Film. Kunst. Jetzt. – 6. Kongress Zukunft Deutscher Film
Vom 29. April bis 2. Mai 2026 verwandelt sich Frankfurt erneut in das Zentrum der deutschsprachigen Film- und Kulturbranche: Zum 6. Kongress Zukunft Deutscher Film kommen Film-, Kultur- und Medienschaffende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen zusammen, um vier Tage lang über die drängenden Fragen von Film, Kino und Gesellschaft zu debattieren. In diesem Jahr steht alles unter dem Leitmotiv „Kunst“.
Nicht zufällig. Denn Kunst ist seit jeher ein Ort, an dem gesellschaftliche Umbrüche sichtbar, verhandelbar und erfahrbar werden. Gerade in Zeiten von Beschleunigung, Verunsicherung und technologischer Überformung stellt sich dringlicher denn je die Frage: Wie geht es weiter – ästhetisch, politisch, institutionell?
Das Kino war von Anfang an ein Zwitterwesen: geboren aus Technik, geprägt vom Spektakel und zugleich ein Raum, in dem sich Kunstformen mischten wie Farben auf einer nassen Leinwand. Theater, Malerei, Fotografie, Musik – alles floss hinein, um sich in etwas Eigenes zu verwandeln. Heute, über 130 Jahre später, steht der Film erneut zur Debatte: in einer Zeit, in der digitale Technologien, Algorithmen und KI den Kinosaal herausfordern.
Der Kongress Zukunft Deutscher Film widmet sich der Frage, wie sich Film im Spannungsfeld von Kunst, Markt und Technologie behauptet – und was geschieht, wenn Film selbst zum Gegenstand künstlerischer Reflexion wird. Es geht um das Kino über Kunst ebenso wie um das Kino als Kunst: um Autorschaft, kuratorische Praxis, neue Präsentationsformen und veränderte Weisen der Wahrnehmung von Bewegtbildern.
Der Kongress versteht sich als Labor: als Ort für Gespräche, Widerspruch, Experimente und Allianzen.
Dazu möchten wir euch alle schon jetzt ganz herzlich einladen. Notiert euch das Datum: 29. April bis 2. Mai 2026