10.05. ‐ 15.05.2022

Anna di Paoli

Von einer reinen Frauen-Jury beim Filmfest München 2018 als „Beste Produzentin“ ausgezeichnet, sucht Anna de Paoli in ihren Produktionen nach dem „Riss in der Wirklichkeit“. Mit ihren Stärken in den Bereichen Entwicklung, Casting und Auswertung hat sie die Entstehung einzigartiger Auteur-Genre-Filme unterstützt, die weltweit auf A-Festivals vertreten waren und Preise gewannen wie den German Independence Award, die Goldene Lola und den Silver Méliès. Mit FILM MACHT SCHULE initiiert sie Begegnungen zwischen filmkünstlerischen Persönlichkeiten und Kindern/Jugendlichen. Ihre beruflichen Referenzen sind u.a. Leitende Dozentin für Filmproduktion an der DFFB, Programm-Managerin bei der Berlinale/Perspektive Deutsches Kino, Bestattungs-Trainee und Yoga-Lehrerin. Anna de Paoli lebt mit ihrer Familie in Berlin.

Jana Kreissl

Produzentin, wurde 1988 in München geboren. Nach zahlreichen Praktika im Bereich Film und Medien absolvierte sie ihr Theater-, Film- und Medienwissenschafts-Studium in Wien. Ihr Wunsch, selbst als Filmemacherin tätig zu sein, führte sie an die Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin, wo sie von 2014 bis 2020 Filmproduktion studierte. Ihr erster Langspielfilm „Das melancholische Mädchen“ (Regie: Susanne Heinrich) wurde mit dem Preis für den Besten Film auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis ausgezeichnet, war zweifach für den First Steps Award nominiert und für die Vorauswahl des Deutschen Filmpreises gelistet.

Nenad Čupić

Nenad Čupić ist Systemischer Coach, Trainer und Berater für Diversitätsorientierte Organisationsentwicklung. Er war Lehrbeauftragter und Dozent an deutschen Universitäten und an verschiedenen Theaterproduktionen beteiligt. Zu seinen inhaltlichen Schwerpunkten zählen: Diskriminierungskritik, Diversität, Rassismuskritik, Empowerment, (Neo)Kolonialismuskritik, Weißsein, koloniale Kontinuitäten, Klassismuskritik, Männlichkeit. Nenad Čupić ist Migrationsanderer und hat einen Magisterabschluss in Theaterwissenschaft, Psychologie und Pädagogik.

Sarah Bardehle

Sarah Bardehle studierte in München Theaterwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität. Während ihrem Studium widmete sie sich autodidaktisch der Pantomime und Clownerie. Anschließend arbeitete sie als Clown beim Circus Roncalli und bei verschiedenen Varieté Formaten. In dieser Zeit begann sie mit ersten filmischen Arbeiten. 2016 verließ sie die Bühne und arbeitete bei verschiedenen Film und Fernsehproduktionen. Schließlich begann sie 2018 ihr Regiestudium an der selbstorganisierten Filmschule filmArche e.V. in Berlin. Seit Mai 2020 ist sie Mitglied des Vorstandes der filmArche.

Martin Hagemann

Martin Hagemann (Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf; Produzent zerofiction film; Mitglied im Vorstand Deutsche Filmakademie)

Martin Hagemann wurde 1958 im Ruhrgebiet geboren und kam schon während seines Studiums (Geschichte, Germanistik) zum Film. Seit 1989 produzierte und koproduzierte er zahlreiche unabhängige Spiel- und Dokumentarfilme für den internationalen Markt, darunter Filme von Hal Hartley, Bela Tarr, Alexandr Sokurov, Peter Bogdanovich, Ra'anan Alexandrowicz, Roger Spottiswoode, Eddie Berger, Susan Gluth und anderen.

Seit 2010 hat er die Professur "Film- und TV-Produktion" an der Filmuniversität Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg inne, wo er derzeit Vizepräsident für Internationale Angelegenheiten ist.

Martin Hagemann ist Mitglied im Vorstand der Deutschen Filmakademie und arbeitet in verschiedenen Filmförderkommissionen und Aufsichtsgremien der deutschen Filmwirtschaft, er lebt in Berlin.

Sam Taylor

Sam Taylor (Film and Music Entertainment Limited)

SAM TAYLOR hat in den letzten 20 Jahren mit ihrer Firma Film and Music Entertainment Limited über 60 Filme produziert. Sie kann auf eine lange und konkurrenzlose Geschichte der Zusammenarbeit mit Europas führenden Filmemachern zurückblicken und hat mit 150 europäischen Partnern Filme im Gesamtwert von über 200 Millionen Dollar produziert.

Sie hat Beziehungen zu den besten Talenten in Europa, hat in über 60 Ländern auf der ganzen Welt gedreht und verfügt über die erwiesene Fähigkeit, hochwertige, einzigartige, düstere und fesselnde Drama- und Fernsehfilme zu produzieren.

Sam Taylors erster Film war der für den Academy Award nominierte Film Before the Rain. Seitdem hat sie mit Größen wie dem vierfachen Oscar-Nominierten Stephen Daldry (Vorsitzender von F&ME), Agnieszka Holland, dem Gewinner des Goldenen Bären Mark Dornford May, Dome Karukoski, Julien Temple, Pawel Pawlikowski, Naji Abu Nowar und vielen anderen zusammengearbeitet.

2019/20 produzierte sie Rudolphs How to Fake a War mit Jay Pharoah und Katherine Parkinson in den Hauptrollen und Ivan Tverdovksys russischen Thriller Jumpman. 2020/21 ist sie Koproduzentin von Servant (Drehbuch: Rebecca Lenkiewicz, Regie: Ivan Ostrochovsky) und Charlatan von Agnieszka Holland.

Derzeit entwickelt sie Spielfilme mit Naji Abu Nowar (Theeb), TV-Serien mit dem Titel Jesus Christ Airlines mit Hilary Salmons The Lighthouse, Ghosts of City X mit Rudolph Herzog und mehr.

Michela Ritondo

Lucia Recalde

Die gebürtige Spanierin Lucia Recalde Langarica ist Leiterin des Referats "Audiovisuelle Industrie und Medienförderprogramme" in der Generaldirektion (GD) für Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologie (CONNECT) der Europäischen Kommission. Zuvor gehörte sie zur Leitung der Generaldirektion Bildung und Kultur (EAC) als Referatsleiterin für Hochschulbildung, Innovation, Unternehmertum und das EIT (Europäisches Institut für Innovation und Technologie). Frau Recalde kam 1995 zur Europäischen Kommission und war bis 2006 in verschiedenen Positionen in der GD Beschäftigung und Soziales tätig. Sie begann ihre Karriere als politische Referentin in der Direktion für europäische Angelegenheiten der baskischen Regierung.

Edith Sepp

Edith Sepp, Film- und Fernsehregisseurin von Beruf, ist seit 2013 Geschäftsführerin des Estnischen Filminstituts. Sie begann ihre Filmkarriere in den frühen 1990er Jahren als Regieassistentin. Nach ihrem MA-Abschluss in Film- und Fernsehdrama an der Northern Media School in Großbritannien arbeitete sie in der Film- und Fernsehbranche als Regisseurin und Produzentin. Im Jahr 2010 wurde sie Filmberaterin des estnischen Kulturministers und leitete die Entwicklung der Strategie 2013-2020 des Estnischen Filminstituts, die 2021 bis 2030 verlängert wurde.

Seit 2014 ist sie Mitglied des EFAD-Vorstands, leitet seit 2015 den EFAD-Think-Tank und ist ab 2018 Vizepräsidentin; seit 2013 Ländervertreterin bei der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle (EAO) und im Creative Culture Management Board; seit 2013 stellvertretende Vertreterin Estlands bei Eurimages; ab 2020 Mitglied der Europäischen Filmakademie (EFA).

Katharina Uppenbrink

Katharina Uppenbrink ist seit Mai 2014 die Geschäftsführerin der Initiative Urheberrecht. In der Initiative Urheberrecht sind mehr als 40 deutsche Organisationen und Gewerkschaften zusammengeschlossen, die die Interessen von rund 140.000 Urhebern und ausübenden Künstlern vertreten. Die Initiative Urheberrecht ist vor allem auf Bundesebene tätig, engagiert sich aber auch vereinzelt auf Landesebene und in Brüssel.

Nach Ausbildung und Studium in Berlin und London war Frau Uppenbrink für verschiedene Verlage in Berlin tätig und leitete mehrere Jahre die Abteilungen Werbung, Vertrieb und Kundenbetreuung eines mittelständischen Verlags in Frankfurt/Main.

Im Jahr 2002 wurde sie Geschäftsführerin des Verbandes Deutscher Drehbuchautoren (VDD), der Interessenvertretung der Film- und Fernsehautoren in Deutschland, mit den Schwerpunkten Marketing und Organisation. Ab 2004 war sie auch für die nationale und internationale politische Arbeit des Berufsverbandes zuständig. Ihr Schwerpunkt lag dabei auf den Themen Urheberrecht und Filmförderung. Sie wurde in verschiedene Gremien der Filmförderungsanstalt (FFA) berufen. Sie war an der Gründung der Federation of Screenwriters in Europe (FSE) in Brüssel beteiligt und spielte eine führende Rolle bei der Entwicklung und Durchführung der World Conference of Screenwriters (WCOS) in Athen (2009), Barcelona (2012), Warschau (2014) und Berlin (2018).

Tine Kopf

Ralitsa Assenova

Rüdiger Suchsland

Stephan Holl

Stephan Holl (Rapid Eye Movies)

Stephan Holl, 1965 in Deutschland geboren, ist zusammen mit seiner Frau Antoinette Koester Mitbegründer von Rapid Eye Movies, einem deutschen Filmlabel, das sich mit Vertrieb, Produktion und Musik beschäftigt. Seit 1996 vertreibt Stephan hochästhetische und außergewöhnliche filmische Perlen und verhalf asiatischen Regisseuren wie Takeshi Kitano, Takashi Miike, Park Chan-wook und Kim Ki-Duk zum Durchbruch in Deutschland und vor allem dem populären indischen Kino in Europa.

Der anfängliche Fokus, vor allem nationale und internationale Filme zu vertreiben, wurde erweitert, indem Filmemacher und langjährige Wegbegleiter aus den unterschiedlichsten Kulturen und künstlerischen Bereichen - von der Musik über den Film bis zur bildenden Kunst - wie Khavn de la Cruz, Ashim Ahluwahlia, SABU, Christopher Doyle, Stereo Total, Mario Lombardo und Alexander Kluge zusammengebracht wurden. Filme zu kreieren und zu produzieren, die Grenzen überschreiten und sich über das Konventionelle hinwegsetzen.

Hannah Pilarczyk

Hannah Pilarczyk, geboren 1977 in Hamburg, nach Stationen bei der taz und bei NEON seit 2009 als Redakteurin im Kulturressort von SPIEGEL/SPIEGEL ONLINE. Mitglied im Beirat des Verbands der deutschen Filmkritik, des Marburger Kamerapreises und des Kuratorium vom Haus des Dokumentarfilms. Lehraufträge für Online-Journalismus und Filmkritik. Veröffentlichungen u.a.: "Ich hatte die Zeit meines Lebens. Der Film 'Dirty Dancing' und seine Bedeutung" (Verbrecher Verlag, 2012)

Johannes Thomsen

Anna Huth

Elena Diesbach

Christiane Schleindl

Luise Hauschild

Luise Hauschild ist in Leipzig geboren und aufgewachsen. Nach ihrem Produktionsstudium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin und der Produktion mehrerer erfolgreicher Kurzfilme gründete sie 2020 zusammen mit Mariam Shatberashvili die Produktionsfirma New Matter Films in Leipzig und Berlin, die sich auf Autorenfilme mit einem künstlerischen Ansatz fokussieren. Ihr erster Film “Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schauen?” von Alexandre Koberidze feierte im Berlinale Wettbewerb 2021 seine Premiere und wurde dort mit dem FIPRESCI Preis ausgezeichnet, gefolgt von weltweiten Verkäufen und Festival-Einladungen wie zum New York Film Festival, Karlovy Vary, Viennale oder dem BFI London Film Festival. Darüber hinaus hat New Matter Films mehrere Filme in Entwicklung und Postproduktion, wozu u.a. “Alle reden übers Wetter” von Annika Pinske zählt.

Claus Reichel

Claus Reichel ist Gesellschafter-Geschäftsführer der filmfaust GmbH Köln und Produzent für Spiel- und Dokumentarfilm. 2019 gewann er für sein Spielfilm-Debüt bei der 69. Berlinale den First Feature Award für “Oray” von Mehmet Akif Büyükatalay. 2020 war er für “Berzah” von Deren Ercenk für den deutschen Kurzfilmpreis nominiert. Claus ist Mitglied im Filmbüro NW, der AG DOK, Alumnus des Rotterdam Producers Lab, von Berlinale Talents und dem Mediengründerzentrum NRW. Derzeit produziert er den Musik-Dokumentarfilm “Liebe, D-Mark und Tod” von Cem Kaya und Mehmet Akif Büyükatalay sowie das Hybrid “Sirens Call” von Miriam Gossing und Lina Sieckmann. Darüber hinaus finanziert er den zweiten Spielfilm von Mehmet Akif Büyükatalay, “Hysteria”.

Biene Pilavci

Biene Pilavci begann 2005 ihr Regiestudium an der DFFB und realisierte hier zahlreiche Kurzfilme. Mit ihrem Drittjahresfilm Alleine Tanzen über die Kraft der Familie schloss Pilavci ihr Studium 2012 ab. 2013/‘15 entstand mit dem ZDF und ARTE Chronik einer Revolte – Ein Jahr Istanbul über die Sehnsucht nach einer Demokratie. Pilavci arbeitet als freischaffende Filmemacherin, Editorin und Autorin. Sie ist Mitgründerin der filmpolitischen Initiative NichtmeinTatort, des politischen Filmnetzwerks Neue Deutsche Filmemacher*innen, Stipendiatin des Berliner Senats für Kunst und Europa und Co-Kuratorin der Zusatzreihe des Berlinale Forums Fiktionsbescheinigung.

Oliver Zenglein

Oliver Zenglein wurde in München geboren. Nach Theaterhospitanzen, diversen Praktika und Jobs in der Filmbranche arbeitete er ab 1992 als Regieassistent für Film und Fernsehen. Ein schwerer Arbeitsunfall 1996 fesselte ihn ein Jahr ans Krankenhausbett. In dieser Zeit gründete er mit Vincent Lutz Crew United. 2001 beendete er seine Arbeit als Filmschaffender, um sich ausschließlich Crew United zu widmen. Crew United verbindet Menschen, um gemeinsam großartige Filme zu machen! Dazu vernetzen wir alle Filmschaffenden vor und hinter der Kamera, Produktionsfirmen, Dienstleister*innen und Agenturen über ihre gemeinsamen Filme. Gleichzeitig engagieren wir uns für eine starke Filmkultur und Filmwirtschaft, die von Fairness, Nachhaltigkeit, Transparenz, Weltoffenheit, Diversität, Freigeistigkeit, Mut und Toleranz durchdrungen und geprägt wird!

Benedikte Danielsen

Benedikte Danielsen (Das Norwegische Filminstitut)

Produktionsberaterin am Norwegischen Filminstitut in der Abteilung Produktion und Internationales, die sich mit internationaler Finanzierung, Koproduktion und dem Norwegischen Südfilmfonds befasst.

Hat einen Hintergrund im Produktionsmanagement von Spielfilmen und als Dokumentarfilmproduzentin. Arbeitete für das norwegische Creative Europe MEDIA Desk und als Projektmanagerin für das norwegische Incentive Scheme. Nationale Vertreterin für Norwegen bei Eurimages ab 2021.

Alex Traila

Pauline Durand-Vialle

Pauline Durand-Vialle, CEO von FERA, kommt ursprünglich aus Paris, Frankreich, und hat in den Bereichen Filmvertrieb und internationaler Verkauf gearbeitet. Sie kam zur FERA, nachdem sie zuvor fünf Jahre lang als stellvertretende Managerin für europäische Angelegenheiten bei La Société des réalisateurs de films (SRF) tätig war. Seit Februar 2014 ist sie Geschäftsführerin der FERA und hat im Dezember 2020 den Vorsitz des Beratenden Ausschusses der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle übernommen.

Costa-Gavras

Konstantínos Gavrás, international bekannt als Costa-Gavras, geboren am 10. Februar 1933 in Griechenland, ist Filmemacher und Präsident der Cinémathèque française. Im Alter von 19 Jahren zog er nach Paris, nachdem er sein Heimatland wegen der anti-royalistischen Haltung seines Vaters verlassen musste. Nach seinem Abschluss in Literatur an der Sorbonne-Universität studierte er im Anschluss an der französischen Filmhochschule Institut des Hautes Études Cinématographiques (IDHEC).

Als Assistent von Star-Regisseuren wie Henri Verneuil, René Clément und Jacques Demy entdeckte er seine Liebe zum Film, bevor er selbst auf dem Regiestuhl Platz nahm. 1969 gelang mit seinem Film „Z“ (Jurypreis in Cannes, Oscar für den besten internationalen Film) nach der gleichnamigen Romanvorlage von Vassilis Vassilikos der internationale Durchbruch.

Seit dem Beginn seiner Karriere zählt der heute 88-Jährige Regisseur zu einer führenden Figur des politischen Kinos. Im Jahr 2007 wurde er außerdem zum zweiten Mal zum Präsidenten der Cinémathèque française ernannt, nachdem er dieses Amt bereits in den 1980er Jahren innehatte. „Adults in the Room“ des heute mehrfachen Oscarpreisträgers Costa-Gavras feierte im August 2019 beim Filmfestival in Venedig seine Premiere.

Cécile Despringre

Exekutivdirektorin der Gesellschaft der Audiovisuellen Autoren (SAA)

Cécile Despringre hat an der Universität Paris I internationales und europäisches Recht studiert und einen Master-Abschluss in internationalem Wirtschaftsrecht erworben. Nach einem Praktikum bei der Delegation der Europäischen Kommission in Genf trat sie 1997 als Referentin für europäische Angelegenheiten bei der SACD ein. Im Jahr 2001 wurde sie zur stellvertretenden Direktorin für europäische Angelegenheiten und Handelsverhandlungen ernannt. Von 2006 bis 2009 war sie Geschäftsführerin der FERA, bevor sie 2010 das Angebot erhielt, die SAA zu gründen. Die SAA vereint heute 33 Organisationen für die kollektive Rechtewahrnehmung in 25 Ländern und setzt sich für ein hohes Schutzniveau für europäische Drehbuchautoren und Regisseure sowie für die kollektive Wahrnehmung ihrer Urheberrechte ein.

Seit März 2020 ist Cécile Präsidentin des Verwaltungsrats von Cineuropa.

David Kavanagh

Mark Reid

Florine Wiebenga

Alexandra Gramatke

Marcus S. Kleiner

Marcus S. Kleiner ist Vizepräsident Kreativität und Interaktion an der SRH Berlin University of Applied Sciences, Professor für Kommunikations- und Medienwissenschaften, Studiengangleiter des Masterstudiengangs Medien und Kommunikation sowie Publizist. Mit dem Schriftsteller Oliver Uschmann und dem Schauspieler Dominik Buch denkt er im Podcast "Nix für Umme - aus dem Leben dreier Kreativmalocher" über das Überleben in den unterschiedlichen Kulturbranchen nach. Aktuelle Buchpublikationen "Streamland. Wie Netflix, Amazon Prime und Co. unsere Demokratie bedrohen" und "Deutschland 151. Porträt eines bekannten Landes in 151 Momentaufnahmen".

Website: www.medienkulturanalyse.de

Instagram: marcus.s.kleiner

Aurélie Hsiao

Vinzenz Hediger

Anders Rune

Karin Jurschick

Malte Hagener

Malte Hagener ist Professor für Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Geschichte, Ästhetik und Theorie des Films an der Philipps-Universität Marburg. Forschungsschwerpunkte: Film- und Mediengeschichte, Filmtheorie, Medienbildung. Publikationen als Autor Filmtheorie zur Einführung (mit Thomas Elsaesser), Hamburg: Junius 2007 (fünfte Auflage; zalreiche Übersetzungen ); Moving Forward, Looking Back. The European Avant-garde and the Invention of Film Culture, 1919-1939, Amsterdam University Press 2007; als Herausgeber The Emergence of Film Culture. London: Berghahn 2014, Medienkultur und Bildung. Ästhetische Erziehung im Zeitalter digitaler Netzwerke. Frankfurt: Campus 2015 (mit Vinzenz Hediger), Handbuch Filmanalyse. Wiesbaden: Springer 2020 (mit Volker Pantenburg).

Leiter des Volkswagen-Projekts „DiCi-Hub – A Research Hub for Digital Film Studies" (2021-2026), des DFG-Projekts „media/rep/plus/ - Ausbau des Open-Acess-Repositoriums für die Medienwissenschaft" (2021-2024), Antragsteller (Principal Investigator) beim DFG-Graduiertenkolleg „Konfigurationen des Films" (2017-2021), Antragsteller und Co-Sprecher beim Konsortium „NFDI4Culture. Consortium for Research Data on Material and Immaterial Cultural Heritage" (2020-25).

Paulina Lorenz

Paulina Lorenz studierte Film, Musik und visuelle Kultur an der Universität Hildesheim und der Brown University und hat einen M.A. in Migration Studies von der Universität Kopenhagen. 2015 war sie Mitbegründerin des Filmkollektivs JÜNGLINGE, das queer-feministische und postmigrantische Perspektiven in Film, Fernsehen und Populärkultur erforscht. Zusammen mit Faraz Shariat und Raquel Dukpa entwickelt und produziert sie Spielfilme und Serien, wie den Kinofilm FUTUR DREI (2020). Außerdem arbeitete sie als Autorin für die sechste Staffel DRUCK, der deutschen Adaption der norwegischen Jugendserie SKAM.

Anne Chebu

Anne Chebu ist 1987 in Nürnberg geboren, hat Multimedia und Kommunikation an der Hochschule Ansbach studiert und 2012 beim NDR volontiert in Hamburg, Hannover und Kiel. Danach ging es für sie zurück nach Nürnberg, für ein paar Monate nach London bis sie 2018 mit ihrem Ehemann nach Frankfurt am Main zog.

Ihre Bachelorarbeit hat Anne Chebu über „Schwarze Menschen in deutschen Medien“ geschrieben, daraus entstand auch ihr Buch, das 2014 erschien: „Anleitung zum Schwarzsein“ - darin geht es um afrodeutsche Perspektiven, Schwarze deutsche Geschichte und alltäglichen Rassismus.

Von 2015 bis 2020 war Anne Chebu beim Bayerischen Rundfunk als TV-Journalistin und Moderatorin tätig („Frankenschau“). Von 2019 bis 2021 moderierte sie im Hessischen Rundfunk die Fernsehsendungen „herkules“ und „Engel fragt“. Aktuell ist Anne Chebu für den Hessischen-Rundfunk als Live-Reporterin für „Hallo Hessen“ und „die Ratgeber“ im Einsatz. Seit 2020 arbeitet Anne Chebu außerdem als On-Reporterin und Journalistin für das ZDF („Volle Kanne – Service täglich“).

Seit vielen Jahren ist sie Mitglied der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V. (ISD) und aktiv bei den neuen deutschen Medienmacher*innen e.V.

Anja Willmann

Julie Kania

Julie Kania ist geschäftsführende Direktorin der Stiftung Kuratorium junger deutscher Film, eine der bedeutendsten Fördereinrichtungen für den Filmnachwuchs. Aufgewachsen in Hessen, studierte sie zunächst Publizistik und Filmwissenschaften in Mainz und absolvierte im Anschluss das internationale Masterstudium Audiovisual and Cinema Studies in Frankfurt/Main, London und Barcelona. Als freie Journalistin und Kulturkritikerin war Julie Kania für diverse Online- und Printmedien tätig. Redaktionelle Erfahrungen sammelte sie u.a. beim Südwestrundfunk (SWR) und beim Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF), wo sie über mehrere Jahre bei dem TV-Magazin 3sat/Kulturzeit mitwirkte.

Katarzyna Siniarska

Katarzyna Siniarska (New Europe Film Sales)

Katarzyna Siniarska ist Vertriebsagentin und Produzentin. In der laufenden Amtszeit (2022-203) ist sie Ko-Präsidentin von Europa International, dem europäischen Verband der Filmverleiher. Sie absolvierte an der Universität Warschau experimentelle interdisziplinäre Einzelstudien in Geisteswissenschaften und das Programm für kreative Produzenten der Wajda-Filmschule (2011). Sie ist Absolventin von EAVE Puentes (2014/2015) und Screen Leaders (2014).

Seit Januar 2013 ist sie Teil der in Warschau ansässigen Boutique-Weltvertriebsagentur New Europe Film Sales, zunächst als Sales Executive, dann als Head of Sales und Partnerin des Unternehmens. New Europe arbeitet mit internationalen Inhalten und verkauft diese an alle Rechte-, Kino-, TV- und VOD-Käufer in der ganzen Welt.

Die Filme laufen regelmäßig auf den wichtigsten Festivals wie Cannes, Berlinale, Venedig, Toronto, Sundance, Rotterdam, Karlovy Vary und Tribeca und werden weltweit vertrieben. New Europe hat eine großartige Erfolgsbilanz bei der Unterstützung des Autorenkinos und einzigartiger Stimmen (der von A24 vertriebene Film "Lamb", der bei den Academy Awards® für den besten internationalen Spielfilm nominierte Film "Corpus Christi", der Gewinner des besten Drehbuchs von Venedig 77 "The Disciple", der UCR-Gewinner von Cannes und der isländische Oscar-Anwärter "Rams").

Ada Solomon

Ada Solomon ist eine rumänische Produzentin und Gründerin von Hi Film Productions und Micro Film. Sie hat über 70 Filme produziert, darunter: BAD LUCK BANGING OR LOONY PORN (Radu Jude, 2021, Goldener Bär Berlin), AFERIM! (Radu Jude, 2015, Silberner Bär Berlin) und CHILD'S POSE (Calin Netzer, 2013, Goldener Bär Berlin). Sie hat mit prominenten Filmemachern wie Ivana Mladenovic, Alexandru Solomon, Razvan Radulescu, Federico Bondi und Adriano Valerio zusammengearbeitet und war ausführende Produzentin für Maren Ades TONI ERDMANN (2016). Solomon ist geschäftsführender Vorsitzender des EWA-Netzwerks, stellvertretender Vorsitzender der EFA, nationaler EAVE-Koordinator, Vorstandsmitglied des ACE-Netzwerks, Gründungsmitglied der Allianz rumänischer Produzenten und Gewinner des Europäischen Koproduktionspreises der EFA - Prix Eurimages.

Klemen Dvornik

Klemen Dvornik (1977) machte seinen Abschluss in Film- und Fernsehregie an der AGRFT (Akademie für Theater, Radio, Film und Fernsehen) in Ljubljana, Slowenien.

Bis heute hat er bei mehr als 500 Shows verschiedener Genres und mehr als 20 Dokumentarfilmen, Kurz- und Langfilmen sowie Live-Konzerten Regie geführt und neun nationale und internationale Preise erhalten (bester Film, bester Dokumentarfilm, Studentenpreis, Publikumspreis). 2010 begann er seine Arbeit an der AGRFT.

Im Herbst 2017 wurde er zum Assistenzprofessor für Fernsehregie ernannt und ist derzeit Präsident der Allianz der slowenischen Filmemacherverbände und Vorsitzender des Aufsichtsrates der AIPA, der Verwertungsgesellschaft der Autoren, Interpreten und Filmproduzenten audiovisueller Werke in Slowenien.

Rebcecca O'Brien

Rebecca O'Brien ist seit über dreißig Jahren als unabhängige Filmproduzentin tätig. Sie hat siebzehn Spielfilme unter der Regie von Ken Loach produziert, darunter LAND AND FREEDOM, SWEET SIXTEEN und THE ANGELS' SHARE. Sowohl THE WIND THAT SHAKES THE BARLEY (2006) als auch I, DANIEL BLAKE (2016) gewannen die Goldene Palme bei den Filmfestspielen von Cannes. Zu ihren weiteren Produktionen gehören BEAN (Regie: Mel Smith), PRINCESA (Regie: Henrique Goldman) und VERSUS: DAS LEBEN UND DIE FILME VON KEN LOACH. Vor kurzem hat sie die Produktion von MY SON unter der Regie von Christian Carion mit James McAvoy und Claire Foy in den Hauptrollen abgeschlossen.

O'Brien ist derzeit im Vorstand des British Screen Forum, des Traverse Theatre in Edinburgh und der European Film Academy, wo sie stellvertretende Vorsitzende ist. Zusammen mit Ken Loach und dem Drehbuchautor Paul Laverty leitet sie die Produktionsfirma Sixteen Films.

Marc Dumoulin

Marc du Moulin kam im Juni 2018 als Generalsekretär zum ECSA. Er verfügt über ein tiefgreifendes Verständnis der Funktionsweise der Kreativwirtschaft und über umfangreiche Erfahrung in europäischen Angelegenheiten. Zuvor arbeitete er für die European Film Agency Directors, die Motion Picture Association, die Europäische Kommission (GD CNECT) und für Eurocinema. Marc hat einen Master-Abschluss in UK-EU-US-Urheberrecht vom King's College London und einen Master-Abschluss in Europäischen Studien vom Katholischen Institut in Paris. Er spricht fließend Englisch, Französisch und Spanisch.

Melanie Blocksdorf

Melanie Blocksdorf ist Produzentin bei der Achtung Panda! Media und übernahm gemeinsam mit Geschäftsführerin und Produzentin Jamila Wenske die Leitung des Unternehmens im Sommer 2019.

Die Alumna des International Producing Programs der ifs Köln betreut seit 2015 deutsche und internationale Kinoprojekte von der Entwicklung bis zur Auswertung.

Blocksdorf produzierte als deutsche Koproduzentin unter anderem die Kinospielfilme GUTLAND (Regie: G. van Maele), den auf der Berlinale 2021 mit dem silbernen Bären für beste Regie ausgezeichneten Antikriegsfilm NATURAL LIGHT (Regie: D. Nagy) und COMPARTMENT No 6 (Regie: J. Kuosmanen), der auf dem Filmfestival in Cannes 2021 den Grand Prix du Jury gewann

Charlotte Giese

Claus Noer Hjorth

Jenni Zylka

Geheimagentin Jenni Zylka ist Film-, Musik- und Medienautorin (u.a. Spiegel, taz, Tagesspiegel), Kulturkommentatorin beim RBB, MDR und Deutschlandradio, schreibt Bestseller und Drehbücher, kuratiert die Filmauswahl für die Berlinale, ist Jurorin beim Grimme-Preis, moderiert Filmgespräche und Pressekonferenzen für u.a. die Berlinale, das Filmfest Emden und das Filmfest Dresden, prüft Fernsehinhalte für die FSF, und unterrichtet Journalismus an der amd Berlin.

Christopher Bausch

Matthieu Bakolas

Femi Kolade

Jitka Hejtmanová

Susanne Heinrich

Die Pfarrerstochter aus Ostdeutschland hat im Alter von 19 bis 25 vier Bücher geschrieben und erhielt für ihre literarische Arbeit zahlreiche Stipendien und Preise, u.a. die Einladung zum Wettlesen um den Bachmannpreis und Aufenthaltsstipendien an der Villa Aurora L.A., der Casa Baldi Olevano Romano (Villa Massimo) und am Schloss Solitude Stuttgart.

Seit 2012 studierte sie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin Regie. Ihr Abschlussfilm DAS MELANCHOLISCHE MÄDCHEN gewann 2019 den Max-Ophüls-Preis »Bester Spielfilm« und den Hauptpreis beim Neisse Filmfestival. Heinrich schreibt gelegentlich journalistisch und unterrichtet an Filmhochschulen. Sie wohnt mit ihrer Tochter in Leipzig.

Tonio Kellner