehen wissen, wenn ihnen das eigene Gedächtnis nicht mehr gehorcht, und erwachsenen Töchtern, die auffangen.


Abandon All Hope! (D 2025, Lena Grobusch, Laura Krabes, 26 Min.)

Wie die Inschrift auf der Pforte zur Hölle, verheißt der Titel dieser Anthologie: Verdammnis und Läuterung. In drei Episoden geht es um den Horror, in einem menstruierenden Körper zu stecken. Ohne an Schleim, Blut und Periodenprodukten zu sparen, glüht der Film vor Resilienz und Coolness – feministisches Genre-Kino at its finest.


Kutte (D 2025, Sylvie Hohlbaum, 15 Min.)

Die Patches auf einer Kutte erzählen eine Geschichte: Sylvie Hohlbaum findet auf dem Flohmarkt in Offenbach eine Fußball-Kutte mit dem SV Darmstadt-Logo - und ist sofort fasziniert. Wer war der ursprüngliche Besitzer dieser kultigen Jeansweste? Was ist seine Geschichte? Durch verschiedene Fankulturen und Jahrzehnte führt der Film tief hinein in ein mit Nieten und Nähten versehenes Rabbithole.


Auferstanden aus Ruinen (D 2025, Harry Besel, 20 Min.)

Karre günstig kaufen, reparieren, aufmotzen, mit dem Kumpel “rüber” bringen, Grenzpolizisten schmieren, dort gut verkaufen – never change a running system. Aber was, wenn der Systemwechsel kommt?




Regionale Kurzfilme

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