Sorry Momo
Dennis Baumann
Anna hat sich in ihrer Wohnung verkrochen. Die Anfang 30-Jährige hat Partner, Job und Freundinnen zurückgelassen, um nochmal zu studieren und ihr Leben neu zu ordnen – doch findet sich stattdessen einsam und antriebslos in ihrer selbstgewählten Isolation. Nur begleitet von einem riesigen rosafarbenen Plüschtier, das kritisch ihre Entscheidungen kommentiert. Als sie inmitten der Umzugskartons alte besprochene Kassetten wiederfindet, decken sich nach und nach vergrabene Erinnerungen auf.
Berührend, überraschend und tiefgehend erzählt Regisseur Dennis Baumann von Trauma und Zugehörigkeit ohne sich in falscher Sentimentalität zu verlieren.
Die Darmstädter Produktion zeigt, wie sich mit kleinstem Budget großes Kino machen lässt. In nur 10 Drehtagen an einem einzigen Drehort gefilmt und durch Crowdfunding finanziert, liefert Dennis Baumann mit Sorry Momo ein stattliches Debüt.
1. Mai 2026
20:30 Uhr, Esplanade im Festivalzentrum
Mehr Informationen
| Regie | Dennis Baumann |
| Land | Deutschland |
| Produktionsjahr | 2025 |
| Spieldauer | 96 min |
| Sprache | Deutsch |
| Sprachfassung | OV |
| Gattung | Drama |
| Produktion | Marie Marxmeier, Dennis Baumann |
| Darsteller | Leona Grundig, Fabian Männel, Tobias Kluckert, Tommy Morgenstern, Christin Marquitan |
| Kamera | Marc Tressel-Schmitz |
| Drehbuch | Dennis Baumann |
| Montage | Dennis Baumann |
| Ton | Paul Mayer |
| Musik | Robin Wächtershäuser |
| Sound Design | Antoine Schweitzer |
Über den Regisseur
Dennis Baumann wurde im Jahr 1992 in Deutschland geboren. Er ist Regieassistent und Regisseur, bekannt für Ria (2019), Der Tod ist voll in Ordnung (2018) und Ein Abend im Dezember (2025)
WELTPREMIERE
In Anwesenheit des Regisseurs und der Produzentin
Regionaler Langfilm