28.04. ‐ 03.05.2026
The Condor Daughter

The Condor Daughter

(La Hija Cóndor)

Álvaro Olmos Torrico

Weit oben in den Anden, wo der Kondor fliegt, verläuft das Leben der Quechua noch nach alten Traditionen und Regeln. Hier wächst Clara unter der Obhut ihrer Ziehmutter Ana auf, die sie zur Hebamme ausbildet. Während den Entbindungen singt Clara, wie es schon seit Generationen gemacht wurde. Aber sie möchte auch unabhängig ihrer Pflichten die Gesangskunst ausleben, was die Dorfältesten ablehnen. 

Eines Tages bekommt sie ein altes Radio geschenkt, das sie nun wie einen Schatz hütet. Denn die Radiowellen tragen neue Musik bis zu ihr in die Berge hinauf und erwecken in ihr den Wunsch nach Freiheit. Sie sehnt sich nach der mit Neonlicht gefluteten Welt der Chicha-Musik in der Großstadt. Doch kann sie die alten Traditionen einfach durch neue ersetzen? 

Mit viel Ehrfurcht und Verständnis erschafft Álvaro Olmos Torrico ein bildgewaltiges Portrait der Anden, der indigenen Bevölkerung, die dort lebt, und der Faktoren, die diese Gemeinschaften auseinandertreiben. 

Kunst ist oft eng mit Tradition verwoben. Doch ist der Erhalt dieser Traditionen es wert, seine eigenen Bedürfnisse unterzuordnen?

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Regie Álvaro Olmos Torrico
Land Bolovien, Peru, Uruguay
Produktionsjahr 2025
Spieldauer 109 min
Sprache Quechua, Spanisch
Sprachfassung OmdU
Gattung Drama
Produktion Álvaro Olmos Torrico, Cecilia Sueiro Mosquera, Diego E. Sarmiento Pagan, Federico Moreira, Iris Sigalit Ocampo Gil
Produktionsfirma Empatia Cinema
Verleih Bendita Film Sales
Darsteller María Magdalena Sanizo, Marisol Vallejos Montaño
Kamera Nicolás Wong
Drehbuch Álvaro Olmos Torrico
Montage Álvaro Olmos Torrico, Irene Cajías
Ton Álvaro Rivero Torrico, Federico Moreira
Musik Cergio Prudencio, Marcelo Guerrero

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Über den Regisseur

Álvaro Olmos Torrico ist in Chochabamba in Bolivien geboren. Sein in 2019 erschienenes Film-Debut Wiñay war einer der ersten bolivischen Filme, die über Amazon Prime international veröffentlicht wurde. Torrico ist Gründer von BoliviaCine.com, der ersten SVoD-Platform für bolivisches Kino und hat an der Universität Privada Boliviana und der Escuela Andina de Cinematografía gelehrt. The Condor Daughter ist sein zweiter Spielfilm und wurde während seiner Entwicklung durch Ventana Sur und Cinélatino Toulouse im Bereich "Work in Progress" ausgezeichnet.


Pressestimmen

"Dieser Film zeichnet sich durch tiefgründige Recherche über Quechua-Hebammen aus, durch die seine Entstehung sich über sechs Jahre gezogen hat. Es handelt sich hier um eine einfühlsame Auseinandersetzung mit Jugend und der außergewöhnlichen Bedeutung der Selbstverwirklichung durch Musik, die als Form von Rebellion, Ausdruck, Heilmittel und Ruf nach Hause agiert." (Holly Jones für Variety) 

"Mit The Condor Daughter hat die Suche nach einer intimen Auseinandersetzung mit Jugend und dem Spannungsfeld zwischen dem, was ist, und dem, was sein kann, ein Ende. Umso schöner ist es, nebenbei noch etwas über eine Gesellschaft zu lernen, über die man vorher noch nicht viel wusste." (Lissete Lanuza Sáenz für fangirlish.com)






Internationaler Langfilm

The Condor Daughter
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