The Captive
(El Cautivo)
Alejandro Amenábar
Algerien, 1575: Ein junger Gefangener mit einem Talent fürs Geschichtenerzählen und dem Wunsch sich zu befreien. Koste es, was es wolle.
Der Protagonist ist kein anderer als der spanische Nationaldichter Miguel de Cervantes. Bevor er der Autor des weltbekannten Don Quixote wurde, lebte er fünf Jahre als Sklave unter Gouverneur Hassan von Algier. Viel ist über seine Zeit dort nicht bekannt.
The Captive nutzt diese historische Lücke gekonnt und füllt den Mythos mit Möglichkeiten.
Während Cervantes auf das nötige Lösegeld wartet, um freigekauft zu werden, entwickelt sich zwischen ihm und Hassan eine ungleiche Beziehung. Es geht um Ehre, um Lügen und Verstrickungen, um Verlangen und den Preis der Freiheit. Wie in einem Roman werden wir hineingezogen in Machtspiele und Intrigen.
Vertrauen kann Cervantes keinem, nur hoffen, dass seine Geschichten ihn retten.
30. April 2026
20:30 Uhr, Eldorado Filmtheater
Mehr Informationen
| Regie | Alejandro Amenábar |
| Land | Spanien, Italien |
| Produktionsjahr | 2025 |
| Spieldauer | 134 min |
| Sprache | Spanisch, Arabisch, Italienisch |
| Sprachfassung | OmeU |
| Gattung | Drama, Spielfilm |
| Produktion | Fernando Bovaira, Alejandro Amenábar, Urko Errazquin, Simón de Santiago, Marina Marzotto, Mattia Oddone |
| Produktionsfirma | MOD Producciones, Himenóptero, Misent Producciones, MOD Pictures, Propaganda Italia |
| Verleih | Film Constellation |
| Darsteller | Julio Peña Fernández, Alessandro Borghi |
| Kamera | Álex Catalán |
| Drehbuch | Alejandro Amenábar |
| Montage | Carolina Martínez Urbina |
| Ton | Aitor Berenguer, Gabriel Gutiérrez, Candela Palencia |
| Musik | Alejandro Amenábar |
| Sound Design | Gabriel Gutiérrez |
Präsentiert von:
Über den Regisseur
Alejandro Amenábar, geboren 1972 in Chile, ist Regisseur, Drehbuchautor und Komponist. Mit 23 Jahren machte er sich 1996 mit dem Thriller Thesis einen Namen, für den er unter anderem den Goya als bester neuer Regisseur gewann.
2004 gewann er mit dem Filmdrama Das Meer in mir 14 Goyas und den Oscar für den besten fremdsprachigen Film. Amenabár hat zu allen seinen Filmen bisher das Drehbuch und die Filmmusik selbst geschrieben.
Pressestimmen
„Die Produktion ist herausragend gestaltet, und ihre aufwändige sowie eindrucksvolle Qualität wurde vom Kameramann Alex Catalán festgehalten. Der sorgfältige Einsatz von Licht und die aufmerksame Regie verstärken die verfeinerten Leistungen von Peña Fernández Borghi. Der Film entführt das Publikum in eine spannungsgeladene Zeit und Ort, welches einen Einblick in die Gedankenwelt des genialen Autors des Meisterwerks Don Quijote gewähren." (Diana Cadavid für TIFF)
„Als Geschichte über den Zauber des Erzählens und als moralisches Drama über nationale Identität und religiöse Verfolgung ist es ein beeindruckend gemachter und fesselnder Film, den man nicht verpassen sollte." (Dan Bayer für Next Best Picture)
DEUTSCHLANDPREMIERE
Internationaler Langfilm