10.05. ‐ 15.05.2022

Wheel of Fortune and Fantasy (偶然と想像)

Ryüsuke Hamaguchi

Wheel of Fortune and Fantasy erzählt drei Geschichten von zufälligen und gleichsam schicksalshaften Begegnungen: von einer zweifelhaften Dreiecksbeziehung, die die Grenzen einer Freundschaft austestet, von einem angespannten und sinnlichen Gespräch in einem Universitätsbüro, das weitreichende Konsequenzen hat, und von zwei Fremden, die einander treffen, als würden sie sich schon ihr ganzes Leben kennen. In bestechenden Gesprächen offenbaren diese Figuren das Wesen ihrer selbst, wenn sie in den einfachsten Situationen mit dem Unbekannten konfrontiert werden. Eine Anthologie über Liebe, Leidenschaft, Bindung, Loslassen und die Magie des Alltäglichen, die auf der Berlinale Kritiker und Publikum gleichermaßen begeisterte und mit dem Großen Preis der Jury, dem Silbernen Bären, ausgezeichnet wurde. Das Glücksrad dreht sich unaufhaltsam, und bald stellt jeder fest, dass das, was wie eine zufällige Begegnung wirkt, ein Schnippchen des Schicksals ist.

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Regie Ryüsuke Hamaguchi
Land Japan
Jahr 2021
Spieldauer 121 min
Sprache Japanisch mit englischen Untertiteln
Produktion Paméla Diop, Jean Luc Herbulot
Darsteller Kotone Furukawa, Ayumu Nakajima, Hyunri, Kiyohiko Shibukawa, Katsuki Mori, Shouma Kai, Fusako Urabe, Aoba Kawai
Kamera Yukiko Iioka
Drehbuch Jean Luc Herbulot, Paméla Diop
Ton Akihiko Suzuki, Naoki Jono


Gewinner des Silbernen Bären der Berlinale 2021 – Großer Preis der Jury

Präsentiert von:

Über den Regisseur

Einer der spannendsten Regisseure aus japanischem Film der letzten Jahre, Ryüsuke Hamaguchi, feierte 2008 sein Festival-Debüt. Nach seiner Arbeit an einer Reihe von Filmen kam sein internationaler Durchbruch mit Happy Hour 2015, gefolgt von Asako I&II 2018. 2021 prämierte er zusätzlich zu Wheel of Fortune and Fantasy auch den Film Drive My Car, der ihm drei Oscar-Nominierungen einbrachte, darunter den für die Beste Regie.

Pressestimmen

„Hamaguchis Charaktere führen Konversationen wie sie sich Zuschauer nur wünschen können: Solche, die vor einem Spiegel gehalten werden, oft hinter verschlossenen Türen, nur existent in den Gedanken der Tagträumer.” (Jenny Nulf, Austin Chronicle)

„Mit wundersamer Präzision fängt der Film mit seinen Fabeln die Gefühle einer Ära ein.” (Pedro Adrìan Zuluaga, Diario Criterio)



Internationaler Langfilm