28.04. ‐ 03.05.2026
The Garden We Dreamed

The Garden We Dreamed

(El jardín que soñamos)

Joaquín del Paso

Etwas stimmt nicht mit dem scheinbar friedlichen Leben, das sich Junior und Esther in einem mexikanischen Wald aufgebaut haben. Das Paar aus
Haiti ist nur vorübergehend dort; sie verdienen sich ihr Leben mit Arbeiten für die lokale Mafia und haben für die beiden Töchter von Esther einen Zufluchtsort geschaffen. Der nur leider nicht von Dauer ist: Für die Familie ist ihr neues Zuhause nur eine Station auf der
Migrationsreise gen Norden. Sie geraten ungewollt in Spannungen zwischen den Einheimischen. Als Gewalt in die lebendige Klanglandschaft des wilden Waldes eindringt, wird klar, dass ihre Reise schnell weitergehen muss. Doch wo sollen sie endlich den Garten finden, von dem sie träumen?

Joaquín del Pasos dritter Langfilm zieht den Zuschauer mit seiner Intensität hinein, betont das üppige Grün sowie die lebendige Klanglandschaft des wilden Waldes und und stellt den Menschen als eindringende Figuren dar, die entschlossen sind, den Wald zu zerstören. 

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Regie Joaquín del Paso
Land Mexiko
Produktionsjahr 2026
Spieldauer 100 min
Sprache Haitianisch-Kreolisch, Spanisch
Sprachfassung OmeU
Gattung Drama
Produktion Joaquín del Paso, Fernanda de la Peza, Itzel Sierra, Eduardo Díaz Casanova
Produktionsfirma Amondo Cine & Cárcava Cine
Verleih m-appeal
Darsteller Nehemie Bastien, Faustin Pierre, Kimaëlle Holly Preville, Rut Aicha Pierre Nelson, Carlos Esquive
Kamera Gökhan Tiryaki
Drehbuch Joaquín del Paso
Montage Raul Barreras
Ton Anuar Yahya Valdovinos
Musik Rogelio Sosa, Kyle Dixon, Michael Stein
Sound Design Lena Esquenazi, Valeria Mancheva


MALAGA 2026: BESTE REGIE, BESTE KAMERA

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Über die Regie

Der mexikanische Regisseur Joaquín del Paso studierte an der Polnischen Nationalen Filmhochschule in Łódź, wo er einen Master of Arts absolvierte. Sein erster Spielfilm Maquinaria Panamericana feierte 2016 im Forum der Berlinale seine Premiere. Der Film wurde anschließend auf mehr als 60 internationalen Festivals gezeigt. The Hole in the Fence, sein zweiter Spielfilm, feierte seine Premiere bei den Filmfestspielen von Venedig in der Sektion Orizzonti. Joaquín ist Gründungsmitglied von Cárcava, einer Produktionsfirma mit Sitz in Mexiko-Stadt, und von Amondo Films, einem Filmkollektiv mit Sitz in Warschau, Delhi und Mexiko-Stadt.

Pressestimmen

„Als eines der Highlights des diesjährigen Panorama-Programms in Berlin ist The Garden We Dreamed eine kleine Produktion, die dennoch echte filmische Substanz besitzt – nicht zuletzt dank der eindrucksvollen Breitbildaufnahmen von Nuri Bilge Ceylans Stammkameramann Gökhan Tiryaki – und durch die eindringlichen menschlichen Konflikte, die diesen intimen, feinfühligen Film nach und nach in den Bereich eines atemberaubenden Überlebens-Thrillers katapultieren.“ – Guy Lodge, Variety

„Es gibt zahlreiche Filme, die sich mit den Geschichten von Flüchtlingen befassen, doch viele davon konzentrieren sich entweder auf das Trauma der Reise oder auf die kafkaesken bürokratischen Hürden bei der Beschaffung von Papieren, sobald sie an ihrem Zielort angekommen sind. Weitaus weniger bieten Momente der Stille und Besinnung, was den ersten Teil dieses einfühlsamen Porträts einer neu gefundenen Familie so ungewöhnlich und bewegend macht.“ – Wendy Ide, Screen Daily



Internationaler Langfilm

The Garden We Dreamed
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