Der LICHTER Art Award

Seit seinen Anfängen im Jahre 2008 zelebriert das LICHTER Filmfest Frankfurt International das regionale und internationale Filmschaffen. Neben den jährlichen Wettbewerben für regionale und internationale Kurz- und Langfilme präsentiert das Festival ein qualitativ hochwertiges Programm internationaler, zeitgenössischer Videokunst.

Seit 2010 von Saul Judd kuratiert, startete die Sektion für Videokunst mit der Ausstellung “Stimulus Kino – Subliminal Cinema”, die die Verwendung von Filmreferenzen als strategische Methode in (und von) zeitgenössischer Kunst in den Fokus nahm. Unter den Teilnehmer*innen dieser ersten Ausgabe waren unter anderem Mike Bouchet, Künstler aus New York, jetzt in Frankfurt lebend, und Keren Cytter, geboren in Israel, der in New York lebt. Beide waren zuvor bei der 53. Biennale in Venedig 2009 vertreten.

Eine internationale Jury wählt fünf Finalist*innen aus, deren Filme in die engere Wahl kommen und während des LICHTER Filmfests ausgestellt werden. Die*der Gewinner*in, ebenfalls von der Jury ausgewählt, wird mit dem LICHTER Art Award geehrt, der Preis ist mit 1.000 € dotiert.

Im Jahre 2011 wurde der LICHTER Art Award offiziell gegründet. Er lud und lädt Künstler*innen aus der ganzen Welt dazu ein, einen regelmäßigen, internationalen Wettbewerb, der das Filmfestival begleitet, zu gestalten. Der Preis hat das Ziel, außergewöhnliche künstlerische Arbeiten aus dem Feld der zeitgenössischen Videokunst zu sammeln und zu präsentieren. Luciana Lamothe (ARG) wurde 2011 für ihr herausragendes Werk „Caja Tarro Silla Marco” ausgezeichnet, im Jahre 2012 gewann Oliver Husain (D/C) den Preis für seine Installation „Dear What’s Your Face”, 2013 gewann John Skoog (S/D) mit seinem Film „Sent på Jorden”, Bertrand Flanet (F/D) wurde 2014 für seine Installation „Unmanned Distances“ ausgezeichnet, im Jahre 2015 gewann Jonathan van Essche (B) mit seinem Film „Second of August“, 2016 ging der Preis an James N. Kienitz Wilkins (USA) für seinen Film „B-Roll with Andre“, Tobi Sauer (D) gewann 2017 mit seiner Videoarbeit „Simba in New York“, 2018 war Jakob Engel (D) mit seinem Werk „Waiting for record“ der Gewinner und 2019 gewann Andrew de Freitas (CDN/BRA) für sein Werk „WEIGHT“.

LAA19 / Saul Judd, Endre Aalrust, der Gewinner Andrew de Freitas, die Jurorinnen Christina Lehnert und Tamara Grcic (v.l.n.r.) © Photo by Semira Ben Ajili

Mehr Informationen zum LICHTER Art Award 2019 erhalten Sie hier.

LAA18 / Jury-Mitglied Sergey Harutoonian, der Gewinner Jonathan Engel, Finalist*innen Ingel Vaikla, Gregorn Zahn und Saul Judd (v.l.n.r.).

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LAA17 / Preisverleihung (v.l.n.r.): Saul Judd, Luzie Meyer, der Gewinner Tobi Sauer, Fritz Laszlo Weber, Jury-Mitglied Olaf Stüber, Holger Jens, Stefan Ramírez Pérez. Photo by Avi Dehlinger © 2017

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LAA16 / Jury-Mitglied Fabian Schöneich, der Gewinner James N. Kienitz Wilkins, die Finalistinnen Sita Scherer & Tina Schönfelder und Saul Judd (v.l.n.r.).

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LAA15 / Der Eröffnungsabend des LICHTER Art Award 2015: die Finalistinnen Mandy Krebs, Ayla Pierrot Arendt, Anna Zett, der Gewinner Jonathan Van Essche and das Team Saul Judd, Alla Poppersoni and Simon Schmidt (v.l.n.r.).

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LAA14 / Saul Judd, der Gewinner Bertrand Flanet and Jury-Mitglieder Karola Gramann und Peter Gorschlüter im Festivalzentrum VAU. Photo by Avi Dehlinger © 2014

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LAA13 / Jury-Mitglieder Felix Ruhöfer and Saul Judd und der LICHTER Art Award-Gewinner John Skoog. Photo by Avi Dehlinger © 2013.

LAA12 / Preisverleihung mit den Finalist*innen Yuki Kishino, Clemens Wilhelm, Young Joo Lee, Sabine Loew und den Juror*innen Mike Bouchet, Saul Judd, Sophie von Olfers und den Eltern des Gewinners Oliver Husain (der nicht anwesend war) (v.l.n.r.).

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LAA11 / ganz links: Luciana Lamothe, Gewinnerin des 1. LICHTER Art Award. Ganz rechts: Juroren Saul Judd und Matthias Ulrich. Photo by Jean Wlodarski © 2011

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