Zukunft Deutscher Film - Der Podcast

Zukunft Deutscher Film ist Initiative, Kongress, Vision und Pamphlet. Ab sofort ist Zukunft Deutscher Film auch Podcast. In unregelmäßigen Abständen diskutieren Filmschaffende ohne Punkt und Komma über die Ideen, die hinter der Initiative „Zukunft Deutscher Film" stehen.

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19.04.2020

Der Deutsche Film – schon wieder in der Krise und diesmal richtig!

Die Krise hat die Filmbranche hart getroffen. Egal welche Sorgen es vor Corona gab, Drehstopp, geschlossene Kinos und eine existenzbedrohende wirtschaftliche Situation überschatten die Diskussionen von gestern. 

In der ersten Podcastfolge müssen wir also darüber sprechen, wie es der deutschen Filmwelt in der Krisenzeit geht. Im Gespräch: Jenni Zylka, Schriftstellerin, Journalistin und Branchenspezialistin, mit Oliver Zenglein, Geschäftsführer von Crew United, und Peter Hartig, Herausgeber der Zeitschrift Cinearte.

Die Themen der Folge: Welche Gewerke sind akut von der Krise betroffen? // Bisherige Hilfsmaßnahmen // Wie reagieren Fernsehsender und Filmförderungen? // Wie verändert die Krise die Branche nachhaltig? // Neue Solidarität - kann auch Gutes aus der Krise entwachsen? // Auswirkungen der Krise auf die FFG-Novellierung // Auswirkungen der Krise auf die Kinos 

Download (mp3, 32,97 MiB)

20.04.2020

Schicksal als Chance oder steht der deutsche Film vor dem Bankrott?

Unter der Schirmherrschaft von Edgar Reitz fanden sich 2018 über 100 Filmschaffende im Zoopalast in Frankfurt zu einem Kongress zusammen, um gemeinsam über die grundlegenden Probleme der deutschen Filmkultur nachzudenken. Der Bogen wurde weit gespannt: von Förderung & Finanzierung über Ausbildung & Filmnachwuchs bis hin Distribution & Kinokultur. Am Ende wurden die Frankfurter Positionen verlesen, die eine grundlegende Reform im deutschen Filmsystem fordern. 

Einer, der beim Kongress Zukunft Deutscher Film vor zwei Jahren dabei war, ist Martin Hagemann (Produzent zero fiction film, Professor Filmuniversität Babelsberg, Vorstandsmitglied Deutsche Filmakademie etc.). In unserer zweiten Podcastfolge spricht er mit die Schriftstellerin, Journalistin und Branchenspezialistin Jenni Zylka über das Ergebnispapier  und die Auswirkungen der aktuellen Krise auf die Filmbranche.

Die Themen der Folge: Was hat sich seit den „Frankfurter Positionen“ im deutschen Film getan? // Hilfsmaßnahmen in der Krise // Das Streaming-Angebot von Verleihern und Kinos – ist das der richtige Weg? // Die Folgen der Krise für Arthouse- und Mainstream-Filme //  Die Krise als Einflussnehmer zukünftiger Narrative // Was bedeutet die Krise für internationale Koproduktionen? // Wie nachhaltig wird die Krise die Branche beeinflussen? // Kontakteinschränkungen in der Krise: Kommen CGI und Animation jetzt mehr zum Einsatz?

Download (mp3, 21,65 MiB)

30.04.2020

Der Virus von Rechts außen

Die Corona-Krise hat den zweiten Kongress „Zukunft Deutscher Film" im April vorerst verhindert. Neben zentralen Zukunftsfragen der Filmkultur wollten wir auch die gegenwärtigen Probleme und Herausforderungen unserer Zeit diskutieren, die uns regelmäßig den Atem verschlagen. Dazu gehört vor allem auch die Bedrohung von rechts, die länderübergreifend in Europa und der Welt die politische Ordnung bedroht. Mal erscheint sie als populistische Counterkultur, mal ganz offen in einer nationalistischen Regierung. Aber Achtung! Nicht gleich pauschalisieren, es gibt auch positive Entwicklungen.

 Mit Fokus auf den Kulturbetrieb hat sich Filmkritiker Rüdiger Suchsland mit Sabine Adler über die Situation in Polen und der Ukraine unterhalten. Adler ist Leiterin des Reporterpools und Korrespondentin der erweiterten Osteuropa-Berichterstattung des Deutschlandfunks. 

Die Themen der Folge: Was bedeutet Kulturpolitik in Osteuropa, insbesondere in Polen und der Ukraine? // Wie lassen sich Patriotismus, Nationalismus, Rechtspopulismus und Rechtsextremismus fassen und differenzieren? // Die Rolle des Rechtsextremismus und Rechtspopulismus in Osteuropa (insbesondere Polen): Welche Rolle spielen die Regierungen?  // Der Vergleich zu Deutschland: Was sind Unterschiede und Gemeinsamkeiten? Welche Verbindungen zwischen Rechtsextremisten untereinander (von Osteuropa nach Deutschland) existieren?

Download (mp3, 43,03 MiB)

In unregelmäßigen Abständen veröffentlichen wir hier weitere Folgen von ZUKUNFT DEUTSCHER FILM – DER PODCAST.

Podcaster*innen

Jenni Zylka

Geheimagentin Jenni Zylka ist Film-, Musik- und Medienautorin (u.a. Spiegel, taz, Tagesspiegel), Kulturkommentatorin beim RBB, MDR und Deutschlandradio, schreibt Bestseller und Drehbücher, kuratiert die Filmauswahl für die Berlinale, ist Jurorin beim Grimme-Preis, moderiert Filmgespräche und Pressekonferenzen für u.a. die Berlinale, das Filmfest Emden und das Filmfest Dresden, prüft Fernsehinhalte für die FSF, und unterrichtet Journalismus an der amd Berlin.

Oliver Zenglein

Oliver Zenglein wurde 1970 in München geboren. Nach Theaterhospitanzen, diversen Praktika und Jobs in der Filmbranche arbeitete er ab 1992 als Regieassistent für Film und Fernsehen. Ein schwerer Arbeitsunfall 1996 fesselte ihn für ein Jahr ans Krankenhausbett. In dieser zeit gründete er mit Vincent Lutz Crew United. 2001 beendete er seine Arbeit als Filmschaffender, um sich ausschließlich Crew United zu widmen. Oliver Zenglein lebt mit Frau und Tochter in München.

Martin Hagemann

Produzent zahlreicher international erfolgreicher Spiel- und Dokumentarfilme und Inhaber und Geschäftsführer der zero fiction film. Mitglied der AGDOK, der Europäischen Filmakademie, des Verwaltungsrats und der Richtlinienkommission der FFA, der Auswahlkommission der Spielfilmförderung der BKM sowie Vorstandsmitglied der Deutschen Filmakademie. 2009 wurde Martin Hagemann auf die Professur für Film- und Fernsehproduktion an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf berufen, wo er seit 2017 auch der Vizepräsident für Internationales ist.

Rüdiger Suchsland

Rüdiger Suchsland ist Journalist, Autor und Regisseur. Er studierte Geschichte, Philosophie und Politik. Seitdem Arbeit als freier Journalist und Kritiker. Hinzu kommen gelegentliche Lehraufträge und Buchbeiträge. Thematische Schwerpunkte seiner Arbeit sind Film, Theorie, Popkultur und Asien. Seit 1997 ist er Redakteur beim Internetmagazin artechock. Seit 1998 Arbeit für verschiedene Filmfestivals, Teilnahme in internationalen Jurys. Seit 2004 in wechselnden Funktionen im Vorstand des VDFK(Verband der deutschen Filmkritik). Seit 2014 auch Filmregisseur.

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