VR Storytelling Screening XI

Astrid Schult, Jürgen Brügger, Jörg Haaßengier, Marc Zimmermann, Sngmoo Lee, Kuan Yuan Lai, Benoit Felici

Berlin Terror – Die ersten Helfer vom Breitscheidplatz

Regie: Astrid Schult, Jürgen Brügger, Jörg Haaßengier 

(D 2018 //dt. OV // Dauer: 10 Min.)

12 Tote und 56 Verletzte. Die traurige Bilanz des schwersten, islamistisch motivierten Terroranschlags in der Geschichte der Bundesrepublik. Wie macht man einen Film darüber – und dann auch noch im so außergewöhnlich exponierenden Medium VR? Berlin Terror beschäftigt sich mit den Erzählungen der Ersthelfer*innen, stellt die Ereignisse nur in skizzenhaften Nachzeichnungen dar, belehrt nicht und deutet nicht, sondern zeigt und macht erfahrbar, was sich an jenem Tag im Dezember 2016 zutrug. Ein beeindruckender Film, der sich der Mittel des 360° Films souverän bedient, ohne den Respekt vor den Opfern zu verlieren.

Conscious Existence

Regie: Marc Zimmermann

(D 2018 // engl. OV // Dauer: 12 Min.

Ein Feuerwerk aus Farben und Formen, Klängen und Musik generiert einen Bilderrausch, der vor allem eines feiern soll: die unendlichen Möglichkeiten eines entfesselten Geistes, das Geschenk des menschlichen Selbstbewusstseins. Mit großem Aufwand und technischer, sowie künstlerischer Finesse werden hier Bildwelten geschaffen, die noch lange im Gedächtnis nachhängen. Eine VR-Erfahrung, die nur im 360°-Raum ihre volle Wirkung entfalten kann und einlädt den Blick schweifen und den eigenen Gedanken, Gefühlen und Assoziationen freien Lauf zu lassen.

Eyes in the Red Wind

Regie: Sngmoo Lee

(KOR 2018 // OmeU // Dauer: 12 Min.)

Eyes in the Red Wind verbindet mystische Rituale und Traditionen mit verbitterter Enttäuschung und Wut einer dysfunktionalen Familie. Die Inszenierung in einer Kameraeinstellung und das liebevoll erarbeitete Set Design fügen sich zu einem originellen 360°-Erlebnis zusammen. Dem südkoreanischen Regisseur Sngmoo Lee gelingt es, eine beeindruckende Atmosphäre zu schaffen und eine experimentelle Idee mit einem Genrefilm in 360° zu verknüpfen.

Pneumo Hacker

Regie: Kuan Yuan Lai

(TWN 2018 // OmeU // Dauer: 11 Min.)

In einer düsteren, nicht allzu fernen Zukunft wird die Menschheit durch einen Computervirus bedroht. Aber nicht ihre Technologie, sondern die Menschen selber sind das Ziel. Nur die Pneumo Hacker können den Kampf gegen die unsichtbare Bedrohung aufnehmen. In liebevoll trashig gestalteten Sets ereignet sich ein bizarres Spektakel, das an die VHS-Ästhetik der 1980er Jahre erinnert. Mit viel Mut und Erfindungsreichtum gelingt den Machern ein skurriler Science-Fiction-Trip.

The Real Thing

Regie: Benoit Felici

(F 2018 // OmeU // Dauer: 16 Min.)

The Real Thing ist ein Dokumentarfilm über eine Stadt, die vermutlich niemand kennt und die dennoch sehr vertraut sein dürfte. Mehr sollte man am besten nicht verraten: Außer, dass der Film auch ohne den Einsatz von VR schon eine Sensation wäre. Dass hier aber die Möglichkeiten des 360°-Mediums in dramaturgischer und technischer Hinsicht meisterhaft genutzt werden, macht diese Stadtrundfahrt der anderen Art zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Nähere Infos zum diesjährigen VR Storytelling Award und weitere Screeningzeiten.

31. März 2019

14:00 Uhr, Theater Willy Praml, Naxoshalle

Mehr Informationen Lichter FilmfestLichter Filmfest

Regie Astrid Schult, Jürgen Brügger, Jörg Haaßengier, Marc Zimmermann, Sngmoo Lee, Kuan Yuan Lai, Benoit Felici
Jahr D/KOR/TWN/F 2018
Kategorie Regionaler Langfilmwettbewerb
Spieldauer 60 min
Sprache Diverse
Produktion Diverse
Darsteller Diverse
Kamera Diverse
Drehbuch Diverse
Schnitt Diverse
Ton Diverse
Musik Diverse


VR Storytelling

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