Zukunft Deutscher Film - Der Podcast

Zukunft Deutscher Film ist Initiative, Kongress, Vision und Pamphlet. Ab sofort ist Zukunft Deutscher Film auch Podcast. In unregelmäßigen Abständen diskutieren Filmschaffende ohne Punkt und Komma über die Ideen, die hinter der Initiative „Zukunft Deutscher Film" stehen.

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20.05.2022

Interview mit Marco Abel

Film Studies Professor und Kurator Marco Abel lebt zwar seit nun mehr 30 Jahren in den USA, das deutsche Kino beschäftigt ihn aber auch heute noch. Filmkritiker und Journalist Rüdiger Suchsland hat mit ihm darüber gesprochen, was amerikanische Studierende über deutsche Filme denken, was der Anspruch einer guten Filmkritik sein muss und was das deutsche Kino vom Amerikanischen noch lernen kann. 

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20.05.2022

Interview mit Marco Abel

Im zweiteiligen Gespräch sprechen Filmkritiker und Journalist Rüdiger Suchsland und Marco Abel zunächst über die Wahrnehmung des deutschen Films im Ausland, insbesondere in Amerika, und über das was deutschen Firmen möglicherweise gemeinsam ist. Danach geht es um zwei inzwischen historische Außenseiterbanden im deutschen Autorenkino: die Münchner Gruppe (u.a. Klaus Lemke, Rudolf Thome) und die Berliner Schule (u.a. Angela Schaneleck, Christian Petzold)

Themen der Folge: Wahrnehmung des deutschen Films im Ausland // Deutsches Autorenkino

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19.05.2022

Interview mit Saralisa Volm

Saralisa Volm begann als Schauspielerin, ist inzwischen auch Produzentin, Autorin und Regisseurin von Filmen, außerdem Kuratorin. Beim 15. LICHTER Filmfest war sie gleich mit zwei Filmen vertreten: als Autorin von und Schauspielerin in RP Kahls Essayfilm Als Susan Sontag im Publikum saß und als Regisseurin/Autorin/Produzentin ihres Spielfilmdebüts Schweigend steht der Wald.

Filmkritiker und Journalist Rüdiger Suchsland spricht mit Saralisa Volm über Feminismus, über Streitkultur und Cancel Culture damals wie heute, dann über die Situation von deutschen Independent-Filmemacher:innen sowie über die Frage, ob das Deutsche Kino eine Revolution braucht. (Spoiler: Ja!)

Wie kann eine gute Diskussionskultur aussehen? Welche Probleme hat die deutsche Filmlandschaft und wieso braucht Deutschland dringend echte Filmstars?

Themen der Folge: Feminismus // Streitkultur und Cancel Culture // Deutsche Indepent-Filmschaffende // Deutsches Kino

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22.04.2022

Interview mit Thomas Frickel

Atomausbau, Aufrüstung, alternative Lebensmodelle: Die 1970er- und 80er-Jahre waren geprägt von politischen Bewegungen. Eine wichtige, identitätsstiftende Rolle nahmen hierbei die Proteste gegen die Pläne des Landes Hessen und der FAG ein: Die Erweiterung des Flughafens sollte verhindert werden. Über 100.000 Menschen aus der ganzen Region beteiligten sich an den Protesten. Dass es dabei nicht ausschließlich friedlich zugehen konnte, greift der Film in teilweise grotesk-humorvollen Einstellungen auf.

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29.03.2022

Interview mit Lukas Rinker

Dass deutscher Genrefilm besser ist als sein Ruf, zeigt uns Lukas Rinker in seinem Debütfilm „Ach du Scheisse“, der dieses Jahr beim 15. LICHTER Filmfest zu sehen ist. Eine absurd-komische Story, ein winziger Schauplatz, der klaustrophobische Gefühle weckt und ein Countdown, der in Echtzeit runterzählt. Das sind die Zutaten für einen schwarz-humorigen Thriller, der wirklich keine Sekunde langweilig wird!

Festivalleiter Gregor Maria Schubert hat mit Lukas Rinker über die regionale Filmszene, die besten deutschen Genrefilme und über die Dreharbeiten auf einem Dixi-Klo gesprochen.

www.achduscheisse-derfilm.de
www.neopol-film.de

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02.12.2021

Ein neuer Deal für die Rechte audiovisueller Autor*innen im Europa des 21. Jahrhunderts?

In den letzten Jahren haben Streaming-Plattformen enorm an Popularität gewonnen. Mit ihrer internationalen Reichweite und einem vergleichsweise großen Produktionsbudget, hoffen immer mehr Filmemacher*innen darauf, ihre Filme und Drehbücher gemeinsam mit Netflix und Co. verwirklichen zu können. Lizenzgebühren, faire Vertragsbedingungen und Bezahlung sind jedoch in dieser weitestgehend kommerzialisierten, gewinnorientierten Branche oft nicht gegeben.

In dieser Paneldiskussion sprechen Klemen Dvornik (FERA Chairman) und Pauline Durand-Vialle (FERA CEO) gemeinsam mit Cécile Despringre (SAA, Society of Audiovisual Authors Executive Director), Marc du Moulin (European Composer and Songwriter Alliance, ECSA Secretary General), David Kavanagh (FSE, Federation of Screenwriters in Europe Executive Director) und Ada Solomon (Producer & European Film Academy Deputy Chairwoman) über die Frage nach der Gewährleistung künstlerischer, kreativer und industrieller Unabhängigkeit in Europa. Wie sollen audiovisuelle Autor*innen ihre Urheberrechte und ihre Lizenzgebühren einfordern und sich in der kommerzialisierten Filmbranche durchsetzen, um von ihrem Beruf leben zu können?

Themen der Folge: Umgang mit Rechten und Verträgen // Auswirkung der globaler Popularität von Streaming-Anbieter // Kreativität, künstlerische Freiheit und industrielle Unabhängigkeit in der europäischen Filmbranche // Solidarität und Gemeinschaft in der europäischen Filmindustrie

Dieser Podcast wurde als Online-Panel im Rahmen des 2. Kongress Zukunft Deutscher Film - Forum Europa in Kooperation mit der FERA (Federation of European Screen Directors) veranstaltet. Im Rahmen des 15. LICHTER Filmfests (10. Mai - 15. Mai 2022) wird der aufgrund der Pandemie verschobene Kongress die Diskussion weiterführen

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01.12.2021

Perspektiven für die Zukunft des Europäischen Films

Die europäische Filmindustrie hat sich in den vergangenen Jahren, nicht zuletzt aufgrund der Covid-19-Pandemie, massiven Veränderungen unterworfen. Die Existenz einer unabhängigen, länderspezifischen und künstlerischen Filmlandschaft scheint mehr denn je von kommerziellen, auf Profit ausgerichtete Großproduktionen bedroht. Was ist nun zu tun? Vor welchen Herausforderungen stehen wir als europäische Gemeinschaft, wenn wir unserer europäischen Filmkultur eine Zukunft schenken wollen? Und wie kann der europäische Film auch einem jungen Publikum zugänglich gemacht werden?

Über diese Fragen sprechen und diskutieren Klemen Dvornik (FERA Chairman) und Pauline Durand-Vialle (FERA CEO) mit Filmemacher Costa Gavras, Rebecca O'Brien (Produzentin und stellvertretende Vorsitzende der Europäischen Filmakademie), Lucia Recalde (Leiterin des Referats "Audiovisuelle Industrie und Medienförderprogramme" der Europäischen Kommission) und Edith Sepp (Vertreterin der EFDA, European Film Agency Directors).

Themen der Folge: Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die europäische Filmbranche // Wie funktioniert Filmförderung in Europa? // Die Notwendigkeit für (europäische) Filmbildung // Filmdistribution, Marketingstrategien und die Beziehung der Filmschaffenden zum Publikum // Die Bedeutung unabhängiger, europäischer Filmemacher*innen im neuen digitalen Zeitalter // Was macht den europäischen Film aus?

Dieser Podcast wurde als Online-Panel im Rahmen des 2. Kongress Zukunft Deutscher Film - Forum Europa in Kooperation mit der FERA (Federation of European Screen Directors) veranstaltet. Im Rahmen des 15. LICHTER Filmfests (10. Mai - 15. Mai 2022) wird der aufgrund der Pandemie verschobene Kongress die spannende Diskussion über die Zukunft des europäischen Films weiterführen.

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01.05.2021

Haus der Filmkulturen – Ein Konzept für das Kino der Zukunft

Der Film ist längst zum Wissensträger und zur Lebensform geworden und hat sich durch Videospiele und Videokunst zu einer Vielzahl multiperspektivischer Filmkulturen ausdifferenziert. Mit der fortschreitenden Digitalisierung wandern die Bewegtbilder immer häufiger in den Raum, heben die Grenzen zwischen Filmwelt und Publikum auf und versetzen dieses direkt und unmittelbar an andere Orte.

Das Haus der Filmkulturen will alle gegenwärtigen Ausprägungen des Films kuratieren, sie durch Konzerte, Ausstellungen und vielfältige Veranstaltungsformate ergänzen und als Forschungslabor ihre Zukunft erkunden. Das Haus der Filmkulturen versteht sich dabei als Ort der Begegnung, des Austauschs und des Lernens.

Der Filmkritiker und Journalist Rüdiger Suchsland spricht mit der Wiener Architektin Gabu Heindl und dem Schauspieler und Regisseur R.P. Kahl über ein zukünftiges Haus der Filmkulturen, über seine Notwendigkeit und mögliche Gestalt.

Themen der Folge: Das Zeitalter des Bewegtbildes // Kino als Bildungsort // Die Krise des öffentlichen Raums // Der multimediale Kubus als dritter Raum // Architektonische Referenzen

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30.04.2020

Der Virus von Rechts außen

Die Corona-Krise hat den zweiten Kongress „Zukunft Deutscher Film" im April vorerst verhindert. Neben zentralen Zukunftsfragen der Filmkultur wollten wir auch die gegenwärtigen Probleme und Herausforderungen unserer Zeit diskutieren, die uns regelmäßig den Atem verschlagen. Dazu gehört vor allem auch die Bedrohung von rechts, die länderübergreifend in Europa und der Welt die politische Ordnung bedroht. Mal erscheint sie als populistische Counterkultur, mal ganz offen in einer nationalistischen Regierung. Aber Achtung! Nicht gleich pauschalisieren, es gibt auch positive Entwicklungen.

Mit Fokus auf den Kulturbetrieb hat sich Filmkritiker Rüdiger Suchsland mit Sabine Adler über die Situation in Polen und der Ukraine unterhalten. Adler ist Leiterin des Reporterpools und Korrespondentin der erweiterten Osteuropa-Berichterstattung des Deutschlandfunks. 

Themen der Folge: Was bedeutet Kulturpolitik in Osteuropa, insbesondere in Polen und der Ukraine? // Wie lassen sich Patriotismus, Nationalismus, Rechtspopulismus und Rechtsextremismus fassen und differenzieren? // Die Rolle des Rechtsextremismus und Rechtspopulismus in Osteuropa (insbesondere Polen): Welche Rolle spielen die Regierungen?  // Der Vergleich zu Deutschland: Was sind Unterschiede und Gemeinsamkeiten? Welche Verbindungen zwischen Rechtsextremisten untereinander (von Osteuropa nach Deutschland) existieren?

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20.04.2020

Schicksal als Chance oder steht der deutsche Film vor dem Bankrott?

Unter der Schirmherrschaft von Edgar Reitz fanden sich 2018 über 100 Filmschaffende im Zoopalast in Frankfurt zu einem Kongress zusammen, um gemeinsam über die grundlegenden Probleme der deutschen Filmkultur nachzudenken. Der Bogen wurde weit gespannt: von Förderung & Finanzierung über Ausbildung & Filmnachwuchs bis hin Distribution & Kinokultur. Am Ende wurden die Frankfurter Positionen verlesen, die eine grundlegende Reform im deutschen Filmsystem fordern. 

Einer, der beim Kongress Zukunft Deutscher Film vor zwei Jahren dabei war, ist Martin Hagemann (Produzent zero fiction film, Professor Filmuniversität Babelsberg, Vorstandsmitglied Deutsche Filmakademie etc.). In unserer zweiten Podcastfolge spricht er mit die Schriftstellerin, Journalistin und Branchenspezialistin Jenni Zylka über das Ergebnispapier  und die Auswirkungen der aktuellen Krise auf die Filmbranche.

Themen der Folge: Was hat sich seit den „Frankfurter Positionen“ im deutschen Film getan? // Hilfsmaßnahmen in der Krise // Das Streaming-Angebot von Verleihern und Kinos – ist das der richtige Weg? // Die Folgen der Krise für Arthouse- und Mainstream-Filme //  Die Krise als Einflussnehmer zukünftiger Narrative // Was bedeutet die Krise für internationale Koproduktionen? // Wie nachhaltig wird die Krise die Branche beeinflussen? // Kontakteinschränkungen in der Krise: Kommen CGI und Animation jetzt mehr zum Einsatz?

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19.04.2020

Der Deutsche Film – schon wieder in der Krise und diesmal richtig!

Die Krise hat die Filmbranche hart getroffen. Egal welche Sorgen es vor Corona gab, Drehstopp, geschlossene Kinos und eine existenzbedrohende wirtschaftliche Situation überschatten die Diskussionen von gestern. 

In der ersten Podcastfolge müssen wir also darüber sprechen, wie es der deutschen Filmwelt in der Krisenzeit geht. Im Gespräch: Jenni Zylka, Schriftstellerin, Journalistin und Branchenspezialistin, mit Oliver Zenglein, Geschäftsführer von Crew United, und Peter Hartig, Herausgeber der Zeitschrift Cinearte.

Themen der Folge: Welche Gewerke sind akut von der Krise betroffen? // Bisherige Hilfsmaßnahmen // Wie reagieren Fernsehsender und Filmförderungen? // Wie verändert die Krise die Branche nachhaltig? // Neue Solidarität - kann auch Gutes aus der Krise entwachsen? // Auswirkungen der Krise auf die FFG-Novellierung // Auswirkungen der Krise auf die Kinos 

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In unregelmäßigen Abständen veröffentlichen wir hier weitere Folgen von ZUKUNFT DEUTSCHER FILM – DER PODCAST.

Podcaster:innen

Jenni Zylka

Geheimagentin Jenni Zylka ist Film-, Musik- und Medienautorin (u.a. Spiegel, taz, Tagesspiegel), Kulturkommentatorin beim RBB, MDR und Deutschlandradio, schreibt Bestseller und Drehbücher, kuratiert die Filmauswahl für die Berlinale, ist Jurorin beim Grimme-Preis, moderiert Filmgespräche und Pressekonferenzen für u.a. die Berlinale, das Filmfest Emden und das Filmfest Dresden, prüft Fernsehinhalte für die FSF, und unterrichtet Journalismus an der amd Berlin.

Oliver Zenglein

Oliver Zenglein wurde 1970 in München geboren. Nach Theaterhospitanzen, diversen Praktika und Jobs in der Filmbranche arbeitete er ab 1992 als Regieassistent für Film und Fernsehen. Ein schwerer Arbeitsunfall 1996 fesselte ihn für ein Jahr ans Krankenhausbett. In dieser zeit gründete er mit Vincent Lutz Crew United. 2001 beendete er seine Arbeit als Filmschaffender, um sich ausschließlich Crew United zu widmen. Oliver Zenglein lebt mit Frau und Tochter in München.

Marco Abel

Marco Abel, geboren 1969, ist seit den 90er Jahren in den USA und lehrt Filmwissenschaft. Er gilt als einer der amerikanischen Spezialisten für das deutsche Kino, insbesondere die Berliner Schule. Heute lehrt er Anglistik und Filmwissenschaft an der University of Nebraska, USA. Seine Monographie "The Counter-Cinema of the Berlin School" (Camden House, 2013) wurde von der German Studies Association mit dem DAAD Preis für das beste Buch ausgezeichnet (2014). Im Herbst 2019 war er Dirk Ippen Fellow an der American Academy in Berlin.

Gerade läuft eine von ihm kuratierte Reihe zur "Münchner Gruppe" im Berliner Zeughauskino am DHM. Im August werden zwei Bücher von ihm auf Deutsch erscheinen.

https://www.transcript-verlag.de/author/abel-marco-320024639/

www.marcoabel.com

Martin Hagemann

Produzent zahlreicher international erfolgreicher Spiel- und Dokumentarfilme und Inhaber und Geschäftsführer der zero fiction film. Mitglied der AGDOK, der Europäischen Filmakademie, des Verwaltungsrats und der Richtlinienkommission der FFA, der Auswahlkommission der Spielfilmförderung der BKM sowie Vorstandsmitglied der Deutschen Filmakademie. 2009 wurde Martin Hagemann auf die Professur für Film- und Fernsehproduktion an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf berufen, wo er seit 2017 auch der Vizepräsident für Internationales ist.

Gabu Heindl

Gabu Heindl ist Architektin, Stadtplanerin und Universitätslehrende in Wien. Mit ihrem Büro Gabu Heindl Architektur zeichnet sie u.a. verantwortlich für einige Kino(um)bauten und -konzepte, u.a. Umbau Filmmuseum Wien, Stadtkino im Künstlerhaus Wien sowie der Filmmuseum Sammlungen. 2013-2017 war sie Vorstandsvorsitzende der ÖGFA – Österreichische Gesellschaft für Architektur. Aktuell lehrt sie an der Architectural Association in London und als Gastprofessorin an der Sheffield University. Zahlreiche Publikationen zu Stadtplanung, öffentlichen Raum, darunter auch einige Texte zu Kino(räumen). Aktuelles Buch: Stadkonflikte. Radikale Demokratie in Architektur und Stadtplanung, Wien 2020. www.gabuheindl.at

Rüdiger Suchsland

Rüdiger Suchsland ist Journalist, Autor und Regisseur. Er studierte Geschichte, Philosophie und Politik. Seitdem Arbeit als freier Journalist und Kritiker. Hinzu kommen gelegentliche Lehraufträge und Buchbeiträge. Thematische Schwerpunkte seiner Arbeit sind Film, Theorie, Popkultur und Asien. Seit 1997 ist er Redakteur beim Internetmagazin artechock. Seit 1998 Arbeit für verschiedene Filmfestivals, Teilnahme in internationalen Jurys. Seit 2004 in wechselnden Funktionen im Vorstand des VDFK(Verband der deutschen Filmkritik). Seit 2014 auch Filmregisseur.

RP Kahl

Geboren am 08. November 1970 in Cottbus. Er studierte an der Hochschule für Schauspielkunst 'E. Busch' Berlin, Außenstelle Rostock und arbeitet seit 1990 als Schauspieler für Film, TV und Theater.
Im Jahr 1995 wechselt er hinter die Kamera. Er produzierte 1997 den preisgekrönten Spielfilm 'Silvester Countdown' von Oskar Roehler. Gemeinsam mit Luggi Waldleitners Roxy-Film produzierte er 1998 sein Spielfilm-Regiedebüt 'Angel Express'. Mit Torsten Neumann entwickelte Kahl das Projekt 99euro-films mit den Kompilationsfilmen '99euro-films' (2001) und 'Europe – 99euro-films 2' (2003), sowie dem Dokumentarfilm 'Mädchen am Sonntag' (Hessischer Filmpreis, 2005). 2010 Uraufführung seines Spielfilmes 'Bedways' auf der Berlinale. Daneben entstehen Musikvideos und Theaterproduktionen. 2017 hat Kahls experimenteller Spielfilm 'A Thought of Ecstasy' seine internationale Premiere im offiziellen Wettbewerb der als A-Filmfestival kategorisierten Tallinn Black Nights. Aktuell entsteht der performative Dokumentarfilm 'Schule der Frauen' (Arbeitstitel 'Frauentag in New York') der 2021 Premiere feiern wird.
Seit 1999 widmet sich Kahl verstärkt auch Performances und Videokunstarbeiten in unterschiedlichen Kontexten von Bildender Kunst, Theater und Film mit Präsentationen in Museen, Galerien, Theater- und Opernhäusern.
Seit 2001 nimmt er Lehraufträge an verschiedenen Hochschulen und Universitäten wahr. Im Jahr 2018 übernimmt er eine künstlerische Professur an der Hochschule für Medien Berlin und gründet 2020 dort das Berlin Film Institut. Im Jahr 2020 folgt Kahl einem Ruf als Professor an die SRH University Berlin School of Popular Arts. Er war über 10 Jahre Mitglied des Auswahlgremiums der Berlinale (Shorts) und arbeitet seit 2001 für die Programmauswahl des Filmfest Oldenburg. Seit 2013 ist er Mitglied im Vorstand der Deutschen Filmakademie, seit 2017 als einer der drei geschäftsführenden Vorstandsvorsitzenden. Im Jahr 2013 war er als Stipendiat der BKM in der Villa Aurora Los Angeles.