28.04. ‐ 03.05.2026
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Rose

Markus Schleinzer

„In der Hose war mehr Freiheit und es ist ja nur ein Stück Stoff. Da bin ich in die Hose.“

Mitten im Dreißigjährigen Krieg stolpert ein schweigsamer Soldat in ein abgeschiedenes Dorf: schmal, vernarbt, mit einem Dokument, das ihn zum Erben eines verlassenen Gutshofs erklärt. Gezeichnet von der Schlacht sucht Rose einen Ort, an dem er sich niederlassen kann. Gegen den Widerstand der Gemeinde erarbeitet er sich ein neues Leben. Doch Ansehen und Zugehörigkeit wird hier über Besitz und Bündnisse verteilt. Also treibt er das Kalkül bis zur arrangierten Ehe mit der Tochter eines Bauern. Je fester er sich bindet, desto riskanter wird die Maskerade – bis sein Geheimnis die Dorfgemeinschaft in Aufruhr versetzt.

Sandra Hüller macht Rose zu einer erfundenen Existenz, wie es kaum eine andere Schauspielerin könnte: radikal diszipliniert, unbeirrbar, von nüchternem Pragmatismus getrieben – eine sonderbare Doppelung aus Berechnung und Fragilität. Regisseur Markus Schleinzer setzt dem keine Psychologisierung entgegen, sondern Form: eine Kamera, die auf Distanz bleibt, archaisch gesetzte Sprache, Blicken statt Erklärungen. So spricht die Kälte der Ordnung. Ein Schwarzweiß-Kino, das die Gegenwart im Kostüm der Vergangenheit spiegelt.

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Regie Markus Schleinzer
Land Österreich, Deutschland
Produktionsjahr 2026
Spieldauer 93 min
Sprache Deutsch
Sprachfassung OV
Gattung Drama
Produktion Johannes Schubert, Philipp Worm, Tobias Walker, Karsten Stöter
Produktionsfirma Schubert, ROW Pictures, Walker + Worm Film
Koproduktion ORF, ZDF, Arte
Verleih Piffl Medien GmbH
Darsteller Sandra Hüller, Caro Braun, Marisa Growaldt ,Godehard Giese, Augustino Renken
Kamera Gerald Kerkletz
Drehbuch Markus Schleinzer, Alexander Brom
Montage Hansjörg Weißbrich
Ton Uwe Haußig, Nora Czamler
Musik Tara Nome Doyle
Sound Design Manuel Grandpierre
Szenenbild Olivier Meidinger


Berlinale 2026: Beste Hauptdarstellerin

Präsentiert von:

The Flag

Über den Regisseur

Markus Schleinzer hat 17 Jahre lang als Caster die internationalen Erfolge der österreichischen Filmbranche in Zusammenarbeit mit Jessica Hausner, Ulrich Seidl und Michael Hanke maßgeblich geprägt. Seine beiden Erstlingsfilme Michael (2011) und Angelo (2018) wurden u.a. im Hauptwettbewerb der Filmfestspiel von Cannes, Toronto und London uraufgeführt und ausgezeichnet.

Pressestimmen

„Sandra Hüller (als Rose) und Caro Braun (als Suzanna) spielen grandios das in der "falschen" Ehe verbündete Paar: Hüller spricht, raunt, befiehlt und kaut gewissermaßen um die massive Verletzung herum, die ihre Figur trägt, sie spielt mit der Autorität, die ihr die Wunde gibt.“ (Peter Kümmel, Zeit Online)



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Zukunft Deutscher Film

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