Freitag, 06. April2018 // 16 –17:30 Uhr // Zoo-Gesellschaftshaus, Großer Saal

Das andere Kino: Dokumentarfilm

Panel

Gerhard Wissner, Mischka Popp, Marie Wilke, Thomas Frickel, u.a.

Moderation: Johanna Süß

Die Digitaltechnik hat für den Dokumentarfilm die Karten neu gemischt: Noch nie konnte man so einfach drehen. Ein guter Dokumentarfilm aber braucht in der Regel nach wie vor Zeit und Personal für Recherche, Dreh und Postproduktion. AuftraggeberInnen und Förderer sind nicht immer bereit, diese Arbeit zu honorieren, während andererseits der Kampf um Sendeplätze und Sichtbarkeit in den Kinos nicht leichter geworden ist.


Gerhard Wissner ist seit den später 80er Jahren Filmkurator, Festivalmacher und auch Kinobetreiber. Er leitet das renommierte Kasseler Dokfest, das sich besonders der dokumentarischen Form widmet und das Bali Kino. Daneben hat er zahlreiche Werkschauen organisiert und für die documenta 10, 11 und 12 gearbeitet.


Mischka Popp ist Autorin und Filmemacherin. Seit 1986 hat sie gemeinsam mit Thomas Bergmann acht vielbeachtete Kinodokumentationen gedreht (zuletzt „Mazel Tov“, LICHTER 2010). Daneben hat sie Formate und Filme für das Fernsehen entwickelt und produziert. Die Wahlfrankfurterin wurde für ihre Arbeit u.a. mit dem Grimme-Preis und dem Hessischen Filmpreis ausgezeichnet.



Marie Wilke ist Filmemacherin, Filmeditorin und Dozentin. Nach einem Studium in Bozen und an der Universität der Künste in Berlin widmet sie sich heute vor allem dem Dokumentarfilm. Nach „Staatsdiener“ ist der bei der Berlinale 2018 uraufgeführte „Aggregat“, der auch bei LICHTER zu sehen ist, bereits ihr zweiter Beitrag zu Politik und Gesellschaft in Deutschland.


Thomas Frickel, Filmemacher und Produzent, gehört mit Arbeiten wie „Deckname Dennis“ oder „Die Mondverschwörung“ zu den originellsten deutschen Dokumentarfilmemacher*innen und ist daneben eine der wichtigsten Stimmen in der filmpolitischen Debatte. Er ist geschäftsführender Vorsitzender der AG Dok und Mitglied zahlreicher filmpolitischer Gremien.


 

Johanna Süß ist die stellvertretende Direktorin des LICHTER Filmfest. Sie hat in Frankfurt und Mainz Politik- und Filmwissenschaft studiert.

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