10.05. ‐ 15.05.2022

Panel: Quo Vadis, deutscher Film? Was die neue Regierung jetzt für den Film tun muss!

Mit:

Rüdiger Suchsland

Moderation: Alexandra Gramatke

„Dem deutschen Film geht es nicht gut" – so die jüngste Feststellung der BKM. Wir stimmen dieser Diagnose zu. Eine provokante These gleich zu Beginn: Der deutsche Film und seine Förderung sind visionslos. Der deutsche Film ist international irrelevant und nicht wettbewerbsfähig. Deutschland hat einen der höchsten Förderetats in Europa. Im Verhältnis zu den eingesetzten ökonomischen Mitteln hat der deutsche Film die schlechtesten Publikumszahlen in den Kinos und die geringsten Erfolge auf Filmfestivals. Es ist an der Zeit, die Filmförderung neu zu denken und den deutschen Film für die Zukunft neu aufzustellen. Das Gesamtmodell des deutschen Films und seiner bisherigen Förderung muss auf den Prüfstand. Wir fragen: Quo Vadis, deutscher Film?

Dieses Panel wird auch online übertragen:

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Mehr Informationen Lichter FilmfestLichter Filmfest

Spieldauer 90 min
Sprache Deutsch

Panel-Teilnehmende:



Rüdiger Suchsland studierte Geschichte, Philosophie und Politikwissenschaft. Heute arbeitet er als Autor, Kurator und Filmemacher. Seine neueste Arbeit ist "Hitlers Hollywood. Das deutsche Kino im Zeitalter der Propaganda 1933-1945" Seit langem Redakteur von artechock (www.artechock.de) - er bezeichnet sich selbst als "cultural activist".



Alexandra Gramatke arbeitete nach dem Studium der Slavistik und Neueren deutschen Literaturwissenschaft als freiberufliche Übersetzerin im Bereich Literatur und Dokumentarfilm. Seit 1994 ist sie Mitglied der thede, einem Hamburger Kollektiv von Dokumentarfilmer*innen. Hier realisierte sie eigene Filme wie „20 Geigen auf St. Pauli“. Daneben war sie als Produktionsleiterin und Herausgeberin tätig. Seit 2008 ist sie Geschäftsführerin der Kurzfilm Agentur Hamburg. Im Rahmen dieser Tätigkeit stellte sie Kurzfilmprogramme für Festivals, Goethe Institute u.v.m zusammen. Von 2009 bis 2017 leitete sie die Auswahlgruppe des Deutschen Wettbewerbs des Kurzfilm Festivals Hamburg.



Kongress Zukunft Deutscher Film

© Rüdiger Suchsland