18.04. ‐ 23.04.2023

Lore

Cate Shortland

Lore, Tochter ranghoher Nationalsozialisten, steht vor einigen Herausforderungen, als ihre Eltern von den Alliierten in Haft genommen werden: sie ist nun nicht nur für ihre vier jüngeren Geschwister verantwortlich, mit denen sie quer durch Deutschland zur Großmutter reisen muss, sondern hat sich vor allem mit der NS-Ideologie auseinanderzusetzen, die sich für sie nunmehr in einem völlig anderen Licht darstellt. Dass ausgerechnet der jüdische Thomas ihr seine Unterstützung anbietet, weckt ihn ihr widersprüchliche Gefühle. Der auf dem Buch „The Dark Room“ (R. Seiffert) basierende Film nähert sich auf ungewöhnliche Art und Weise der Thematik, nämlich vonseiten der Täter. 2012 wurde er u.a. mit dem Hessischen Filmpreis ausgezeichnet. "Lore" ist ein wichtiger und auch schöner Film, weil er in einer ungewöhnlichen Mischung aus Empathie und Distanz seine Hauptfigur jenseits politisch korrekter Täter/Opfer-Zuschreibungen betrachtet: Ohne deutsches Barmen, aber auch ohne hochmütige Verurteilung." (Peter Uehling, Berliner Zeitung)

23. Mrz 2013

18:00 Uhr, Metropolis 12

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Regie Cate Shortland
Land Deutschland / Australien / GBR
Jahr D/GB/AUS 2012
Spieldauer 109 min
Sprache Deutsche OV
Produktion Karsten Stöter u.a.
Darsteller Saskia Rosendahl, Kai Malina, Ursina Ladi, Hans-Jochen Wagner, Sven Pippig, Eva-Maria Hagen
Kamera Adam Arkapaw
Drehbuch Cate Shortland, Robin Mukherjee

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