18.04. ‐ 23.04.2023

The Worst Person in the World (Verdens verste menneske)

Joachim Trier

Julie geht auf die 30 zu. Die Angst, hinter Erwartungen zurückzubleiben, lastet auf ihr. Bereits zweimal hat sie den Berufsweg gewechselt und führt eine unglückliche Beziehung. In einer Welt, in der sie sich als Nebenfigur fühlt, lebt sie in existenzieller Angst und sucht nach etwas, das in ihr wieder einen Funken entfachen kann. Dieses Etwas findet sie bald in der Form eines Mannes. The Worst Person in the World mag die Form einer romantischen Komödie haben, aber das nuancierte Verständnis für die Komplexität seiner Hauptfigur geht tiefer als die intimen, lustigen, unerhörten und unerwarteten Szenen, mit denen er gefüllt ist. Das Porträt einer Generation von einem Filmemacher, der wie kein anderer den Zeitgeist des Lebens in unseren unsicheren Zeiten einfängt.

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Regie Joachim Trier
Land Norwegen / Frankreich / Schweden / Dänemark
Jahr 2021
Spieldauer 128 min
Sprache Norwegisch mit deutschen Untertiteln
Produktion Thomas Robsahm, Tom Kjeseth, Dyveke Bjørkly, Graver Andrea, Berentsen Ottmar
Darsteller Renate Reinsve, Anders Danielsen, Lie Herbert, Nordrum Hans, Olav Brenner, Helene Bjørnebye, Vidar Sandem
Kamera Kasper Tuxen
Drehbuch Joachim Trier, Eskil Vogt
Schnitt Olivier Bugge Coutté
Ton Kasper Rasmussen
Musik Ola Fløttum


Cannes 2021 - Gewinner Beste Schauspielerin & nominiert Palme D'or

Über den Regisseur

Joachim Trier, geboren in Kopenhagen und aufgewachsen in Norwegen, führte seine Oslo-Trilogie mit Reprise in 2006 ein, seinem Debut-Spielfilm. Der Trilogie folgte Oslo, 31. August (2011), welcher die Filmfestivals der Welt stürmte nachdem er in der Reihe Un certain regard in Cannes prämierte. Darauf folgte The Worst Person in the World (2021). Dazwischen führte er bei drei weiteren Filmen Regie, unter anderem dem Palme d’Or-Bewerber Louder than Bombs.

Pressestimmen

Ein aufrichtiges und zartes Meisterstück darüber, dass Coming-of-Age keine Altersgrenze hat – Liebe, für andere und uns selbst, ist es, was alle Risiken und Verluste lohnenswert macht. Selten wurde eine Geschichte wie diese so wunderschön erzählt. – Ella Kemp (Empire)

Er ist progressiv, kompromisslos feministisch und unvergessbar. – Sarah Bea Milner (Screen Rant)



Internationaler Langfilm