Lysis

Rick Ostermann

Zehn Jahre, nachdem sie sich zum letzten Mal gesehen haben, seilen sich Felix und sein Vater von einem Heißluftballon in ein einsames Flusstal ab. Ein Abenteuerurlaub soll sie einander wieder näherbringen. Während der Vater die gemeinsame Zeit genießt, schweigt der Sohn: Viele Jahre fühlte er sich im Stich gelassen und kann dies weder verbergen, noch vergessen. Bald schon lässt der 16-Jährige seinen Gefühlen freien Lauf – es geht nicht mehr nur um die Vergangenheit, sondern um das Überleben in der Wildnis …

Lysis ist ein Experiment – keine klassische Kamera, kein Drehbuch im eigentlichen Sinne, sondern: Drei GoPro-Kameras und zwei Darsteller. Seinen dokumentarischen Einschlag verdankt der Film auch dem Umstand, dass diese nur mit minimalen szenischen Ausweisungen ausgestattet wurden: Das Publikum sieht immer genau das, was die Figuren sehen.

Die Uraufführung des Films Lysis, bei dem der Hessische Rundfunk redaktionell mitwirkte, fand 2018 in Tallinn im Rahmen des Black Nights Film Festivals statt. Einem deutschen Publikum wurde er erstmals auf dem Filmfestival Max-Ophüls-Preis in Saarbrücken nähergebracht. Lysis ist nach Krieg (2017) und Wolfskinder (2012) Rick Ostermanns dritter Spielfilm und wurde in nur zehn Tagen in der Bergwelt Tirols gedreht.


Mehr Informationen Lichter FilmfestLichter Filmfest

Regie Rick Ostermann
Jahr D 2018
Kategorie Regionaler Langfilmwettbewerb
Spieldauer 92 min
Sprache Deutsche OV
Produktion Stefan Sporbert, Rüdiger Heinze, Rick Ostermann
Darsteller Oliver Masucci, Louis Hofmann
Kamera Oliver Masucci, Louis Hofmann
Drehbuch Rick Ostermann
Schnitt Julia Dupuis, Barbara Gies
Ton Marcus Vetter, Björn Wiese
Musik Patrick Christensen


Hessenpremiere
Regionaler Langfilmwettbewerb

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