Barstow, California

Rainer Komers

In Anwesenheit des Regisseurs Rainer Komers.

Im Nirgendwo, an der Route 66 zwischen Los Angeles und Las Vegas, liegt die Kehrseite des amerikanischen Traums. In der Kleinstadt Barstow ist die neoliberale Ideologie nie angekommen. Stattdessen scheint die Zeit hier still zu stehen. Die endlose Weite der kalifornischen Prärie hat den Ort von der Außenwelt abgeschnitten. Ausgedörrte Seelen erinnern sich an früher und erzählen von gescheiterten Träumen. Zu dem Rauschen vorbeirollender Güterzüge erklingen die Gedichte des lebenslang inhaftierten Mörders Stanley „Spoon“ Jackson. Einst war seine Familie voller Hoffnung in die Gegend gekommen. Doch mittlerweile ist nicht nur in seinen Worten Trostlosigkeit eingekehrt.

Der dritte Teil der The American West Trilogy von Rainer Komers ist ein vielschichtiges Porträt der Landschaften der Mojave-Wüste und des dortigen Lebens. 

Bereits in Nome Road System (2004) und Milltown, Montana (2010) besuchte Rainer Komers den dünn besiedelten Westen der USA. Für Barstow, California korrespondierte der Regisseur seit 2008 mit Stanley Jackson. Herausgekommen ist eine kontemplative Dokumentation, die bei der Duisburger Filmwoche mit dem von arte gestifteten Hauptpreis ausgezeichnet wurde. An der Realisierung des Films war die Frankfurter Produktionsfirma strandfilm beteiligt. 

28. März 2019

18:00 Uhr, Kino des DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum

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Regie Rainer Komers
Jahr D/USA 2018
Kategorie Regionaler Langfilmwettbewerb
Spieldauer 76 min
Sprache OmdU
Produktion kOMERS.film, strandfilm
Darsteller Stanley „Spoon“ Jackson, Abraham Jackson, Ray Jackson u.a.
Kamera Rainer Komers
Drehbuch Rainer Komers, Stanley „Spoon“ Jackson
Schnitt Gregor Bartsch
Ton Michel Klöfkorn


Regionaler Langfilmwettbewerb

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