„6 Minuten 66“ – ein dokumentarisches Experiment // Im Anschluss: Neue Wege im deutschen Film


Vortrag & Panel

Ein dokumentarisches Experiment von Julius Feldmeier

Julius Feldmeier, Jakob Lass, Tini Tüllmann und Linus de Paoli (tbc)

Moderation: Urs Spörri

Ein Hotelzimmer. Eine Kamera. Für 6 Minuten und 66 Sekunden werden junge Filmemacherinnen und -macher mit der Frage nach der Zukunft des Kinos konfrontiert. Es gelingt das dokumentarische Experiment eines filmpolitischen Perspektivwechsels, angelehnt an Wim Wenders’ „Chambre 666“. Auf die Vorstellung des Projekts durch Julius Feldmeier folgt die Diskussion: Welche Wege gehen junge Filmemacherinnen und -macher, um ihre Projekte trotz vieler Widrigkeiten umzusetzen und zu vermitteln?


Julius Feldmeier gelang der Durchbruch als Hauptdarsteller in Katrin Gebbes „Tore Tanzt“, der 2013 in Cannes lief und für den er als bester Schauspieler beim Bundesverband Regie und als bester Nachwuchsschauspieler vom Bundesverband Schauspiel ausgezeichnet wurde. „6 Minuten 66“ ist sein Regiedebüt.



Jakob Lass ist einer der führenden Vertreter des German Mumblecore. Mit „Love Steaks“und „Tiger Girl“ gelangen ihm zwei viel beachtete, weitgehend improvisierte Langspielfilme. Als „Fogma“ beschreibt er seine familiäre Art des Umgangs am Set und beim Drehen. In „6 Minuten 66“ ist er einer der befragten Filmemacher. 


Tini Tüllmann erhielt für ihr privat finanziertes Regiedebüt „Freddy/Eddy“ – ein Psychothriller à la Dr. Jekyll/Mr. Hyde – den zum ersten Mal vergebenen Heinz-Badewitz-Preis bei den Hofer Filmtagen 2016 und entwickelte ein Modell des Eigenvertriebs. 


Linus de Paoli studierte an der dffb in Berlin. Bereits sein Abschlussfilm „Dr. Ketel - Der Schatten von Neukölln“ war international auf Festivals erfolgreich. 2014 erschien der von ihm gemeinsam mit Anna de Paoli produzierte Horrorfilm „Der Samurai“. Neben seiner Filmarbeit schreibt er Musik für Zeichentrickserien und seine Rockband.  Die Weltpremiere seines neuen unabhängig finanzierten Langspielfilm „A Young Man with High Potential“ steht kurz bevor.


 

Urs Spörri ist Filmwissenschaftler, Kulturmanager und Moderator bei zahlreichen Festivals. Für das Deutsche Filmmuseum in Frankfurt kuratiert er Programme mit dem Schwerpunkt deutsches Kino und ist inhaltlich an der Gestaltung dieses Kongresses beteiligt. Als Kolumnist schreibt er für kino-zeit.de über Entwicklungen im aktuellen deutschen Filmgeschehen.


Bitte beachten Sie: Für die Teilnahme am Panel ist eine Akkreditierung für den Kongress Zukunft Deutscher Film erforderlich.

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Entstehungsjahr 2018
Kategorie Zukunft Deutscher Film
Sprache Deutsch


Im Anschluss: Neue Wege im deutschen Film
Zukunft Deutscher Film

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