27.04. ‐ 02.05.2021

Interviews mit den Filmemacher:innen

BORGA // Interview mit York-Fabian Raabe und Prince Kuhlmann

Das gesamte Filmgespräch gibt es auf unserem YouTube-Kanal zu sehen.

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Moderator: Stefan Müller
Gäste: Prince Kuhlmann und York Fabian Raabe
Schnitt: Philipp Mehler/Jonas Wiemann
Produktion: LICHTER Filmfest Frankfurt International

Der Film begleitet einen jungen Ghanaer, der es zu Reichtum bringen möchte. Doch die harte Realität stellt sich ihm in den Weg.

Spielfilm, D/G 2021, 104 Min., OmU


Wer wir waren // Interview mit Marc Bauder

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Moderator: Stefan Müller
Gäste: Marc Bauder
Schnitt: Philipp Mehler/Jonas Wiemann
Produktion: LICHTER Filmfest Frankfurt International

Der Journalist Roger Willemsen konstatierte vor seinem Tod: „Wir waren jene, die wussten, aber nicht verstanden, voller Informationen, aber ohne Erkenntnis, randvoll mit Wissen, aber mager an Erfahrung. So gingen wir, von uns selbst nicht aufgehalten.“ Inspiriert von diesen Gedanken nimmt uns der Dokumentarfilm Wer wir waren mit auf einen Streifzug durch die Gegenwart der Menschheit-von den unerforschten Tiefen des Ozeans zu der Unfassbarkeit des Weltalls, von modernen technischen Entwicklungen zu den Folgen des Klimawandels.Im Zentrum des Films stehen sechs Protagonist*innen, darunter die Meeresforscherin Sylvia Earle und der Astronaut Alexander Gerst. Auf ihren Spuren erforscht der Film die Herausforderungen unserer Zeit und zeigt Modelle auf, wie wir eine lebenswerte Zukunft gestalten können.

Dokumentarfilm, D, 2020, 115 Min., OV


street line // Interview mit Lisa Engelbach und Justin Peach

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Moderator: Gregor Maria Schubert
Gäste: Lisa Engelbach und Justin Peach
Schnitt: Philipp Mehler/Jonas Wiemann
Produktion: LICHTER Filmfest Frankfurt International

Zehn Jahre nach dem Dreh zum Dokumentarfilm Kleine Wölfe kehren die Mainzer Regisseur*innen Justin Peach und Lisa Engelbach nach Nepal zurück, um herauszufinden, was aus dem Straßenjungen von damals geworden ist. Sonu ist inzwischen erwachsen und Vater einer kleinen Tochter. Mit der Unterstützung seiner beiden Schwestern versucht er, für die dreijährige Sona zu sorgen. In der Hoffnung, ihr eine Kindheit schenken zu können, wie sie ihm und seinen Geschwistern verwehrt blieb, macht er einen Drogenentzug, der es ihm ermöglichen soll, ein neues Leben aufzubauen.

Wenn Sona und ihre Freund*innen in den sonnendurchfluteten Straßen Kathmandus spielen, scheinen die Drogenprobleme und finanziellen Nöte ihrer Eltern für einen Moment tatsächlich vergessen. Tatsächlich aber sind sie in allen Lebensbereichen spürbar und drohen, die Zukunft dieser Kinder auf fatale Weise vorzubestimmen.

Dokumentarfilm, D 2020, 79 Min., OV, Weltpremiere beim 14. LICHTER Filmfest


Mein Vietnam // Interview mit Hien Mai und Tim Ellrich

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Moderator: Gregor Maria Schubert
Gäste: Hien Mai und Tim Ellrich
Schnitt: Philipp Mehler/Jonas Wiemann
Produktion: LICHTER Filmfest Frankfurt International

Dass es auf Dauer einsam macht, wenn die einzigen Sozialkontakteonline stattfinden oder sich auf die eigene Familie beschränken, ist nach einem Jahr Pandemie Allgemeinwissen. Für das Ehepaar Bay und Tham ist dies seitihrer Flucht aus Vietnam vor 30 Jahren Alltag. Beruflich putzen sie allein oder gemeinsam Büros, wenn sie frei haben, treffen sie ihre Kinder und Enkelkinder–und kommunizieren scheinbar ununterbrochen über Videogespräche mit in Vietnam lebenden Verwandten und Freund*innen. Ein schwieriges Leben: nicht ganz hier, nicht ganz dort. Bay und Tham leben in einem Raum zwischen virtuellem Vietnam und realem Deutschland und scheinen damit beide zunehmend unzufrieden zu sein. Während es Tham zur Familie und ins leerstehende Haus in die Heimat zieht, möchte Bay endlich Deutsch lernen und für ihre Enkelkinder in Deutschland bleiben. Ein liebevolles Porträt eines ungleichen Paares, unter der Regie von Tochter Thi Hien Mai und Tim Ellrich.

Spielfilm, D, AUT 2020, 70 Min., OV


Madly in Life // Interview mit Ann Sirot und Raphaël Balboni

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Moderatorin: Johanna Süß
Gäste: Ann Sirot und Raphaël Balboni
Schnitt: Philipp Mehler/Jonas Wiemann
Produktion: LICHTER Filmfest Frankfurt International 

Alex und Noemi wollen ein Kind. Doch dieser große Schritt muss vertagt werden, weil Alex Mutter Suzanne anfängt, sich komisch zu verhalten. Nach einem Gespräch mit der Bank wird klar: Sie schuldet dem Staat fast 30.000 Euro, weil sie Pension beantragt hat, obwohl sie noch arbeitet. Nach dem darauffolgenden Besuch beim Arzt wird bei ihr eine semantische Demenz diagnostiziert. Von da an fängt das Chaos an. Immer wieder kommt es zu urkomischen, aber auch gefährlichen Situationen für Suzanne.

Es ist ein schmaler Grad zwischen Selbstständigkeit und vollkommender Planlosigkeit für die Mutter, ein schmaler Grad für die Angehörigen zwischen Ungeduld, gepaart mit Unverständnis und Akzeptanz. Wie lange kann man sein eigenes Leben hinten anstellen, um für die eigene Mutter zu sorgen, die jetzt aber jemand ganz anderes ist?

Dokumentarfilm, BEL, 2020, 87 Min., OV


Acasa, my home // Interview mit Radu Ciorniciuc

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Moderator: Ludwig Sporrer
Gäste: Radu Ciorniciuc
Schnitt: Philipp Mehler/Jonas Wiemann
Produktion: LICHTER Filmfest Frankfurt International

Seit zwei Jahrzehnten lebt die Familie Enache, neun Kinder und ihre Eltern, völlig zurückgezogen im scheinbar unberührten Schilfgebiet unweit von Bukarest. Das Delta ist ein stillgelegtes Wasserreservoir mit zahlreichen Flüssen, vielen Tieren und seltenen Pflanzen. Aber nun soll es, so will es die Regierung, zu einem der größten Naturschutzgebiete Europas werden. Das Leben der Familie wird aus den Fugen gerissen, als sie in die Großstadt zwangsumgesiedelt werden – eine Welt, über die sie rein gar nichts wissen und in der ihre Identität in Frage gestellt und einem ungewollten Wandel unterzogen wird.

Dokumentarfilm, ROU, 2020, 86 Min., OV


The Year of the Discovery // Interview mit Luis López Carrasco

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Moderator: Luis F. Raguá
Gäste: Luis Lopez Carrasco
Schnitt: Philipp Mehler/Jonas Wiemann
Produktion: LICHTER Filmfest Frankfurt International

Man geht in eine kleine Bar in Spanien, bestellt ein paar Pommes, und eine Gruppe von Fremden lädt einen auf ein Bier ein. Man fängt an, zu reden und zu plaudern, und bevor man es überhaupt bemerkt, sind ein paar Stunden vergangen. Das ist die Erfahrung, die Luis López Carrasco mit “The Year of the Discovery” erreicht, einem warmen und einladenden Dokumentarfilm, in dem sich Menschen zusammensetzen, ihre Geschichten erzählen und diskutieren. Die Debatten drehen sich um das Jahr 1992, ein entscheidendes Jahr in Spanien, als mit der Austragung der Olympischen Spiele ein Zeitalter des Neoliberalismus eingeleitet wurde, das mit der Schließung von Fabriken in der Stadt Cartagena zusammenfiel, wodurch sich die Lebensumstände vieler Menschen schlagartig änderten. Verschiedene Generationen von Spanier*innen, die frei sprechen, zeigen, wie Politik und Leben tief miteinander verwoben sind. Ein Film, der jede*n zu einer*m guten Zuhörer*in machen kann.

Dokumentarfilm, ES 2020, 200Min., OV


Eine Handvoll Wasser // Interview mit Jakob Zapf und Milena Pribak

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Moderator: Stefan Müller
Gäste: Jakob Zapf und Milena Pribak
Schnitt: Philipp Mehler/Jonas Wiemann
Produktion: LICHTER Filmfest Frankfurt International

Konrad ist 85 und kein großer Menschenfreund. Und jetzt will seine lesbische Tochter auch noch die Kinder ihrer Freundin adoptieren. Thurba ist zehn Jahre alt und die Polizei steht vor ihrer Wohnungstür. Ihre Familie soll abgeschoben werden. Das geht aber nur, wenn alle Kinder dabei sind –so springt sie aus dem zweiten Stock und rennt davon. Am anderen Ende der Stadt wacht Konrad mitten in der Nacht auf. Ein Einbrecher? Bewaffnet mit einer Nagelschusspistole schleicht er in den Keller und feuert in die Dunkelheit. Zu seinem Entsetzen trifft er die kleine Thurba. Zuerst will er sie aus dem Haus werfen –doch das Mädchen aus dem Jemen bleibt. Aus der anfänglichen Ablehnung wird eine zarte Freundschaft, und die beiden erleben ein gemeinsames Abenteuer. Mit Eine Handvoll Wasser gibt der Frankfurter Regisseur Jakob Zapf sein Langfilmdebüt. Der Film spielt in Frankfurt und wurde von Hessen Film gefördert.

Spielfilm, DE, 2020, 104 Min., OV


Tommy B. // Interview mit Enrico Corsano und Thomas Betzler

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Moderator: Stefan Müller
Gäste: Enrico Corsano und Thomas Betzler
Schnitt: Philipp Mehler/Jonas Wiemann
Produktion: LICHTER Filmfest Frankfurt International

In diesem Dokumentarfilm erzählt der 1954 geborene Darmstädter Thomas Betzler von seiner erstaunlichen Karriere in der Musikindustrie. Alles begann mit seiner Ausbildung zum Schlagzeuger und der Gründung seiner Band Peacock. Als erster Tour-Caterer der Welt begleitete er in den darauffolgenden Jahren internationale Stars der 80er Jahre auf ihren Tourneen durch Europa, um heute selbst wieder auf der Bühne zu stehen. Mit vielen Anekdoten und Sinn für Humor lässt Tommy B. die Zuschauer*innenan seinem reichen Erfahrungsschatz teilhaben und gibt damit Einblicke in seine eigene Lebensgeschichte und die Musikbranche der vergangenen 50 Jahre. Der Frankfurter Regisseur Enrico Corsano verlässt sich ganz auf die vielseitigen Erzählungen seines Protagonisten, um dieses Porträt eines Menschen zu schaffen, der der Unvorhersehbarkeit des Lebens mit Offenheit und Optimismus zu begegnen weiß.

Dokumentarfilm, DE, 2020, 65 Min., OV


Moon, 66 Questions // Interview mit Jaqueline Lentzou

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Moderator: Stefan Müller
Gäste: Jaqueline Lentzou
Schnitt: Philipp Mehler/Jonas Wiemann
Produktion: LICHTER Filmfest Frankfurt International

Ihr Vater wird gefunden, nachdem er für ein paar Tage verschwunden war - und nun kann er seine Muskeln kaum noch bewegen. Als Einzelkind geschiedener Eltern scheint es für Tochter Artemis die einzig logische Wahl zu sein, ihm zu helfen, sich an die neuen Launen seines Körpers anzupassen. Sie beginnt, das Verhalten und die Bewegungen ihres Vaters zu imitieren. Versucht sie, ihn zu ersetzen? Oder zu fühlen, was er fühlt, wenn er im Rollstuhl sitzt? Verspottet sie ihn oder lernt sie ihn kennen?

In starker Ähnlichkeit zu den Filmen von Yorgos Lanthimos lassen uns die unkonventionellen und unvorhersehbaren Persönlichkeiten der Figuren in “Moon, 66 Questions” über ihre Absichten rätseln, wobei ihr Verhalten ständig mit dem kollidiert, was traditionell von ihnen erwartet wird. Eine Geschichte über Liebe, Bewegung, den Fluss des Lebens und ihres Fehlens.

Spielfilm, GRC/FR 2020, 108 Min., OV


Souterrain // Interview mit Sophie Dupuis

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Moderatorin: Leila Haschtmann
Gäste: Sophie Dupuis
Schnitt: Philipp Mehler/Jonas Wiemann
Produktion: LICHTER Filmfest Frankfurt International

Ein Minenunglück in Québec. Maxime, einer der Arbeiter, setzt seine eigene Sicherheit aufs Spiel, um die Verschütteten zu finden. Aber warum? In eindrücklichen und gefühlvollen Bildern erzählt der Film von Maxime und seinem besten Freund Julien, der nach einem von Maxime verursachten Autounfall eine körperliche Behinderung hat, die sein Leben stark beeinträchtigt. Mario, Juliens Vater und ebenfalls Arbeiter in der Mine, kann Maxime nicht verzeihen, während Julien sein Leben wieder selbst in die Hand nehmen möchte und Maxime dabei ist, sich selbst zu vergeben. Ein einfühlsamer Film über Männer und darüber, wie sie mit ihren Gefühlen umgehen.

Spielfilm, CA 2020, 97 Min., OV


Gagarine // Interview mit Fanny Liatard und Jérémy Trouilh

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Moderation: Stefan Müller
Gäste: Fanny Liatard und Jérémy Trouilh
Schnitt: Philipp Mehler/ Jonas Wiemann
Produktion: LICHTER Filmfest Frankfurt International

Nach dem Weltraumpionier Yuri Gagarin ist ein gigantischer, in die Jahre gekommener Sozialbau der Pariser Vorstadt benannt. Hier lebt und wirkt der 16 Jährige Yuri, zukünftiger Astronaut und selbsternannter Hausmeister des Wohnkomplexes. Auch wenn sein Leben keinesfalls einfach ist, fühlt er sich hier sehr zuhause. Er versucht, die Siedlung mit viel Fantasie in Stand zu halten, denn eigentlich soll sie demnächst abgerissen werden und viele Bewohner*innen ziehen schon aus. Mit Nachbarin Diana und dem Kleindealer Houssam erlebt Yuri die Dinge, die man in diesem Alter eigentlich so erlebt, aber die Bagger kommen immer näher. Yuri hat einen brillianten Einfall: Könnte man das Wohnhaus nicht zu einem Raumschiff umrüsten und einfach davon fliegen?

Im April 2021 jährt sich Yuri Gagarins Ausflug ins All zum 60. Mal und erinnert an eine Aufbruchstimmung, die uns heute abhandengekommen zu sein scheint. Mit der anderen Vergangenheit aufräumen soll der Abriss des Sozialbaus, dessen letzte Bewohner*innen allerdings etwas ganz anderes damit verbinden, als es unser Blick aus der Ferne in die berüchtigten Banlieues vermuten lässt. Denn da ist er wieder, dieser Moment des Aufbruchs, diese zarte Hoffnung und große Weisheit, mit der eine neue Generation auf die Welt und die Sterne über ihr blickt.

Spielfilm, FR 2020, 98 Min., OmeU und OmdU


Trübe Wolken // Interview mit Christian Schäfer

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Moderator: Gregor Maria Schubert
Gäste: Christian Schäfer
Schnitt: Philipp Mehler/Jonas Wiemann
Produktion: LICHTER Filmfest Frankfurt International

Der stille Einzelgänger Paul treibt sich am liebsten in verlassenen Gebäuden herum, streift durch einsame Wälder und über Schleichpfade. Er ist so unscheinbar und unauffällig, dass die meisten seiner Mitmenschen ihn gar nicht wahrnehmen. Genau diese mysteriöse Undurchsichtigkeit fasziniert seine Mitschülerin Dala und den kunstbegeisterten Lehrer Bulwer (Devid Striesow) und dient ihnen als Projektionsfläche ihrer eigenen Sehnsüchte. Doch als ein Jugendlicher tot im Wald aufgefunden wird, löst das Unheimliche die triste Normalität in der grauen Provinzstadt ab. Der Coming-of-Age-Thriller des Regisseurs Christian Schäfer, koproduziert vom Hessischen Rundfunk, wurde hauptsächlich in Mittelhessen, im Lahn-Dill-Kreis, gedreht. Gefördert wurde die Produktion unter anderem von HessenFilm und Medien

Spielfilm, DE 2021, 104 Min., OV


Valentina // Interview mit Cássio Pereira Dos Santos

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Moderator: Luis F. Raguá
Gäste: Cássio Pereira Dos Santos
Schnitt: Philipp Mehler/Jonas Wiemann
Produktion: LICHTER Filmfest Frankfurt International

Valentina ist trans und lebt in einer Welt, in der der Hass auf ihre Geschlechtsidentität hinter jeder Ecke lauert. Auf der Suche nach einem Neuanfang flüchten sie und ihre Mutter von der Stadt auf das Land, wo Valentina endlich die Chance erhält, anerkannt unter ihrem sozialen Geschlecht zur Schule zu gehen. Doch auch hier sind der Gesellschaftswandel und Toleranz allenfalls bei jungen Menschen angekommen. Valentina muss sich um ihre Sicherheit fürchten. Regisseur Cássio Pereira dos Santos schafft es in Valentina, die schmerzhaften, erniedrigenden Erfahrungen einer jungen trans Frau und ihrer ausgesuchten Familie in eine Geschichte voller Hoffnung zu wandeln. Voller Stolz begegnen hier LGBTQ+ Teenager und Allies ihren Angreifern und der Gesellschaft zugleich: Hier bin ich, hier bleibe ich. Warum stört dich meine Freiheit so sehr?

Spielfilm, BR, US 2020, 95 Min., OV


König der Raben // Interview mit Piotr J. Lewandowski und Malik Blumenthal

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Moderator: Gregor Maria Schubert
Gäste: Piotr J. Lewandowski und Hauptdarsteller Malik Blumenthal
Schnitt: Philipp Mehler/Jonas Wiemann
Produktion: LICHTER Filmfest Frankfurt International

Der junge Überlebenskünstler Darko lebt illegal in Deutschland, kümmert sich aufopferungsvoll um seine demente Mutter und spielt großer Bruder für die anderen jungen Migranten seiner Wohngemeinschaft. Als er sich nach einer Hochzeit am See mit den Falschen anlegt, rettet ihm eine schöne Unbekannte das Leben. Hals über Kopf verliebt er sich in die geheimnisvolle Frau, über die er eigentlich nichts weiß. Die Beziehung mit ihr wird zur mentalen Zerreißprobe, denn obwohl sie nur mit ihm zu spielen scheint, riskiert er für die neue Liebe schnell alles. Bald steht sein ganzes bisheriges Leben auf dem Spiel…

Die Dreharbeiten zum neusten Projekt des bedeutsamen Nachwuchsregisseurs Lewandowksi fanden neben Drehorten in Frankfurt, Offenbach, Mannheim und Heidelberg überwiegend in der ehemaligen US-Kaserne in Friedberg statt. Gefördert wurde die Produktion unter anderem von HessenFilm.

Spielfilm, DE, 2020, 100 Min., OV